Sonntag, 31. August 2014

mein kreativer Monat Juli 2014

Im Frühsommer ist es immer ein bisschen schwierig, eigene Ideen umzusetzen, weil cih so sehr mit den Schultüten anderer Leute beschäftigt bin. Im Juno habe ich exakt keinen einzigen Stempel angefasst. Aber im Juli hatte ich ein paar Aufträge, die ich in der Kollage zeigen kann.


Links sieht man eine Gutscheinkarte zu einer Hochzeit – geschlossen und offen – und eine Taufkerze – normal und „aufgerollt“ geknipst. Oben sind 3 Bilder von einer Zickzack-Wasserfallkarte für eine Hochzeit, unten in der Mitte eine Karte mit passendem Lesezeichen. Und rechts sind 2 Bilder meiner ersten Popup-Boxkarte.

Es hat riesig viel Spaß gemacht, mal wieder selbst zu werkeln. Die Kollage zeige ich gleich auch bei AnnasArt bei der Aktion „mein kreativerMonat Juli“. Danke, Ingrid, dass Du mit dieser Aktion immer wieder den Blick auf das Schöne, das Gelingende, das Kraftspendende lenkst.

Samstag, 30. August 2014

Ausziehkarte á la Nellie Snellen

Schon vor einer ganzen Weile habe ich mit einer genialen 
Metallschablone von Nellie Snellen diese Ziehkarte gewerkelt.


Ausgezogen sieht sie so aus:


Jetzt bin ich heute mal für die SI im Stempelhühnerhof zuständig 
und habe deshalb eine Fotostrecke gemacht, wie man ganz 
einfach selbst an so eine Schablone kommt. Und natürlich, 
wie man sie benutzt.


TEIL1 : Die Schablone

Ich entscheide mich für die Größe der fertigen Karte und mache 
mir 3 einfache Karten aus dem gleichen Material. Außerdem 
aus einem sehr stabilen Material noch eine, die dann zur 
Dauerschablone wird.


Für die Schablone zeichne ich mir rundum einen Rand 
von 7 mm an. Bei einer Karte von 12 x 17 cm mache ich mir 
bei 11 cm der Längsseite eine „Nase“ von 1 cm x 5 mm:

Das Innere dieses Rahmens nutze ich auch – für den Schub. 
Im Abstand von 2 mm zum Rahmen ziehe ich mir (rot) die Linien 
für den Schub. Dann nehme ich an den Seiten längs soviel weg, 
wie ich brauche, damit der Schub sich überhaupt bewegen kann. 


(Deshalb sind die alten durchgehenden Linien blass-rot, weil 
radiert, die dick-roten sind die Gültigen. Und grün sind die 
Linien, die andeuten, dass man den Schub auch verkleinern 
kann.) Wenn ich beides ausschneide, habe ich die Schablonen 
für Rahmen und Zug.)




TEIL2 : Der Rohling

Das schneide ich nun aus einer der 3 gleichen Karten aus ...


... und habe dann folgendes:


Den schmalen Rahmen klebe ich nun sorgfältig auf eine der 
übrigen Karten (für die bessere Sichtbarkeit hier mit der gelben 
Schablone geknipst)


Dann lege ich die letzte Karte lose aber genau drauf 
und schneide bei 11 cm der Längsseite alles durch.


Wenn ich nun die losen Deckblätter wegnehme, 
kann ich den Schub einlegen.


Mit eingelegtem Schub klebe ich nun die beiden 
Deckblätter auf ihre Unterseiten (Achtung, nicht mit 
Klebstoff in die Mitte kleckern!) …


und habe dann den fertigen Rohling:




Teil 3 : Länge des Schubes

Wie schon erwähnt und mit der grünen Linie angedeutet, kann 
ich natürlich den Schub auch kleiner machen, wenn z.B. nur 
ein schmaler Schriftzug erscheinen soll. Dann würde der große 
Schub seltsam und leer wirken. Je nach Länge und Ausrichtung 
kann die Karte dann so aussehen:





Teil 4 : Gestaltung

Das bleibt natürlich jeder selbst überlassen. Ich habe jetzt 
mal was Schnelles gemacht. Außen:



Innen:


Und jetzt wünsche ich viel Spaß beim Werkeln. 
Bitte gerne den Workshop nutzen, dann aber zu mir verlinken. 
Danke!

Mittwoch, 27. August 2014

2 Geburtstagskalender in Braun und Blau

Vor einer Weile habe ich ja mehrere Geburtstags-Kalender 
gebaut und gezeigt. Hier kommt nun der „Prototyp“. Denn die 
Dinger sind alle entstanden nach einer Bastelpackung von 
www.der-scrapbook-laden.de“. Und der Braune links ist 
daraus entstanden.

Geburtstagskalender in braun - das Original


Ich fand die Idee ganz toll, mir gefiel nur nicht, dass die 
eigentlichen Seiten nur eine Schreibseite hatten und dass 
er so kurz war, denn manchmal muss man ja sehr viele 
Gedenktage in einem Monat unterbringen – warum also 
das A4-Blatt, das als Grundlage dient, einkürzen? Und 
die beigefügten Papiere fand ich zum Teil auch nicht schön. 
Also habe ich beim ersten Schwung nur das Prinzip begriffen 
und dann eigene Papiere und Maße verwendet.

Aber nun wollte ich den angefangenen Stapel doch mal 
verarbeiten. Also habe ich die Papiere z.Tl. durch eigene 
ersetzt und losgewerkelt. Besonders Spaß hat hier die 
Ausgestaltung gemacht. Braun schreit bei mir immer nach 
Spitze und ein bisschen altem Aussehen. Für den Kreis habe 
ich endlich mal meine Spitzenstanze eingesetzt – was eine 
Pulerei … Aber schön! Dazu schmale echte Spitze unter den 
gematteten Querstreifen, Schmettis, Halbperlen. Die Schmettis 
sind mehrlagig aus einem sanft golden schimmernden Karton 
und einem transparenten Papier mit Minimetalleinsprengseln, 
garniert mit Minihalbperlen.


Innen ist die gleiche Aufteilung – schwenkbare Umschläge für 
jeden Monat und herausnehmbare Monatsblätter, auf denen 
ich vorne und hinten frei eintragen kann, welche Gedenktage 
es so gibt. 



Nun wollte ich noch einen Kalender haben, der frisch und jung 
aussieht, und habe mich an Blau versucht. Der Kalender ist 
wieder größer. Auch hier wurde eine Stanze eingeweiht – der 
Blumenschnörkel.


Und weil ich es ja nicht lassen kann, sind dann all die vielen 
kleinen Pünktchen, Tröpfchen und Herzchen aus der Stanze 
auch aufs Papier gewandert.


Drinnen setzt sich die Gestaltung fort mit verschiedenen 
frischen Designpapieren auf den Laschen. 


Beide gefallen mir richtig gut, ich überlege jetzt nur, wem 
ich sowas schenken würde. Die meisten haben schon einen 
Handschriftlichen oder die ganzen Daten im Handy ...

PopUp-Box-Karte zum Umzug

Ganz in meinem Stil der Massenprouktion hatte ich bei der PopUp-Box-Karte, die ich neulich zur Hochzeit fabriziert hatte, gleich noch die Abdrücke für eine weitere gemacht. Sie hat einfach ein paar andere Farben und einen anderen Zweck: diesmal ist die Karte zum Umzug gedacht.

Am vergangenen Wochenende beim 2. Südhessischen Stemplertreffen habe ich sie dann endlich fertig gemacht.

Popup-Boxkarte

Die Vögelchen sind durch die Ballons ersetzt, die mit dünner Folie hinterlegt sind, damit sie so gut stehen. Die Herzen im Fahrradkorb sind Blumen gewichen.


Der Zaun ist nun nicht mit Folie höher gesetzt sondern einfach mit einem Grasstreifen. 


Der Gruß auf der Innenklappe:


Und das Band außenrum ist diesmal nicht unten festgeklebt, sondern lässt sich rauf und runter schieben, damit die Karte geschlossen zusammen hält.

Gratulation zum Umzug

Der Rohling ist sooo schnell gemacht – dauert eigentlich nur eine 1/4-Stunde. Aber die Ausgestaltung will dann doch überlegt und probiert werden. Gut Ding will eben Weile haben.

noch 6 Schultüten

Jetzt ist die Schultütensaison aber wirklich rum. Ich hatte 
all die Jahre immer 3 Termine, dieses Jahr hatte ich gleich 
4 angesetzt, und dann kam eine Anfrage, einen weiteren 
Termin für 3 Leute zu machen. Daraus wurden dann nach 
ein bisschen Werbung tatsächlich nochmal 6 Familien. Mit 
5 Müttern und einem Elternpaar hatte ich einen wunderbar 
kreativen und entspannten Abend.


Zweimal sollte es Pferde geben – einmal auf einer Wiese und mit 
Wolken in Pferdeform, einmal wunderschön geschmückt. Die Kinder 
von heute haben echt genaue Vorstellungen, was sie wollen …

Das Wiesenpferd sollte genau so aussehen, wie das 
Lieblingspferd – braun mit schwarzer Mähne, Wiese drunter, 
Wolken in Pferdeform drüber.


Um den Hals hat es ein Band mit Perle,und die fröhlichen Blumen 
und Schmetterlinge sind zusätzliche Hinkucker auf der Tüte.



Das andere Pferd hat irgendwie keine Wiese abbekommen. 
Nach und nach entstand diese Tüte ganz in Pink und Hellblau.

selbstgemachte Schultüte

Das Pferd hat lustige Flecken, eine Mähne aus echter Wolle und 
darin ganz fein hingesetzt kleine Perlen. Einfach zauberhaft.



Der nächste Wunsch war eine Rakete. Da habe ich verschiedene 
Vorlagen mit undOhne Astronaut. Es wurde diese relativ kleine 
Rakete mit vielen, vielen Sternen drumrum. 


Dieses leuchtende Blau-Rot-Orange hatte eine tolle Wirkung. 
Aber der Knaller war die Tütenspitze aus einer silbernen Folie 
voll mit Ministernchen. Einfach genial.



Die nächste Tüte entstand passend zum Ranzen, der einfach 
Pink und mit Blumen und Ranken übersäht ist. Also wurde eine 
grüne Papierkordel als Ranken über die ganze Tüte geklebt 
und dann mit wunderschönen Blumen, Blättern und 
Schmetterlingen bestückt.


Ich finde diese Blumen so toll, weil sie so unperfekt, unkonventionell 
und einzigartig sind. Eine bunte Mischung aus dem Fotokarton, 
Transparentpapier und Stückchen von der Papier-kordel. Rechts 
im Bild sieht man eines der Blätter: grüner Fotokarton, pinkes 
Transparentpapier und daruaf noch ein gebogenes Stück Kordel.


Außerdem waren Schmetterlinge gewünscht, 
die genauso bezaubernd wurden.



Hello Kitty ist auf dem Ranzen, Hello Kitty musste auf die 
Schultüte. Die Eltern hatten das Mäppchen mit, und bei dem 
Anblick von so viel Braun war ich erstmal skeptisch. Aber ich 
hatte eine Kitty-Figur im Netz gefunden, und los gings. 
Das Ergebnis finde ich einfach toll.


Es fand sich ein ganz neues wie lackiertes Papier im Format, 
das bunt mit silbrigen Einsprengseln war. Daraus entstand 
das Kleid. Ein Edding musste her, um darauf die dicken 
schwarzen Linien ziehen zu können. Und aus den braunen 
Resten wurden noch ganz viele kleine Herzchen gestanzt.



Die letzte Tüte des Abends sollte von Pinguinen auf Eisschollen 
bevölkert werden. Wiedermal habe ich nach geeigneten Fotos 
gesucht und diverse einzelne und Pinguinfamilien gefunden. 
Daraus wurde dann eine blaue Südpollandschaft.


So eine Familie wurde dann auch ausgewählt für diese 
Tüte. Ich bin ganz begeistert, wie toll die bemalt sind. 
Die Schneeflocken sind  Minibommeln.


Die Eisscholle ist aus weißem Schimmerpapier. Und die Fische 
sind jeder anders – andere Papiere, andere Form, ein richtiger 
Schwarm, der da auf die Scholle hüpft.
Ein zusätzlicher Hinkucker entstand, als die Tüte eigentlich 
schon fertig war und nur noch nach einem passenden Band 
für den Verschluss gesucht wurde. Dabei fiel uns nämlich das 
Bommelband in die Hand, und das wanderte sofort noch an 
den oberen Rand. 



Noch etwas Neues entstand an diesem Abend. Bisher habe ich 
bei den runden Tüten mit den Filzmanschetten ja fast immer 
den Filz gekürzt - und dann runtergeklappt. An diesem Abend 
blieb der Filz meistens oben. Und wir waren alle ganz begeistert, 
wie schön das aussieht. Hier einmal in lang (mit zusätzlich 
gekürztem Krepp):


... und einmal in ziemlich kurz:


Für mich bleibt eine erfolgreiche Saison, die mit einem besonders 
schönen Abend schloss. Das Elternpaar blieb sogar bis zum Schluss, 
weil sie zwar schnell fertig waren, aber unbedingt alle Tüten 
fertig sehen wollten. Und zu guter Letzt haben sie sogar den 
Besen geschwungen. Danke allen TeilnehmerInnen dieses 
"Sommers" und allen Kindern eine tolle Einschulung!

Donnerstag, 21. August 2014

Vintage-Hochzeitskarte im Auftrag

Eine liebe Freundin ist auf eine Hochzeit eingeladen 
und hat mich gebeten, die Karte zu machen. Die 
Einladung war ein bisschen vintage. Ich bin nicht 
sehr geübt in Vintage, aber gedeckte Farben, 
gerissene Kanten, Spitze und Blüten sind sicher 
nicht verkehrt.

Vintage-Hochzeitskarte

Also haben wir beschlossen, mein altes Paar 
als Stempel einzusetzen. 


Das Brautpaar hat sich Geld gewünscht, also ist es 
eine Gutscheinkarte geworden. 


Die Umschläge innen 
und außen habe ich selbst gebaut.


Und jetzt hoffe ich, dass die karte bei Gästin und 
Hochzeitspaar gut ankommt.