Mittwoch, 25. Juni 2014

Schultütenkurse - Material und Möglichkeiten

Ich werde so oft danach gefragt, und mein Blog wird im Frühjahr 
so oft wegen der Schultüten angeklickt, dass ich jetzt mal einen 
Post baue mit einer Liste der Möglichkeiten.

Denn natürlich arbeite ich mit den gängigen Bastelbüchern, man 
muss ja das Rad nicht dauernd neu erfinden. Viele Tüten in 
meinen Kursen entstehen nach diesen fertigen Vorlagen. Dafür 
kopiere ich die Motive in der Regel auf 90%, weil ich sie in 
Originalgröße zu wuchtig finde. Was dabei rauskommen kann, 
finden Sie bei den entsprechenden Posts.


Immer häufiger darf ich allerdings selbst aktiv werden und Motive 
entwerfen. Entweder soll das Motiv zum Ranzen passen – dann 
suche ich mir einen Link zum Ranzen, und verarbeite das Haupt-
motiv und die Farben zu Vorlagen. Einmal z.B. sollte es dieser 
Drache sein, der dann mit grün-schillerndem Papier umgesetzt 
wurde. Und diese Orcas sind so entstanden. 

Oder ich bekomme eine beliebte Figur wie Wickie, Jim Knopf
und Co. zugerufen und suche dazu Bilder, die ich als 
Vorlage umsetze.

Außerdem bin ich ja gnadenlos interdisziplinär. Was in den 
Bastelbüchern als Fensterbild, Window-Color-Motiv oder 
Nähvorlage daher kommt, passt mit Sicherheit auch gut 
auf eine Schultüte und wird bei Bedarf sofort „verwurstet“.

Und das ist alles schon vorgekommen:
Prinzessinnen, Feen unnd Hexen, Pferde und Einhörner,
Käfer, Schmetterlinge, Schwäne, Löwen, Tiger, schwarze
Panther, Nilpferde, Giraffen, Bären, Delphine, Seepferdchen 
und Orcas und sogar ein Marsupilami,
Piraten, Fußballer, Feuerwehrmänner, Ritter, Indianer, 
Cowboys, Ninjakämpfer und Rennfahrer, Meerjungfrauen, 
Roboter, Planeten und Raketen, Dinos und Drachen.
Nach Bildern selbst gemacht habe ich Vorlagen für Wickie, 
Pippi Langstrumpf, Wilde Kerle, Kleiner Rabe Socke, Jim Knopf, 
Meister Yoda, der kleine Prinz und andere. Neue Wünsche 
sind willkommen.

Beim Material bin ich sehr flexibel. Wir nutzen (fast) alles, was 
das Format so in den Regalen hat. Es gibt die runden Tüten-
rohlinge mit der Filzmanschette (die in der Regel dann abge-
schnitten und anders verwendet wird, weil sie viel zu labberig 
für ihren Zweck ist).


Und es gibt die 6-eckigen Wellpappe-Rohlinge, mit denen sich 
manche erstmal anfreunden müssen, die aber wunderbar 
vielseitig zu verarbeiten sind und sich hinterher sogar flach 
zusammenlegen und für die Familienhistorie aufheben lassen.


Über 30 verschiedene Farbtöne beim Krepppapier stehen für den 
Verschluss zur Auswahl. Zahllose farbige, schillernde, gemusterte, 
grobe und feine Papiere machen jedes Motiv und jede Tüte 
einzigartig. Und zum Zubinden der Tüte gibt es eine große 
Auswahl an passenden Schleifenbändern und anderem.
Einmal stand sogar eine Mutter mit einer selbst gestrickten 
Hülle für die Tüte in der Tür – auf ausdrücklichen Wunsch des Kindes.


Die Kurse sind mit 4 Stunden angegeben. Das klingt sehr viel, aber 
das ist auch nötig. Denn die Teilnehmer müssen ja erstmal „warm 
laufen“ und sich manchmal noch zwischen verschiedenen Motiven 
entscheiden. Tütenrohling, Kreppfarben und Papiere müssen 
ausgesucht werden, bevor man noch so recht eine Vorstellung hat, 
wie das denn am Ende aussieht. Darum versuche ich immer, 
schon vorher möglichst viel abzusprechen, damit der 
Entscheidungsprozess recht schnell geht. Ich werde 
aufgrund von Erfahrungen an dem Abend selbst keine 
neuen Vorlagen mehr herstellen, auch wenn ich gerne 
noch spontane Wünsche aufnehme. Ich habe nicht jedes 
Motiv aus all meinen Heften als Vorlage ausgearbeitet 
und kann das an dem Abend auch nicht mehr leisten,
ohne dadurch die anderen Teilnehmer zu vernachlässigen.

Darum die Bitte: wenn Sie Wünsche oder genaue Vorstellungen 
oder ein bestimmtes Motiv haben: bitte verlinken oder 
fotografieren und mailen Sie mir das vorher. Ändert das 
Kind plötzlich seine Wünsche: bitte Bescheid sagen! Das 
erleichtert das Vorwärtskommen an dem Abend für alle.

Eine ganz eigene Dynamik haben die Samstage mit Kind. Denn 
die Kinder haben weder ein Zeitgefühl noch die Disziplin zu sagen: 
ich mach das jetzt so, sonst dauert es zu lange. Da sind die 
Eltern gefragt, zu lenken, Entscheidungen herbei zu führen und 
so zuzuarbeiten, dass das Kind fertig werden kann. Denn 
irgendwann bauen die Kurzen einfach ab und steigen innerlich 
aus, wo Erwachsene das Ende sehen und noch durchhalten können.
Aber dafür bringen die Kinder machmal Ideen  mit, die alle nur 
umhauen. So ist z.B. das Marsupilami entstanden:


Und das hat er ganz alleine gemacht!!!!!  

Wenn Ihnen diese Fülle an Möglichkeiten gefällt, dann melden Sie 
sich doch einfach über die Homepage vom Format zu einem der 
Termine an. Die neuen Termine stehen jeweils spätestens ab Mai 
eines Jahres fest. Und wenn Sie sich das nicht selbst zutrauen 
oder einfach keine Zeit dafür haben, dann baue ich Ihnen Ihre 
Wunschtüte auch im Auftrag. 

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