Mittwoch, 31. August 2016

Pocket Letter "adorable world"

Jeden erwischt es mal. Diesmal hat es mich erwischt. Bei einem 
Event bei den PLP´s war das Thema „adorable world“. Ich verstand 
es so, dass man phantasievolle Häuser und ihre Geheimnisse zeigen 
sollte. Meine Idee war also, den PL zu einem Haus zu machen mit 
vielen Fenstern und einer Tür. Und alle Fächer sollten mit Klappen 
sein, hinter denen man in das entsprechende Zimmer reinschauen kann.

Pocket Letter Haus

Die Fenster sind gestempelt, die Tür ist gestanzt, und alles ist 
dreifach übereinander geklebt, damit es schön stabil und 
plastisch ist. Der Türknauf ist ein schwarzes Brad.


Um die Zimmer zu füllen, habe ich viele Möbelkataloge und 
-Wochenprospekte gewälzt und einige Zeit damit zugebracht, die 
Fassade und die Zimmer schön und schlüssig zu gestalten. In der 
mittleren Reihe sieht man einen Haufen fröhlicher Leute, die 
gemeinsam essen und feiern.


Im oberen Stock sind ein Arbeitszimmer, ein Bad und das Kinderzimmer. 
Alle Fenster haben in irgendeiner Form Spitzenband als Vorhang.


Meine Tauschpartnerin scheint aber von irgendwas aus der „Kurve 
getragen“ worden zu sein. Nach einem anfänglichen kurzen Kontakt 
meldete sie sich nie wieder. Und inzwischen ist der PL in meinem 
eigenen Ordner gelandet. Ich freue mich einfach selbst daran! 
Ach, und eigentlich hätte ich jetzt auch noch alle Zeit der Welt, um 
vor den Fenstern noch Blumenkästen anzubringen ...

Samstag, 27. August 2016

Schultüte mit Buchstaben-Männchen

Die allerletzte Tüte der Saison habe ich im Auftrag gebaut – für den Sohn 
des Format-Chefs. Das war ein großes Kompliment für mich. Denn er hätte 
das sicher selbst genau so gut gekonnt. Ich hatte völlig freie Hand, was 
das Motiv und die Farben anging. Darum habe ich ein bisschen rumprobiert.

Ich habe mir eine schöne Schrifttype gesucht und die Buchstaben und 
Zahlen ganz groß ausgedruckt. Der Name des Jungen musste herhalten 
für diese lustigen Buchstabenkinder. Die Männchen haben einen Ranzen, 
einen Pinsel, Schultüten und ein Heft in den Händen.Hände und Füße sind 
aus kleinen Wattekugeln - außer beim Ö, das sind die Hände natürlich 
aus dem selben Papier.




Drumrum habe ich einige bunte Stifte und „ABC“, „XYZ“ und „123“ auf 
die Tüte gestreut. Stifte und Buchstaben sind mit "Naht"-Strichen 
umrandet. Und erst jetzt fällt mir auf, dass ich das beim Namen 
natürlich eigentlich auch hätte machen müssen ...


Weil es dann noch ein paar kahle Stellen gab, habe ich ein paar 
kleine bunte Kringel aufgeklebt.



Als Spitze habe ich ein Designpapier mit Farbverläufen und Klejsen 
gewählt. Und als Verschluss habe ich einige Reste von passenden 
Krepppapierfarben genutzt. 



Und so ist eine sehr fröhliche und persönliche Schultüte 
daraus geworden.

Schultüte mit Buchstabenmännchen

Dem Vater hat sie jedenfalls gefallen ...

Freitag, 26. August 2016

gespenstische Turm-Schultüte

Die Teilnehmerin des letzten Schultütenkurses hatte das Privileg, 
mich für sich alleine zu haben. Es sollte was Gruseliges werden, 
aber von den Farben her nicht duster.

Also haben wir eine dunkelblaue Tüte genommen, und sie hat in 
liebevoller Kleinarbeit viele, viele kleine „Bausteine“ geschnitten 
und diese dann als Mauern an die Tüte geklebt.

Aus den Fenstern schauen lustige kleine Gespenster, …


eine Eule …


und eine Fledermaus. Auch um den Burgturm …


fliegt ein großes Gespenst, …

Schultüte mit Gespensterturm

und der Mond zieht die Mini-Vampire an.


An der Tütenspitze ist ein Stück gemalte Mauer, umwuchert mit Efeu.


Mir hat die Tüte total gut gefallen.

Donnerstag, 25. August 2016

Schultüte mit Engel und Schaukel

Meine Chorleiterin hat dieses Jahr ihre Älteste in die Schule gebracht. 
Ich habe die seltene Gelegenheit genutzt, mit ihr einen langen, kreativen 
Abend zu verbringen. Sie hatte schon vorher gesagt, dass sie einen Baum, 
ihre Tochter auf einer Schuakel, einen Schutzengel und ihr Lieblingspony 
auf der Schultüte unterbringen wollte.

Dazu hat ihr Mann uns einige Fotos von Kind und Pony gemailt. Und sie 
hat vorher schon im Internet nach Eizelteilen gefahndet. Ich habe die Grundmaterialien gekauft und dabei u.a. dicken braun melierten Filz 
gefunden. Außerdem lief mir eine Stanze mit Stempel über den Weg, die 
eine Baumkrone darstellen sollen. Für unseren viel größeren Baum habe 
ich daraus kurzerhand in verschiedenen Grüntönen das Laub gemacht. 
Der Baum vor dem Ankleben, auf dem Tisch ausgebreitet:


Die ganze Tüte sah dann so aus:


Schultüte mit Engel und Schaukel

Am Ende waren eigentlich alle Teile außer der eigentlichen Tüte 
aus Filz. Das war sehr stimmig. Das Pony …


Das Kind auf der Schaukel …


Der wunderbar zarte Engel …


Schmetterlinge, Blüten und diese hinreißende Schnecke …


Am Schluss waren wir beide so richtig stolz auf unser Werk.

Montag, 22. August 2016

meine erste Explosions-Box

Meine Schwiegermutter ist 75 geworden. Wünsche … nada. Ideen … nothing. 
Also was aufwändiger Gebasteltes als Hinkucker. 
„Alte Leute haben doch schon alles“ …

Ich habe mich dazu entschieden, meine allererste Explosionsbox zu werkeln. 
Und das traumhafte Papier- und Stempelset „blühende Phantasie“ 
einzuweihen. Ich steh ja weder auf Schleichwerbung noch auf 
Markentreue. Aber DAS muss jetzt sein. Das zauberhafte Papier mit den 
tatsächlich auch mal mir gefallenden Farben und die großen Blüten sind
perfekt für sowas Größeres.

Explosionsbox mit Blütenreigen

Die Maße entstanden durch die Fotos von uns im Innenteil. Deshalb
habe ich sozusagen von innen nach außen gearbeitet.Bis auf 
das Papier außen unten und den inneren Kranzstempelist alles 
aus der erwähnten Serie.

Nachdem Schwiegermama mit einem Quietscher der Überraschung 
und erhobenen Armen den ersten Deckel gelüftet hatte, kamen Blüten 
und die Innenbox zu Tage.


Auf dem Deckel sitzt ein gestempelter Kranz in den passenden Farben. 
Für den Zweigkranz habe ich mit Bleistift einen Kreis gezogen für die Maximalgröße. Und dann bin ich beim Stempeln einfach immer 
innerhalb geblieben.



Der nächste Juchzer:


Für die Torte habe ich zwei verschiedene leere Bänderspulen bezogen 
und die 75 an einen schmalen Acrylstreifen geklebt. Die Kerzen sind 
auf einem Stempel, 18 Stück in der Reihe. Die habe ich in Serie 
gestempelt, ausgeschnitten und das Zuviel weggeschnibbelt. Es hat 
total Spaß gemacht, dann noch mit Bändern, Blüten und Perlchen 
die Torte zu verzieren.


Die Blüten auf dem Deckel und an der Seite haben meine Tochter 
und ich alle ausgeschnibbelt. Es sind mehrlagige Stempel, die 
"Staubfäden" in der Mitte sind mit derselben oder einer dunkleren 
Farbe extra gestempelt. Ein paar Perlchen haben die Mitten vollendet. 
Darunter liegt ein Kranz wieder mit den zarten Zweigen in zwei 
Tönen gestempelt.


Ich habe die Blüten dann 3D auf dem Kranz arrangiert und 
sozusagen eine Blütenkaskade an der Seite runtergeklebt.
Ich finde es so schön, wie die Blütenblätter rundgebogen aussehen.


Daisys genialer Segen dazu – fertig!
Und die Freude groß.


Freitag, 19. August 2016

Pocket Letter, ein bisschen Vintage und Steam Punk

Wiedermal habe ich im Pocket Letter Forum an einem Event 
teilgenommen. Das Thema hieß „Boomerang“. Man schickte seiner 
Partnerin einen Haufen Papiere und „Zeug“, und die musste dann 
daraus ein PL machen.

Ich schickte Dom in Frankreich den Hintergrund, die Spitze, die Brillies 
und die „Türknöpfe“. Und noch einige weitere Papiere wie z.B. das 
schwarz Gemusterte und die Schmetterlinge. Einiges hat sie auch 
nicht unterbringen können. Ich habe viel geschickt, damit sie sicher
 was damit anfangen konnte. Und das ist daraus geworden:


Ich finde den PL wunder-, wunderschön!

Von Dom bekam ich einen großen grauen Bogen, an dessen unterem 
Ende der angedeutete Brief und das Schiff abgedruckt waren. 
Dazu ein paar Metallrädchen, Tickets, Briefmarken, Buchstaben, 
Zahlen und die Einzelteile eines großen Koffers (Stanze von Tim Holtz).

Zunächst habe ich den Hintergrund gestaltet. Ich habe noch ein paar 
Rädchen dazu getan und alle in die rechte obere Ecke reingeprägt. 
Dann habe ich die Hälfte des Hintergrundes mit einem Embossingfolder 
geprägt und mit „Gilding Wax“ in Silber, Gold und Kupfer gewischt. Ich 
finde, es sieht toll aus. Das Zeug ist sündhaft teuer, wird aber wohl 
lange halten, und der Effekt ist genial:


In der unteren Reihe habe ich den Brief etwas 3D hervorgehoben, an Stelle der abgedruckten Briefmarke eine andere mit diesem kleinen Bild unter den Poststempel geschoben und den Schriftzug „remember the now“ montiert. Daraus ist dann nach und nach in meinem Kopf eine Geschichte entstanden.


Als nächstes habe ich den großen Koffer geteilt und so einen mittleren 
und einen kleinen Koffer erhalten. Die nehmen den größten Teil der 
mittleren Reihe ein. Da war viel Kantenwischen angesagt. Links klemmt 
noch ein Ticket nach Havanna.


Oben kam mit den Zahlen die Abfahrtszeit des Schiffes hin. Schließlich 
habe ich die Rädchen durch Nagel-Brads, den Pfeil, die goldenen Ecken 
und den mitgelieferten Kompass ergänzt und alles auf dem PL verstreut, 
wo es passte.


Und das ist die Geschichte: Sie will weg. Mit dem Schiff nach Havanna. 
Die Koffer sind gepackt, das Ticket gekauft, das Schiff steht schon 
unter Dampf, die Räder der Maschinen drehen sich schon.
Da kommt er ein letztes Mal und versucht sie zu überreden, dass sie 
bei ihm bleibt. „Remember the now“, sagt er. Denk an das, was uns 
jetzt verbindet. Aber sie wird gehen …


Die Rückseite:


Es war etwas ganz besonderes, durch die geschickten Einzelteile 
so zu einer Geschichte geführt zu werden, die ich dann auf dem 
PL erzählt habe.


Montag, 15. August 2016

mein kreativer Monat Juli 2016

Ganz schnell muss ich noch die Collage vom kreativen Monat Juli 
zeigen, damit ich sie bei AnnasArt zeigen kann. Im Juni und Juli 
habe ich ja wieder vor allem anderen beim Basteln geholfen – 
in den Schultütenkursen. Aber in der Collage sind natürlich meine 
eigenen Werke …


Ein Pocket Letter, 2 Flipbooks und ein Passwortbuch für meine Tochter.

Danke, Ingrid! Es hat wieder viel Spaß gemacht.