Montag, 22. August 2016

meine erste Explosions-Box

Meine Schwiegermutter ist 75 geworden. Wünsche … nada. Ideen … nothing. 
Also was aufwändiger Gebasteltes als Hinkucker. 
„Alte Leute haben doch schon alles“ …

Ich habe mich dazu entschieden, meine allererste Explosionsbox zu werkeln. 
Und das traumhafte Papier- und Stempelset „blühende Phantasie“ 
einzuweihen. Ich steh ja weder auf Schleichwerbung noch auf 
Markentreue. Aber DAS muss jetzt sein. Das zauberhafte Papier mit den 
tatsächlich auch mal mir gefallenden Farben und die großen Blüten sind
perfekt für sowas Größeres.


Die Maße entstanden durch die Fotos von uns im Innenteil. Und durch 
die Maße der inneren Box entstanden die Maße für die äußere Box. 
Bis auf das Papier außen unten ist alles aus der erwähnten Serie.

Nachdem Schwiegermama mit einem Quietscher der Überraschung 
und erhobenen Armen den ersten Deckel gelüftet hatte, kamen Blüten 
und die Innenbox zu Tage.


Auf dem Deckel sitzt ein gestempelter Kranz in den passenden Farben. 
Für den Zweigkranz habe ich mit Bleistift einen Kreis gezogen für die Maximalgröße. Und dann bin ich beim Stempeln einfach immer 
innerhalb geblieben.



Der nächste Juchzer:


Für die Torte habe ich zwei verschiedene leere Bänderspulen bezogen 
und die 75 an einen schmalen Acrylstreifen geklebt. Die Kerzen sind 
auf einem Stempel, 18 Stück in der Reihe. Die habe ich in Serie 
gestempelt, ausgeschnitten und das Zuviel weggeschnibbelt. Es hat 
total Spaß gemacht, dann noch mit Bändern, Blüten und Perlchen 
die Torte zu verzieren.


Die Blüten auf dem Deckel und an der Seite haben meine Tochter 
und ich alle ausgeschnibbelt. Es sind mehrlagige Stempel, die 
"Staubfäden" in der Mitte sind mit derselben oder einer dunkleren 
Farbe extra gestempelt. Ein paar Perlchen haben die Mitten vollendet. 
Darunter liegt ein Kranz wieder mit den zarten Zweigen in zwei 
Tönen gestempelt.


Ich habe die Blüten dann 3D auf dem Kranz arrangiert und 
sozusagen eine Blütenkaskade an der Seite runtergeklebt.
Ich finde es so schön, wie die Blütenblätter rundgebogen aussehen.


Daisys genialer Segen dazu – fertig!
Und die Freude groß.


Sonntag, 31. Juli 2016

mein kreativer Monat Juni 2016

Fast hätte ich vor lauter Gattengeburtstag und Urlaubsvorbereitungen 
vergessen, meine Juni-Collage für den kreativen Monat bei AnnasArt 
einzustellen. Aber: besser spät als nie. 1 Stunde habe ich ja noch …

Hier kommt nun also meine Juni-Auswahl. Gut, dass da die Hochzeit war. 
So gibt es diesmal wieder mehr zu sehen als nur Pocket Letter. Auch wenn 
die immernoch irrsinnig viel Spaß machen …

Die ersten beiden Bilder zeigen meine Gratulationskarte von außen 
und innen. Und die Herzen habe ich als Deko gestanzt und an 
Schaschlikspieße geklebt.
Bei den PL´s sind 2 über Tee, einer über Tansania, je einer über Füchse und 
Igel. Und bei einem bekamen wir Stichworte, die wir verarbeiten mussten.


Danke Ingrid, dass Du immer wieder den Anreiz gibst, 
Rückschau zu halten.

Und wisst Ihr, was der Knaller ist? Beim kreativen Monat Mai habe ich 
den Preis gewonnen! Ein Haufen DP und ein superschönes, maritimes 
Clearstamp-Set. Ich bin ganz hin und weg. Damit hätte ich nie gerechnet. 

*jubelfroihüpf*

Mittwoch, 27. Juli 2016

Wichtelketting im Stempelchickenhof - 1 Flip Book

Von Zeit zu Zeit bewichteln wir uns im Stempelchickenhof nach Kräften. 
Diesmal hat das liebe Julchen zu einem Wundertüten-Ketting aufgerufen. 
Man schickt seiner Partnerin eine Tüte voll Einzelteile, und die soll dann 
aus mindestens 2 dieser Teile eine Karte zaubern und zurückschicken.

Ich bekam einen Umschlag voll Dingen von sanute und war schon ganz 
neugierig. Der Inhalt hat mich dann allerdings verblüfft. 


Verschiedene Assoziationen kamen mir in den Sinn – 2 Teile benutzen … 
Die Katze streift durchs Blütenmeer – der Blütenzauber steht am 
Strand – die Klekse sind der Schiss von dem lila getupften Vogel – 
der lila getupfte Vogel ist eigentlich eine Möwe und kreischt „Ahoi“ - 
die Katze hat den lila getupften Vogel gefressen – das Band sieht 
aus wie ein Plüsch-Regenwurm im Blütenzauber … Das war alles nix. 
Und die Farben! Petrol, Lila, Aubergine, weiß. Aber weil ich bis Ende Juli 
Zeit hatte, habe ich den Umschlag unters imaginäre Kopfkissen gelegt 
und erstmal eine Weile über dem lila-getupft-gekringelten Ei gebrütet.

Und nachdem des Flip Book bei meiner Freundin eingetroffen war, traf 
auch mich die Eingebung: es ist Sommer (oder doch so was ähnliches …), 
und da fährt man in Urlaub. Ich mache also ein Flip Book, und jedes 
Teil aus der Wundertüte steht für eine Art, Urlaub zu machen!

Und los gings: Auf dem Titelblatt sind alle Farben drauf, 
die Buchstaben sind gestanzt.


Als erstes geht die Reise natürlich ans Meer, wo ich das Ahoi 
untergebracht habe. Auf der zweiten Reise wandern wir durch 
die Berge, wo es immer Federn zu finden gibt.


Für die dritte Reise habe ich den gestanzten Katzenkopf mit Aubergine 
und einer Rolle eingefärbt und mit Jaguarfell hinterlegt. Aber hier kam 
das Gelb dazu, weil so eine Safari ja in der Steppe stattfinden muss. 
Und als letztes sind der Kringelkarton durch die Blütenhandstanze und 
szusammen mit dem Blütenzauber auf den heimischen Balkon gewandert. 
Denn in Balkonien kann man ja auch herrlich Urlaub machen.


Auf der Rückseite ist der Rest vom Kringelkarton mit Washi verhaftet 
und beherbergt nun den Brief an sanute. Den weißen Regenwurm habe 
ich dann noch um die Karte gebunden.


Und so habe ich tatsächlich das komplette Sammelsurium verwendet, 
ohne dass die Katze die lila getupfte Möwe auf der Blütenwiese am 
Meer fressen musste ...

Fürs einfache Zeigen im Forum noch die Collage:


 Liebe Ute, das war eine tolle Herausforderung!

"pen palling" - 1 Flip Book


Pinterest ist echt gefährlich. Ist man nicht angemeldet, ärgert man sich 
bei jedem Link, dass man die Bilder nicht richtig sieht. Ist man dann 
angemeldet, verliert man sich stundenlang im Bestaunen der Werke 
anderer. Dabei hat man schon für die eigenen Ideen kaum Zeit, 
geschweige denn zum Nachbasteln der vielen Kunstwerke anderer …

Bei mir fing es an mit den Pocket Lettern. Jetzt bin ich über den Begriff 
„pen palling“ gestolpert. Brieffreundschaften hatten und haben wir ja 
auch. Ich bin eine große Freundin von echter, liebevoller und persönlicher Schneckenpost, von echtem Kontakt mit handgeschriebenen Worten. Aber 
ich habe den Verdacht, dass „pen palling“ noch viel mehr heißt. Jedenfalls 
habe ich im Netz unzähliche zauberhafte Möglichkeiten gefunden, wie 
man einen schlichten Brief noch schöner machen kann. Und musste das 
natürlich sofort ausprobieren. Bei Youtube fand ich mehrere Clips zur 
Herstellung eines „Flip Books“, eines Heftchens mit vielen Klappen und 
1000 Details, die gemeinsam einen Brief beherbergen.

Da ich sowieso grade einer lieben Freundin schreiben wollte, habe ich 
einfach losgelegt. 

Flipbook für eine Freundin

Viiiiieeel Washi Tape kommt zum Einsatz, weil es die einfachste 
Möglichkeit ist, die Seiten, die Klappen und alles andere zu befestigen.


Hinter dieser Doppelklappe verbirgt sich noch ein schöner Spruch:


Hier drin ist der Brief:


Und rechts habe ich aus Papierresten mit Hilfe einiger Handstanzen 
noch ein paar einfache Geschenkanhänger gebaut. 


Der nette Nebeneffekt ist, dass man endlich mal seinen Designpapier-
Vorräten an den Kragen geht. Der Nachteil ist, dass man endlich einen 
legalen Grund hat, noch mehr Designpapier zu kaufen ...

Schultütenbasteln am 15.7.2016

Am letzten Abend vor den Ferien war nochmal die Hütte voll. Und diesmal 
war sogar eine Mutter angetreten, die für Zwillinge gebastelt hat.

Ich starte mal mit dem Pferd. Es ist eine schlichte Variante geworden, 
aber durch die verteilten Schmetterlinge doch sehr lebendig.



Das geht auch anders – die selbe Vorlage wurde zu einem Pegasus 
in silber-lila. Genial war, dass der Karton für die Spitze mit weißen Sternen bedruckt ist. Wie passend!



Für die Schmetterlingstüte wurde im Akkord gestanzt. 



Dieser Karton an der Spitze ist mit weißen Schmettis beglitzert.


Einen Fußballer gabs nochmal:


Eindeutig eine Lilie, aber mit etwas mehr Farbe …


Ich habe bei meinen Vorlagen ein frontales, niedliches Rennauto und 
ein modernes, seitlich gemaltes. Darum hat der Vater des Schulkindes 
sich hingesetzt und selbst eines entworfen, es sollte nämlich eine schräge 
Ansicht werden. Aus der Zeichnung habe ich dann die Vorlage gemacht:



In rot-weiß-grün sieht das richtig schick aus.


Für die nächste Tüte war der Wunsch des Kindes: „Kinder der Welt“, 
und sie sollten sich an den Händen fassen. Mir fielen diese kleinen 
Männchen ein, die schonmal auf einer Tüte gelandet waren. 



 
Ich finde sie einfach wunderschön und freundlich geworden. 


Außerdem hatte sich das Kind weiße Punkte gewünscht. Na, was ein Glück, 
dass es im Format sogar Filzgleiter für Stuhlbeine gibt. Die hatten genau 
die richtige Größe, klebten ganz von alleine und sahen auch durch das 
Material irgendwie richtig aus.


Und die Zwillingstüten … Die 2 Jungs hatten sich Tüten zu ihrem 
derzeitigen Lieblingsbuch „die Schule der magischen Tiere“ 
gewünscht. Da die Mutter wohl strukturiert ist, hat sie das Logo, 
das Lieblingstier (das Pinselohrschwein) und die Lehrerin 2x 
ausgedruckt und wochenlang nach den entsprechenden Tieren 
gefahndet: Plüsch, Schleich, Schlüsselanhänger, klein, groß.



Eine abenteuerliche Menagerie kam da zusammen: Ratte, Robbe, 
Eule, Frosch, Schlange, Schildkröte, Fledermaus, Chamäleon …


Da das Schulgebäude aus Backsteinen ist, hat sie tapfer auf 
zwei Tütenspitzen Klinker gemalt, viiiieeele Klinker.


Das Tollste an dem Abend war aber, dass die Teilnehmerinnen sich 
irgendwann ganz selbständig einen zweiten Tisch aufbauten, eine 
zweite Heißklebepistole anwarfen und dann gemeinsam mit vielen 
Ratschlägen hin und her den ganzen Kleinkram an ihre Tüten klebten, 
während ich mit den großen Teilen und letzten Entscheidungen 
beschäftigt war. So eine nette Gemeinschaft hat allen richtig 
viel Spaß gemacht!