Mittwoch, 25. Januar 2017

2 Pocket Letter mit Pinguinen

Das war eine ganz besondere Freude, als meine liebe Pocket Letter-
Freundin Pipeloi und ich bei einem Event zusammen gelost wurden. 
So durften wir schon wieder füreinander werkeln. Und zwar zum 
Thema Pinguine.

Pocket Letter Pinguine

Ich habe mit Transparent- und Schimmerpapieren gearbeitet. Eis- und 
Wasserfläche sind aus Transparentpapier mit weißem Karton hinterlegt.


Für den Himmel habe ich einfach dasselbe Eiskristall-Transparentpapier 
mit blauem Karton hinterlegt. Alle Pinguine sind aus einem Designpapier 
geschnitten, das zu einer Serie gehört. Dabei gibt es auch ein Blatt mit 
solchen Labels. Dieses hier hat mir die Inspiration gegeben.


Die Eisberge sind aus weißem und eisfarbenem Schimmerkarton im 
Wechsel. Es hat Spaß gemacht, die Pinguine anzuordnen wie diese 
beiden, die auf dem Papier Händchen halten. Ich musste sie trennen 
für den PL. Aber dafür malen ihre Kufenspuren ein Herz aufs Eis.


Ergänzt habe ich dann noch mit Sternen aus demselben Papier 
und gestanzter Silberfolie.


Meine Partnerin hatte eine ähnliche Idee und hat aus weißem Papier 
Eisberge geschnitten. Auch hier sind Sterne. Der Hintergrund aus 
einem schnörkeligen DP gefällt mir total gut (fast wie Nordlichter), 
und die Pinguine sind einfach echt knuffig!


Danke, Du Liebe!

Samstag, 21. Januar 2017

zum Geburtstag

Eine liebe Freundin, die aufwändige Karten immer zu schätzen weiß, 
hatte Geburtstag. Und da ich in letzter Zeit viel bei Youtube nach 
Anregungen suche, habe ich gleich eine Kartenform umgesetzt, die 
mir gut gefiel: sie ist aus einem quadratischen Stück Papier 
gemacht und hat 2 seitliche Einschübe.

Karte mit 2 Einschüben

Ich habe die gesamte Karte sehr schlicht gehalten (nicht nur aus 
Zeitdruck) – das gefiel mir zu den zarten, mehrlagig gestempelten 
Blüten am besten:



Im ersten Schub befindet sich ein tag mit diesem gestempelten Spruch:


Im zweiten Schub meine Gratulation. Und die Karte ging wirklich 
richtig schnell. Im Grunde ist sie wie eine (Klo-)Rollen-Karte, aber 
viel schneller. Hat was.

So, und nachdem ich mir nun einen Wolf gesucht habe, kann ich 
auch verraten, wo ich gelernt habe, diese simple Karte zu bauen. 
Nämlich von der Stempeline in ihrem Video. Ihre Karte ist deutlich 
kleiner als meine, ich habe einen 12"-Karton genommen. Wenn Du 
das Video anschaust, siehst Du, dass das Zukleben der Fächer 
einmal oben und einmal unten stattfindet. Dadurch sitzen dann 
auch die tags versetzt, was ich doof fand. Zumindest, wenn man 
die Karte so groß macht wie hier, dann kann man rundum kleben, 
auch da, wo es nicht nötig ist, dann sitzen beide tags mittig.
 Viel Spaß beim Nachwerkeln!

Samstag, 14. Januar 2017

Geschenkverpackung

Als Erklär-Bär der Firma amigo habe ich immer einige Spiele im 
Haus, die ich erklären können muss. Und da kommt es auch mal 
vor, dass ich ein Spiel doppelt habe. Als mein Mann mich also 
nach einem Geschenk für eine spielende Freundin fragte, konnte 
ich problemlos in den Fundus greifen. Ich hatte aber irgendwie 
keine Lust auf ein handelsübliches Geschenkpapier.

Also habe ich mich auf die Suche nach alten Zeitungen gemacht 
und dort ein ganzseitiges Bild eines explodierendes Berges 
gefunden. Spektakuläres Bild! Mit tollen Farben. Und schon war 
die Inspiration da.

Geschenkverpackung vintage

Ich habe das Papier diagonal legen müssen – hier die Rückseite.


Die Kanten habe ich dann einfach auf der Oberseite rundum mit 
einem Stempelkissen bearbeitet, weil die Farben so nach „vintage“ 
riefen. Soweit die Pflicht.


Die Kür war aber die Schleife. Ich liebe es, so in Material und 
Farben zu schwelgen. Das war der Moment, wo ich zu meinem 
Mann gesagt habe: und wenn die Schleife nicht gewürdigt wird – 
dann bringst du sie wieder mit!


Kennst Du das auch? Dass Dir selbst etwas sooo gefällt, dass Du es 
gar nicht hergeben magst?

Montag, 9. Januar 2017

12 Monate ATC´s von 2016

Hier zeige ich nochmal den ganzen ATC-Jahrgang, zum Teil 
mit ein paar der ATC´s von den anderen, die ich bekommen habe. 
Jeweils die Stehenden sind meine.













Danke, Ihr Lieben, für Eur tollen „Teile“!!!

mein Bullet Journal

Ja, es hat auch mich erwischt. Mein neuer Terminkalender heißt 
„Bullet Journal“
(Bullet = Aufzählungspunkte, Journal = Tagbuch, Geschäftsbuch, Protokoll) 
Wer nun aber einen Rausch an kreativen Ergüssen á la PlannerNerds 
erwartet, hat sich getäuscht. Denn meine Motivation dazu ist tatsächlich, 
dass ich mit anderen Kalendersystemen nicht klar gekommen bin, dass 
ich in Zettelwirtschaft ertrunken bin, dass kein Kalender so war, wie ich 
es brauchte, …

Durch eine Frau im Stempelchickenhof, die eine besonders schön gemalte 
und gestaltete Seite in ihrem BuJo zeigte, kam ich auf das System. Und 
heute gibt es tatsächlich mal einen ganzen Haufen Links deshalb. Der 
erste: Bullet Journal Hier erfährst Du vom Erfinder alles über dieses 
mitwachsende Kalendersystem.

Als nächstes habe ich gegoogelt. Ich hatte sofort begriffen, dass ich mich
als ADS´lerin zwar bei diesem System angesprochen fühle und darin eine 
große Chance liegt, aber auch dass ich mich darin gehörig verlieren 
kann. Man kann sich nämlich auch IN einem Kalender verzetteln … Sehr 
schnell landete ich bei Youtube im Kanal einer jungen Amerikanerin – mit 
ADHS. Und die stellt das BuJo für ADS´ler vor: Bullet Journal für ADS´ler

In der Folge habe ich noch unzählige Youtube-Videos gesehen, in denen Leute erklären, wo sie warum und wie was in ihrem BuJo machen. Tolle Layouts (in manchmal endlosen Videos ...). Tolle Ideen für Einteilungen und Inhalte. - 
Aber für mich alles viel zu viel. Ich habe ein paar Ideen bekommen und 
dann einfach angefangen.

Tadaaaa! Mein BuJo:


Ich habe nicht das schöne, allgegenwärtig gerühmte (und teure) 
Leutchtturm 1917 genommen sondern ein Spiralnotizbuch von "Feinkost 
Albrecht". Plastik hält viel aus, Farbiges findet man schnell wieder, 
das Gummi ist genial und die beweglichen Trennblätter helfen enorm 
im Alltag beim Wiederfinden.


Trotzdem der Link zum DEM Kultding: Leuchtturm 1917 

Nach dem Index (Inhaltsverzeichnis) und meinem persönlichen Zeichen-
schlüssel kommt das erste Trennblatt, gefolgt von (einer Motivationsseite
und) dem „Futurelog“, also der mehrmonatigen Übersicht. Durch das 
Trennblatt finde ich diese beiden wichtigen Seiten mit einem Griff.


Für die Einteilung der Monatsübersicht habe ich mich an das Original 
gehalten. 3 Monate auf einer Seite reichen im Moment. Und hier schreibe 
ich einfach alle reinkommenden langfristigen Termine hin.


Das nächste Trennblatt folgt bei der aktuellen Monatsübersicht. Hier 
landen alle Termine das laufenden Monats und werden bei Bedarf 
zum aktuellen Tag übertragen. Getreu dem Motto „schnell und ohne 
Aufwand“ habe ich mir nicht die Mühe gemacht, die Wochentage und 
Zahlen zu schreiben. Ich habe einfach (mein Start war Ende November) 
in der Apotheke 2 kleine Zickzack-Terminkalender geschenkt bekommen 
und die Monate einzeln rausgeschnitten. Wenn der neue Monat kommt, 
klebe ich die Übersicht ein und habe auch sofort Wochenenden und 
Feiertage sichtbar. Nicht schön, aber schnell und praktisch. Auf der 
zweiten Seite sind dann 3 Kästen für z.Tl. wechselnde Zwecke – also
übergeordnete ToDo´s, wichtige Besorgungen, …


Dann wollte ich noch eine Rubrik „Dauerbrenner“ für wiederkehrende 
Listen wie „Gewohnheiten“ oder „Finanzplan“ einrichten, aber die sind 
schon nach einem Monat wieder rausgeflogen. Solche Gewohnheiten 
sind mir noch nie gelungen. Was allerdings Spaß macht ist, ab und zu, 
wie sie mir unterkommen, Gedichte, Gebete oder Gedanken einfach schön 
zu schreiben, bunt zu machen und so immer wieder Motivationsseiten 
einzustreuen, die die Freude am Leben hochhalten sollen.


Und schließlich kommt das dritte Trennblatt, das auch immer mitwandert,
zum aktuellen Tag, mit einem Griff aufgeschlagen. Hier rein kommen 
alle ToDo´s, Ideen, auch Details, was der Tag so bringt. Ein paar Schlüssel 
helfen, sofort zu erkennen, was da steht.


Die jeweils erste Seite eines Monats bekommt einen Rand aus Washitape 
und ein Fähnchen oben. So kann ich vergangene Monate schnell wieder
finden. Und das macht auch das BuJo ein bisschen bunter.


2 Rubriken habe ich aus dem normalen Ablauf rausgenommen. Nämlich 
alles zu kreativen Projekten und alle dauerhaft nötigen Listen. Sie sind 
durch weitere Trennblätter markiert und so schnell gefunden. Außerdem 
haben sie einen eignen Index.


Bei den Listen befinden sich die aktuellen Stundenpläne der Kinder, 
Ferienpläne, Geschenke-/ Wunschlisten …


und ein Jahrsplan mit Geburtstagen, die ich ganz bestimmt nicht 
in jedem neuen BuJo wieder neu schreiben will. Einmal ausgedruckt, 
eingeheftet und ganz einfach ins nächste BuJo mitgenommen.


Am rückwärtigen Deckel befinden sich eine Hülle mit den kommenden Monatsübersichten, einem Lineal und daneben der Stiftehalter. 
Fest dran. Immer dabei. Wichtig!


Ich bin ja Hausfrau und Mutter und als solche Motor der Familie. Das 
heißt aber auch, dass ich außer dem Chor keine regelmäßigen Termine 
habe und mich darum dazu zwingen muss, täglich ins BuJo zu schauen, 
damit ich dann die tatsächlich vorhandenen Termine für eine/n von 
uns nicht verpenne. Naja …

Aaaaber – über Silvester hatte ich Besuch von einer lieben Freundin, 
die in der gleichen Rolle ist wie ich und auch schon länger nach einer 
Lösung gegen die erfolglose Zettelwirtschaft suchte. Die kaufte sich 
auf der Stelle ein Notizbuch. Und so saßen wir an Neujahr beide in 
unserem Esszimmer, mit einer gemütlichen Tasse Tee, und legten unseren 
Jahresstart in den Bujo´s an. Da sie genauso wie ich gläubig ist und 
im Gegensatz zu mir tatsächlich täglich in den Herrnhuter Losungen liest, 
lagen die auch grade da. Und eh ich michs versah, hatte ich erst die 
Jahreslosung auf eine eigene Seite und dann die Monatslosung unter 
das Januar-Kalendarium geschrieben.


 Ich kaufe das Losungsheftchen, seit ich es vor 30 Jahren kennen
gelernt habe. Nach 3 Jahren habe ich aufgegeben, es täglich lesen 
zu wollen. Und noch ein paar Jahre später habe ich auch aufgehört, 
ein schlechtes Gewissen deswegen zu haben. Gekauft habe ich es 
trotzdem. Und jetzt ist es auf einmal DAS Vehikel, um täglich mein BuJo 
zur Hand zu nehmen, die ToDo´s des Tages zu checken, keine Termine 
mehr zu verpassen – und einfach jeden Tag die Losung ABZUSCHREIBEN. 
Das nennt man – glaube ich - „zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen“ …
Und nun bin ich morgens entspannter und bereiter für den Tag und die 
ganze Familie ein kleines Stückchen organisierter.

Freitag, 6. Januar 2017

Mini Pocket Letter - 9 in einem Fach

Seit Januar 2016 mache ich nun Pocket Letter. Ich habe inzwischen 
ein paar wirkliche Freundinnen gefunden und bin mit unendlich viel 
Kreativität beschenkt worden.

Im Dezember gab es nun eine neue Herausforderung. So eine Pocket-
Folie besteht ja aus 9 Taschen im ATC-Format 2,5“ x 3,5“. Nun sollte 
man sich EINE dieser 9 Taschen rausschneiden und daraus einen 
3x3er Mini-PL machen. Und das war eine ganz schöne Fuzzelarbeit! 
2cm breit und 2,8cm hoch sind die Fächer bei der regelmäßigen 
Einteilung. Die wollen erstmal hübsch gefüllt werden. Mit so kleinem 
Kram. Darum habe ich als erstes verschiedene Papiere genommen 
und mich dann auf die Suche nach Kleinkram gemacht. 

Mini Pocket Letter - 9 in einem Fach

Der Scherz ist, dass ich beim direkt anschließenden Event jetzt im 
Januar zu demselben Thema dieselbe Tauschpartnerin bekommen 
habe. Und dann hat es mich in den Fingern gejuckt, einfach mit 
den Maßen zu spielen. Das ist dabei herausgkommen:


Grade das Graublaue mit den Herzen liebe ich sehr. Ich hatte viel 
Spaß dabei, mich für die Grundidee einfach von meinen DP-Resten 
leiten zu lassen. Nebenbei hat es auch noch den Effekt, dass man 
nicht Massen von Kleinkram in die Rückseite stopft (die ist nämlich zu) 
sondern nur ein paar nette Kleinigkeiten dazu legt.

Donnerstag, 5. Januar 2017

ATC-Tausch Oktober bis Dezember 2016

Und jetzt ist das Jahr schon wieder rum, und ich kann die letzten 
3 Monate unseres monatlichen ATC-Tausches im Stemplchickenhof 
zeigen. Auch hier taucht immer der Name des Monats auf, und ich 
habe versucht, mich an eine Grundfarbe zu halten.

Im Oktober fallen die Blätter von den Bäumen, das musste natürlich 
umgesetzt werden. So sieht man hier Herbstlaub auf Terracotta-
Hintergrund. Auf die Grundkarte ist Laub mit einem uralten 
Heindesign-Stempel verteilt. Und die Blätter habe ich aus Design-
papier gestanzt und die Kanten gewischt. Dieses ATC ist eigentlich 
zu schade, um in einem Folder zu verschwinden, weil die Blätter am 
schönsten aussehen, wenn sie so schön rund gebogen sind. Aber wenn 
wir jetzt auch noch anfangen würden, alle Tauschkarten an die 
Wände zu hängen, …


November ist für mich grau. Ich habe während meiner Ausbildungszeit 
im Nordhessischen gelebt, wo viele kleine Täler mit lauter kleinen 
Bächen und feuchten Wäldern dafür sorgen, dass im Frühjahr und 
Herbst wochenlang Nebel über der Landschaft hängt. Seitdem liebe 
ich Nebel – mal mit Sonnenstrahlen durchsetzt, mal als Rauhreif an 
den Ästen gefroren, mal wie Suppe, mal in Fetzen schwebend. Es gibt 
so viele Arten von Nebel! Und darum ist nebelgrau für mich auch 
überhaupt nicht langweilig sondern im Gegenteil bezaubernd und 
sehr fotogen. Für dieses ATC habe ich 2 Sorten Transparentpapier in 
Streifen gerissen – eines mit aufgedruckten Schneekristallen und 
eines mit Glitzerpünktchen. Diese Streifen habe ich versetzt überein-
ander geklebt und dabei immer mal wieder Waldspitzen dazwischen 
gestempelt. Den vorderen Abschluss bildet grauer Karton, der mit einer Baumbordürenstanze bearbeitet ist. Und ich glaube, neben dem Juni-
Fenster ist dies das ATC des Jahres für mich selbst.


Im Dezember schließlich konnte ich nicht über meinen Schatten 
springen. Das ATC musste weihnachtsfarben rot-grün-gold sein. 
Ich habe verschiedene Sets von SU kombiniert zu einem klassischen 
Weihnachtsbaum.


Und jetzt muss ich etwas traurig Abschied nehmen, denn wir haben 
beschlossen, dass nach vielen Jahren nun der monatliche ATC-Tausch 
im Stempelchickenhof eingestellt wird. Sporadisch … vielleicht mal 
wieder … Aber die Organisatorin hat Arbeitszeit aufgestockt, und 
wir anderen sind auch immer öfter zu spät gewesen. Wir werden 
sehen, was die Zukunft bringt. Und an dieser Stelle danke ich Euch 
ganz herzlich für Eure vielen tollen Werke und Dir, liebe Elke, für 
die jahrelange treue Organisation!

Mittwoch, 4. Januar 2017

Türkranz aus Zapfen - Wintervariante

Diesen Kranz aus Zapfen und Moos und noch ein paar anderen 
Naturmaterialien auf einem Strohring haben wir schon vor 
einer Weile gemacht. Vor Weihnachten hing darin noch eine 
weihnachtliche, gestickte Schleife.


Jetzt nach Weihnachten habe ich die Schleife gegen 4 
schnuckelige kleine Schneemänner getauscht.

Türkranz aus Zapfen

Kalt genug war´s ja. Die Hoffnung stirbt zuletzt ...