Samstag, 16. Mai 2015

Konfirmations-Tischdeko in Jeans

Vor einer ganzen Weile habe ich die Einladung gezeigt. Nun 
folgt endlich die Dekoration für die Konfirmation unserer Tochter.

Wir haben im Saal unseres Gemeindehauses gefeiert. Ganz toll 
für die Kinder (+ die Fotos) war der große alte Garten am Haus. 
Um die Terassentür nicht zu blockieren, haben wir zwar eine lange 
Tafel gestellt, diese aber auf der Höhe der Tür unterbrochen. 
So konnten die vielen Kinder schnell nach draußen flitzen, ohne 
große Unruhe im Saal.

Zur Erinnerung: die Einladung sah so aus:

Einladungskarte zur Konfirmation

Ihr Konfispruch lautet:

Siehe, ich sende
einen Engel
vor Dir her,
der Dich behüte
auf dem Wege
und Dich bringe
an den Ort,
den ich bestimmt habe.

2. Mose 23, 20


Und das waren also die Vorgaben für meine Deko. Da 
das Motiv „Weg“ auftauchte, habe ich auf die schlicht 
weißen Tischtücher einen langen Weg aus 
Vogelsand gestreut. 

Tischdeko für die Konfirmation

Am Vortag habe ich mit der Patentante 
Käsefüße und -Engel gebacken. 


Die Füße sind die Sandstraße entlang gelaufen, 
und ab und zu lag ein Engel daneben. Es sah 
richtig toll aus.


Dann fiel mir auf, dass man im Leben viele Wege geht, 
ausprobiert, im Kreis geht, rückwärts ausweicht, Pausen 
einlegt … Darum habe ich aus den Resten vom Jeanspapier 
diese kleinen Wegweiser gebastelt. 





Sie mündeten in einem klaren ….


Zwischen den Wegweisern standen dunkelblaue Kerzen.

Außerdem wollte ich auch kleine Aufmerksamkeiten auf 
die Teller stellen. Dazu habe ich (vor Urzeiten gekaufte) 
Faltschachteln mit einem schmalen Streifen Jeanspapier 
versehen und eine kleine Süßigkeit reingetan. Hannah und 
ich haben gemeinsam ganz viele Engel und Fische auf 
Schrumpffolie gestempelt, ausgeschnitten und die 
Schrumpfi's dann zu kleinen Schlüsselanhängern 
verarbeitet. Davon kam auch jeweils einer 
in die Schächtelchen.


Zugebunden haben wir sie dann mit Bändchen.

Damit alle vernünftig sitzen, mag ich immernoch die gute alte 
Sitzordnung – was mein Mann nicht nachvollziehen kann. Er hat 
wohl noch nie stundenlang bei einer Veranstaltung nur Menschen 
neben sich gehabt, die so mit sich beschäftigt (oder so schlecht 
erzogen) waren, dass er stundenlang niemand zum Reden hatte. 
Ich kenne das Gefühl und würde es niemals einem Gast zumuten. 
Da ich genialerweise Jeansservietten gefunden habe, brauchten 
die nur noch eine Bauchbinde wieder aus Reststreifen) und den 
Namen auf dem Besteck-Label von SU. Fertig!

Der gedeckte Platz sah dann so aus:


Hannah hat sich sehr gefreut, dass alles so schön aussah. 
Als sich dann noch Patentante 1 (meine Schwester) ans Klavier 
setze und Patentante 2 (meine Freundin) und mich begleitete, 
während wir ihr den „Engel“ von den Wise Guys sangen, 
hat sie gestrahlt.

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