Montag, 18. November 2013

Fußball-Boxkarte zum 11. Kind ...

Noch eine Boxkarte ist entstanden, als meine Bremer 
Freundin mich mal wieder um eine Karte bat. 
Freunde von ihr haben das 11.(!!!) Kind bekommen – 
ein Mädchen – und die Geburtsanzeige auf dem 
Gedanken der kompletten Fußballmannschaft aufgebaut. 

 

Da lag mein kleiner Fußballer natürlich für die Gestaltung 
nahe. Draußen die 11 (den Namen habe ich schlicht vergessen 
unterzubringen. Drinnen natürlich Wiese, Himmel, Wolken und 
eine kleine Fußballerin in vollem Lauf. 

Boxkarte für einen Fußballer

Nachgeholfen habe ich nur, indem ich die wild wehenden 
Haare mit einem Feinliner verlängert habe. Ehrensache 
war die grün-weiße Kluft – Werder eben.


Donnerstag, 14. November 2013

engelige Boxkarte zur Taufe

Neulich hatte die kleine Tochter meiner Chorleiterin Taufe. 
Sie ist knapp 4 Jahre alt, liebt grün, Engel und Musik und 
hat sich die Taufe und die Pfarrerin ausdrücklich gewünscht. 
Also hat unser „Chor Zeitlos“ gesungen. Da ich in der Gemeinde 
den Kinderchor leite, habe ich die Gelegenheit genutzt, 
auch noch mit den Andreasspatzen zu singen.

Vom „Chor Zeitlos“ gab es dann auch noch eine Karte. 
Milene liebt nämlich das Lied “Manchesmal, wenn ich 
so fröhlich bin“ von Kaupeney, ein kleines einversiges Liedchen 
mit viel Charme. Dazu hat Meike dann für uns einen 4-stimmigen 
Satz geschrieben. Und weil wir das schöne Lied einfach viel zu 
kurz fanden, hat Dodo aus dem Chor dazu noch 4 weitere 
zauberhafte Strophen gedichtet. Und so ist aus dem kleinen 
Liedchen ein richtig tolles Lied geworden.

Aber wie sollte ich eine Karte mit Engeln und grün machen ??? 
 Ich habe lange daran gekaut und kam schließlich an bei 
„Szene, blauer Himmel mit Engel und grüne Wiese dazu“. 
Dann war wieder kreative Funkstille. Aber 2 Tage vor der 
Taufe hats dann gerappelt, und diese Boxkarte ist entstanden.


Wenn man die Schleife mit dem großen Engel löst, 
findet man innendrin eine schlichte Szene.

Boxkarte mit Engel zur Taufe

Eigentlich ist es nur der Text mit den 5 Strophen.


Aber die goldenen Sterne am Himmel (die ich eigentlich nur 
brauchte, damit ich das Transparentpapier irgendwie versteckt 
ankleben konnte) haben dem Bild ihren Zauber geliehen.


Und der Schrumpfi-Engel schwebt 
vom Himmel herab, Milene entgegen.


Bei Schrumpfis weiß man ja vorher nie, wie sie denn nun werden. 
Aber dieser Engel hat sich wunderbar sanft gebogen und wirkt 
schwebend wie in der Bewegung.

Mittwoch, 13. November 2013

Karte für meine Chorleiterin

Am 3. November haben wir mal wieder eine Bachkantate 
gesungen. Wir waren in der Johannesgemeinde in Darmstadt 
zu Gast. Das ist eine für Landeskirche vergleichsweise fromme 
Gemeinde, wo meine musikalische Ansprache immer auch einen 
theologischen Anstrich bekommen darf, weil die sich das so 
wünschen. Und natürlich hat unsere Chorleiterin Meike Metzger 
wieder eine Dankeskarte bekommen. Ich habe die frisch auf 
der Kreativwelt gelernte Kreiskarte noch einmal gebaut.
Hier zunächst der Umschlag (es lebe das Envelop Punch Board):


Entscheidend ist die Auswahl des großen Designpapieres. Vorder- 
und Rückseite sind gut zu sehen und müssen miteinander 
harmonieren; sie sollten unterschiedlich gemustert sein, damit 
man die Flächen unterscheiden kann, aber nicht zu wild, 
weil es dann doch wieder verwirren würde. 
Dann will man ja auch noch ein Papier, das zum Anlass 
und zum Beschenkten passt. 
 
Kreis-Karte

Um die Flächen schön voneinander abzusetzen, hilft es auch, 
die Kanten zu wischen und/oder zu distressen.


In das große, hintere Fach kommt nun die eigentliche Karte, 
passend zum Fach gerundet. Das vordere Fach ist gar keins, 
wird zugeklebt und mit einem Riegel fixiert. 


Hier kann ein schönes Label mit einem Wort oder kleinen Text sitzen. 
Und dann habe ich noch die Blömsken gebaut, damit das 
Ganze etwas plastischer wurde. Die Dunklen gestanzt und 
nach außen rund gebogen, die Weißen waren fertige Blüten – 
stapeln, Brad, fertig.


Ich amüsiere mich immer wieder, wenn die Chorleute beim 
Unterschreiben jedesmal wieder sagen:“wo findest Du nur immer 
diese Karten – wie??? Die hast Du selbst gemacht???“ Diesmal 
kam ein:“DIE haste jetzt aber nicht selbst gemacht!“
Hauptsache, Meike freut sich. Und ich habs wieder geschafft, 
dass sie was Neues kriegt!

Dienstag, 12. November 2013

Mein kreativer, urlaubsbedingt magerer Monat Oktober 2013

Ach, da war ja noch was. Da ich im Oktober 2 Wochen entweder 
in Urlaub oder bei einem meiner Jobs war, bin ich einfach nicht 
zum Basteln gekommen. Aber immerhin habe ich endlich mal 
einige Kellnerblocks zu schönen Notizbüchern verarbeitet -
mit verstärkten Ecken, Magnetverschluss und Stift drin. 
Also kann ich doch wenigstens etwas zeigen:


Und ich danke natürlich wieder Ingrid von AnnasArt für die Idee 
der monatlichen Rückschau. Am Ende des Jahres soll man sich dann 
für jeweils EIN Projekt pro Monat entscheiden und eine Jahrescollage 
machen. Das wird mir sicher nur im Oktober nicht schwer fallen ...


Ergebnisse der Kreativwelt in Wiesbaden

Am ersten November-Wochenende war wieder die Kreativwelt 
in Wiesbaden, und wie immer habe ich mich ins Gewühl und an 
die Make-and-take-Tische gestürzt. Dabei habe ich diesen 
witzigen „Adventskalender to go“ gebastelt am Stand vom 
Scrapbook-Laden. 


Geschickterweise hatten die in ihrem Projekt das neue 
Briefumschlag-Board untergebracht und so gleich eine Masse 
von den Teilen verkauft. Ich hab Freitag Mittag eines der 
letzten erwischt. Es ist aber auch zu praktisch. Man kann 
wirklich für jedes beliebige Kartenformat den passenden 
Umschlag bauen - in vielleicht 3 Minuten. Endlich Schluss mit 
der Sucherei nach der passenden Hülle.
Der Umschlag befindet sich hier im Inneren des Projektes. 


Dieser Smartie-Adventskalender grassiert ja schon seit ein 
paar Jahren durchs Land. Aber das ist wirklich nochmal eine nette 
Idee dazu. 


Wie immer war ich natürlich "ungehorsam". Die vorgeschnittenen 
Papiere fand ich zum Teil einfach gruselig. Auf der Rückseite 
dieser Streifen und Rentiere sind nämlich wilde Muster mit 
bombastischen Weihnachtssternblüten in allen den Farben, die man 
auch auf der Vorderseite der Smarties sieht. Ein Blatt konnte ich 
in die Streifen verwandeln. Aber das andere musste ich ersetzen. 
Man sieht hinter dem Kalender versteckt ein paar Blüten, die ich 
noch durch Wischen kaschiert habe. Aber das Papier hatte 
wenigstens die richtige Farbe. Insgesamt habe ich natürlich 
vielmehr als vorgesehen gewischt und gewurschtelt. Das Ettikett 
vorne drauf saß einfach nackig auf den wilden Mustern. 
Dem habe ich noch den Papierdraht und die Glöckchen gegönnt. 
Der Briefumschlag wollte einfach nicht grade an seinen Platz. 
Und der vorgestanzte Hirsch ist von außen nach innen auf 
das Kalenderfach gesprungen.

Der Scrapbook-Laden macht übrigens auch eigene 
Polymer-Stempel, die es mir echt angetan haben. 
Lauter kleine, bezahlbare Päckchen mit wirklich 
sinnigen Worten, die man schön kombinieren kann wie hier 
der Advents- (Geburtstags-, Termin-) -Kalender.

Am nächsten Stand habe ich 2 nette Sachen gesehen. 
Die eine habe ich nur fotografiert. Mal sehen, wann ich dazu 
komme. Und die andere habe ich zwar gebaut. Und ich erinnere 
mich auch, sie in meine Box auf der Sackkarre getan zu haben. 
Aber leider ist sie nicht zu Hause angekommen. Es war eine 
schöne Karte mit Einsteckfach, gemacht aus einem großen 
Kreis. Ich hatte allerdings sofort einen Anlass, sie nochmal 
auszuprobieren. Aber das kommt im nächsten Post.

ATC-Oktobertausch im Hühnerhof

Oh Hilfe – ich komme einfach nicht hinterher. 
Ich habe eine ganze Menge zu zeigen. 
Aber in dieser Zeit ist so viel zu basteln, 
dass einfach keine Zeit bleibt, das Gebastelte zu zeigen.

Ich fange also mal an mit den ATC. Natürlich hat es auch 
im Oktober den Tausch zum Kirchenjahr gegeben im 
Stempelhühnerhof. Das Thema war der Reformationstag. 
Ich weiß noch nicht, was die anderen gebastelt haben, 
aber ich habe klassischerweis die 95 Thesen an die 
Schlosskirchentür von Wittenberg genagelt (auch wenn 
Luther selbst das damals höchstwahrscheinlich gar nicht
 getan hat). So sieht das dann bei mir aus:


Und das ist die geniale Tür mit den 95 (Thesen), 
die Elke gewerkelt hat:


Geprägte Mauer und hölzerne Tür und die gestanzte 95 - 
So gehts auch! Es gefällt mir riesig.