Dienstag, 11. Oktober 2011

Katzen - Katzen - Katzen - Hochzeit!

Ein Nachbar hat an mich gedacht, als seine Abteilung einem Kollegen zur Hochzeit gratulieren wollte. Er suchte eine ganz besondere Kartenform aus, die es ermöglicht, dass viele Leute unterschreiben können. Dazu kamen die Katzen auf der Schaukel von Penny Black.
Die Karte ist 15x15 cm groß, aus einem ganzen Bogen Scrappapier gefaltet.

Akkordeonfaltung mit Katzen zur Hochzeit

Es sollte aber nicht kitschig werden.
Darum habe ich die feine Spitze und nur ein paar winzige Papierröschen eingesetzt -
und meinen derzeitigen Lieblingsbordürenstanzer...


Wenn sich die Karte öffnet, offenbart sich langsam der Inhalt.
Immer Ton in Ton sind die Flächen schlicht gehalten.
Und die Rosen vom Frontstempel tauchen immer wieder auf.

  

Geöffnet sieht die Karte dann so aus. Das Spiel mit den Bändern 
und der wandernden Stanzbordüre hat echt Spaß gemacht. 
Oben links konnten die Kollegen ihren Gratulationstext hinschreiben, 
unten rechts wurde dann von allen unterschrieben. 

  



 



Die nächste Karte wurde auf einem Markt in Auftrag gegeben,
also im  Blindflug. Fest stand nur, dass es eine Endloskarte werden sollte.
Also habe ich ein Stempel fotografiert und rübergemailt.
Bei der Endloskarte sind 4 ganze Seiten - hier in 20x20 cm - zu gestalten.
Und natürlich habe ich den Ehrgeiz, dass diese Seiten thematisch und stilistisch 
zusammen passen.

Endloskarte mit Katzen zur Hochzeit

Die einzelnen Gestaltungen müssen relativ flach bleiben,
weil sonst der Klappmechanismus nicht mehr gut funktioniert
und die Karte zu sperrig wird. Trotzdem habe ich Unmengen von den
Rosen von der Schaukel und dazu eine kleine Stilrose und eine 
Blattranke gestempelt und koloriert, um sie überall wieder
auftauchen zu lassen. Auf dem Titelblatt habe ich sie auch in 3D
aufgesetzt. 


Diese süße Mäusereihe - auch von Penny Black - hat eigentlich 
ganz andere Blüten in den Händen. Aber passend zu unseren Katzen 
sollten sie doch Rosen zur Girlande winden. 


Also: Röschen schnibbeln ...  


 Die dritte Kartenseite ziert wieder eine Katze. 
Und jede Menge geschnibbelter Efeuranken.


Hier sieht man ganz gut, dass die Grundkarte aus einem Karton
mit eingeprägtem Efeumuster gebaut ist.
 

Bei der vierten Seite konnte ich mich mit mir selbst nicht einigen, 
ob ich da nun noch dieses freche kleine Röschen am Rande des Schreibfeldes
haben wollte oder nicht. Im Endeffekt habe ich es weggelassen. 





Nun hatte ich schon so viele Rosen und Ranken geschnibbelt, dass es auf
eine mehr oder weniger auch nicht mehr ankam. Im Stempelhühnerhof 
war bei der Samstagsinspiration grade das Thema Swingkarte. Und so habe
ich die schaukelnden Katzen auch noch ein bisschen swingen lassen.

Swingkarte mit Katzen zur Hochzeit

Das Witzige an einer Swingkarte ist, dass man eigentlich nie so genau weiß,
wo vorne und hinten ist. Denn: der Mittelteil dreht sich, wenn man die Seiten
auseinander zieht.

  

Und dort ist dann Platz zum Schreiben.
Hier wieder einige der vielen Schnibbelrosen ...

 

Wenn man die gesamte Karte umdreht,
sieht sie geschlossen so aus: 

 

Und auseinandergezogen so:


 Die Karte können die Beschenkten dann noch eine Weile aufstellen
und immer wieder anschauen. Entweder so herum nur leicht gekippt
oder mit der dunklen Seite. Dann zieht man die geschlossene Karte
nur ein bisschen auf, und so steht sie gut.



Die ersten beiden Karten sind längst verkauft und haben 
die erwünschte Freude ausgelöst.
Diese dritte Karte wandert jetzt in meinen Vorrat
oder in meine Hochzeitsmappe oder ...

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