Montag, 7. April 2014

Zeitungsartikel in der Südhessenwoche

Ein Jahr ist es nun her, dass dieser Artikel in der Zeitung über mich erschien. Ich hab mich lange nicht getraut, ihn zu zeigen. Aber ich glaube, mit so großem Abstand darf ich das hoffentlich hier veröffentlichen.

Spannend war es. Und toll ist es geworden! Aber der Reihe nach …

In unserem „Darmstädter Echo“-Ableger, der Südhessenwoche, wird jede Woche über irgendeine Person aus der Region berichtet. Sogar mit Bild. Da ist echt Hinz und Kunz dabei – die Cart-fahrende 10-Jährige und der Schrott-zusammenschweißende 80-Jährige. Anfang des Jahres 2013 berichteten die beiden Autoren über sich selbst und die Entstehung dieser Artikel und schrieben u.a., dass sich 70% der Leute selbst bewerben. Jo, dachte ich, das kann ich auch!

Und hab mich per e-Mail beworben. Anfang März war Herr Buxmann dann bei mir im Keller. Vorausgegangen waren 7 Wochen harter Arbeit, denn in 5 Jahren hatte sich mein Keller mit allem, allem Möglichen gefüllt, das Gerümpel stand vorm Regal in zweiter Reihe, auf den Waschmaschinen türmten sich „was mach ich denn damit???“s, die Konserven- und Weinecke an der Treppe war völlig durcheinander – so konnte ich keinen Besuch empfangen! Und das Ausmisten tat sooo gut. Wenn ich danach mal eben im Dunkeln in den Keller ging und den gewohnten großen Bogen ums Regal lief, musste ich über mich selbst lachen – denn da stand ja gar nichts mehr im Weg, das ich umgehen musste.

Herr Buxmann hatte vorher gesagt, er werde etwa 30 – 45 Minuten bleiben und am selben Tag 7 Leute besuchen. Strammes Programm. Natürlich habe ich vorher viel gegrübelt: wie ist der drauf, was wird er fragen, wie pule ich einem Laien in Sachen Papier das Wesentliche meiner Faszination so bei, dass es im Artikel dann noch gut und richtig rüberkommt? Alles überflüssig. Es war so nett und entspannt, dass es mir leicht fiel, mich und meine Arbeit rüber zu bringen. Am Ende hatten wir nur das Problem, wie wir diese vielen verschiedenen Papierobjekte wie Drehkulissen, Endloskarten und Turmdosen, die sich auch noch bewegen müssen, um ihren Zauber zu entfalten – wie man die auf EIN Foto bringt …




Ach übrigens: als Herr Buxmann ging, waren 1 ½ Stunden rum – und ich hatte das Gefühl, er wäre gerne noch geblieben ...

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