Mittwoch, 16. Mai 2012

Briefsteck-Karte

Wenn man sich ein bisschen Zeit nimmt, findet man im Daten-Nirvana 
bei JouTube und Co. Unmengen von Anleitungen für schöne und 
raffinierte Kartenformen. Das Problem ist nur meist, dass man 
wissen muss, wie die Kartenform heißt, die man sucht - oder dass 
man Stunden damit verbringt, sich durch Blogs und Clips zu klicken, 
bis man was gefunden hat, das man schön findet und nachbauen will.
Und dann sind die Namen meist englisch und erschließen sich einem 
auch nicht gleich. Deshalb denke ich mir oft eigene Namen dafür aus - 
und das sowieso, wenn ich mir eine Form selbst ausdenke. 
So geschehen bei dieser Kartenform, die aussieht, 
als hätte man eine Karte in einen offenen Briefumschlag gesteckt.

Briefsteck-Karte

Hier habe ich eine kleine Karten gebaut, die auf der Vorderseite 
gestaltet sind und auf der Rückseite einfach ein etwas schmaleres 
Papier in einem helleren Farbton haben, auf dem man schreiben kann.  


Diese Karten stecken dann in einem scheinbar offenen Umschlag. 
Ein großes Dreieck ist so gefaltet,  dass sich vorne die Überlappung ergibt. 
Die entstandenen Dreiecke sind mit einem Designpapier und einer 
schmalen Matte beklebt, so dass die Schräge betont  und der Umschlageffekt 
verstärkt wird. Dabei habe ich entlang der Schräge die Matte nicht 
sehen lassen, damit es wie übereinandergeklebt aussieht. 
Und dahinter ist tatsächlich nichts. Das wäre nur Papierverschwendung 
und würde das Porto hochtreiben ...  


Wenn die eingesteckte Karte herausgezogen wird, 
kommt dann im unteren Bereich noch jeweils 
ein passender Spruch zum Vorschein.

Ich liebe diese Ton-in-Ton-Spielereien und mag es im Moment 
gerne richtig frühlingshaft bunt. Auch Schmetterlinge tauchen
verdächtig oft auf. Ein sicheres Zeichen, dass es im Moment
sogar in Darmstadt eindeutig zu viel regnet ...

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