Mittwoch, 27. Juli 2016

"pen palling" - 1 Flip Book


Pinterest ist echt gefährlich. Ist man nicht angemeldet, ärgert man sich 
bei jedem Link, dass man die Bilder nicht richtig sieht. Ist man dann 
angemeldet, verliert man sich stundenlang im Bestaunen der Werke 
anderer. Dabei hat man schon für die eigenen Ideen kaum Zeit, 
geschweige denn zum Nachbasteln der vielen Kunstwerke anderer …

Bei mir fing es an mit den Pocket Lettern. Jetzt bin ich über den Begriff 
„pen palling“ gestolpert. Brieffreundschaften hatten und haben wir ja 
auch. Ich bin eine große Freundin von echter, liebevoller und persönlicher Schneckenpost, von echtem Kontakt mit handgeschriebenen Worten. Aber 
ich habe den Verdacht, dass „pen palling“ noch viel mehr heißt. Jedenfalls 
habe ich im Netz unzähliche zauberhafte Möglichkeiten gefunden, wie 
man einen schlichten Brief noch schöner machen kann. Und musste das 
natürlich sofort ausprobieren. Bei Youtube fand ich mehrere Clips zur 
Herstellung eines „Flip Books“, eines Heftchens mit vielen Klappen und 
1000 Details, die gemeinsam einen Brief beherbergen.

Da ich sowieso grade einer lieben Freundin schreiben wollte, habe ich 
einfach losgelegt. 

Flipbook für eine Freundin

Viiiiieeel Washi Tape kommt zum Einsatz, weil es die einfachste 
Möglichkeit ist, die Seiten, die Klappen und alles andere zu befestigen.


Hinter dieser Doppelklappe verbirgt sich noch ein schöner Spruch:


Hier drin ist der Brief:


Und rechts habe ich aus Papierresten mit Hilfe einiger Handstanzen 
noch ein paar einfache Geschenkanhänger gebaut. 


Der nette Nebeneffekt ist, dass man endlich mal seinen Designpapier-
Vorräten an den Kragen geht. Der Nachteil ist, dass man endlich einen 
legalen Grund hat, noch mehr Designpapier zu kaufen ...

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