Mittwoch, 26. Juni 2013

Schultütenbau im Auftrag

Hm - nach so viel schönen Tüten von anderen Leuten sollte ich vielleicht auch noch erwähnen, dass ich natürlich für Menschen hier aus der Region Darmstadt auch Schultüten mit gewünschtem Motiv im Auftrag baue.
Gestern Abend z.B. habe ich für die Nachbarn, die im Umzugsstress stecken und deshalb nicht selbst dazu kommen, die Geschwistertüte für den Großen gebaut - eine Rakete, die durch einen sternenübersähten Nachthimmel saust. Und heute Abend wird die eigentliche Tüte für die "Kleine" folgen: Orcas, die durchs Meer springen, umringt von vielen pinken Blüten. (Mädchen halt ...)

Die große Tüte kostet 40,-€ und die Geschwistertüte 20,-€

Wer also die ganz besondere Tüte sucht und im Laden nicht findet - einfach melden, hier per Kommentar. Dann kommen wir sicher zusammen.

Montag, 24. Juni 2013

Schultütenbasteln mit Kindern 2013

Und schon ist die Schultütensaison für mich fast wieder rum. 
Noch ein paar Tüten für Nachbarn im Auftrag, und der erste 
Schultag kann kommen. Es waren wieder 3 Termine, und 
sie waren wieder alle 3 völlig anders. Heute zeige ich Euch 
die Bilder von dem Samstag, bei dem traditionellerweise 
das Schulkind zum Basteln mitgebracht werden kann.
Eine kam ohne Kind, eine entschied dafür spontan, dass 
sie auch noch für beide kleinen Schwestern Tüten machen will – 
und fast alle kamen diesmal mit dem vertrauten 
„ich habe 2 linke Hände, ich kann das gar nicht“ zur Tür rein. 
Dieser Satz löst in mir immer sofort das „das wollen wir doch 
mal sehen“ aus. Und so wars dann auch.

Der erste Wunsch: Schmetterlinge in Rot und Gelb. Aber Hokuspokus 
wurde im Laufe des Vormittags daraus eine Fee mit ziemlich 
viel Rosa dabei. Die Fülle der Möglichkeiten hat die junge Dame 
erst etwas überfordert und dann gewaltig herausgefordert. 

Marienkäfer-Schultüte

Die Fee ist normalerweise viel größer und zentrales Motiv. 
Ich habe die Teile spontan verkleinert und vereinfacht. 
Und so bekam der große Schmetterling Gesellschaft:


Das Fräulein hatte besonders viel Spaß daran, aus den 
vielen verschiedenen Papieren ganz viel auszustanzen – 
Blumen und Schmetterlinge in Hülle und Fülle. In einem 
Glitzerpapier sah sie die Silhouette einer kleinen katze. 
Den Stanzer hatte ich aber zu ihrer Enttäuschung nicht mit. 
Als ich jedoch ihre ganzen Werke anfing aufzukleben, fand 
sich zwischen den Resten noch eine einzelne goldene Katze 
von der letzten Woche. Und die ist dann, begleitet von 
ihrem Strahlen, auf die Tütenspitze gewandert.


Der zweite Wunsch: der Junge ist im Kindergarten in der 
Pilzgruppe, es sollen Pilze drauf. Mitgebracht hat der 
junge Mann dann noch einen Ausdruck von einem Marsupilami. 
Und das Ergebnis hat einfach alle umgehauen:

Marsupilami-Schultüte

Für den Urwald eignete sich tatsächlich mal die runde Tüte mit Filzmanschette besser. Allerdings wurde diese wie gewohnt zerschnibbelt, umgeklappt und zu Blättern verarbeitet. Aus diesen und weiteren Filzresten entstanden dann noch ganz viele Blätter und Ranken. Das Marsu hat er ganz allein aus der Vorlage ausgeschnitten, aus Papier hergestellt und ihm auch gleich die Liane in die Hand gedrückt. Ich musste wirklich nur noch aufkleben. Die Pilze wanderten dann nach unten und hinten … 

 

Derweil war Mami mit den kleinen Tüten für die Schwestern beschäftigt. Die verkleinerte Fee für die eine, eine Giraffe für die andere, alles mal eben spontan entworfen und mit ganz viel Experimentierfreude umgesetzt.

Geschwister-Schultüten

Der dritte Wunsch: Muscheln, Fische, Krebse, Meer. Ich habe ja allerlei solches Getier bei meinen Vorlagen, einfach weil es bei den Delphinen und Piraten immer auch solche Kleinteile mit dabei gibt. Aber das hat den Junior dann plötzlich mehr gereizt. 
Erst wurden aus den Fischen die zwei großen Delphine. Und dann sollte es spontan auch noch den großen Piraten geben. Ich habe zutiefst die geduldigen und flexiblen Mütter bewundert, die jeden Schlenker mitgemacht und tapfer im Akkord immer neue Motive umgesetzt haben.

Piraten-Schultüte

Der Tüte sieht man jedenfalls nicht an, dass sie mal 
ganz anders aussehen sollte … Dem Kerl hier 
möchte ich bestimmt nicht im Dunkeln begegnen. 
Der bewacht seinen Schatz wirklich gut.


Der große Bruder ist zwar schon 21, macht aber jetzt sein Abitur 
nach - und soll deshalb natürlich auch eine Schultüte 
kriegen. Also hat der kleine Bruder fleißig gewerkelt:

Geschwister-Schultüte mit Fußballer

Und der vierte Wunsch (umgesetzt ohne Kind): entweder 
einen ICE oder eine klassische Dampflok. Mein Vorschlag 
schon vorher per Mail war dann: wie wärs mit Jim Knopf 
und der Emma? Angenommen. Also habe ich mir aus dem 
Netz ein Bild gesucht, wo Lukas in der Emma steht und 
Jim davor, und habe daraus eine Vorlage gebaut. 
Den Jim haben wir dann in die Lokomotive gestellt, 
damit die Emma auch fahren kann.


Und im Laufe des Vormittags enstanden dann noch die berühmten 
zwei Berge, das Schloss von Alfons dem Viertelvorzwölften 
und die Schienen aus gedrehter Papierkordel für Emma:

"Jim Knopf"-Schultüte

und – von wegen „ich kann das üüüberhaupt nicht“ - 
auf der Spitze aus schön sandigem Schmirgelpapier 
diese Palme und dieses entzückende Strandlaken. 
Einfach so, aber ein umwerfend schönes Detail.


Wenn diese 4 Kinder nicht stolz in ihre Schule marschieren, 
verstehe ich die Welt nicht mehr. Und ich habe bei allen drei 
Terminen wieder so viel dazu gelernt fürs Organisatorische, 
für eine gute Vorbereitung und an Ideen von den 
Teilnehmern selbst. Das war klasse. Danke!

Mittwoch, 19. Juni 2013

Schultütenkurs 2013, der erste ...

Es ist wieder Juni – und natürlich gibt es wieder die 
Schultütenkurse im Format. Wieder langes Zittern nach 
der Werbung – und wieder ein Ansturm kurz vorher.
 3 gut besuchte Kurse habe ich wieder dieses Jahr – 
2 Abende und ein Samstag, wo es möglich ist, 
das Kind mitzubringen.

Heute zeige ich die Bilder von ersten Abend am 7.6. 
Es waren alles Tüten für Mädchen und witzigerweise 
dreimal Marienkäfer dabei. Eigentlich habe ich nur 
den Körper der verschieden großen Käfer aufgemalt. 
Der Rest wurde zum Selbstläufer, und es kamen drei völlig 
unterschiedliche Tüten dabei raus …

Schultüte mit Marienkäfern

Diese Tüte hat eine besondere Spitze bekommen. 
Im Allgemeinen rate ich ja zu der 6-eckigen 
Wellpappespitze, weil es für mich viel leichter ist, 
das Krepppapier zu befestigen und die Spitze zu arbeiten. 
(Außerdem kostet sie nichtmal die Hälfte im Vergleich mit 
der runden ...) Aber diese runde Tüte hat eine rote Spitze, 
darüber einen blaukarierten Ring und dazwischen noch 
ein grünes Spitzenband gekommen. Und das sah wirklich toll aus.


Schultüte mit Marienkäfern

Schultüte mit Marienkäfern

Natürlich gab es auch eine Fee, 
die wieder ganz zauberhaft geworden ist.

Schultüte mit Fee



Eine Mutter war sehr, sehr, sehr glücklich, dass ich an 
meine Schmetterlings- und Blütenstanzen gedacht hatte. 
So konnte sie ihre Tüte über und über mit Blumen und Schmettis 
bekleben, ohne sich die Finger wund zu schnibbeln.
 
Schultüte mit Schmetterlingen und Blumen


Und einmal war der Name des Kindes besonders wichtig. 
Er wurde nur flankiert von einem niedlichen Mädchen 
und ein paar Blumen. Die Spitze ist - wie das Kleid des 
Mädchens - weiß auf rot gepunktet und ebenfalls 
mit der grünen Spitze abgesetzt.

Schultüte "freches Mädel"


Es war wieder ein langer Abend, 
aber es war richtig schön.


Sonntag, 16. Juni 2013

Mini-Popcorn-Box

Lange genug hats gedauert, bis alle nötigen Teile 
bei mir waren. Aber jetzt konnte ich endlich die 
Stanzplatten und die Stanze für die Popcorn-Box 
aus der Verpackung befreien. Und ich habe sofort 
los gewerkelt:

Mini-Popcorn-Box als Geschenk

Diese etwa 9 cm hohe Box ist mir also vom Basteltisch gehopst. 
Die Form würde sich auch für "Give aways" für Hochzeiten und 
andere Feste eignen. Ich jedenfalls finde sie so niedlich, dass 
ihr sicher viele, viele folgen werden ...

Geburtstagspost für mich

Ich habe das Privileg, Mitte Mai und damit eigentlich immer 
an einem der Feiertage oder einem Vortag oder einem 
der seltenen normalen Wochenenden Geburtstag zu haben. 
Darum feiere ich schon seit vielen Jahren meinen Geburtstag 
immer so, dass ich Hinz und Kunz – alle Menschen, die mir 
wichtig sind – einlade, irgendwann im Laufe des Tages vorbei 
zu schneien. Und die stehen dann in der Tür mit guter Laune, 
Zeit und irgendwas zu essen, was grade zur Tageszeit passt. 
Da kommen an so einem Tag schonmal 40-50 Leute mit 
Kindern zusammen. Aber es sind eigentlich nie mehr als 10-15 
(höchstens mal 20) Leute gleichzeitig da,
so dass ich für alle Zeit habe.

Auch dieses Jahr hatte ich das Privileg – diesmal war es 
Pfingstmontag, und viele, viele sind gekommen. 
Danke, es war ein wunderbarer Tag mit Euch!

Auch schon seit mehreren Jahren mache ich beim 
Geburtstagskarten-Ketting im Stempelhühnerhof mit und 
hibbele schon Wochen vorher dem Tag entgegen, 
an dem ich in einer wahren Flut von ganz besonderen, 
liebevollen und kunstfertigen Karten baden darf. 
Und dieses Jahr sind sogar Gäste extra zum Geburtstagstisch 
gegangen, weil sie die „tollen Karten“ sehen wollten. 
Das ist ein Kompliment für Euch, Mädels!!!

Tätäretääääää – hier sind sie:

Nelke und Engel haben eine tafel Schokolade versteckt, 
indem sie eine Tüte dafür quer in eine Karte eingearbeitet 
haben. Hab ich noch nie gesehen, fand ich echt witzig:

 

 Wunderschön zart sind die Blumen, die mir Sanute und Ilona 
überreicht haben, links ein ausgestanzter Zweig vor 
gespritztem Hintergrund und rechts der wohl mit Stiften 
mehrfarbig eingefärbte Aspire von Penny Black.


Renate hat ganz witzig die Elemente ihrer Gestaltung 
in 6-eckigen "Löchern" versenkt, also mal Matte nicht 
dahinter sondern davor. Und AnneK hat in einem zarten 
Grün gearbeitet, den Baum im Ganzen grau gestempelt 
und dann nur einen Ausschnitt des Baumes koloriert und 
an seinen Platz im Ganzen gesetzt. 
Das sieht sooo zauberhaft aus!

 

Bruni und Ulla haben in gewohnter Weise ein Feuerwerk entfacht. 
Sowohl die braune als auch die lilane Fülle an Details 
und Material lassen einen immer wieder neu suchen und entdecken.
Ich kann das überhaupt nicht, dieses "Voll". Aber hier sind 
meine Meister ...


Sandy hat ihre Karte auch in Vintage gehalten und dafür 
eine ganz besondere Form gewählt: sie hat eine Easelkarte 
gebaut in sachten Braun- und Rosatönen. Einfach wunderschön!


 Aus mehreren Birefumschlägen rutschten noch liebe Schenklis 
raus - Papier mit Glitzersprengseln, Bänder und Knöpfe, Stempel. 
Danke dafür, das kann Frau immer brauchen.


Außer den Teilnehmerinnen am Ketting haben mich noch andere 
liebe Leute mit Karten überrascht. Die liebe Stempelomi z.B. 
schickt mir jedes Jahr - weil ich die Farbe so mag - 
eine Karte irgendwie mit grün. Diesmal eine - 
ja, "Mehrschichtentorte", quer gelegt. Komische Assoziation ... 
Aber mir gefällt die Aufteilung so gut.


 Katja hat vor lauter Fortbildungen und sowieso genug Arbeit 
eigentlich gar keine Zeit für ihren Stempeltisch, aber für 
mich hat sie doch eine Blüte gepflückt und losgeschickt. 
Ich weiß es besonders zu schätzen!


Und Taura hat ganz witzig ein neues Set von SU eingeweiht, 
dabei das Riesenrad in Originalgröße in die Mitte gesetzt und 
das riesen Rad als Schrumpfi daneben gestellt. Das gefällt mir 
richtig gut, genauso wie das Bordeaux-rosa mit grau. 
Danke, Du Liebe!


So macht Geburtstaghaben richtig Spaß. Wenn man mal 
von der rasenden Eifersucht meines Sohnes auf Mamis Postflut 
absieht ... Ich lieeeeeebe es einfach so sehr, liebevolle, 
handgeschriebene Schneckenpost zu bekommen. Ihr habt 
Euch wieder mächtig ins Zeug gelegt, sie sind alle 
wunderschön. Und – Sandy … nächstes Jahr wieder!!!

 

Samstag, 15. Juni 2013

Kondolenzkarten

müssen auch ab und zu sein. Darum habe ich schon vor einer ganzen Weile, 
als mir diese weißen quadratischen tafeln in die Finger fielen, die Ähren 
bzw. „Büsche“ gestempelt. Bei allen Karten sind die Stempel einfach 
ohne neues Einfärben dreimal hintereinander abgedrückt worden. 
Und dann blieben die Tafeln ewig liegen. 
Im Eifer des Gefechts vor dem Markt fielen sie mir wieder in die Hände, 
und ich hab mich endlich dran gemacht.

Kondolenzkarte


Zunächst habe ich die beiden Motive jeweils mit den 4 verschiedenen 
Kondolenzsprüchen versehen. Dann habe ich Din A5 große, 
graue Karton in ARTOZ1001 auf Quadrate gekürzt. 
Und nicht weiter gewusst. Da fiel mein Blick auf meine wachsende 
Sammlung ungenutzten Washi-Tapes. Es sieht toll aus, 
ist ganz dünn und klebt charmanterweise ganz von alleine. 
Eine meiner Rollen ist schlicht schwarz-weiß gestreift. 
Und die habe ich mir gegriffen.

 


Es folgte das Spiel mit der Richtung. Ich habe die weißen Tafeln 
immer wieder gedreht, um zu sehen, wie sie am besten zur Ausrichtung 
des Tapes passen. Und so sind dann ein paar „schnelle“ Karten
für die Vorratskiste entstanden.


Donnerstag, 13. Juni 2013

romantische Akkordeonfaltung

Ich wollte mal wieder eine Karte in 
Akkordeonfaltung machen. Auch dafür fand sich 
bereits eine Materialsammlung in der Projektkiste.

Die Faltung ist ja simpel, wenn man sie einmal verstanden hat. 
Knifflig ist nur, die Papiere für die Dreiecke so zu schneiden, 
dass sie trotz der Rille in der Mitte zusammen genauso groß 
sind wie die beiden Quadrate.

Akkordeonkarte geöffnet

Ich habe bewusst viel Fläche gelassen, nur mit wenigen 
Röschen und Bändern gespielt und der Karte (geschlossen 
immerhin 15x15cm) so etwas Großzügiges gegeben. Die 
Ton in Ton gehaltenen Papiere von bazzill mit den kleinen 
eingeprägten Punkten gestalten die Flächen schon alleine
 sehr schön. Die kleinen Röschen stammen übrigens von 
einem Penny Black-Stempel, auf dem eigentlich vor allem 
2 Katzen auf einer Schaukel sitzen. Und oben an der 
Schaukel sind die Rosen ...

Nur die Papierrosen auf dem Deckblatt sind etwas üppiger. 
Sie haben jeweils eine kleine gestanzte Blattmanschette 
bekommen, und die Drähte sind dann durch den großen 
Blattkranz gesteckt.
 
Akkordeonkarte geschlossen

Den Stempel habe ich noch gar nicht sooo lange. Ich glaube, 
auf einem Flohmarkt erobert. Aber benutzt habe ich ihn zum 
ersten Mal bei meinem allerersten Stempelkurs, den ich damals 
bei Ursel Langhammer besucht hatte. (Jawohl, sie ist "Schuld" ...)
Der Abdruck dieses wunderschönen Motivs sitzt auf einem 
Streifen Transparentpapier, das hinter der Matte angeklebt ist. 


4 Wasserfallkarten

Noch viel mehr Angefangenes fand sich in meiner Projektkiste. Zum Beispiel lauter Rohlinge für Wasserfallkarten. Da ich davon im März auf dem Markt in Lampertheim mehrere verkauft hatte, wollte ich sowieso Nachschub bauen. So alte Sachen rauszukramen, ist immer spannend, weil man sich ja mal was gedacht hat bei der Papier- und Farbauswahl. Und nun muss man sich Monate danach einen Reim drauf machen. Aber solche Herausforderungen sind genau richtig.

Bei diesen Karten in B6 ist der eigentliche Wasserfall 6,7cm breit, also die Matte 6,5cm und die Fläche fürs Motiv 6,3cm. Prima passen darauf die kleineren Igel von Penny Black oder die Geburtstagsaccessoires von SU.

Wasserfallkarten geschlossen

 

 

 

Nur blöd, dass auf dem tollen Stempel mit dem Geschenk nur 3 Igel drauf sind. Ewig habe ich gesucht, bis ich jetzt den 4. davonfliegenden Igel gefunden habe.
Auch von den SU-Stempeln gibt es nur 3, die richtig gut passen. Hier habe ich mir mit 2 Stempeln von der Stempelschmiede geholfen: Torte, Blumen, Geschenk – und die Gäste.

Die rote Karte mit den zarten Regenschirmen hatte ehemals apfelgrüne Blüten. Und das sah einfach furchtbar aus. War mein erstes Stück … (und immer gut versteckt). Jetzt habe ich es endlich gebacken gekriegt, die Blumen runter zu holen. Stattdessen sind nun die Regenschirme von SU drauf gewandert, Ton in Ton, mit zarten rosa Regentropfen und einem aufmunternden Segensspruch.
Und dieser quadratische Blütenstempel lacht mir schon lange vom Regal aus zu. Aber ich wusste nicht, wie … Hier ist er aber perfekt von der Größe, und so habe ich mich mit den Aquarellstiften versucht – angemalt, mit Wasser besprüht ud abgestempelt. Blüten und Blätter sind ineinander gelaufen. Aber das gefiel mir sofort. Die Farben der Blüten sind jedesmal ein bisschen anders, es wandert sozusagen ein Farbverlauf über die Lagen der karte.


Wasserfallkarten ausgezogen


Bei vielen karten mache ich inzwischen keinen Spruch mehr drauf. Egal, was ich mache, der Kunde will sicher einen anderen. Also lasse ich die Wahl und die Lasche dafür erstmal frei.

4 Rollenbücher

Anfang Juni stand mal wieder ein kleiner Kreativmarkt an. Und dafür wollte ich mehr schöne Dinge zum Verkaufen haben. Also hab ich mal in meiner Kiste mit angefangenen Projekten gekramt und bin „furchtbar“ fündig geworden. Zum Beispiel habe ich 4 „Rollenbücher“ fertig gemacht.

Ein Konzertgutschein, ein Theatergutschein, eine Gratulation für einen „Oldtimer“ und ein „federleichtes“ Präsent.

Rollenbuch als Kulturgeschenk



Die Geige ist aus einem Stempel von La Blanche und eigentlich von ganz viel alter Schrift umgeben. So isoliert gefiel sie mir hier aber besser.

Dieser Maskenstempel ist ziemlich klein und braucht darum immer "Unterstützung", hier durch das Label und die Feder, wirkt aber einfach toll. Der dritte Schub sieht aus wie der erste.






Bei dem Oldtimer hatte ich ja an einen Mann als Adressaten gedacht. bekommen wird es nun eine Frau, die gar nicht so gerne 50 werden will. Und die Schenkenden haben lange überlegt und dann beschlossen, dass sie ihren Humor testen wollen ...
Ich wusste erst nbur, dass ich den Spruch und das Auto nutzen will. Erst nach einer Weile fiel mir der Stempel mit den zahnrädern ein, der hier hilft, die Fläche zu füllen. Damit das Auto nicht so nackig ist, hat es eine "Büroklammer" dazu bekommen, die rote Spirale. So eine ist dann auch noch vorne an die Bindung gewandert.

Rollenbuch als Geschenk für einen Männergeburtstag




Die Federn hab ich ziemlich neu als Stempel, und ich wollte sie endlich mal einsetzen. Als die Karte dann fertig war, fiel mir auf, dass ich die ja als Babykarte gedacht hatte (so eine habe ich schonmal verkauft). Aber so ist sie auch sehr schön. Ich mache die "Bindung" ja immer mit Papierkordel. Bei dieser war das Paier nicht durchgefärbt. Ich finde den Effekt an den aufgedrehten Enden sehr lebendig. (oder nennt man das: aus der Not eine Tugend machen???)

Rollenbuch federleicht




Fast am meisten Spaß macht an diesen Teilen das Spiel mit den Bändern in der Bindung - jedes Mal anders und ganz verspielt.