Freitag, 28. Februar 2014

Gutscheinkarten zur Taufe

Und sofort kommt der dritte Schwung hinterher: 
die Gutscheinkarten zur Taufe. Das „Strick“muster 
ist das selbe. Aber natürlich sind nun die Stempel und 
Sprüche christlich bis biblisch.           

Gutscheinkarten zur Taufe

Dieser Segen ist einfach perfekt für Taufen.


Die Fingerchen halten sich ganz fest. Und der Vers aus 
Jesaja passt auch gut zu Taufen. Hier eignet sich immer 
wieder die große Hand.



Diesen Stempel habe ich mal für die Taufe meiner Tochter 
gekauft. Passend zum Segen werden hier die Innenlaschen 
mit vielen Händen geschmückt.    



Jetzt ist es aber genug mit Babykram und Schlabberfarben. 
Beim nächsten Mal geht es um Kommunion und Konfirmation.

Gutscheinkarten zur Geburt

Wie versprochen der nächste Schwung Gutscheinkarten. 
Ich habe mal mit Karten zur Geburt angefangen. 

Hier habe ich zunächst den schönen alten Wagen von Daisy benutzt 
und dazu den tollen Spruch gesplittet. Der "fisselige" Hintergrund 
ist der riesige Hintergrundstempel "Papyrus" von Judi Kins. 
Ich wollte es nicht nackig haben, aber auch nichts, was selbst 
Aufmerksamkeit fordert. Und damit der Wagen ausgespart bleibt, 
habe ich ein Oval gestanzt und beim Hintergrundstempeln 
einfach drüber gelegt.

Gutscheinkarten zur Geburt

Weil das oft so gewünscht wird, ist auch rosa und blau 
dabei. Mir gefallen die orange, grün oder flieder-
farbenen Karten aber besser.
Hier strampelt das Baby fröhlich vor sich hin. Und innen drin 
laufen die Fußspuren von der Stempelschmiede über die 
Lasche vom Auszug.


Im Deckel sind 2 verschiedene Texte untergebracht.               

 

Diesen Fotostempel mit der Babyhand am großen Finger liebe ich 
sehr. Ich finde es nur total schwer, den sauber abzustempeln. 
Da er ja flächig gerastert ist wie ein altes zeitungsfoto,
straft er jeden winzigen Krümel ab. Man sieht einfach alles!!!    


Die Orangene hat ganz schlicht einen kurzen Spruch auf der 
Lasche. Die Hellblaue hat dafür Patschehände auf der Lasche
und auch den "es ist ein Wunder"-Spruch im Deckel. 



Jetzt aber zurück an den Basteltisch ...

Mittwoch, 26. Februar 2014

eine Gutscheinkarte für alle Gelegeheiten

Das Envelope Punch Board EPB macht ja seit einiger Zeit Furore. 
Schwups hat es SU, Schwups gibt es noch 3 Boards für Schachteln 
und alles Mögliche andere dazu. Und natürlich wimmelt es im 
Netz von Anleitungen und Maßen für 1000und1 Projekt mit dem EPB.

Ich habe bei Egypt-Antje ein nettes Projekt gesehen, das ich 
gleich nachbasteln wollte. Eine Gutscheinkarte, bei der der 
Gutschein in der Karte auf einem Auszug liegt und davon 
rausgezogen wird. Hier ihr Beispiel: Egypt. Und hier der Link 
zum Video mit der Anleitung, nach dem sie gearbeitet hat: 
bei Heikes Kartenwerkstatt nämlich. Bei Sandy ist jetzt 
auch eine aufgetaucht.

Ich habe natürlich gleich losgelegt. In 2 Wochen ist mal wieder 
Kunstmarkt, dafür kann ich noch viele gute Ideen brauchen. 
Nun liegen da also die ersten 7 Gutschein-Zugkarten. Und ich 
frage mich: wie fotografiert man das??? 

Aber das Ergebnis lässt sich wirklich sehen: ganz schlicht und 
schnell. Und doch ganz effektvoll.  


Das EPB braucht man hier nur für die Kerben in der von oben 
kommenden Lasche fürs Zusammenstecken. Aber das erleichtert 
es wirklich ungemein. Kein Messen und Anzeichnen mehr ...


Ansonsten sind die Maße ganz einfach: die Grundkarte ist 
10,5 cm X die Länge von A4 groß. Davon falze ich am eínen 
Ende 5,4 cm, am anderen Ende 10,3 cm. Im Gegensatz zum 
Vorbild runde ich alle Ecken ab. 
Das Innenteil ist 9 X 19 cm groß und wird bei 1 cm 
und 13 cm gefalzt. 


Und ich stecke die äußeren Laschen nach innen. Das finde ich 
schöner. Hier sieht man es (mit links wegen der Kamera rechts): 
einfach leicht zusammen drücken, schon rutschen die Laschen 
ineinander.


Die Grundkarte von außen und die längere Lasche vom Innenteil 
werden bestempelt oder sonstwie verziert. Hier ist auch jede 
Menge Platz für Sprüchlein oder andere Wortstempel, Labels, 
Embellis und Co. Bei dieser habe ich einfach klare Raindrops und
ein Mini-Label gewählt.


Die untere, kürzere Lasche der Grundkarte wird dann einfach 
festgebunden - also nicht geklebt. Sie hält einfach durch das 
umlaufende Band. Im Video wird dazu eine Papierbanderole 
gearbeitet. Ich nehme lieber 2 Bänder, klebe die unsichtbar an 
der Rückseite fest und mache vorne eine schöne Schleife, die 
noch das gestempelte Dekor sehen lässt.



Wenn ich das Innenteil einklebe, muss ich ein bisschen schieben, 
damit es schön weit rausgezogen wird, aber nicht aus der 
Grundkarte flutscht: einfach einstecken, den 1 cm nach oben 
einkleistern und Deckel druff.


 Beim Öffnen kommt der Zug dann mit raus.


Das entsteht durch den Abstand am Deckel. Dazu muss man 
fürs Einkleben ein bisschen mit der Höhe spielen, damit der Zug 
nicht rausrutscht, ... 


 ... wenn die Karte ganz geöffnet ist. Hier sieht man etwa 5-7 mm 
Überlappung. (Dafür habe ich den Zug mal rausgeholt.)


Neu bei mir ist auch, dass ich nun noch ein 14 X 14 cm großes Stück 
farblich passendes Tonpapier nehme und daraus bei 8cm als 
Startmarke mit dem EPB einen kleinen Umschlag mache, den ich 
in die Karte stecke. So kann Geld und Co. nicht verloren gehen.


Wie ich das Außen und Innen dann noch gestalte, ist nur noch 
Spielerei. Ich kann hier mit Farben beim Stempeln und in den 
Bändern variieren, bei den türkisen Muscheln kam noch ein 
Seestern-Charm dazu, bei den Muscheln im Sand habe ich 
einfach eine Muschel nochmal auf helleres Papier gestempelt 
und in 3D aufgesetzt. Immer wieder anders.



Bei den türkisen und petrolfarbenen Karten habe ich außerdem 
mit 2 Stempelfarben Ton in Ton gearbeitet.




Diese warme Karte ist noch nachgerutscht. Ich wollte irgendwie 
die zarte ranke benutzen. Als Ergebnis ist sie auf die Karte 
gewuchert und hat viele große Blüten bekommen.




Innendrin steht ein einfacher Glückwunsch, 
umrahmt von weiteren zarten Ranken.



Als nächstes werde ich noch einen Schwung Gutscheinkarten 
für Konfirmation, Kommunion, Baby und Hochzeit bauen. 
Es geht einfach so wunderbar schnell.

Mittwoch, 19. Februar 2014

nochmal Aquarellkarten

Ich habe nochmal ein bisschen rumgeplantscht. 
Das macht einfach zu viel Spaß.

Ich habe wieder ein Aquarellpapier in Segmente eingeteilt 
und mir Stempelchen zusammen gesucht. Dann habe ich fleißig 
gekleckst, und das ist dabei rasugekommen:

Diese Libelle sollte zart fliegen – und wurde dann für meinen 
Geschmack viel zu kräftig. Also konnte ich mit Koloration bei den 
vielen kleinen „Löchern“ nicht mehr viel ausrichten. Damit sie aber 
doch noch etwas Schwebendes, Zartes bekommt, habe ich drumrum 
alles abgeklebt und dann mit Schimmer gespritzt.


Ein bisschen von dem Schimmer ist dabei auch auf diesen 
Kastanienblättern gelandet. Bei Blättern denkt man ja meistens 
an Herbst. Aber durch die hellen Farben und auch das bisschen 
Schimmer hat diese Karte doch eher was Leichtes, Frühlingshaftes.


Nach ein paar Kommentaren im Hühnerhof habe ich mich bei 
diesen Muscheln nun für blau entschieden. Und da das 
eigentliche Bild schon eine schmale blaue Matte hatte, 
habe ich für den Kontrast einfach noch die breite, 
perlmuttschimmernde Matte dazu gemacht.


Damit es endlich draußen auch Frühling wird, kommt hier nun die 
klassische Tulpe ins Spiel. Bei dem Stempel finde ich den Effekt 
von verlaufendem 1. und scharfen 2. Abdruck besonders gut, weil 
der Stempel diese Minipünktchen um die Kontur hat. 
Bei der kleinen Feder fiel mir beim Arbeiten nicht so viel ein, wie ich 
erwartet hatte. Aber dafür fand ich dann diese echte Feder und 
den Spruch dazu. Einfach mal was ganz anderes …


Und noch mehr Frühling. Als 1. habe ich ein zartes Grün auf die 
echt nasse Fläche getupft. Dann als 2. die Blüten. Der Blüten-
stempel ist voll flächig. Ich habe ein ganz helles Blau und 
Lavendel genommen. 3. In die Mitten habe ich Ton in Ton einen 
kräftigeren Ton gewählt. 4. Weil die blauen Blüten mir noch zu 
blass waren, habe ich die Spitzen der Blütenblätter nochmal 
eingefärbt und abgestempelt.
Und als alles ganz trocken war, habe ich 5. die Ränder der 
Blütenblätter mit farblich passenden Tombowstiften angemalt 
und draufgesetzt. Ich finde es genial, wie diese Ränder wirken. 
In die Lücken habe ich dann 6. noch ein paar Blätter gesetzt.


Wer noch mehr geniale Aquarellkarten sehen will, kann ja mal 
hier im Stempelhühnerhof nachsehen. Da ist das nämlich grade 
Thema der SI (Samstags Inspiration).


Montag, 17. Februar 2014

Resteverwertung

Kennt Ihr das auch? Kaum hat man mal angefangen zu werkeln, hat man einen Haufen Schnittreste da liegen. Vom Zuschneiden der Karten, der Matten und überhaupt. Aber wer schafft das schon, so wunderbares Papier einfach wegzuwerfen – das kann man doch alles noch irgendwann mal brauchen!!!!!
Wenn wirs denn täten …

Gestern brauchte ich eine Jetzt-sofort-Karte, und diese Stücke lagen noch vom Zickzack-Wasserfall da. Tja, und da machte es Klick! Hau doch einfach ein paar Stücke Papier zusammen und mach was drauf. Wird schon passen ...


Und wie das passt! Ich bin selbst ganz angetan, wie simpel das ist. Genug Fläche zum Schreiben ist hinten drauf allemal. Ich werde mir Schablonen machen für A6, B6, Din lang und Quadrate, damit ich meine Montagen hinterher gut in die Standardumschläge reinkriege. Manche Stücke kann man dabei ja auch noch bestempeln, prägen, mit Bordüre stanzen, abrunden ... 

Und dann: weg mit den Resten - unters Volk!

Aquarellkarten nach Heather Telford

Nachdem ich bei Heather Telford diese wunderbaren 
Aquarellkarten gesehen und ihr herrlich anschauliches 
Video inhaliert habe, musste ich natürlich selbst ran. 
Und weil ein Test alleine nicht taugt, habe ich nach ihrem 
Vorbild gleich ein ganzes Aquarellpapier-Blatt in Felder 
eingeteilt und dann drauflos improvisiert. Denn anders 
kann man das nicht nennen. Die entscheidende Fähigkeit bei 
dieser Arbeitsweise ist nämlich, dass man es aushalten muss, 
nicht planen zu können. Klar suche ich mir Farben und 
Stempel aus, entscheide die Flächeneinteilung. 
Aber dann hört es auch schon auf.


Schon, was Wasser und Papier miteinander machen, liegt nicht 
mehr in meiner Hand. Und erstrecht nicht, wie dann der getupfte 
Hintergrund wirkt, wie stark der Abdruck verläuft, wohin die 
reingetupften Farben laufen. Ich finde es einfach wunderbar, 
wie sehr bei dieser Technik das Material sein Eigenleben 
entfalten darf.

Meine ersten Versuche kann ich jetzt noch gar nicht zeigen, 
weil sie bei einer Hühnerhofaktion mitlaufen und auf ihr Ende 
warten müssen. Aaaaber ich hab je gleich mehr gemacht.


Bei den schlichten kleinen Blümchen hatte ich plötzlich Lust auf 
noch mehr Farbe. Darum sind sie auf der zartgrünen Karte 
gelandet. Und die Schmettis flattern gleich aus dem Rahmen.


Und bei diesem Versuch brauche ich jetzt Hilfe. Ich habe die 
Muscheln auf 5 verschiedene Karten gelegt und konnte mich 
einfach nicht entscheiden, welche es werden soll. 



Ich freue mich also, wenn Ihr mir in einem Kommentar schreibt, 
welche Kartenfarbe Ihr dazu wählen würdet.

WOW! Ich fühle mich total geehrt. Keine 2 Stunden nach diesem 
Post kam schon ein Kommentar von Heather Telford persönlich!

 

Montag, 10. Februar 2014

Bauanleitung für die Zickzack-Wasserfall-Karte

So, wie versprochen kommt sofort die Anleitung 
für die Zickzack-Wasserfall-Karte hinterher. 
Das gibt jetzt ein „bisschen“ Text, aber es lohnt sich.

Am Ende steht diese Karte:


Innen sieht sie dann so aus:


Novch bevor ich losbaue, muss ich entscheiden, was ich auf den quadratischen Feldern unterbringen will. Ich habe mich hier für den Text „herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag“ entschieden. Dabei werden das Herz, das Glück und die Geburt durch kleine gestempelte Symbole ersetzt. Also brauche ich mit Lückenfüllern 24 Felder, umgerechnet in 3 Reihen je 8 Felder, passend auf je 7 Tafeln. Wenn Du die erste Karte gebaut hast, wird Dir das ganz klar, und dann wirst Du ohne Probleme das Zickzack an jede beliebige Anzahl Text-/Tafeln anpassen können durch Verlängerung oder Verkürzung. Am besten machst Du das jetzt erstmal so:



1. Das Bauen der Grundkarte

Ich nehme einen 12“-Bogen und halbiere ihn. Aus dem einen Teil mache ich 2 Quadrate für die Deckel (ca. 15,3cm²), das andere wird alle 3/4“ gefalzt, bis so ein Zickzack entsteht. Dadurch habe ich 7 Zacken gewonnen für die je Reihe 7 Tafeln, auf denen ich 8 quadratische Felder zur Gestaltung habe. 


Lege Dir das Zickzack so, dass die beiden Enden 
aufwärts zeigen. Die klebst Du nun an die Deckel. 


Das wird man am Schluss kaum noch sehen, 
weil darauf nachher die Seitengestaltungen kommen.


Von oben sieht Dein fertiger Rohling so aus:


Für die Gestaltung der Flächen habe ich mich für grüne 
Matten (15cm²) und cremeweiße Flächen (14,5cm²) 
entschieden. Dabei sind die Matten auf den Außenseiten 
dunkler als auf den Innenseiten.




2. Das Bauen der Wasserfälle

Die vielen Tafeln der Wasserfälle kommen als nächstes dran. Die Karte ist ja 15,3cm hoch. Damit ich zwischen den 3 Reihen jeweils ein bisschen Spielraum habe, mache ich die Tafeln 4,8cm hoch. Bei einer Kantenlänge von 1:2 also 4,8x9,6cm. Und wie vorher abgezählt brauche ich davon je Reihe 7, also 21 Stück.
Dazu schneide ich aus den Papieren für die Matten 24 Quadrate á 4,5cm². Hier lege ich abwechselnd hell- und dunkelgrün. 


Jetzt kommen noch die Buchstaben. Ich stemple sie auf das gleiche cremeweiße Papier, dazu das Herz für „herz“, den Würfel für „Glück“ und die 3 Babyaccessoires für „Geburts“ und stanze alles rund aus. Jetzt kann ich mir schonmal die 3 Reihen mit den Tafeln, den grünen Quadraten und dem Text zurecht legen. Auf 3 Felder kommen am Schluss die Papierblüten, die lasse ich frei.


Achtung! Ich habe ja 8 Quadrate auf 7 Tafeln je Reihe. 
Nur auf der jeweils obersten Tafel sind 2 Quadrate, 
der Rest wird ja verdeckt. Beim Legen unbedingt schon 
auf die Richtungen achten!

Bevor ich diese ganzen Kleinteile aneinander klebe, 
bearbeite ich die Kreise noch ein wenig. Ich habe hier 
die Ränder über ein grünes Stempelkissen gerollt.


Und weil das Herz so unscheinbar war, habe ich es 
nochmal auf rosa Blümchenpapier gestempelt, ausgeschnitten 
und aufgesetzt. (das nennt sich übrigens paper-piecing …)


 

3. Kleiner Exkurs über das 
exakte Schneiden von schmalen Streifen

Ich weiß nicht,wie es Dir geht. Ich schneide exakte Schnitte immer mit dem Hebelschneider. Und es hat mich immer tierisch angenervt, dass es nahezu unmöglich ist, schmale Streifen so genau zu schneiden, weil sich das Papier auf dem letzten Stück nicht mehr anlegen und grade ausrichten lässt. Inzwischen habe ich mir da eine Hilfe ausgedacht. Ich arbeite viel mit einem relativ großen Geodreieck. Und was ist exakt, wenn nicht das! Also lege ich als erstes das Geodreieck an der gewünschten Markierung des Hebelschneiders an, hier bei 4,5cm:


Dann lege ich daran mein Papier an und richte es 
an der Kante des Dreiecks aus. So ist es bestimmt auch 
grade zur Schnittrichtung:




Und dann kann ich das Geodreieck wegschieben und das 
Papier gut halten, um es zu schneiden. So kann ich sogar
Streifen schneiden, die nicht breiter als die Andruckleiste 
des Hebelschneiders sind, also ca. 3cm.







4. Das Gestalten der großen Flächen



Ich habe mir einen Stempel und einen Spruch ausgesucht, die meine Karte zieren sollen. Dazu schneide ich 2x Aquarellpapier in 8x8cm, dann 2x rosa Karton in 7,5x7,5cm und 2x grünen Karton in 7x7cm. Bei allen Seiten und Matten, also den Deckeln der Grundkarte, den Flächen innen und außen und diesen Stempelelementen, stanze ich die obere äußere Ecke rund (Danke Antje für diese schöne Anregung). Grüner und rosaner Karton dienen dazu, die Motive zu rahmen und abzuheben. Beim Bild setze ich die oberen Lagen mit 3D-Pads auf den rosa Karton. Beim Text klebe ich alles plan auf, damit es in der Karte nicht zu dick wird.


Jetzt mache ich mich an die Stapelblumen aus Papier, 
die jeweils eine Halbperle in die Mitte bekommen und 
mit einer Wäscheklammer zum Halten gebracht werden.




Die Vorderseite meiner Karte sieht dann so aus: 
3 Bänder von jeweils mindestens 65cm Länge 
werden mittig quer geklappt, darauf kommt das 
gestempelte und mit Tombows kolorierte Bild. 
Die 3 großen Blüten „streue“ ich drumrum. 

 



Das Texttafel kommt in die Karte nach links. Also versehe ich die Tafel erst mit 2 Bänderresten, die ich geknickt hinter die Unterkante klebe. Dann setze ich die Tafel auf meine Innenseite, etwas an den Rand, damit es später nicht von den Buchstabentafeln verdeckt wird. Achte dabei darauf, dass Du nicht – wie ich hier - die Texttafel verdreht zur runden Ecke aufklebst. Ich hab es grade noch gemerkt, bevor es so richtig fest war ... 

 



Damit Du siehst, wie schön diese Fläche nun den Ansatz 
der Ziehharmonika verdeckt, klebe ich sie schonmal auf:

 






5. Das Montieren der Wasserfälle



Jetzt wird’s spannend. Der obere und untere Wasserfall wandern ja nach rechts, der mittlere wird links-wandernd angeklebt. Damit am Ende alles schön übereinander liegt, drücke ich die Ziehharmonika zusammen, klappe sie auf den Rückdeckel und sichere sie mit einer Wäscheklammer.

Ich fange mit dem oberen Wasserfall an, und zwar mit der untersten Tafel. Ich mache ein bisschen Kleber auf das Ende der Rückseite und schiebe die Tafel 2mm unterhalb des oberen Kartenrandes AUF die unterste Zacke (nicht auf die Kartenrückseite!).




Jetzt folgen die anderen Tafeln dieses Wasserfalls, 
immer genau übereinander ausgerichtet 
jeweils auf die nächsthöhere Zacke.




Bis schließlich alle dran sind. Die 
oberste Tafel mit 2 grünen Quadraten sitzt auf 
der obersten Zacke und müsste jetzt ganz zu sehen sein.




Neugierig, wie ich bin, habe ich die Karte 
gleich mal auseinander gezogen:




Der zweite Wasserfall ist der unterste. 1. geht er in die 
gleiche Richtung, die Klammer wandert also nur nach oben. 
Und 2. kann ich dann als Drittes den mittleren 
Wasserfall genau zwischen den beiden anderen ausrichten.


Auf den Rücken gelegt sieht das jetzt ein bisschen 
wie ein Karteikasten aus:




Jetzt klebe ich den 3. Wasserfall an. Dazu klappe ich das ganze Zickzack auf den vorderen Deckel und nehme wieder die Wäscheklammer zu Hilfe. Jetzt liegen die beiden äußeren Wasserfälle schön als Begrenzung da.

Achtung – jetzt muss wieder auf die Reihenfolge der Täfelchen geachtet werden! Ich fange wieder mit der untersten an, also hier mit der linkesten, und klebe sie auf die unterste Zacke (nicht auf den Deckel).

 



Und wenn alle Tafeln des mittleren Wasserfalls dran sind, 
sieht meine Karte schon ziemlich fertig aus.

 



Wenn ich nun Deckel und Rückseite auseinander ziehe, 
liegt der ganze Text vor mir.

 





6. Die Endmontage



Auf die 3 noch leeren grünen Quadrate klebe ich nun 
die 3 kleineren Papierblumen und fixiere sie 
(zumindest die am Rand) mit Wäscheklammern. 


Die Trockenzeit kann ich nutzen, 
indem ich die äußeren Flächen anklebe.


Da ich noch 2 Flächen ungenutzt habe - nämlich innen und außen von der Rückseite - mache ich spontan aus einem 6x6“ großen Stück DP und dem Envelope Punch Board einen kleinen Briefumschlag. Den werde ich innen hinten einkleben, falls ich die Karte als Gutschein nutzen will. Da kommt dann was auch immer rein. Und meinen persönlichen Gruß kann ich dann außen auf die Rückseite schreiben. Ansonsten schreibe ich einfach innen hinten und lasse die Rückseite leer.




Die Blumen halten, die Klammern kommen ab, 
und nun kann ich die Karte ganz zu klappen 
und die Bänder hinten um die Karte herumführen.

 



Dadurch wird der dicke Rücken zusammengedrückt, und die Karte kann im geschlossenen Zustand gut halten. Da nun innendrin mehr Spielraum ist, als ich erwartet hatte, könnte ich sogar ein flaches Geschenk einarbeiten. Zu dem Stempelmotiv würde z.B. ein Tütchen mit Blumensamen passen. Mal sehen.

 



Diese Karte ist mal wieder ein aufwändiges Teil, aber das liebe ich ja so. Und ich freue mich, wenn auch Du daran Spaß hast. Bastele die Karte ruhig nach und gib auch die Anleitung gerne weiter. Aber vergiss bitte nicht, mein Blog zu erwähnen und die Anleitung zu verlinken.Danke!