Freitag, 11. September 2015

ein kleiner Tropfen aus Speckstein


Natürlich habe auch ich die Regenphasen im Urlaub genutzt, 
um weiter mit Speckstein zu arbeiten. Ich nahm einen kleinen 
flachen Stein und war erstmal ratlos. Aber dann fanden die 
Raspel und die Feile die Form des kleinen Tropfens ganz von 
alleine. Am Ende war ich ziemlich verblüfft. 
 
Ich habe zunächst aus dem rauhen Stein 
die Form herausgeraspelt.


Dann habe ich mit dieser Specksteinraspel 
die Kanten angeschrägt.


Die Specksteinfeile hat die Kanten dann schon 
schön abgerundet.


Und schließlich habe ich mich mit Schleifpapier von 
Körnung 240 bis 600 vorgearbeitet zu diesem glatten Stein.


Durchs Ölen kam dann die Farbe zum Vorschein. Aus dem 
staubgrauen Stein wurde eine grünliche Schönheit mit 
ziegelroten Einsprengseln, hier mit Vorder- und Rückseite:


Der Stein ist nur ca. 4cm lang und passt in die allerkleinste 
Tasche. Er liegt aber toll in der Hand. 
Zu Hause bei Licht betrachte, haben mich dann die 
vielen feinen Rillen doch gestört. Also habe ich noch zu 
Körnung 1200 gegriffen …


und nochmal geölt:

Speckstein-Tropfen

... und gestaunt. Diese lebendige Zeichnung ist einfach 
wunderschön. Jetzt ist er deutlich glatter, soweit das bei 
den rötlichen Einschlüssen geht (das ist ein sehr 
„sandiger“ Stein). 
Man muss sich irgendwann einen Ruck geben und mit dem 
Ergebnis leben. Sonst schmirgelt und poliert man ewig weiter, 
weils immer noch besser geht ...

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