Dienstag, 30. Dezember 2014

Würfelspiele - Spielewürfel

Lustig! Wenn ich so vor mich hin poste, fällt mir nach und nach ein, 
dass ich in diesem Herbst doch einiges gebastelt habe. Kreativ 
auch im Oktober ... Auch wenn der Anlass in diesem Fall eher 
durchwachsene Gefühle hervorruft.

Eines unserer Kinder wurde in der Schule so gemobbt, dass im 
unguten Zusammenspiel mit anderen Faktoren die Seele aus 
dem Ruder lief. Die Folge waren 5 Monate in einer psycho-
therapeutischen Tagesklinik, Schule, Essen, Gruppen von 8:00 
bis 16:00. Die ganze Familie hat gemeinsam hart gearbeitet. 
Uns wurden viele Erkenntnisse geschenkt und viele neue Wege 
eröffnet. Meine Art, sowas zu verarbeiten, ist dann in der 
Regel der Rückzug in meinen Keller, wo ich hand-arbeitend 
innerlich in Bewegung bin.

Wenn man sich ein Bein bricht und im Krankenhaus landet, 
schenkt man meistens den Schwestern am Ende – ein Pfund 
Kaffee mit Schleifchen … Das war mir aber zu doof. Da ich 
ja für den Spieleverlag amigo arbeite und in der Klinik 
natürlich ganz viel mit den Kindern therapeutisch und einfach 
so gespielt wird, habe ich einfach meinen Fundus an kleinen, 
richtig guten Spielen geplündert – Danke Andi nochmal für die 
Zugabe! - und daraus ein Dankeschön-Spielepaket geschnürt, 
das sicher länger hält als ein Pfund Kaffee. Wie verpackt man 
Spiele? Richtig, am besten würfelförmig …

Würfelschachtel aus Graupappe

Ich habe die Spiele gestapelt, bis sie die richtige Form hatten, 
und dann als Verpackung passgenau diesen Würfel gebaut 
(ca. 20x20x20 cm) aus Graupappe und Co. Bei der Entlassung 
wurde er gebührend bestaunt und strahlend entgegen genommen.


Viele Mitarbeiter hatten mit unserem Kind im Laufe der Zeit zu 
tun, wir Eltern aber mit manchen mehr, mit anderen viel weniger. 
Denen, die mir viel bedeutet haben, habe ich dann sehr 
persönliche Briefe geschrieben und allen eine so verpackte 
Tüte mit schokolierten Apfelringen geschenkt. 


Da steckten dann auch die Briefe drin. 
So gabs keine 2-Klassen-Geschenke.





Ich bin dankbar für die Zeit. Aber fürs nächste Jahr bestelle 
ich trotzdem deutlich mehr Frieden, Ruhe, Gelassenheit und 
Geborgenheit. Wir haben jetzt eine 2-Jahres-Ration Stress
verbraucht!!!!!




meine kreativen Monate November und Dezember 2014

Im August habe ich das letzte Mal mitgemacht bei Annas Art. 
Danach ging einfach gar nichts. Aber jetzt! Im November und 
Dezember war ich dann doch aus verschiedenen Anlässen mal 
wieder kreativ. Und hier sind die Ergebnisse zusammengefasst 
für Ingrids Challenge "mein kreativer Monat":



Und jetzt kann ich auch den Link zum Monat Dezember ergänzen.
Danke, liebe Ingrid, für Deine tolle Anregung, Rückschau zu halten. 
Für nächstes Jahr nehme ich mir vor, wieder mehr dabei zu sein!


Adventskranz für unterwegs

Nochmal November. Mir ist grade eingefallen, dass ich ja auch 
noch „Adventskränze für unterwegs“ gebaut habe für den Markt. 
Und die sind auch weggegangen wie warme Semmeln. Es gibt 
die Dinger ja inzwischen auch so zu kaufen. Aber dann sind sie 
meistens in Streichholzschachteln. Und dadurch sind die Kerzen 
so winzig, dass die erste weggebrannt ist, bevor die letzte 
angezündet ist. Ich wollte tatsächlich ein Quadrat, einen 
„richtigen“ Kranz drauf, wenigstens Tortenkerzen, von der Größe 
her, sicher stehend. Und ich wollte auch noch ein Gedicht und eine 
Schoki drin unterbringen können.

Die Lösung waren die Pizzabox-Stanze und das neue Kranz-
Stempel-Set von SU. Für die Boxen habe ich das schön strukturierte 
Papier von Bazzill Basic genommen. Die Beeren auf dem Kranz 
sind noch mit dem „Funkelzauber Glitterkleber“ von SU beglitzert. 
Dabei war ich allerdings ein bisschen enttäuscht. Ich hatte nicht 
damit gerechnet, dass ein so großer Kuller Glitzer sooo platt 
wegtrocknet. Ich hätte es gerne ein bisschen kugelig gehabt. 
Und so sieht der Adventskranz dann aus, wenn man ihn 
zusammengebaut hat:

Adventskranz für unterwegs

Die winzigen Sternchen auf dem Deckel sind übrigens aus 
Holz gelasert. Ich hab sie in mehreren Shops gesehen und 
mich total verliebt. 

Hier sieht man, was ich alles reingetan habe. Die 
Sicherheitshinweise für die Kerzen und den 
Zusammenbau, ein Teebeutel, der Schoki-Nikolaus 
und das gestempelte Gedicht.


Die Sicherung der Kerzen habe ich mir so ausgedacht: die 
Plastikkerzenhalterung steckt in diesen Nieten, der Kranz ist 
mit Abstand geklebt, die Löcher gehen bis durch den Deckel.


Auf der Innenseite des Deckels steckt man die kleinen Moosgummi-
stücke auf die Halterungen. Dadurch klemmen die Kerzen wirklich 
fest und können einigermaßen grade ausgerichtet werden. Ich 
finde einfach, dass ich auch verantwortlich bin, wenn ich sowas 
verkaufe. Da in den Kuchenkerzen-Packungen immer mehr Kerzen 
als Halterungen sind, habe ich einfach die Überzähligen immer mit
 reingetan. Dann sammeln die sich nicht bei mir ...


An was man alles denken muss ... Wegen des Copyright (und der 
Schönheit) habe ich das Gedicht natürlich nicht kopiert sondern 
gestempelt. Und wegen der Lebensmittelhygieneverordnung habe 
ich den Teebeutel eingeschweißt. Bloß nciht wegen sowas Blödem 
Ärger kriegen. 


Die Adventskranzboxen habe ich also gefüllt, dann das Karoband 
mit 2 Miniglöckchen behängt und zur Schleife gebunden. Das 
Ganze habe ich in die Tüte getan, an die Unterseite noch ein 
Zettelchen mit einer „Inhaltsangabe“ eingelegt, zugebunden mit 
2 Kugeln, die ich von einer Weihnachtsbaumschmuck-Kette einfach 
abgeschnitten habe. Fertig.


Witzig, was man so für Verkaufsstrategien entwickeln bzw. 
Käuferverhalten beobachten kann. Zum einen kaufen die Leute 
immer besonders gern das, was man grade macht. Also: immer 
was zum Zukucken halbfertig mitnehmen. Und wenn man 
Variationen macht, haben die Leute das Gefühl, sie können 
wählen – und sind glücklicher und kauffreuiger …

Egal. Ich machs ja neben dem Zuverdienst vor allem, weil es mir 
einfach Spaß macht – das Basteln und die Freude der Leute.

Mini-Boxen mit 4 kleinen Grußkarten

Und nun kommen noch ein paar November-Werke. Neben allerlei 
normalen Karten habe ich die zauberhafte Idee einer 
Darmstädter Bastelfreundin aufgenommen und kleine Boxen mit 
4 Karten und transparenten Umschlägen gebaut. Die waren 
dann zum Verkaufen auf dem Kunstmarkt gedacht. Danke, Kai, 
für diese wunderbare Idee!

Die Boxen sind ca. 9,5 cm² und knapp 1,5 cm hoch, gemacht aus 
stabilem Karton. Von außen ist die Gestaltung passend zum Inhalt. 
Die erste Serie war mit lauter Schneekristallen.


Der Verschluss der Boxen ist aus einem Paar Magneten. 
Darin stecken dann 4 transparente Umschläge mit jeweils 
einer quadratischen kleinen Klappkarte. Die Umschläge 
habe ich aus dünnem Architektenpapier gemacht. Und die 
Gestaltung der Karten schön Ton-in-Ton passend zur Box.

Miniboxen mit 4 kleinen Grußkarten

Außen wie innen ist auf jedem Stempelabdruck in die Mitte 
ein farblich passender Brillie geklebt.


Für die nächste Serie habe ich mir den Engel-Würfel von 
Judi Kins (Hein Design) geschnappt. 2 Stempel sind eher 
nachdenklich-traurige Frauen, die ich vor allem für 
Kondolenzkarten nutze. Aber die beiden andern sind 
schöne Engel, die kamen hier zum Einsatz. Einmal 
habe ich Blautöne kombiniert, …


einmal Brauntöne, …


und einmal Weiß mit Silber und Grau und einer ganz, 
ganz schmalen Matte aus schwarz schimmerndem Papier.


Nach all dem strengen Stern- und Engeligen wollte ich 
aber auch noch was Verspieltes. Und da fiel mir der Würfel 
„Festive Friends“ von Inky Antics in die Finger. Hier habe 
ich jedem Bild eine Farbe zugeordnet und auch in den 
4 Farben die Boxen gemacht. In jeder Box ist nun von jedem 
Motiv eine Karte.


Mal habe ich kaltes Weiß, mal cremefarbenes Papier für die 
Karten und die Stempelquadrate genommen, je nach Boxenfarbe. 



Und was macht man mit so einer Box? Entweder benutzt 
man die Karten selbst, oder man verschenkt als nettes 
Mitbringsel oder so die ganze Box. Wenn man es
übers Herz bringt ...

Diese ganze Boxen- und Umschlagbauerei wäre eine 
Affenarbeit gewesen, hätte es nicht inzwischen die Erfindung 
des Envelope Punch Board gegeben. Aber damit ging alles 
ziemlich schnell. Ich bin jetzt zu müde. Ich mach demnächst 
mal eine Anleitung.


Adventskalender mit tags im Stempelhühnerhof 2014

Weiter geht es mit den tags, die ich dieses Jahr zum 
Adventskalender im Hühnerhof verschickt habe. 
Ich habe wieder in beiden Wichtelkreisen mitgemacht. 
Und dafür sind folgende tags entstanden:






Allerdings habe ich auch noch 2 Hofhühnern Kalender geschickt, 
die dieses Jahr aus Stressgründen fast nicht im Hof sein konnten. 
Dafür brauchte ich noch viel mehr tags. Einige gibt es im nächsten 
Jahr für alle anderen, die kann ich noch nicht zeigen. Aber um 
auf 24 zu kommen, habe ich mal in der Kiste mit 
Stempelabdrücken gekramt, und daraus sind dann 
folgende Einzelstücke-tags entstanden:




Ilona und Sandy haben sich sehr gefreut, und das war die 
Mühe allemal wert. Ich weiß ja selbst, wieeeee schön es ist, 
jeden Tag einen geheimnisvollen Umschlag zu öffnen und 
eine liebevoll gestaltete Karte geschenkt zu bekommen.

Ich habe wieder ein langes Band 2mal um meine 
Wohnzimmertür gewickelt und daran die 48 Umschläge der 
2 Kreise geklammert.


Die tags von Kreis 1 sehen daran so aus,
von oben nach unten:

Daisy, Renate, Katja, Mona, Bruni, Cado, aussie, Stempelfloh Karin


aussie, Stempelfloh Karin, Elke "blauer Mohn", Cornelia Engel63,


Cornelia Engel63, Stempelulla, Herbsti, Ute sanute, Annel, Kalli


Stempelomi Beate, Anja aoutienne, Anke, Strolchi, 
Antje Egypt, Fixi, AnneK, Dagi


Und die tags von Kreis 2 hängen gleich daneben,
auch von oben nach unten:

2x Renate, 2x Susanne Mäxchen, 2x Bienchen, 2x Cornelia Engel63


 2x Renate, 1x Susanne Mäxchen


 1x Susanne Mäxchen, 2x Bienchen, 2x Cornelia Engel63


2x Renate, 2x Susanne, 2x Cornelia Engel63 (Du Wahnsinnige hast 
einen Wasserfall aufs tag gemacht - viermal!!!), 2x Bienchen


Langsam frage ich mich zwar, wo wir/ich noch immer 
wieder neue Gedichte und Texte für die Rückseite 
auftreiben soll, aber es verblüfft mich immer wieder, 
was Ihr so ausgrabt und wie wohltuend und liebevoll 
Eure Worte und Gedanken hintendrauf sind. Tägliche 
Geschenke. Ihr Lieben, es ist einfach wunderbar, 
was Ihr da gezaubert habt. 1000 herzlichen Dank, 
Ihr habt einen ziemlich schweren Monat ziemlich 
viel leichter gemacht!

Montag, 29. Dezember 2014

PopUp-Boxkarte als Dankeschön


So, Ihr Lieben!

Das ist ja lange her, dass ich hier geschrieben habe. 
Aber es war familiär zu viel los. Und natürlich gab es dieses Jahr 
auch wieder den tag-Adventskalender im Stempelhühnerhof. 
Die müssen immer am 1.11. abgeliefert werden. Also macht man 
als echtes Hofhuhn im Oktober lauter Karten, die man noch 
nirgendwo zeigen darf. Anfang Dezember war dann Kunstmarkt. 
Dafür habe ich im November wie wild gebastelt - und natürlich 
keine Zeit gehabt, was zu zeigen. Dann kam der Markt und 
ziemlich viel vor-den-Ferien-schreiben-wir-noch-5-Arbeiten-Stress. 
Da war bloggen dann wieder nicht drin. Aber jetzt!

Ich starte mal mit der Karte, die ich zur Bachkantate BWV115 für 
unsere Chorleiterin gemacht habe. Ich habe ja den Ehrgeiz, 
jedesmal eine andere Kartenform zu machen. Diesmal also eine 
PopUp-Boxkarte. Und natürlich mit musikalischem Motiv.


Die verschiedenen Papiere zu kombinieren, macht jedesmal Spaß. 
Die musizierenden Figuren habe ich auf Folie gestempelt. Das 
sieht im Original toll aus, lässt sich allerdings durch Schatten 
und Überlagerung eigentlich gar nicht fotografieren.
 Aber einen Eindruck geben die Bilder.

Popup-Boxkarte als Dankeschön

Meike hat inzwischen eine ziemliche Sammlung. Und das Witzige 
ist, dass mich selbst langjährige Mitsänger immernoch fragen, 
wo ich denn die Karten immer finde … Die können sich einfach 
nicht vorstellen, dass ich die selbst mache. 

Ich nehms als Kompliment.



Montag, 6. Oktober 2014

der 2. Wanderstempel

Im Stempelhühnerhof war mal wieder ein Wanderstempel 
unterwegs. Wieder was Florales, und wieder mit unglaublich 
vielen verschiedenen Ideen, Techniken, Karten verarbeitet, 
die es jetzt bei Kalli auf dem Blog zu bewundern gibt.

Meine beiden Karten sehen so aus:


Da ich mir im Frühsommer die Abdrücke gemacht und sie erst 
jetzt im September verarbeitet habe, wusste ich gar nicht mehr, 
dass da auch Schmettis dabei waren. Die haben mir wohl erstmal 
nicht gefallen. Erst jetzt habe ich sie auf den Karten der 
anderen entdeckt.

Toll fand ich die kleine Schnecke: 


Ein paar solcher Streifen habe ich noch da liegen, 
um sie später zu verarbeiten.

Und jetzt wünsche ich viel Spaß beim Staunen bei Kalli ...

Montag, 15. September 2014

Mein krekativer Monat August 2014

Bevor ich es wieder bis auf den letzten Drücker aufschiebe, 
mache ich mich jetzt erstmal an den Kreativen Monat August
Denn allmählich kommt die Bastellust wieder, und es gibt auch 
was zu zeigen.

Irgendwie baue ich grade dauernd Hochzeitskarten. Außerdem 
gibt es noch 2 Geburtstagskalender. Und ich habe noch eine 
PopUp-Boxkarte.


Und wie jeden Monat beteilige ich mich damit bei AnnasArt von 
Ingrid. Dir wieder herzlichen Dank für diesen wunderbaren 
Anreiz, ab und zu Rückschau zu halten! Auf dem Blog sind 
jeden Monat ganz wunderbare Collagen von fleißigen 
Bastlerinnen zu sehen.

Sonntag, 31. August 2014

mein kreativer Monat Juli 2014

Im Frühsommer ist es immer ein bisschen schwierig, eigene Ideen umzusetzen, weil cih so sehr mit den Schultüten anderer Leute beschäftigt bin. Im Juno habe ich exakt keinen einzigen Stempel angefasst. Aber im Juli hatte ich ein paar Aufträge, die ich in der Kollage zeigen kann.


Links sieht man eine Gutscheinkarte zu einer Hochzeit – geschlossen und offen – und eine Taufkerze – normal und „aufgerollt“ geknipst. Oben sind 3 Bilder von einer Zickzack-Wasserfallkarte für eine Hochzeit, unten in der Mitte eine Karte mit passendem Lesezeichen. Und rechts sind 2 Bilder meiner ersten Popup-Boxkarte.

Es hat riesig viel Spaß gemacht, mal wieder selbst zu werkeln. Die Kollage zeige ich gleich auch bei AnnasArt bei der Aktion „mein kreativerMonat Juli“. Danke, Ingrid, dass Du mit dieser Aktion immer wieder den Blick auf das Schöne, das Gelingende, das Kraftspendende lenkst.

Samstag, 30. August 2014

Ausziehkarte á la Nellie Snellen

Schon vor einer ganzen Weile habe ich mit einer genialen 
Metallschablone von Nellie Snellen diese Ziehkarte gewerkelt.


Ausgezogen sieht sie so aus:


Jetzt bin ich heute mal für die SI im Stempelhühnerhof zuständig 
und habe deshalb eine Fotostrecke gemacht, wie man ganz 
einfach selbst an so eine Schablone kommt. Und natürlich, 
wie man sie benutzt.


TEIL1 : Die Schablone

Ich entscheide mich für die Größe der fertigen Karte und mache 
mir 3 einfache Karten aus dem gleichen Material. Außerdem 
aus einem sehr stabilen Material noch eine, die dann zur 
Dauerschablone wird.


Für die Schablone zeichne ich mir rundum einen Rand 
von 7 mm an. Bei einer Karte von 12 x 17 cm mache ich mir 
bei 11 cm der Längsseite eine „Nase“ von 1 cm x 5 mm:

Das Innere dieses Rahmens nutze ich auch – für den Schub. 
Im Abstand von 2 mm zum Rahmen ziehe ich mir (rot) die Linien 
für den Schub. Dann nehme ich an den Seiten längs soviel weg, 
wie ich brauche, damit der Schub sich überhaupt bewegen kann. 


(Deshalb sind die alten durchgehenden Linien blass-rot, weil 
radiert, die dick-roten sind die Gültigen. Und grün sind die 
Linien, die andeuten, dass man den Schub auch verkleinern 
kann.) Wenn ich beides ausschneide, habe ich die Schablonen 
für Rahmen und Zug.)




TEIL2 : Der Rohling

Das schneide ich nun aus einer der 3 gleichen Karten aus ...


... und habe dann folgendes:


Den schmalen Rahmen klebe ich nun sorgfältig auf eine der 
übrigen Karten (für die bessere Sichtbarkeit hier mit der gelben 
Schablone geknipst)


Dann lege ich die letzte Karte lose aber genau drauf 
und schneide bei 11 cm der Längsseite alles durch.


Wenn ich nun die losen Deckblätter wegnehme, 
kann ich den Schub einlegen.


Mit eingelegtem Schub klebe ich nun die beiden 
Deckblätter auf ihre Unterseiten (Achtung, nicht mit 
Klebstoff in die Mitte kleckern!) …


und habe dann den fertigen Rohling:




Teil 3 : Länge des Schubes

Wie schon erwähnt und mit der grünen Linie angedeutet, kann 
ich natürlich den Schub auch kleiner machen, wenn z.B. nur 
ein schmaler Schriftzug erscheinen soll. Dann würde der große 
Schub seltsam und leer wirken. Je nach Länge und Ausrichtung 
kann die Karte dann so aussehen:





Teil 4 : Gestaltung

Das bleibt natürlich jeder selbst überlassen. Ich habe jetzt 
mal was Schnelles gemacht. Außen:



Innen:


Und jetzt wünsche ich viel Spaß beim Werkeln. 
Bitte gerne den Workshop nutzen, dann aber zu mir verlinken. 
Danke!