Samstag, 31. Dezember 2016

die Advents-tags vom Stempelchickenhof

Fest in den Dezember gehört inzwischen der tag-Adventskalender 
von meinem Stempelforum. 25 Verrückte basteln das ganze Jahr 
lang 24 wunderschöne Karten und 24 genauso schöne Hüllen dafür. 
Alles geht dann per Post zu einer Verteilstelle (unserer lieben 
Stempelomi), die einen halben Tag lang ihre Wohnung in eine 
Umsortieranlage verwandelt und dann noch 5x nachkontrolliert, 
ob sie auch nirgendwo einen Fehler gemacht hat. Dann packt sie 
24 Päckchen wieder ein (für sich muss sie ja nicht packen …) und 
schickt alles wieder zurück.

Nachdem ich unter dem Aaaa! und Oooo! der ganzen Familie die 
kleinen Kostbarkeiten aus dem Paket geholt habe, landen diese 
an einer Leine. Seit ein paar Jahren spanne ich dafür eine Leine 
um unsere Wohnzimmertür. Da werden die Umschläge dann dran 
geklammert.


Und ab dem 1.12. darf ich dann jeden Morgen einen Umschlag 
öffnen. Am Ende sind alle Schätze aus den Hüllen befreit und 
bleiben noch 1-2 Wochen dort hängen, damit ich mich weiter 
dran freuen kann.


Hinterher sieht die Tür immer furchtbar nackig aus …

Meine eigenen Hüllen sahen so aus dieses Jahr: Briefumschlag auf 
9cm längs kürzen, beide Seiten nähen, farblich passend eine Klappe 
ausstanzen und drumlegen, Band mit Knopf oder Hutnadel drumrum.


Und darin verbargen sich diese Karten. Ich mache immer 
Verschiedene (noch, ohne an die Empfängerinnen zu denken), 
damit ich anschließend versuchen kann, jeder eine Karte zu 
schicken, die zu ihr passt.



Dieser Schornsteinkumpel hat diesmal den Vogel abgeschossen: der 
Typ selbst ist gestempelt und koloriert. Die ganzen Dachschindeln sind 
ausgestanzt und an 2 Seiten gewischt, dann werden Hauswand (unten,
weiß), Himmel, Schornstein mit Typ und eben die Dachschindeln montiert. 
Schließlich habe ich mit schimmernder Acrylpaste den Schnee auf den 
Giebel "gelegt" und ein paar Halbperlen-Schneeflocken in den Himmel 
gepappt.

Bei der lieben Cado (auf deren Blog ich mich bedient habe), 
sah die Leine so aus:


Und mittendrin hängt so ein knallblaues Teil in etwas anderer 
Form. Das ist eine Weihnachtsgeschichte, die ich sehr liebe. Witzig 
und perfekt für gestresste Weihnachtsmütter. Darum habe ich sie 
abgeschrieben, so verbastelt und allen mitgeschickt. Ein eigenes 
Bild habe ich davon leider nicht.
Aber natürlich Bilder von den tollen tags, die ich bekommen habe!

Auf diesem Bild sind die Igel von Line, der Winterzauber von Ulla,
drei Sterne von Katja und das Kranz-O von aussie,
die Hirsche von Herbsti und das Vögelchen von Mel.


Hier sind die goldenen Bäume von Annel, die Katzen von Patty,
die Rehe von Daisy, der Engel vom Strolch, der Winter von Mona,
die Noten von der Omi und noch mehr Rehe von Anke.


Es folgen der Vogel von Egypt, die Kugeln von Renate, das zarte
Herz von Ute, die Glocken von Anne, der blaue Wasserfall von Engel, 
das Nikolausi von unserer Poststelle Omi, die Kerzen von Heidi und das
Rentier von Fixi.


Zum Teil sogar mit weiteren Beigaben wie hier in der Mitte: 
von Kalli gabs ein Lesezeichen. Links daneben ist der Igel 
von Elke, rechts der knuddelige Bär von Cado.


1000 Dank an alle!

Und – Mädels, falls Ihr ein Foto von Eurem eigenen tag wollt, 
aber das Knipsen vergessen habt: Bescheid sagen, ich schicke 
Euch eins! Derweil mache ich mich dann schonmal dran, die 
tags für 2017 zu basteln.

Dienstag, 27. Dezember 2016

Advent bei uns zu Hause

Der Advent ist unserer Familie immer eine besondere Zeit.
Das ganze Haus wird innen und außen geschmückt, und überall
hängen Adventskalender.

Auf einem ganz großen Blechteller liegt immer unser Adventskranz.
So kann man ihn A innen mit Nüssen füllen, die immermal jemand
schnabbeln will, und ihn B immer mit einem Griff beiseite stellen, wenn
er wegen vieler lieber Menschen am Tisch mal im Weg ist. Die Deko
halte ich neben den Kerzen immer sehr schlicht, diesmal z.B. nur mit
einem Papierstern. 


Die Weihnachtskrippe ist auf unserem halbhohen IVAR aufgebaut.
Am 1. Advent erscheint Maria mit dem Verkündigungsengel. Danach
machen sich Maria und Josef auf den Weg und wandern bis Heilig
Abend übers Regal zur Krippe. 


Derweil erscheint am anderen Ende erst ein Hirte mit einem Schaf,
dann nach und nach die ganze Hirtenfamilie mit ganz vielen
Sammelsurium-Schafen, Hunden, … 



Es gibt auch eine Eule, eine Maus, ein Eichhörnchen, einen Fuchs,
2 Katzen, 2 Häschen, ein Igel, die im Laufe der Wochen zwischen den
Steinen, auf den Bäumen oder auf dem Dach des Stalles auftauchen.




Als die Kinder klein waren, habe ich wirklich jeden Abend etwas an der
Krippe verändert – ein Tier dazu, Maria und Josef weiter gerückt, …
Und morgens sind sie dann wie der Blitz hinge“schossen“, um
nachzusehen, was sich verändert hat.
An Heilig Abend muss ich dann das Tempo erhöhen. Morgens kommen
sie an, dann gehen sie in die Hütte, nach dem Familiengottesdienst ist
das Jesuskind in der kleinen Krippe. 


Und bei den Hirten sind die ganzen Sammelsurium-Engel. Im Laufe des
25. rücken die Hirten auf den Stall zu und kommen abends an.


Und erst dann erscheinen wiederum am andren Ende
des Regals die Könige, die in einem dicken Buch lesen und mit einem
Fernglas zum Stern am Himmel schauen.


Am 6. Januar kommen dann auch die Könige samt Pferd und Kamel am
Stall an, von wo die Hirten grade wieder abgezogen sind. Auf diese
Weise lebt die Weihnachtsgeschichte jedes Jahr neu auf unserem Regal.

In der Ortsgemeinde hier gibt es alle 2 Jahre einen lebendigen
Adventskalender. D.h. Dass sich Menschen melden, die an einem Tag
im Advent ein Fenster gestalten, einen kleine Aktion dazu machen und
anschließend noch zu Getränk und Gespräch einladen. 


Wir machen immer mit großem Vergnügen mit. Hier hatten wir den 16.12.
zugeteilt bekommen, hatten etwas zum Thema Engel gestaltet und
erzählt, dazu das Engel-Lied von den Wise Guys gesungen und dann
Kekse und warmen Saft angeboten.


Im kleinen Fensterrahmen danaben stand in diesem Winter dieser
selbst gebaute Baum, auf den ich tierisch stolz bin.



unsere Adventskalender von uns für uns

All die Jahre habe ich immer wie wild Adventsklnder für di ganze Familie gebastelt und gefüllt. Dieses Jahr natürlich auch.

Mein Mann bekam – wieder am Treppengeländer zum Schlafzimmer – eine Krimigeschichte. Die einzelnen Tage kamen in große quadratische Umschläge, die ich an eine Leine geklammert habe. Aber dann habe ich keine Zahlen drauf geschrieben sondern eine Idee umgesetzt, die ich bei Pinterest gesehen habe: da er Mathematiker ist, habe ich jeweils eine kleine Rechnung aufgestellt, damit er den richtigen Umschlag erst rausfinden musste.


Meine Tochter hat in diesem Jahr angefangen, Tee zu trinken. Also bin ich in den Teeladen gestiefelt und habe divers Teeproben und -Packungen gekauft, die ihr schmecken könnten. Da meine tags ja an den Bändern an der Wohnzimmertür hingen – von innen -, gab es diese Bänder auch von außen. Ich habe also Butterbrottüten bestempelt und die Tüten dann an die andere Seite der Tür geklammert. Eine fette Glocke und einen Zweig in die Mitte. Es sah toll aus:


Mein Sohn wünschte sich – wie immer – Lego. Er suchte sich ein kleines Paket aus,
in dem netterweise keine richtig großen Teile waren. Also bekam er lauter kleine Schachteln mit Zahlen, er wollte es auch gar nicht aufwändig.


Und dann dacht ich so: ich mache das immer für ganz viele Leute. Ich hätte doch auch so gerne mal … und habe das auch vorher mal in der Familie „gemurmelt“.
Das Ergebnis hat mich umgehauen. Jeden Tag kam irgendwas von einem der Drei Lieben – ein Zettel auf dem Frühstücksbrett, eine Mail mit einer Geschichte, eine WhatsApp-Nachricht voller Herzen, ein Rätsel, … Es war UMWERFEND!!!!!

Hier in paar Beispiele:









Danke, Ihr Lieben, dass Ihr meine Familie seid!
Ihr seid die Besten!!!!!!!!!


Donnerstag, 22. Dezember 2016

2 Weihnachtsgeschenke in (Klo)rollenbüchern

Grade habe ich noch was gefunden beim Stöbern, das ich unbedingt 
zeigen muss. Mein geliebtes Theater – die Neue Bühne Darmstadt – 
hat in dieser Winterspielzeit ein eigenes Stück gezeigt: die erste 
Hälfte der „Unendlichen Geschichte“ von Michael Ende. Ich sage Dir: 
EIN Traum! Diese Kostüme!!! Und die Geschichte ist mit so viel Liebe 
zum Detail und so viel Augenzwinkern umgesetzt, dass man sich 
am Ende wirklich wünscht, sie wäre unendlich.

Ich überzeugte die Klassenlehrerin meines Sohnes (Schwerpunktklasse 
Theater!), dass sie das uuuunbedingt mit ihren Schülern ansehen muss, 
und besorgte auch gleich die ganzen Karten. Tochter Hannah war 
mit mir in der Premiere und verkündete SOFORT, dass sie nochmal hin 
will. Und so besorgten wir noch 2 Karten mehr – eine für ihre beste 
Freundin zum Geburtstag und eine für unsere unbezahlbare Claudia, Nachhilfelehrerin unserer Kinder und eine ganz feine Person.

Diese beiden Theaterkarten wanderten nach bewährter Manier in 
(Klo-) Rollenbücher. Für Claudia war das erste. 

Klorollenbuch

Im ersten Schub steckte die Theaterkarte, im zweiten stand 
ein Briefchen. 


Das blaue Schneekristallpapier sprang mir gradezu entgegen. 
Ich kombinierte es mit einem weiteren Designpapier und mit dunklerem 
Blau für die „Fassung“. An dieser Seite benutzte ich eine Baumreihenbordürenstanze (was´n Wort ...) In die Ecken der beiden
Schübe stanzte ich viele keine Sterne und klebte sie überall auf die 
Seiten der Schübe.


Auch das Griffloch war ein Stern.


Ich liiiiebe diese wilden Bändertüddel.


Und vorne drauf kam von Herzen unser „Danke“.


Das zweite Rollenbuch war also für die Freundin. Hier habe ich 
die Baumreihe doppelt gearbeitet und noch braunes Papier 
dazu genommen.


Ansonsten ist die Bauart außen und innen ziemlich gleich.



So sieht es noch mehr wie ein nächtlicher Wald mit Sternenhimmel aus.


Dazu ein Glückwunsch …


und wieder ein Bändertüddel. Dazu ziehe ich meistens eine draht-
verstärkte Papierkordel durch die Eyelets und lege in die Verdrehung 
einfach verschieden lange Bänderstückchen ein. Die Drahtenden 
werden dann noch „aufgeschneckt“.


Ich habe mich nach langer Zeit mal wieder so richtig ausgetobt.

Dienstag, 13. Dezember 2016

kleiner Origamistern

In Apotheken bekommt man im Dezember immer Werbegeschenke wie 
Kalender und anderes. In meiner Apotheke gab es dieses Jahr eine 
Dose mit verschiedenen Tees. Und darauf klebte der kleine Stern aus
Zeitungspapier, den man in der Mitte sieht. Eine Mitarbeiterin der
Apotheke hat Hunderte davon gefaltet!

kleiner Origamistern

Er hat mich sofort elektrisiert. Aber heutzutage bietet das Netz 
nahezu alles, was man sucht. Also auch eine Anleitung für den 
Stern. Man braucht ganz dünnes Papier, das zwei verschiedene 
Seiten zeigt. Es ist ziemlich viel Falterei, aber das Ergebnis ist 
zauberhaft.

Sonntag, 4. Dezember 2016

mein kreativer Monat November 2016

Für einen Markt sind ein paar weihnachtliche Explosionsboxen
entstanden, und einige liebe Menschen haben einen Pocket Letter
Adventskalender bekommen.


Am meisten Spaß (und Arbeit) hat aber der
Stock-Kugel-Baum gemacht.

Donnerstag, 1. Dezember 2016

ein Klavier aus Papier

Am 1. Advent haben wir eine ganz wunderbare Kantate mit dem 
Ensemble gesungen – BWV 62 „Nun komm, der Heiden Heiland“,
die unbekannte Variante. Und wie immer bekam unsere 
Chorleiterin eine Dankeskarte von uns Aktiven.

Diesmal habe ich eine PopUp-Boxkarte gemacht. Sie hatte schonmal 
eine, die übliche Form quadratisch. Aber diese hier ist anders (ich 
habe ja den Ehrgeiz, dass sie jedesmal eine andere Kartenform 
bekommt): Die Karte ist rechteckig, hat kein Band drumrum (würde 
nicht passen) und eine verkürzte Vorderseite.


Und darin befindet sich – ein Klavier. Bzw. 
die Karte IST das Klavier.

PopUp-Boxkarte als Klavier

Das Designpapier ist ein bisschen vintage und hat diese Schnörkel. 
Ich habe nur die Ecken abgerundet und außen die Klavierpedale 
aufgemalt.

Die Tastatur ist geprägt und angemalt, an den Innenstegen tanzen 
eigentlich „nur“ die Noten.


Für den Notenständer habe ich die erste Seite der Partitur unserer 
Kantate gaaaaaanz klein gezogen und ausgedruckt. Die Partitur 
ist ein bisschen wie ein aufgeschlagenes Heft gebogen. Und die rechte 
untere Ecke ist so abgeknickt, wie Meike es immer macht, damit sie 
beim Dirigieren schnell umblättern kann. Darüber hat sie sehr gelacht.


Ich finde es toll, dass Meike jede meiner Karten immer so lange 
stehen lässt, bis das nächste Konzert mit Kantate und Karte kommt – 
und zwar auf ihrem echten Klavier zu Hause. Da steht nun – noch 
bis zum 26.2.2017 – ein Klavier auf einem Klavier.