Mittwoch, 13. November 2013

Karte für meine Chorleiterin

Am 3. November haben wir mal wieder eine Bachkantate 
gesungen. Wir waren in der Johannesgemeinde in Darmstadt 
zu Gast. Das ist eine für Landeskirche vergleichsweise fromme 
Gemeinde, wo meine musikalische Ansprache immer auch einen 
theologischen Anstrich bekommen darf, weil die sich das so 
wünschen. Und natürlich hat unsere Chorleiterin Meike Metzger 
wieder eine Dankeskarte bekommen. Ich habe die frisch auf 
der Kreativwelt gelernte Kreiskarte noch einmal gebaut.
Hier zunächst der Umschlag (es lebe das Envelop Punch Board):


Entscheidend ist die Auswahl des großen Designpapieres. Vorder- 
und Rückseite sind gut zu sehen und müssen miteinander 
harmonieren; sie sollten unterschiedlich gemustert sein, damit 
man die Flächen unterscheiden kann, aber nicht zu wild, 
weil es dann doch wieder verwirren würde. 
Dann will man ja auch noch ein Papier, das zum Anlass 
und zum Beschenkten passt. 
 
Kreis-Karte

Um die Flächen schön voneinander abzusetzen, hilft es auch, 
die Kanten zu wischen und/oder zu distressen.


In das große, hintere Fach kommt nun die eigentliche Karte, 
passend zum Fach gerundet. Das vordere Fach ist gar keins, 
wird zugeklebt und mit einem Riegel fixiert. 


Hier kann ein schönes Label mit einem Wort oder kleinen Text sitzen. 
Und dann habe ich noch die Blömsken gebaut, damit das 
Ganze etwas plastischer wurde. Die Dunklen gestanzt und 
nach außen rund gebogen, die Weißen waren fertige Blüten – 
stapeln, Brad, fertig.


Ich amüsiere mich immer wieder, wenn die Chorleute beim 
Unterschreiben jedesmal wieder sagen:“wo findest Du nur immer 
diese Karten – wie??? Die hast Du selbst gemacht???“ Diesmal 
kam ein:“DIE haste jetzt aber nicht selbst gemacht!“
Hauptsache, Meike freut sich. Und ich habs wieder geschafft, 
dass sie was Neues kriegt!

1 Kommentar:

theras kartenblog hat gesagt…

Die Karte sieht großartig aus und wird bestimmt viel Freude bereiten.
LG Ilse (thera)