Montag, 29. Oktober 2012

schlichte Weihnachtskarten


Schon ein bisschen schräg, direkt nach so einer frühlingshaften Blumenfee mit Weihnachtskarten weiter zu machen. Aber – Weihnachten rückt immer näher, die Märkte, wo ich verkaufen will, auch. Und sowieso wollen ja ganz, ganz viele liebe Menschen privat von mir bedacht sein. Am Wochenende war z.B. eine Freundin zu Besuch, die jedes Jahr einen Schwung Karten bestellt für ihre Weihnachtspost. Diesmal durfte sie also dabei zusehen. Und ich habe ein bisschen herumexperimentiert. Deshalb sind ein paar der Karten nicht mit ihr verschwunden sondern landen jetzt in meiner Vorratskiste.

Bei allen Karten ist der Hintergrund mit demselben Stempel entstanden: es ist ein Quadrat mit ausgefransten Rändern, das aussieht wie mit einem Filzstift hingeschmiert. Es ist auf einem der dicken Judi-Kins-Würfel, die es bei Heindesign gibt. Darauf habe ich nebeneinander mehrere Farben von den memento-DewDrops gedrückt und die Farben mit gesprühtem Wassernebel ineinander laufen lassen. So entsteht der Farbverlauf.

Dann habe ich die Karten über Nacht trocknen lassen. Anschließend habe ich die Motive und Schriftzüge in dunkelblau, dunkelgrün, schwarz, silber, gold oder platin gestempelt und embossed.

Den Anfang macht der wunderbare Engel.

Weihnachrskarten mit Aquarelltechnik

Auch Tannenbäume gehören einfach dazu.


Der zierliche Notenkranz zeigt in Miniatur Sterne, einen Adventskranz, die Heiligen 3 Könige, einen Schlitten und vieles mehr. Beim nächsten versuch muss ich den Kranz nur noch mittig abstempeln ... Dagegen ist der Sternenwirbel schlicht und plastisch.


Den Schriftrahmen mit dem Stern wollte ich dann lieber 
auf eine quadratische Karte setzen. 
 

Wann immer Klekse auf einer Karte sind, sind sie dadurch entstanden, dass die Farbe auf dem Stempel so flüssig war, dass beim Hochheben des Stempels ein Tropfen aufs Papier gefallen ist. Dann habe ich einfach den Stempel ein paarmal geschüttelt und so noch mehr Klekse gemacht. Mir gefällt es auch mit Kleksen richtig gut.

Blumenfee

Eine tagesmutternde Bekannte hat ein kleines Mädchen in den Kindergarten verabschiedet und bat mich um eine Karte. Da habe ich doch endlich mal die Blütenfee eingeweiht.

Ich merke immer mehr, dass ich zwar einigermaßen passabel kolorieren kann, das aber nicht mein Schwerpunkt ist. Die zu kolorierenden Stempel bleiben immer öfter im Schrank. Aber hier hatte ich richtig Spaß daran, mit den Farben an der Fee und bei den Matten zu spielen.

Grußkarte mit Blumenfee

Ich bin ja nicht der "Zuckerguss"-Bastel-Fan. Darum habe ich das Rosa mit der hintersten, sehr dunkelroten Matte aufgefangen und das sanfte Grün und das warme Gelb entgegen gesetzt.  
So kann ich gut damit leben.

Es war recht mühsam, den Bordürenrand bei allen Matten einigermaßen gleich zu stanzen. 
Aber es sieht einfach lockerer aus als ein grader Schnitt.
Ein Text passte dann irgendwie nicht mehr dazu. Den habe ich innenrein gestempelt. 

Dienstag, 23. Oktober 2012

herbstliches Ketting

 
Ich habe eines der Blätter vom Heindesign-Würfel in timber brown von StazOn auf Aquarellpapier gestempelt und mit Tombows in verschiedenen Herbsttönen koloriert. Ich habe mich ja lange gewehrt gegen das teure Papier, aber es macht definitiv mehr Spaß, wenn die Farben das machen, was ich will. 
Und da ist Aquarellpapier unschlagbar.


Die Blätter kleben mit Abstand aufeinander und der Kranz 
direkt auf der Karte. Dadurch wird es so plastisch. 
Meine Mutter hat heftig den Kopf geschüttelt, 
als ich anfing zu schnibbeln ...


Gefreut hat sich über die Karte die liebe Nelli aus dem
 Stempelhühnerhof. Da gabs ein "Nicht-Halloween-Herbst-Ketting". 
Und ich war nicht die einzige, die es lieber ungruselig wollte ...

 Ich habe noch ein paar mehr Blätter koloriert. 
Mal sehen, wen ich damit noch beglücke
Vielleicht meine Mutter ??? 

Montag, 8. Oktober 2012

Slider-Karte als Dankeschön

Wie manche von Euch wissen, singe ich in meiner Freizeit in 2 Chören einer wirklich fantastischen Dirigentin. Wer aus dem Großraum Darmstadt kommt und gerne singt, kann ja mal schauen unter www.meikemetzger.de
Dreimal im Jahr führen wir mit dem Bachkantaten-Ensemble Darmstadt in einer Kirchengemeinde im Gottesdienst eine geistliche Kantate auf. Gestern nun haben wir BWV48 „ich elender Mensch, wer wird mich erlösen?“ gesungen. Und Meike hat hinterher von uns wie immer einen Blumenstrauß und eine von mir gebastelte Karte bekommen.


Sieht ganz harmlos aus, oder? Aber es ist eine sogenannte Slider-Karte. Wenn man oben an dem Benzel zieht , wird das auf einer Lasche in der Mitte sitzende Ornament aufgerichtet. Dahinter verbirgt sich der gestempelte Dank. Und weil meine Danke-Stempel alle entweder richtig hoch und zu breit oder richtig breit und zu dünn waren, habe ich mich für einen der kleinen entschieden und den 3mal ohne nachfärben abgedrückt. Dabei ist dieser Schatteneffekt herausgekommen:

Sliederkarte als Dankeschön

Das Ornament hat dann zur Veredelung noch ein paar ganz kleine Perlen abbekommen. Ich liebe diese Mini-Akzente, es darf nur nicht überladen und quietschig werden.


Mir gefällt gut, wie der braune Karton die Lasche mit dem Motiv einrahmt. Es sah nur so "nackig" aus. Drum habe ich das Motiv noch ein paarmal auf diesen Rand gestempelt. 

Ärgerlicherweise haben sich innerhalb von 4 Tagen 3 Handstanzen von mir verabscheidet, u.a. der Kreis, mit dem ich die Aussparung für diese Zuglasche stanzen wollte. Endlich wieder Geld ausgeben ...