Montag, 22. November 2010

Karneval in Venedig

Am vergangenen Samstag folgte der nächste Kindergeburtstag.
Diesmal hatte Sophie direkt an dem Tag Geburtstag und brachte 7 Freundinnen 
von 8-10 Jahren, ihren Bruder Jamie, ihre Eltern und  die "Baby"sitterin Caroline mit.
Außerdem natürlich jede Menge Kuchen, Saft und gute Laune.

Die Kurse und Feste finden ja im Format im Seminarraum mitten zwischen den Waren statt. Und an so einem Samstag Vormittag läuft da auch einiges an Volk rum. 
Aber weder die Kinder noch die Kunden haben sich daran gestört, 
und so konnten wir wunderbar basteln und feiern.

Sophie hatte sich gewünscht, etwas zu malen. Und aus meinen Vorschlägen wählte sie sich dann die Masken aus. 3 wunderschöne Formen standen zur Auswahl, eine Flammenmaske, 
ein Mond und ein romantisches Phantasiewesen:


Diese Masken sind aus Kunststoff. Und damit die Farbe daran auch gut hält 
und nicht gleich wieder abplatzt, habe ich sie alle vorher zu Hause angeschmirgelt 
und mit Seidenpapier beklebt. So entstand ein guter Malgrund.



Außerdem habe ich es natürlich wieder nicht lassen können und selbst ausprobiert, 
was alles so möglich ist. Ich habe mit Acrylfarben gemalt und dabei ein leuchtendes Flammenwesen entstehen lassen. Federn und Borte halten sehr gut mit Heißkleber. 
Ein paar Schmucksteine runden die Maske ab.

Kindergeburtstag "Maskengestaltung"

Als erstes musste Sophie natürlich ihre Geschenke auspacken.
Und dann ging es los.
Wieder hieß es: entscheiden. Welche Maskenform, welche Farben.
Ich habe den Kindern auf einem Stück Papier gezeigt, wie ich bei meiner Maske 
die Farben ineinander gemalt habe, wie lebendig gemaltes Laub entsteht, 
warauf sie achten sollten beim Malen. Dann wurden die Pinsel geschwungen:




Als die Kinder so richtig im Fluss waren, hat sich auch Mama Emma eine Maske 
geschnappt, während sich Caroline um Jamie und seinen Piraten gekümmert hat.
Bei Emmas romantischer Maske sieht man wunderbar, wie sie mit ganz zarten rosanen 
und silbernen Akzenten auf dem lila Untergrund die Reliefornamente zur Wirkung bringt.


Vorher sah der Tisch so aus:


... hinterher so:


Weil die Farben trocknen mussten, der Tisch dringend aufgeräumt werden musste
und sich allmählich die hungrigen Mägen zu Wort meldeten,
haben die Kinder sich nun erstmal über die Kuchen und Knabbereien hergemacht.
Und ich habe den Tisch aufgeräumt.

Nach der Stärkung waren die Kinder etwas hibbelig. Aaaaber wir haben ja direkt 
neben dem Laden den Prinz-Emils-Garten mit einem ganz tollen Spielplatz. 
Und da haben sich die Kinder erstmal so richtig ausgetobt, 
bevor wir mit dem Verzieren der Masken weiter gemacht haben.



Zauberhafte Waldfeen, Wasserwesen und andere phantasievolle Masken sind nun entstanden.
Die Kinder haben geschwelgt in der Fülle von Perlen, Federn, Steinen, Blättern und Blüten, Bändern und Borten, Stiften und Glitzerpulver. Ich habe jetzt vor allem an der Heißklebepistole gesessen für die Endmontage. Und ich habe nur noch gestaunt, wie unterschiedlich alle aussahen. Von wegen "für kleine Mädchen muss es immer ganz doll glitzern"! Bei manchen schon - aber lange nicht bei allen. Deshalb zeig ich sie mal alle:

Der kleine Pirat


eine Sternenprinzessin

ein Nachthimmel

eine grüne Fee


ein Blumenmädchen

ein Glitzermond

die grüne Waldfee

und die blaue Blüten-Waldfee


das Wasserwesen

und Mama Emma mit ihrer wundervollen Maske, die wirklich 
ein bisschen venetianisch wirkte. Leider sieht man hier kaum,
dass sie an der linken Seite noch auf einem der Ornamente 
winzige Perlen aufgeklebt hat.


Und so standen dann alle stolz beieinander:



Es war gut, dass wir bei den unter 10-Jährigen zu viert waren.
So war der Mittag sehr entspannt.
Mädels, ich war wirklich beeindruckt von Euch, Eure Ideen 
habt Ihr ganz, ganz toll hingekriegt. Nun kann das nächste Faschingsfest kommen!

Und der nächste Geburtstag im Format ist für Ende Januar schon gebucht ...

Hei, das macht Spaß!

Am 12. November habe ich den ersten Kindergeburtstag im Format "geschmissen". Wobei - was heißt da "Kinder". Die jungen Damen waren 13 Jahre alt und sehr ausdauernd. Mareike, das Geburtstagskind, hatte sich gewünscht, Filztaschen zu nähen. Von Hand.

Ich habe also erstmal selbst Filz geschnappt und rumprobiert, dann Stoffe für die Schultergurte gesucht und die Gurte genäht. Meine Mustertasche sah dann so aus:



Außerdem habe ich jede Menge Bänder, Perlen und anderes Material zusammengesucht, damit die Taschen dann individuell verziert werden können:





Und dann haben die Mädels losgelegt. So viel gab es zu entscheiden: die Farbe, der Gurt, die Bodenform - eckig oder rund, der Knopf zum Schließen, die Garnfarbe. Es war toll zu sehen, wie sie immer sicherer wurden und immer genauer wussten, was sie wollten. Andrea - Mareikes Mama - war auch klasse. Sie hat einfach mit angepackt, die Mädels ermutigt, wenn die Nadel nicht durch den Filz wollte und selbst auch viel Spaß gehabt.

Am Ende standen 8 Stolze junge Damen da (zwei sind nicht ganz fertig geworden, das holen wir grade nach). Die Ergebnisse können sich wirklich sehen lassen:




Kindergeburtstag "Tasche nähen"


Und gleich am nächsten Tag sind die Mädels mit ihren Taschen losgezogen und haben sich neidische Blicke eingefangen. Wir hatten zwar am Schluss alle platte Daumen, weil die Nadeln mit den dicken Garnen manchmal überredet werden mussten, durch den dicken Filz zu gehen. Aber wir waren uns einig: die Mühe hatte sich gelohnt!

Ich danke Euch nochmal für den tollen Nachmittag mit Euch.
Ihr habt meine erste Erfahrung mit Kiindergeburtstagen zu einem
tollen Erlebnis gemacht!

Samstag, 25. September 2010

Der erste Workshop in diesem Herbst ist gelaufen!



Gestern Abend waren sie da, drei (eigentlich 4) bastelwütige Frauen aus dem Großraum Darmstadt. Wie immer habe ich keine fertigen Bastelpackungen vorgeholt sondern mit ein paar Musterkarten neugierig gemacht, die Damen dann Papiere, Farben und Stempel selbst wählen lassen. Und dann haben sie sich vorsichtig rangetastet.
Es ging darum, die Technik des Wischens zu üben. Wir haben also jede eine Karte an den Rändern abgeklebt und dann mit einem Schwämmchen von außen nach innen Farbe vom Stempelkissen aufs Papier gewischt. Dabei entstehen wundervolle Farbverläufe und Stimmungen. Und das Ergebnis konnte sich wirklich sehen lassen!


Der Ehemann des blau-braunen Horizonts (bzw. der Künstlerin dazu) meinte dazu:"Der Hintergrund war aber schon auf die Karte gedruckt, oder?" Oder nicht! Der ist nämlich gewischt.

Natürlich ging der Abend noch weiter. Allerdings anders als bei den bisherigen Kursen. Die Damen forderten nämlich als nächstes Einkaufskörbe und gingen dann mit neuen Ideen im Kopf erstmal an die Regale! 

Mit etwas Nachdruck habe ich die Ladys dann wieder an die Basteltische geschubst. Beim zweiten Projekt des Abends hatten sie mehr Freiheiten. Zwei haben das Kolorieren mit Tombows geübt. 
 .

Und die Dritte hat sich an einer Ziehkarte probiert. 



Frag mich bitte keiner, warum die jetzt verdreht sind ... Sie wurden normal hochgeladen und sind dann im Blogger-Programm plötzlich einfach gedreht. Und ich finde keine Möglichkeit, sie zurückzudrehen. Die 2 Karten sind von mir und waren den Ladys Inspiration. Stolz waren sie jedenfalls alle auf ihre Werke, und das zu Recht!!!

Die natürliche Grenze bei diesen Kursen ist immer der Moment, wo Augen und Gehirn den Dienst versagen, weil es einfach zu spät geworden ist. Und vorher ist auch noch nie jemand gegangen ...

Und heute sind sie dann alle durchs Format getigert, um die gestern gefüllten Körbe an der Kasse in ihre Einkaufstaschen "umzufüllen" ...

Herzlichen Glückwunsch zur Geburt eines Jungen ...

... mit einer ganz besonderen Karte. Wenn man sie öffnet, entfaltet sie sich wie eine Drehbühne im Theater. Diesmal habe ich einen kleinen Sören begrüßt. 



Da die Eltern eher etwas modern-frech-anders sind, habe ich für die Deckseiten echten Jeansstoff verarbeitet. Das Grundpapier ist ein Scrap-Karton mit Jeans-Aufdruck. An die Wände dieser Kulisse ist relativ wenig direkt gestempelt. Das meiste ist extra gestempelt, koloriert, ausgeschnitten und an entsprechender Stelle montiert. Koloriert habe ich bei stumpfem  Material wie Plüschteddy oder Holzeisenbahn mit den Tombows-Aquarellstiften, bei glattem Material wie den lackierten Stiften, der Wärmflasche und den Würfeln mit farbigen Embossingstiften und klarem Embossing-Pulver.

Drehkulissenkarte zur Geburt eines Jungen

Im ersten "Zimmer" habe ich noch viel direkt gearbeitet. Aber die Giraffe und die "Murmeln" auf dem Fußboden sind z.B. Brads.


Im zweiten Zimmer ist der junge Mann inzwischen voll in action. Ein Fußball darf natürlich nicht fehlen. Und ab jetzt werden auch fleißig die Wände bekritzelt ...


Im dritten Zimmer gehts weiter mit dem fröhlichen Chaos. Brads in Form von Nagel bzw. Schraube halten die Bilder an den Wänden.


Und im vierten Zimmer sieht man dann, dass selbst ein so reichhaltiges Stempelsortiment wie meines an die Grenzen kommt, wenn es gilt, 8 Seiten zu füllen. Aaaaber ich habs geschafft! Das kleine Grüne rechts ist ein Brad in Form eines Knopfes ...


Geschlossen bzw. offen gehalten wird die Karte mit dem Band, das vor der ersten und nach der letzten Seite dazwischen geklebt wurde.

Einen Workshop zur Herstellung einer solchen Drehkulisse aus Papier gibt es übrigens im www.Stempelhuehnerhof.de, wo man über die Navigationsleiste - Forum - Stempelkrempel - Workshops zu einer Fülle von fantastischen Anleitungen und u.a. zur "Drehbühne-Karte" kommt.

Der Vater von Sören hat leuchtende Augen bekommen und ganz andächtig umgeblättert, als ich ihm die Karte gab. Die Mutter kenne ich nicht so gut, aber die Reaktion wird wohl ähnlich sein ...

Freitag, 6. August 2010

Jetzt gehts los!

Diese Seite befindet sich noch im Aufbau. Bitte haben Sie darum etwas Geduld.
Wenn Sie gerne mehr sehen möchten, empfehle ich Ihnen den Stempelhühnerhof,
wo Sie eine Fülle von fantastischen Werken bewundern können: www.stempelhuehnerhof.de

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