Sonntag, 25. Mai 2014

Immerwährender Geburtstagskalender

Beim letzten Markt habe ich ja vergleichsweise wenig Umsatz 
gemacht mit den Papierarbeiten. Aber eine ältere Dame wollte 
ganz konkret einen Geburtstagskalender. Also einen Kalender, 
bei dem keine Wochentage dabei stehen, damit man alle 
Denktage individuell eintragen kann.

Das war für mich nun Ansporn, etwas auszuprobieren, das ich 
im November in Wiesbaden bei der Kreativwelt am Stand vom 
Scrapbook-Laden gesehen habe. Die Idee zur Bauart gebührt 
also den kreativen Damen in der Pfalz.

Gewünscht war die Farbgebung Bordeaux-Creme. Und so sieht 
mein Erstlingswerk aus:

Geburtstagskalender in bordeaux

Ein ziemlich schwerer, kompakter „Klotz“ aus Papier mit einem 
gestalteten Deckel. Den kann man natürlich auch flach und 
transportabel halten, aber das war in diesem Fall nicht 
gewünscht. Und es macht einfach Spaß, diese kleinen Röschen 
zu drehen ...


Dennoch habe ich die äußeren Ecken verstärkt, damit der 
Kalender lange schön aussieht. Als Verschluss sind Magnete 
eingearbeitet. Und innendrin entfaltet sich die Vielfalt der 
kombinierten Papiere.


Vor allem die Schübe für die einzelnen Monatsblätter zeigen 
verschiedene Muster. Sie werden von einer Buchschraube an 
der Hülle gehalten und erlauben es, zu den einzelnen 
Monaten hin zu „blättern“. 

 

Die Monatsblätter haben viele Zeilen auf Vorder- und Rückseite 
zur freien Einteilung. Die Dame hatte zwar nach den Zahlen 
gefragt, aber aus eigener Erfahrung weiß ich: allein an 
meinem Geburtstag kenne ich noch 8!!! weitere Menschen, die 
auch Geburtstag haben. Das würde ich in eine Zeile nie 
reinkriegen. Also soll sie die Einteilung selbst machen passend 
zu ihren persönlichen Daten.

 

Ich selbst habe mich so verliebt in das Teil, dass ich noch eins 
in der Farb-Kombi machen werde. Dann kann die Dame wählen.
Mehr davon also in den nächsten Tagen. Und wenn ihr mögt,
mache ich noch ein paar Fotos und schreibe die Maße dazu.


Montag, 12. Mai 2014

Der 1. Wanderstempel

So, langsam gibt’s mal wieder was zu zeigen. 
Der 1. Wanderstempel im Stempelhühnerhof ist nämlich fertig 
gewandert. Die Aktion war ganz simpel, die liebe Kalli hat sie 
ins Leben gerufen. Sie hat einen Clearstempel an ein Hofhuhn 
geschickt, das sollte damit ein Projekt werkeln, das aber 
niemand zeigen, sondern nur ein Foto an Kalli schicken.
Als Kalli dann im Hof gefragt hat, wer mitmachen will, haben wir 
sofort Schlange gestanden, und so hat es 3 Monate gedauert, 
bis der Stempel bei allen 15 Hühnern einmal zu Gast war und wir 
alle damit gebastelt und fleißig Bilder zu Kalli gemailt hatten.

Und so sah der Stempel aus: 

 

Mindestens die Hälfte von uns hat erstmal geschluckt, als sie den 
Stempel in der Hand hatte. Aber allen ist dann was Tolles dazu 
eingefallen. Es gibt schon Bilder bei Katja, Anne, Cado, Daisy, 
Strolchi, Herbsti, Elke, Ulla, Aoutienne und anderen mehr.

Als der Stempel bei mir ankam, war ich erstmal ratlos. Aber da 
waren grade eine SI aktuell – die Aquarelltechnik – und eine Scetcher(ei),
und da hat es bei mir dann doch gerappelt. Daraus sind dann 
diese 2 Karten entstanden: Die rechte davon war die allererste 
und gefällt mir immernoch am allerbesten.


Diese 2 sind dann ein paar Tage später entstanden, da hat das 
mit der Wassermenge nicht sooo gut hingehauen, auch die Himmel 
sind nicht ganz so schön. Aber sie sind doch auch gelungen. Das 
Irre an der Technik ist ja, dass man nicht wirklich im Griff hat, 
was dabei rauskommt.


Bei HeatherTelford hatte es da grade ganz viele Karten mit der 
Aquarelltechnik gegeben, die uns inspiriert haben. Ich selbst habe 
dann ja auch noch einige mehr gemacht, die ich schon gezeigt 
habe. Aber diese hier waren die ersten.

Inzwischen ist der Stempel unter den Teilnehmerinnen verlost worden 
und darf nun in der Schweiz ganz oft aufs Papier hüpfen. Herzlichen 
Glückwunsch, Cado!

Donnerstag, 8. Mai 2014

Meine kreativen Monate März + April 2014

Leider habe ich es im April mal wieder nicht geschafft, den 
Kreativen Monat März zu zeigen. Dafür habe ich heute 
wieder gleich 2 Collagen. Und ich war beim Bauen selbst 
ganz geplättet, WIEEEEE kreativ ich in diesen 2 Monaten war. 
Ich wusste kaum, wie ich die vielen Bilder unterbringen sollte.

Hier also der kreative März:


Und hier der kreative April:


Es waren vor allem die Zick-Zack-Wasserfall-Karten, 
viele Ziehverpackungen, Washi-Tape, die Windräder und 
die ganzen Gutscheinkarten zu diversen Anlässen.
Aber im Jahresrückblick werden sein die große Gutscheinkarte 
für Babsi und natürlich die Schachteln für den 80. Geburtstag 
meiner beiden Eltern. Oder doch die Wasserfälle??? 
Ach, muss ich ja erst im Januar drüber nachdenken ...

Wie immer weise ich auf die tolle Aktion 
"mein kreativer Monat ..." von Ingrid auf AnnasArt hin, 
die mich zu diesem Rückblick animiert. 


Sonntag, 4. Mai 2014

Schachtel mit Fenster im Deckel - fertig!

Genau – fertig. Fix und fertig! Die Party meiner Eltern ist nun 
rum, alle Verwandten sind wieder zu Hause, und meine Elten sind 
glücklich. Herz, was willst Du mehr?

Den Rohling habe ich ja schon gezeigt. Hier kann man nachlesen, 
wie sie zu bauen ist. Letzten Endes habe ich allerdings einen 
etwas helleren und wärmeren Rotton genommen. Und in derselben 
Farbe habe ich dann auch VOR dem Zusammenkleben die 
Schachtel mit meinen geliebten Schnörkeln von Judi Kins 
bestempelt. Auch ein paar der braunen Restestreifen bekamen 
Schnörkel ab, damit ich daraus die kleinen Schmetterlinge 
stanzen konnte.

Give away - Schachtel mit Fenster

Da bei solchen Mernschenansammlungen ja immer kurz vor knapp 
noch Leute ab- und zusagen, habe ich die Tischkarten zu Hause 
gar nicht geschrieben sondern einfach alles mitgenommen. War 
auch gut so … Entsprechend habe ich Freitag Abend bei meinen 
Eltern gesessen und Namen geschrieben und Schmetterlinge 
geklebt. Die wären mir nämlich beim Schreiben im Wege gewesen 
und kamen darum erst hinterher drauf. Und dann konnten meine 
Eltern wählen, ob sie die Tischkarte neben oder in der Schachtel 
haben wollten.


Die Kiste heißt in meinem Archiv "Apfelbox", weil ich sie mit 
schokolierten Apfelringen gefüllt habe. War ja fast klar, oder? 


Und als alles fertig war, habe ich aus den 52 Schachteln und 
Karten eine kleine Pyramide auf Mutters Kachelboden gebaut:


Muttern hat natürlich geschimpft wegen der ganzen Arbeit. 
Aber ich empfinde das ja nicht als Stress sondern als Ausgleich 
zum sonstigen Stress. Und so konnte ich selbst diesen Anblick 
genießen. Die Gäste waren denn auch gebührend beeindruckt, 
haben sich gefreut und fast alle ihre Schachtel mitgenommen. 
Leider habe ich vergessen, einen gedeckten Tisch mit Schachtel 
zu knipsen.

Übeflüssig zu sagen, dass diese Schachtel bei ihrer Bauweise 
natürlich an jedes gewünschte Format anpassbar ist, (solange 
es nicht den Rahmen des A4-Kartons oder Scrapbogens sprengt). 
Wer diese Schachteln bestellt, bekommt sie passend zum 
gewünschten Inhalt.