Sonntag, 12. Juli 2015

Schultüten-Nachmittag am 11.7. im Format

Der zweite Schultütentermin fiel – ja, nicht ins Wasser sondern 
eher ins „Feuer“. Der Seminarraum liegt im 1. Stock unter dem 
Flachdach und ist rundum von der Sonne bestrahlt. Darum haben 
wir am letzten Freitag die weiße Fahne gehisst und den Kurs 
kurzerhand verlegt. Draußen: 36°C – drinnen: 36°C! Herzlichen 
Dank nochmal an alle flexiblen Teilnehmerinnen. Wir wären einfach 
eingegangen. Und ich wahrscheinlich irgendwann umgekippt, weil 
ich ja die ganzen 4-5 Stunden stehe …

Jetzt aber der tatsächlich 2. Termin am Samstag, 11.7., 
traditionell der Termin, bei dem die Kinder mitbasteln können. 
Das taten auch 2. Weil sie aber auch noch auf einen 
Geburtstag eingeladen waren, wurden die großen Schwestern 
gleich mitgebracht, damit es im Schnelltempo gehen konnte. 
Ich war ja etwas skeptisch, weil beide Wunschmotive eher 
kompliziert waren.

Den Anfang mache ich mit dem Lilien-Fußballer. Sieht der nicht 
stark aus? Der besteht aus 22 Teilen! Die Mutter fand im Laden 
einen kleinen Lilienstanzer und hat damit das Trikot und die 
Tütenspitze mit weißen Lilien verzieren können.


Hinter dem Kicker ist noch ein Tor, 
und das Krepp oben ist natürlich auch blau-weiß.



Für die zweite Tüte gab es einen besonderen Wunsch: irgendwas 
aus „Drachenzähmen leicht gemacht“. Da ich nicht wusste, ob es 
ein Mädchen oder ein Junge ist, habe ich sowohl Hicks und 
Ohnezahn als auch Astrid mit Sturmpfeil zu Vorlagen 
verarbeitet. Es wurde Hicks, und das im Schnelldurchlauf!


Ein Foto 4x auszudrucken und dann in Teile zu zuschneiden, 
ist eine Sache. Aber dass das dann sooo echt aussieht, 
ist schon genial. 


Die Spitze war aus Schmirgelpapier, und die grauen Felstürme 
stehen vor der Küste im Meer, wie im Film. Der Kreppverschluss ist 
aus diversen Blautönen zusammen geklebt.




Nach nur 2,5 Stunden sind die beiden Familien glücklich zum 
nächsten Event gestartet. Und ich konnte mich der geduldigen 
dritten Teilnehmerin zuwenden, die von der Vorwoche verschoben 
wurde. Ein Taucher war gewünscht. Ich hatte zwar ein Foto im 
Netz gefunden, aber die Mutter malte mir auf, wie ihre Tochter 
immer die Taucher malt. Da musste ich völlig umdenken.
Außerdem gab es keine dunkelblauen runden Tüten mehr. Also 
hat sie erstmal ihr ganzes Meeresgetier fertig gemacht. Und 
ich habe eine hellblaue Tüte mit dunkelblauem Tonpapier bezogen. 
Dann habe ich aus diversem Schmirgelpapier den Meeresboden 
an der Tütenspitze gemacht. Die Tüte im ganzen:


Plötzlich fiel mir auf, dass da ja eine Schatztruhe hinpassen 
würde. Meine Kiste mit Glitzersteinen musste herhalten für 
Golddublonen, Saphire, Smaragde und Diamanten. Ich habe 
die Truhe gemalt und dann am Truhenrand eingeschlitzt, 
so dass ich die großen Dublonen halb reinkleben konnte.


Die Taucherin bekam die Frisur von Franziska und alles, was 
ihr wichtig war: Gasflasche, Brille UND Schnorchel! Nicht schlecht, 
so mussten wir kein Gesicht malen. In die Hand kam dann noch 
eine Dublone. Und auf den Bauch der Anfangsbuchstabe.


Auf dem Meeresboden wachsen nun jede Menge Korallen, …


... ein Seestern krabbelt über Grund …


und um die Taucherin schwimmt so ziemlich alles, was 
wasserfest ist, ein Delphin, Fische, ein Tintenfisch und eine 
geniale Krabbe, die ich leider nicht geknipst habe. 
Auch hier sind die blauen Klebesteinchen als 
Luftblasen das I-Tüpfelchen.


Hier habe ich mich wieder mit diversen blauen Kreppresten 
ausgetobt. Ich fand es besonders schön, wie harmonisch die 
warmen Farbtöne des ganzen Getiers zusammenpassen. 
Nur die pinke Koralle ist (gewollter) Kontrast.

3 Schultüten, dreimal WOW!



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