Mittwoch, 25. Dezember 2013

meine eigenen Adventskalender-tags 2013 für beide Kreise

Na klasse. Jetzt habe ich 3 Posts lang so viel geschwätzt. 
Und meine eigenen von diesem Jahr habe ich dabei glatt 
vergessen. Die gibt’s jetzt also noch nachgeliefert.



Diese 4 gabs alle auch schon letztes Jahr, nicht nur für Kerstin 
sondern auch für den letztjährigen 2. Kreis. Und dabei hatte ich 
gleich genug gemacht für den 1. Kreis in diesem Jahr mit. 
Besonders aufwändig ist dabei der Nikolaus-Strumpf-Kamin -
Boden und Kamin sind ja einfach gestempelt und koloriert. Aber 
der Bogen, die Socken und die Schleifen sind alle extra 
ausgeschnibbelt und 3D-montiert, z.Tl. vorher noch mit 
Diamond-Glaze behandelt.


Und diese gabs dieses Jahr neu für den 2. Kreis:


 Der schnuffige Waltzingmouse-Korb mit den Lebkuchenmännern 
und der Briefkasten von stamps happen.


Die kerzen waren Abdrücke aus meiner Kiste. Und den 
Vilda-Wichtel hab ich im Laufe des Jahres auf irgendeinem 
Flohmarkt erobert. Da fiel mir so unmittelbar der tag-Kalender 
ein, den musste ich einfach mitnehmen. Die Geschenke sind übrigens 
von einer PennyBlack-Gans geklaut - das ist der Vorteil, wenn 
man sowas in 3D arbeitet - irgendwo hinstempeln, ausschnibbeln, 
und Du hast, was Du brauchst.


Und dann noch mein kleiner Star. Dieser Stempel ist sooo 
wunderbar zart und schön durch sein besonderes Format 
und die Tiefe, die man beim Kolorieren rausarbeiten kann. 
Da mussten dann als I-Tüpfelchen noch Mini-Klebeperlen 
auf die Schneeflocken und ein zarter Schimmer in die 
eine Matte.

Und das Tollste ist: ich hab schon wieder Ideen fürs nächste Jahr. 
Das ist auch gut so. Denn inzwischen ist doch der Vorrat an 
zuviel Gewerkelten ziemlich geschrumpft. In jedem Jahr gab es 
1-3 Leute, die wegen akuter Übrarbeitung wieder aussteigen 
mussten und darum zusätzlich von uns einen Kalender bekamen.
Wie schön, jedes Jahr die Freude zu sehen!

tag-Adventskalender 2013, der 2.

Und weil der tag-Adventskalender leider schon wieder rum ist, 
zeige ich nun auch die tags von diesem Jahr. Ich habe im 
Hühnerhof wieder an beiden Kreisen tielgenommen. Beim 1., 
weil ich da schon immer dabei war und da so viele liebe Hühner 
mitmachen. Den 2. organisiere ich für diejenigen, die im 1. Kreis 
keinen Platz mehr finden, und für eine wachsende Anzahl von 
lieben Bastlerinnen, die zwar keine Hofhühner sind, aber 
trotzdem gerne mitmachen möchten. Hier nun also die Bilder 
vom 2. Kreis. Ich fand es großartig, dass auf diese Weise wieder 
einige mitmachen konnten, auch ein paar Nicht-Hofhühner- 
Christine, Susanne-taura, Kerstin-Frau Holle, Andrea.

In den letzten Jahren hatte ich die tags immer an einem Band 
an der Küchentür. Das war aber eigentlich unpraktisch, weil das 
eine der am meisten frequentierten Ecken unseres Hauses war 
und darum immerzu im Luftzug verwehte, runterbröselte, … Also 
habe ich mir was Neues einfallen lassen. Ich habe ein 
gaaaaaaanz langes Band senkrecht an der Wohnzimmertür 
hoch gespannt und ganz oben und unten mit Tesafilm festgeklebt. 
Auf der Außenseite bin ich dann mit dem längeren Ende schräg 
übers ganze Türblatt, oben festgeklebt, wieder rein und dann 
wieder senkrecht runter an der ganzen Tür. Da nochmal angeklebt 
und raus. Und dann konnte ich mitten auf der Tür von außen die 
beiden Enden mit einer Schleife verbinden. Von außen hingen daran 
die kleinen Briefe für die Kinder von unserem Wichtel und andere 
kleine Überraschungen. Und von innen von oben nach unten reihten 
sich daran die zwei Kalender auf.

Der rechte Strang sieht so aus:


 Wenn man mit 11 Leuten wichtelt, bekommt man einfach von jeder 
2 bis 3 tags. Die Teilnehmerinnen mussten also mindestens 3 
verschiedene Designs basteln und diese durch die unterschiedliche 
Verpackung kenntlich machen, damit ich beim Umverteilen niemand 
eines zweimal gebe.
Außerdem sollten alle für eine von uns (ausgelost) das 24. tag mit 
einem gaaaanz kleinen selbst gebastelten Geschenk für den 
24. Dezember verpacken. So hatten wir gestern alle noch eine 
zusätzliche Wichtelfreude.

Und hier kommen meine tags von oben nach unten:


Christine, Susanne-taura, Elke-nelke, 
Kerstin-Frau Holle, kerstin-Renate und Bruni 


Andrea, Ulla-Stempelulla, AnneK, Christine, Susanne-taura, 
Kerstin-Frau Holle und Elke-Nelke      


Kerstin-Frau Holle, Elke-Nelke, Kerstin-Renate, 
Bruni, Cormelia-Engel und Andrea


AnneK, Christine, Elke-Nelke, Susanne-taura, 
Kerstin-Frau Holle, Cornelia-Engel und Ulla-Stempelulla

Es sieht wieder soooo wunderschön aus. Ihr habt Euch wieder sooo viel 
Tolles einfallen lassen! Und schon die Hüllen waren wieder eine Pracht.

Außerdem habt Ihr mir wieder so viele liebevolle 
Dankeschön-Geschenke gemacht und Kärtchen dazu gelegt! 
Ich glaube, ich finde sie so schnell gar nicht alle. 
Aber diese will ich Euch nicht vorenthalten:

Wahrschaft verschnupft aussehende Rentiere von der lieben AnneK:


und eine zauberhafte Tofiffee-Verpackung von Bruni: 

 
Dazu kommt mein kleines Weihnachtsgeschenk von meiner 
Wichtelmama Ulla - ein kleiner Kalender in ihrem 
unnachahmlichen Vintage-Voll-Stil, den ich so mag: 



Ich warte jetzt mal ab, wie sich der 1. Kreis für 2014 anlässt, 
und dann komme ich auch wieder mit dem 2. Kreis rüber.
eid Ihr wieder dabei, Mädels?

Andere liebe Bastlerinnen, die gerne mal mitmachen möchten, 
dürfen sich übrigens auch gerne bei mir melden ...

tag-Adventskalender 2013, der erste

Und weil der tag-Adventskalender leider schon wieder rum ist, 
zeige ich nun auch die tags von diesem Jahr. 
Ich habe im Hühnerhof wieder an beiden Kreisen teilgenommen. 
Beim 1., weil ich da schon immer dabei war und da so viele 
liebe Hühner mitmachen. Den 2. organisiere ich für diejenigen, 
die im 1. Kreis keinen Platz mehr finden, und für eine wachsende 
Anzahl von lieben Bastlerinnen, die zwar keine Hofhühner sind, 
aber trotzdem gerne mitmachen möchten. Hier nun also die 
Bilder vom 1. Kreis. An dieser Stelle nochmal ein ganz herzliches 
Dankeschön an Ilona, die sich trotz unerwartetem privatem 
Stress tapfer durch den Orgakram und die Umverteilerei 
gekämpft hat. 1000 Dank!

In den letzten Jahren hatte ich die tags immer an einem 
Band an der Küchentür.Das war aber eigentlich unpraktisch, 
weil das eine der am meisten frequentierten Ecken unseres 
Hauses war und darum immerzu im Luftzug verwehte, 
runterbröselte, … Also habe ich mir was Neues einfallen lassen. 
Ich habe ein gaaaaaaanz langes Band senkrecht an der 
Wohnzimmertür hoch gespannt und ganz oben und unten mit 
Tesafilm festgeklebt. Auf der Außenseite bin ich dann mit dem 
längeren Ende schräg übers ganze Türblatt,oben festgeklebt, 
wieder rein und dann wieder senkrecht runter an der 
ganzen Tür. Da nochmal angeklebt und raus. Und dann 
konnte ich mitten auf der Tür von außen die beiden Enden 
mit einer Schleife verbinden. Von außen hingen daran die 
kleinen Briefe für die Kinder von unserem Wichtel und 
andere kleine Überraschungen. Und von innen von oben 
nach unten reihten sich daran die zwei Kalender auf. 
 Der linke Strang sieht im Einzelnen so aus:


Ist das nicht ein toller Anblick? 
Hier hängen nun von oben nach unten:


Kerstin-Renate, Ute-Sanute, Elke-blauer Mohn, Katja, 
Doreen-Pacy, Anja-aussie und Antje-Egypt


Ilona-Dokapin, Anja-aoutienne, Sarah-Kleene, 
Antje-Annel, Herbstnacht und Anke


 Brigitte-Kalli, Mel-Sister, Carola-Cado, 
AnneK und Beate-Stempelomi


Beate-Stempelomi, Cormelia-Engel, Strolchi, Claudia-Daisy, 
Karin-Stempelfloh, Mona-Moonlightstamps und Heike-Fixi
 

Liebe Hühners - die tags waren wie immer 
so schön wie noch nie!!!!!
Und die Hüllen erst!!!!!
Ich freue mich jetzt schon aufs nächste Jahr!

tag-Adventskalender 2012, die 3.

Nicht lachen - ja, ich weiß, das ist ein Jahr her. Aber ich hab ja 
letztes Jahr meine eigenen tags gar nicht gezeigt! Und das 
will ich nun erklären und nachholen.

Meine sehr liebe Freundin Kerstin wollte eigentlich schon in 2012 
mitmachen. Sie hatte auch schon die Hälfte gewerkelt. Da kam ihr 
eine Knie-OP dazwischen mit allen Physio-, Reha- und anderen Ter-
minen, die dazu gehören. Also konnte sie doch nicht mitmachen, und 
also habe ich natürlich beschlossen: die kriegt trotzdem ihre 24 tags!!!!!

Vom ersten Jahr an habe ich immer mehr tags gemacht, als ich 
brauchte. Jedes Jahr 4-6 Designs, von jedem immer eines für mich 
selbst. Und noch ein paar mehr. Dadurch hatte ich schon ca. 13 
verschiedene tags sowieso fertig, die ich ihr geben konnte. Dann 
habe ich meine Abdruck-Kiste durchforstet und dort jede Menge 
tag-taugliche Stempelabdrücke gefunden. Die wurden dann im 
Akkord verarbeitet, dazu die sowieso neuen Designs. Und so sind in 
2012 nicht 4-6 sondern tatsächlich 11 verschiedene Designs entstanden.
Nur hatte ich es nicht mehr geschafft, sie zu fotografieren. Und 
bei Kerstin sind sie nach Weihnachten viel zu schnell im Keller 
verschwunden. Wegen Umbaumaßnahmen nicht mehr erreichbar.
Aber ein Teil davon ist ja dieses Jahr wiederum weiter verwendet 
worden. Und so zeige ich jetzt einfach 7 davon (der Rest folgt 
dann im Post 2013):





Der schnuffige Schneemann unten ist auch nur ein Abdruck. 
Aber da konnte ich dieses Jahr rausfinden, von wem der ist, 
und noch ein paar Abdrücke ergattern.



Fröhliche Weihnacht allerseits!

Frohe Weihnachten – Merry Christmas – Prettige Kerstdagen – 
Feliz Navidad – Joyeux Noel!
Russisch kann ich leider nicht, aber ich denke, meine erstaunlich 
vielen Leserinnen von dort verstehen mich auch so.

Ich hoffe, Ihr habt alle ein wunderbares Weihnachtsfest und 
ganz viel Zeit und Ruhe und Liebe und nette Menschen um 
Euch rum und viele schöne neue Stempel!


In diesem Panorama von unserer Weihnachtskrippe, 
die wie jedes Jahr über unser Regal gewandert ist, 
sind wir 4 übrigens versteckt. Wer mag, kann ja mal suchen, 
ob er oder sie da 4 „Eindringlinge“ im Bild entdeckt. 
 

Weihnachtskarten mit Memorybox Stanzen

Irgendwann im Herbst sind bei mir ein paar der zur Zeit 
unvermeidlichen Memorybox-Stanzen eingezogen. 
Nachdem ich ein paar traumhafte Karten bei Gipsy im 
Hühnerhof gesehen hatte, habe ich mich endlich ans Werk 
gemacht. Aber leider bin ich vor den Weihnachtsmärkten 
nicht wirklich dazu gekommen, die fertig zu machen. 
Zu zeigen gibt’s aber inzwischen trotzdem was:

Weihnachtskarte mit Sternenkranz

Beim Papierehinundherschieben bin ich auf diese spannende 
Farbkombination grün-gold gestoßen. Gefällt mir richtig gut.


Die Idee ist ganz einfach: ich nehme 3 zueinander passende 
Papiere und schneide sie so in Lagen zu. Die Größte lasse ich 
ungestanzt, die beiden oberen Lagen klebe ich mit einem kleinen 
Punkt in der Mitte zusammen. Dann drehe ich sie zusammen mit 
der Stanze durch die Bigshot. Heraus kommen der Kranz und ganz 
viele kleine Sternskens in 2 verschiedenen Farben.
Wenn ich jetzt die beiden Lagen auf die dritte Größte aufklebe, scheint 
die hinterste Farbe durch alle Sterne durch. Und da klebe ich dann
nach Lust und Laune einige mit ihren eigenen Sternchen zu. Und 
dadurch sind die Sterne dann in 3 verschiedenen Farben zu sehen.



Montag, 23. Dezember 2013

Mein kreativer Monat November 2013

Die letzten 8 Wochen waren eigentlich nur furchtbar. 
Zuviel Arbeit, zuviel Schulsorgen, zu wenig Gesundheit, 
viel zu wenig Schlaf, nahezu überhaupt keine Auszeit 
für mich selbst...

Um so schöner festzustellen, dass ich doch im Novmeber eine 
ganze Menge am Basteltisch geschafft habe. 
Ein paar Anlässe haben mir schöne Werke entlockt. 
Und die kommenden Märkte ebenso.

Den Ansporn zu diesem persönlichen Monatsrückblick 
kriege ich wie immer von Ingrid von AnnasArt
Danke dafür!

2 Kondolenzkarten

Das Leben mit allen schönen und traurigen Ereignissen 
macht auch vor dem Advent nicht halt. Der deutllich 
ältere Mann einer Freundin ist verstorben. Er ist erlöst.

Ich habe ein bisschen gebraucht, um mich dran zu machen. 
Ich finde es immer schön, ein bisschen Farbe auch in einer 
Kondolenzkarte zu haben. So als eine Mischung aus 
"das Leben geht weiter" und "gib die Hoffnung nicht auf".

Kondolenzkarte mit Calla


Ich denke, die erste wird es werden. 
Möge sie trösten.



Weihnachtskarten gekachelt

Ich habe grade mal nachgeschaut – 
2009 war es, dass ich aus Anlass eines SI im 
Stempelhühnerhof die ovalen Hintergründe hergestellt habe – 
wie immer mehr, als ich grade verarbeiten konnte. 
Seitdem warteten sie auf ihren Einsatz. 
Ich glaube 2011 habe ich dann die keinen PennyBlacks koloriert. 
Ich mag ja aus dem gesamten Niedlich-Bereich die PB-Igel 
am allerliebsten. Beim Abdruck-Tauschen im Hühnerhof 
habe ich auch immer ein paar bekommen. Wieder warten. 
Und jetzt habe ich das alles endlich mal „aneinander gepappt".




Jetzt ging es natürlich ganz schnell, weil ich 
nur noch die Kartenhintergründe gestalten musste.  

Weihnachtskarte mit Papier-Patchwork


Auf diesem Oval war der schöne Sternenwirbel 
schon drauf embosst und wurde nun nur noch mit ein 
paar Sternchen aufgepeppt.

 

Die Ovale sind übrigens so entstanden: 
ich habe aus farblich passenden Papieren jeweils einige 
Quadrate geschnitten. Die habe ich dann auf ein dünnes 
Papier wie gekachelt aufgeklebt. Und dann habe ich 
mit Spellis die Formen ausgestanzt. Wenn man mag, kann 
man die Ovale dann noch mit einem Prägefolder durch 
die Maschine kurbeln.
 

Weihnachtskarten im Quadrat

Um meine Weihnachtskartenkiste etwas aufzufüllen 
für die bevorstehenden Märkte, habe ich - schon im November -  
einige kleine quadratische Karten gewerkelt. 
Da war mir in Wiesbaden ein ganzes Päckchen mit Karten 
zugelaufen mit dem netten kleinen Format von 10x10cm.

Geeignete Stempel für die quadratische Mitte habe ich genug. 
Und der dicke Würfel mit den knuffigen kleinen Motiven wollte 
schon lange mal so richtig zur Geltung kommen. 
Also habe ich Nikoläuse, Schneemänner, Rentiere und 
einige meiner schönsten Schneekristalle auf kleine weiße 
Quadrate gestempelt und die Bildchen noch Ton in Ton koloriert. 
Mal mit silber, mal mit Gold kombiniert. 
(So wird man auch schön Schnittreste los.)

Rote und grüne Motive 
(die Fotos haben komische Farben ...):

schnelle Weihnachtskarten im Quadrat


Und auf Blau kamen dann die kristalle 
und ein Schneemann:


Ich fand es spannend zu sehen, 
dass Nikoläuse auch grün toll wirken. 

Alle Motivtäfelchen sind mit Abstandspads geklebt 
und heben sich darum etwas ab. 


Ich habe mich auch an der diesjährigen Modefarbe Türkis 
versucht. Aber für mich ist das einfach keine Weihnachtsfarbe.


Nach einem halben Tag hatte ich 40 Karten da liegen 
und habe 10 gleich an eine Freundin verkauft.



Mittwoch, 18. Dezember 2013

Hühnerhof-Adventskalender: "Türchen" 11 - eine Geschichte als Geschenk

Immer wieder habe ich Menschen, denen ich vor allem 
ein liebes Wort oder einen Gedanken schenken möchte. 
Aber ich mag ja nun nicht einfach eine Geschichte kopieren 
und in einen Breifumschlag stecken. Als am letzten Sonntag 
der „lebendige Adventskalender“ unserer Gemeinde bei uns 
Station gemacht hat, habe ich unser Fenster zu dieser 
Geschichte gestaltet und allen Besuchern diese Geschichte 
dann auch geschenkt.

 Die Legende vom vierten König
Ausser Caspar, Melchior und Balthasar war auch ein vierter König aus dem Morgenland aufgebrochen, um dem Stern zu folgen, der ihn zu dem göttlichen Kind führen sollte. Dieser vierte König hieß Coredan. Drei wertvolle rote Edelsteine hatte er zu sich gesteckt und mit den drei anderen Königen einen Treffpunkt vereinbart. Doch Coredans Reittier lahmte unterwegs. Er kam nur langsam voran, und als er bei der hohen Palme eintraf, war er allein. Nur eine kurze Botschaft, in den Stamm des Baumes eingeritzt, sagte ihm, dass die anderen drei ihn in Betlehem erwarten würden. Coredan ritt weiter, ganz in seinen Wunschträumen versunken.
Plötzlich entdeckte er am Wegrand ein Kind, bitterlich weinend und aus mehreren Wunden blutend. Voll Mitleid nahm er das Kind auf sein Pferd und ritt in das Dorf zurück, durch das er zuletzt gekommen war. Er fand eine Frau, die das Kind in Pflege nahm. Aus seinem Gürtel nahm er einen Edelstein und vermachte ihn dem Kind, damit sein Leben gesichert sei. Doch dann ritt er weiter, seinen Freunden nach.
Er fragte die Menschen nach dem Weg, denn den Stern hatte er verloren. Doch eines Tages erblickte er den Stern wieder, eilte ihm nach und wurde von ihm durch eine Stadt geführt. Ein Leichenzug begegnete ihm. Hinter dem Sarg schritt eine verzweifelte Frau mit ihren Kindern. Coredan sah sofort, dass nicht allein die Trauer um den Toten diesen Schmerz hervorrief. Der Mann und Vater wurde zu Grabe getragen. Die Familie war in Schulden geraten, und vom Grabe weg sollten die Frau und die Kinder als Sklaven verkauft werden. Coredan nahm den zweiten Edelstein aus seinem Gürtel, der eigentlich dem neugeborenen König zugedacht war. “Bezahlt, was ihr schuldig seid, kauft euch Haus und Hof und Land, damit ihr eine Heimat habt !”
Er wendete sein Pferd und wollte dem Stern entgegenreiten – doch dieser war erloschen. Sehnsucht nach dem göttlichen Kind und tiefe Traurigkeit überfielen ihn. War er seiner Berufung untreu geworden? Würde er sein Ziel nie erreichen?
Eines Tages leuchtete ihm sein Stern wieder auf und führte ihn durch ein fremdes Land, in dem Krieg wütete. In einem Dorf hatten Soldaten die Bauern zusammengetrieben, um sie grausam zu töten. Die Frauen schrieen und Kinder wimmerten. Grauen packte den König Coredan, Zweifel stiegen in ihm auf. Er besaß nur noch einen Edelstein – sollte er denn mit leeren Händen vor dem König der Menschen erscheinen? Doch dies Elend war so groß, daß er nicht lange zögerte, mit zitternden Händen seinen letzten Edelstein hervorholte und damit die Männer vor dem Tode und das Dorf vor der Verwüstung loskaufte.
Müde und traurig ritt Coredan weiter. Sein Stern leuchtete nicht mehr. Jahrelang wanderte er. Zuletzt zu Fuß, da er auch sein Pferd verschenkt hatte. Schließlich bettelte er, half hier einem Schwachen, pflegte dort Kranke; keine Not blieb ihm fremd.
Und eines Tages kam er am Hafen einer großen Stadt gerade dazu, als ein Vater seiner Familie entrissen und auf ein Sträflingsschiff, eine Galeere, verschleppt werden sollte. Coredan flehte um den armen Menschen und bot sich dann selbst an, um anstelle des Unglücklichen als Galeerensklave zu arbeiten. Sein Stolz bäumte sich auf, als er in Ketten gelegt wurde. Jahre vergingen. Er vergaß, sie zu zählen. Grau war sein Haar, müde sein zerschundener Körper geworden. Doch irgendwann leuchtete sein Stern wieder auf. Und was er nie zu hoffen gewagt hatte, geschah. Man schenkte ihm die Freiheit wieder; an der Küste eines fremden Landes wurde er an Land gelassen. In dieser Nacht träumte er von seinem Stern, träumte von seiner Jugend, als er aufgebrochen war, um den König aller Menschen zu finden. Eine Stimme rief ihn: “Eile, eile!”
Sofort brach er auf, er kam an die Tore einer großen Stadt. Gruppen von aufgeregten Menschen zogen ihn mit, hinaus vor die Mauern. Angst schnürte ihm die Brust zusammen. Einen Hügel schritt er hinauf, Oben ragten drei Kreuze. Coredans Stern, der ihn einst zu dem Kind führen sollte, blieb über dem Kreuz in der Mitte stehen, leuchtete noch einmal auf und war dann erloschen.
Ein Blitzstrahl warf den müden Greis zu Boden. “So muß ich also sterben”, flüsterte er in jäher Todesangst, “sterben, ohne dich gesehen zu haben? So bin ich umsonst durch die Städte und Dörfer gewandert wie ein Pilger, um dich zu finden, Herr?” Seine Augen schlossen sich. Die Sinne schwanden ihm. Da aber traf ihn der Blick des Menschen am Kreuz, ein unsagbarer Blick der Liebe und Güte. Und drei rote Tropfen fielen vom Kreuz herab in seine ausgestreckte Hand.
Vom Kreuz herab sprach die Stimme: “Coredan, du hast mich getröstet, als ich jammerte, und gerettet, als ich in Lebensgefahr war; du hast mich gekleidet, als ich nackt war!” Ein Schrei durchbebte die Luft – der Mann am Kreuz neigte das Haupt und starb. Coredan erkannte mit einemmal: Dieser Mensch ist der König der Welt. Ihn habe ich gesucht in all den Jahren. – Er hatte ihn nicht vergebens gesucht, er hatte ihn doch gefunden.
Nach einer russischen legende



So sieht das Geschenk aus, der Stern, die drei Diamanten 
und ein Lichtwort aus dem Johannesevangelium 
zieren das Deckblatt:

Das große Stanzlabel 2x, dazu die beiden kleinen 
geschwungenen Ettiketten (alles von SU) und ein Sternchen 
ausgestanzt. Ein paar Kanten gewischt und 3 kleine 
Brillies aufgeklebt.

Den Textstreifen habe ich 2-spaltig gesetzt, eine Schrifttype 
und -Größe gewählt, dass der Text (8 cm breit) in 2 Spalten 
passt und am Anfang und Ende jeweils etwas Luft zum Ankleben ist. 
Wenn ich das von beiden Seiten bedrucke, kommt automatisch 
die zweite Hälfte der Geschichte auf die Rückseite der ersten Hälfte. 
Das Blatt kann ich nun der Länge nach falten und daraus 
2 Streifen (9,5cm breit) schneiden, auf denen jeweils die 
ganze Geschichte ist.

Dieser lange Streifen bekommt nun ein paar Falzungen - 
am Anfang und Ende die Klebelasche und dazwischen 
5 Segmente á 2 1/8 inch. Also falzen bei:
1/2" - 2 5/8" 4 6/8" 6 7/8" 9" - und am Schluss bei 11 1/8"
Der Streifen sieht dann so aus: 

 

Wenn ich den Streifen vollständig im Zickzack eingefaltet 
habe, kann ich jeweils von außen auf die Laschen 
Klebstoff/Klebestreifen geben. Erst klebe ich das gefaltete Papier 
mittig auf die Unterseite. Dann richte ich das obere Label 
nach den Kanten vom unteren aus und klebe es von oben auf 
die Geschichte. Und schon ist das Geschenk fertig.

Das Deckblatt wird so gestaltet, dass beim Öffnen der 
Anfang der Geschichte erscheint. Und wenn man mit Lesen 
unten angekommen ist, wendet man das ganze Ding und 
kann auf der Rückseitze weiter lesen.
Hier einmal geöffnet: 
 

Bestimmt fallen Euch schöne andere Geschichten ein, die zu 
Euren lieben Menschen passen und sie erfreuen würden. 
Unsere Gäste haben jedenfalls andächtig gelauscht, 
als Hannah imKüchenfenster hockte und die Sternenlampe 
an- und ausschaltete, nach und nach die transparenten 
Diamanten abnahm und schließlich drei transparente 
„Diamantentropfen“ anklebte. Danach bekam jeder Besucher 
eine Geschichte und einen Zimtstern geschenkt.

Viel Spaß beim Nachbauen!

Hühnerhof-Adventskalender: "Türchen" 18 - eine 2-in-1-Karte nach AnnasArt

Schon vor einer ganzen Weile habe ich diese Kartenform bei 
AnnasArt gesehen. Sie nennt es „Karte mit innenliegender Karte“. 
Da ich immer eine griffige Bezeichnung suche, 
mutiert das zauberhafte Ding bei mir zu „2-in-1-Karte“. Voilá:

2-in-1-Karte

Und ich zeige Euch auch gleich, wie das geht, 
das geht nämlich eigentlich ganz schnell.


1. Rohling bauen

Entscheide, wie groß Deine Karte sein soll. Bei mir ist das am 
liebsten 12x17cm, also B6. Ich brauche also einen 17cm breiten 
Streifen, den ich mir von einem 12“-Karton abschneide. 
Dazu schneide ich mir von dem “Rest“ ein Stück für die Innenkarte, 
das also 13,5 x 18cm groß ist.
Außerdem brauche ich Deckpapiere für die Seitenflügel und 
eine Front aus ganz dunklem Blau von Mi Teintes und golden 
bzw. cremegolden schimmerndes Papier für die Matten.

Die Grundkarte wird mittig gefalzt und dann von beiden 
Seiten jeweils bei 4 3/4“. Diese beiden Streifen werden nach 
innen geknickt. Der Rohbau steht schon:


Ich markiere von oben und unten her je 3cm und schneide 
so ein Rechteck aus dem Kartenrücken:


Jetzt markiere ich mir in den Stegen oben und unten die 
Schlitze – Achtung, meine sind zu breit geworden, die Karte 
sollte darin nicht so viel Spiel haben!


Ich kontrolliere mit 
Hilfe der Matte, ob die Schlitze passen.


Wenn ich alle Teile aufeinander lege, sieht die Karte 
im Rohbau so aus:



2. Innenkarte gestalten

Trotz der großen Fläche entscheide ich mich für nur ein Motiv. 
Als erstes wische ich mit einem Schwämmchen und weißer 
Pigmentfarbe den zarten weißen Hintergrund, nach oben 
blasser werdend. Wenn das getrocknet ist, stempele und 
embosse ich in ganz dunklem Blau mein Motiv.
Als nächstes mache ich mir Kleckse in Grün, Gold und Pearl 
von Mica Magic auf ein Stück Folie und male mein Motiv 
mit einem feinen Pinsel damit aus. Dabei ziehe ich Grün 
und Gold in den Bäumchen ineinander. Sternchen und 
Schnee werden cremefarben. Schnell den Pinsel auswaschen!



3. Die Flügel und die Front

bekommen einfach winzige Sternchen aufge“streut“, 
die ich weiß stempele und cremegold embosse. Da das 
Mi Teintes-Papier sehr rau ist, bleiben winzige Spuren vom 
Pulver am ganzen Papier haften. In diesem Fall ist das ein 
durchaus gewünschter, zauberhafter Schimmer. 

 

Vorne drauf kommt zu den Sternchen noch der 
Weihnachtsschriftzug, ein Sternchen kommt auf den i-Punkt.



4. Endmontage

Jetzt klebe ich alle Teile aneinander. 
Von hinten sieht die Karte dann so aus:


Die Karte steht richtig gut. Man könnte noch die Stege mit den 
Schlitzen mit Papier und Matte bekleben, damit die Mitte 
stabiler wird. Aber dann muss ein ziemliches Papierpaket 
geknickt werden, was Falten wirft, und die geschlossene 
Karte wird sehr dick. Deshalb habe ich mir das geschenkt. 
Auch die Innenkarte sollte nicht mehr als eine dünne Matte 
haben, damit sie sich schön der Außenkarte anpasst.
Schreiben kann man auf der Rückseite der Außenkarte. 
Und der Beschenkte kann sich die Karte wie ein 
gerahmtes Bild aufstellen.

Viel Spaß beim Nachbauen, und denk dran: bitte 
meinen Workshop oder den Beitrag von AnnasArt verlinken...