Sonntag, 15. Mai 2016

Pocket Letter zum Thema "Toys"

Ich kann wieder ein paar Pocket Letter zeigen. Diesmal hatte das Event 
das Thema „Toys, Toys, Toys“. Ich fing etwa zeitgleich an, darüber nach
zu denken, als mein Mann grade meinte:“Ich mag diese Dinger nicht. 
Die sind doch völlig nutzlos!“

Bei dem Thema stellte sich sehr schnell der Gedanke ein: wieso ist ein 
Spielzeug nutzlos??? Und damit war die Idee geboren: ich würde in den 
9 Taschen ein Spiel gestalten. Das kann für jemand, der seit 10 Jahren 
professionell Spiele erklärt, ja nicht sooo schwer sein. Wars auch nicht. 
Die Anleitung ist einfach: in jeder Tasche steckt die Regel für dieses 
Feld, und jeder Spieler muss alle 9 Felder einmal schaffen.


Also habe ich mir als erstes den schönen großen Würfel-Hintergrundstempel geschnappt, den ich in Holland gekauft habe, und habe 18 würfelige Hintergrundkarten gestaltet. Mit der ebenfalls neuen ATC-Stanze ging 
das echt schnell.
Jedes Feld bekam nun eine Spielaufgabe und eine Farbe zugeteilt. Und 
dann habe ich Stempel gesucht, die zur jeweiligen Aufgabe passten. Der 
Kopf zum Personenraten - die Masken zum Pantomimespiel - die berühmten 
Gebäude zum Stadt, Land, Fluss - der Clown zum Montagsmaler - der Chor 
zum Liederraten - die Hand für eine Geschicklichkeitsaufgabe - der Text 
mit Feder zum Dichten - die Würfel zum Wettwürfeln - die Buchstaben zum 
Wörter-im-Wort-finden.

Die Felder sind numeriert und mit Magnet versehen, die kleinen 
Spielsteine haben auch einen Magneten, damit die Steine nicht 
vom glatten Plastik rutschen.

Außerdem gab es noch eine bunte Scheibe, die man nutzen kann, damit 
jeder Spieler eine der 9 Aufgaben ersetzen kann durch wahlweise eine 
der anderen. Der Spieler deckt dann das ungeliebte Feld damit ab und 
wählt eine andere Aufgabe zum zweiten Mal.


Auf der Rückseite gibt’s auch den Würfelhintergrund. Hier steckt in der 
Mitte die generelle Spielregel, mein Brief, … Aber ein paar Spielsachen 
im klassischen Sinne habe ich auch noch gestaltet wie den Teddy, 
Fahrrad und Luftballons, …

Bei Freunden habe ich diese Box für Werbeunterlagen für ein Auto 
gerettet. Der PL passt exakt in die Schachtel. Den Deckel habe ich 
dann mit dem bunten Spieleteppich-Papier abgedeckt und mit Washi 
am Rand fixiert. Einen Namen brauchte das Spiel dann auch noch. 
Ich habe es einfach „9 stations“ genannt.



Ich habe keine Ahnung, ob die Empfängerin überhaupt Spielerin ist, 
aber es hat unglaublich Spaß gemacht, den PL zu bauen.
Ihre Antwort war wie erwartet ein klassischer PL mit einzeln getalteten 
Karten mit Spielsachen. Den Teddy und das Legomännchen finde ich 
witzig, Puppenkleid und Kreisel gehören dazu. Besonders finde ich das 
Malbuchblatt mit den Stiften und sehr schön die alten Puppenhaus-Szenen. 



Reichlich Goodies auf der Rückseite runden den PL ab. 
Danke an Dom in Frankreich!

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