Sonntag, 23. März 2014

Stempeln und Stanzen

Am Samstag hatte ich mal wieder meine alljährliche Sale-a-
bration-Stempelparty bei mir zu Hause. Die Gäste waren die 
üblichen Verdächtigen, meine geliebten Rhein-Main-Stempelhühner. 
Mädels, Ihr seid so wunderbar! Es macht immer so einen Spaß mit 
Euch. Unsere SU-Frontfrau Nelli hat es genossen, nach ettlichen 
Terminen mit vielen Frischlingen mal wieder lauter alte Hasen 
vor sich sitzen zu haben, die einfach verstehen und loslegen.

Aber vor dem Vergnügen die Arbeit. Fragt nicht, in welchem Zu-
stand sich mein Keller kurz vorher noch befand … Wenn man immer 
gleich ..., dann müsste man nicht … Aber immerhin tauchte dabei 
in einer Schachtel mit Papierschnipseln dieses Stück Papier auf: 
ein Rest vom Hintergrundwischen von anno Tobak. Und landete spon-
tan zusammen mit dem kleinen Schmetti und dem zarten Wort auf 
einer Din lang-Karte. Verblüffend einfach und zauberhaft schön.


Auf der Stempelparty war das Thema: Arbeiten mit der Bigshot. 
Es gibt ja immer mehr Sets, bestehend aus Stempeln und passenden 
Stanzen. Und da ist die Kunst: erst stempeln oder erst stanzen? 
Und wie dann den 2. Schritt grade ausgerichtet zum 1. kriegen? 
Ich habe nicht viele solche Sets, unter anderem, weil ich mit den 
wenigen Ergebnissen immer total unzufrieden war.


Nelli hat also ein Set mit uns gewerkelt, das ganz viel 
Stanzmaschine brauchte. 


Die Karte, ein kleines Quadrat von 10,5 cm kantenlänge:


Das tag ist übrigens doppelt, weil man so etwas reinschreiben 
oder reinstecken kann. Hier sieht man das Doppelte:


Witzig finde ich auch die Idee, das breite Band durch das 
Loch zu schieben, dann aber nicht zu knoten sondern mit der 
dünnen Kordel eine Schleife darum zu machen.


Gleich als erstes hat sie uns gezeigt, wie man mit einer speziellen 
festen Schaummatte mit jedem Stanzteil auch prägen kann. Wir 
haben den schlichten Rahmen gestempelt und dann geschichtet: 
Matte, Papier, Stanze falschrum. Und so hat sich der äußere Rand 
der Stanze um das Motiv ins Papier gedrückt. Damit nichts 
verrutscht, sollte man neuere, schön grade Platten nehmen, die 
obere senkrecht auflegen und dann durchkurbeln. Ging. Geht mit 
Fixieren mit Post-its noch besser. Und geht natürlich am leichtesten 
mit der Magnetgrundplatte. Die will allerdings bezahlt sein, denn 
die Magneten sind so stark, dass sie durch Plastik, Acrylplatte und 
Papier hindurch das Stanzteil gut halten. Und gute Magneten 
sind nunmal teuer. Hier sieht man ein bisschen den Rand:


Dann haben wir fröhlich Blüten gestapelt. Ich hab noch 
ein paar Perlen in die Mitte gesetzt.


 Und jetzt freue ich mich demnächst auf den Einzug vieler neuer 
Stömpelchen in meinem Bastelkeller. Danke, Nelli, dass Du uns einen 
schönen Nachmittag bereitet hast. Manche wollte gar nicht mehr 
gehen,und das lag nicht nur an den superleckeren Blätterteig-
teilchen von Elke und den Zimtschnecken von meinem Mann ....

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