Mittwoch, 28. Juni 2017

Explosionsbox zum Abschied

Ich glaube, ich habe noch nie so im Akkord Abschied gefeiert. Denn in der
einen Woche hat unsere tolle große Tochter feierlich ihr Realschulzeugnis
überreicht bekommen, und anschließend war Abschied von den Lehrern dran.
Und in der Woche drauf wurde bei unserem Sohn mit einem Fest und einer
Theateraufführung bei unserem Sohn die Förderstufen-Klassenlehrerin verabschiedet. Ich habe bei beiden Klassen vorgeschlagen, dass ich
für den jeweiligen Dank eine Karte baue. Hier nun der Dank für die Förderstufenlehrerin ...

Explosionsbox "Schulhaus"

„Karte“ kann man das nicht nennen. Ich hatte angeregt, dass die Kinder
jeder an die Lehrerin einen ganz kurzen Dank schreiben und dazu an
alle kleine Klappkarten verteilt. Dann hatte ich um diese Kärtchen eine
Box mit Deckel gebaut. Und die steckte wiederum in einer Explosionsbox.
Da diese Box wegen des Inhalts ziemlich groß sein musste, hat sie eine
Kantenlänge von ca. 15cm und ist aus Papier mit weißem Holzbretter-
Aufdruck.

Aber dann überkam es mich, und ich wollte aus der Box praktisch 
das Schulhaus machen. Türen, Fenster, Pflanzen, die daran 
hochranken – alles kein Problem.


Ähm – ein Haus braucht ein Dach … Mist, Flachdach ist hässlich … ähm … 
na gut, dann muss ich da durch! Ich wusste vorher nicht, ob es klappen 
würde, das Dach schräg anzusetzen und den Deckel trotzdem dazu zu 
bringen, dass er stabil auf der Box sitzt und die Seitenwände gut hält. 
Also habe ich mich lange drum gedrückt und ausführlich die innere Box 
und die inneren Seitenwände gestaltet.

Explosionsbox innen

Innen ist ganz viel Jeanspapier. An den Seitenwänden habe ich Taschen 
angesetzt. Darin stecken kolorierte Stempelabdrücke – einfach lauter 
Sachen, die was mit Schule zu tun haben. Und mit dem Musiktheater-
Stück, das die Kinder im letzten halben Jahr einstudiert haben.


Aber zurück zum Dach. Ich habe blaues „Holz“papier gefunden. 
Die Reste vom weißen Holzpapier habe ich doppelt gelegt und dann 
die Neigung vom Dach hergestellt durch schräge Knicke. 


Die Giebelseiten sind unter dem Dach mit Stegen verbunden, damit die 
Box gut zuhält. Nur die Dachschräge wäre zu wackelig gewesen. Weil 
der Deckel ziemlich stramm sitzt, hält tatsächlich alles stabil in Hausform.

Seitenstege im Deckel

Es war ein strammes Stück Arbeit – aber die Reaktion der Lehrerin und 
der Eltern war entsprechend. Leider haben lange nicht alle Kinder 
tatsächlich ein Brieflein geschrieben. Aber doch genug, dass sie ihre 
Freude daran haben kann.

offene Innenbox

So hat sie ein schönes Erinnerungsstück.

Samstag, 24. Juni 2017

besondere Karten für besondere Menschen

Ich glaube, ich habe noch nie so im Akkord Abschied gefeiert. Denn in der
einen Woche hat unsere tolle große Tochter feierlich ihr Realschulzeugnis
überreicht bekommen, und anschließend war Abschied von den Lehrern dran.
Und in der Woche drauf wurde bei unserem Sohn mit einem Fest und einer
Theateraufführung die Förderstufen-Klassenlehrerin verabschiedet. Ich
habe bei beiden Klassen vorgeschlagen, dass ich für den jeweiligen Dank
eine Karte baue. Aber der Reihe nach.

Bei Hannah kam als erstes mein Angebot, die Dankeskarte der Eltern für
die Klassenlehrerin zu machen. Dann kam Hannah und wollte für den
Dank der Schüler ebenfalls eine Karte haben. Und dann kam sie noch
und brauchte für alle 3 Hauptfachlehrer Karten, um sich persönlich mit
Briefen zu verabschieden.

Die Karte der Eltern habe ich tatsächlich am Schluss aus Zeitmangel
aus der Vorratskiste gezogen. Und mir nicht gemerkt, wie sie aussah.
Ich meine, es war so eine:

edle Karte in Din lang-schmal


Die Karte der ganzen Klasse war eine double-slider-Karte. Und da die
Lehrerin es mit dieser Klasse nicht immer leicht hatte, gab es als Kontrast-
programm Drachen – damit etwas mehr Leichtigkeit ins Spiel kommt …

doubl-slider-Karte

Beim Rausziehen kam vorne der Dank raus, 
und oben erschien ein weiterer Drachen:


double-slider-Karte


Für die 3 Briefe vom Tochterkind habe ich die einfache Akkordeonfaltung
gewählt. Es waren 3 übrig gebliebene Elemente einer langen
Ziehharmonika in Akkordeonfaltung. 


Nun war es für Hannah ganz wichtig, den beiden Frauen zu schreiben.
Dem jungen Mathelehrer auch, aber von einer 16-Jährigen für einen Mann
war es dann doch nicht leicht. Wir wählten das Eis-Thema zu dem Stichwort
„cool“ und gestalteten alle drei Karten mit denselben Papieren, aber mit
jeweils anders platzierten Papieren und einem anderen Spruch innen drin.
Diese Sprüche waren gestempelt …


diese waren ausgedruckt …


auch das Eis war in jeder Karte gleich, nur mit anderen „toppings“.


Ich hatte sie mit Restestreifen von dem grünen Hintergrundpapier
als Popup-Elemente montiert.


dafür wanderten die Sprüche und die Washi-Fähnchen 
in jeder Karte an eine andere Stelle.


Die drei kurzen Briefe gab mir Hannah dann zum Korrekturlesen. 
Ich war beeindruckt, wie reif und klar meine Tochter ist. Das hatte 
ich in dem Alter nicht drauf!

Mittwoch, 21. Juni 2017

stempeliges Geschenk für eine Bastelfreundin

Eine liebe Stempelfreundin hatte Geburtstag und sollte eine Kleinigkeit
bekommen. Als klassische Jägerin und Sammlerin lag das Geschenk auch
schon ganz lange bei mir. (ich hätte es fast nicht gefunden …). Anfang
April bei der Art Specially in Nijkerk nämlich ging ich an den Ständen
entlang, mein Blick streifte einen Ständer mit Clears und eine Packung
mit ganz kleinen Fähnchenstempeln schrie förmlich:“ich will zu Kai!“
Sie hat einen ganz zauberhaften eigenen Stil und liebt es, auf ihren
relativ schlichten Kompositionen irgendwo ein kleines Fähnchen oder
Herzchen oder … unter zu bringen.

Nun mussten die Stempelchen aber auch noch eine Verpackung bekommen.
Dazu fiel mir der zu klein geschnittene Deckel für eine Explosionsbox in
die Finger. Ich habe kurzerhand die Seiten nach innen geklappt und
hatte so ein „Gefäß“ für die Stempel.


Aber wie schließen? Ich habe eine „gate-fold“-Karte gemacht, also
eine Karte, die sich wie ein Tor oder Fenster öffnet, und diese einfach
mit einem Band vor die offene Verpackung gebunden.


Passend zum grünkarierten Papier habe ich ein zartes Rosenpapier
gewählt, weil der Grünton so gut harmonierte, alles ein bisschen gewischt
und ge-vintage-t und ein paar Papierrosen auf der Front verteilt.
Die Kelchblätter waren aus Resten des verunglückten
Exploboxdeckels gestanzt.


Und ein tag mit Glückwunsch wanderte noch auf die Karte.
Das goldene Klämmerchen hält nicht nur das tag sondern auch
insgesamt die Karte an der Verpackung fest.


Kai hat sich halb tot gfreut, dass die Fähnchen laut genug in
meine Richtung geschrieen haben ...

Sonntag, 18. Juni 2017

Angefixt - das 2. Tuch ...

Eine sehr liebe Stempelfreundin ist vor ein paar Jahren etwas „abgedriftet“,
als sie angefangen hat, wunderschöne Tücher zu häkeln. Ich hab mir das so
angesehen auf ihrem Blog, fand die Tücher auch ganz schön, habe aber
eigentlich vor allem ihre wunderschönen Stempelwerke vermisst.
Ihre Blogposts mit den Tüchern sind immer überschrieben mit „ich hänge an
der Nadel ...“. Tja – und wie man sieht – ich jetzt auch …

Klar hab ich als Kind häkeln gelernt. Naja – Topflappen. Ansonsten habe ich
jahrelang exzessiv gestrickt und in den letzten Jahren vor allem genäht.
Aber vor allem-allem-allem mit Papier gearbeitet. Irgendwann im letzten
Jahr hat mir meine Schwiegermutter ein moderne Häkelzeitschrift von
gehobenem Niveau gegeben mit den Worten „das ist doch nix für mich,
vielleicht kannst Du sie brauchen“. Nö, ich auch nicht. Aaaaber – auf der
Rückseite ist eine ganzseitige Anzeige von – tädäääääää – der Wollfactory.
Und da wars passiert.
Die Wollfactory ist eine deutsche Firma, die Garne unterschiedlichster
Qualitäten individuell nach eigener Zusammenstellung wickelt. Hä? Ja, man
sucht sich die Garnqualität aus, die Fadenstärke, die Lauflänge – und dann
sucht man sich noch die Farbtöne, die Reihenfolge und die Wicklung aus.
Man entscheidet einfach alles selbst. Nur das Gewickele, das übernehmen die.
Und nach wenigen Tagen hat man SEIN Knäuel in der Hand. Bombastisch!

Ich wusste auch sofort, was ich machen wollte – ein lieblingsfarben-grünes
Tuch zur Konfirmation meines Patenkindes, symbolisch für Gott, der sie immer
wärmen und schützen will. Gesagt getan, Wolle bestellt, bei Crazypatterns im
Netz eine tolle Anleitung für ein Sterntuch gefunden, losgehäkelt, mit dem
Zug zur Konfirmation gefahren, das Tuch im Zug verloren und nie wieder
gesehen. Boah, ich hätte soooo heulen können!

Aber während der Häkelei kam meine Tochter auf den Geschmack.
Und darum durfte sie sich eigene Farben aussuchen, Form und Muster
bestimmen. Und hier zeige ich nun das 2. Tuch in Rosa und Beerentönen
für die tollste Tochter der Welt zum Schulabschluss der Realschule:


In diesem Fall habe ich einfach ein paar Häkelzeitschriften mit
Mustersammlungen gekauft und die Schönsten Muster hintereinander
weg auf die Farbstreifen der Wicklung verteilt. Die meisten Streifen
enden mit einer Reihe Relief-Stäbchen.


Das verarbeitete Garn ist Lola, 2-fädig, 250g mit Nadelstärke 3,5
gehäkelt. Es fühlt sich wunderbar weich an, lässt sich super verarbeiten.
Und weil ich wollte, dass die Farben immer am Rand anfangen, habe
ich jeweils die Reststücke der Farben abgeschnitten. So konnte ich
dann auch am Schluss einmal mit immer den richtigen Farben ganz
außenrum häkeln und mit festen Maschen den Rand begradigen,
stabilisieren und gleich die Fäden alle darin verschwinden lassen.
(Ich hasse Fäden vernähen …)

Auch wärmend um den Hals gewickelt sieht das Tuch schick aus.


Tja, und dann habe ich mich an das 1. Tuch 2.0 gemacht. Denn das
sehe ich ja gar nicht ein, dass mein tolles Patenmädchen auf sein
Konfigeschenk verzichten soll! Das zeige ich dann demnächst.

Schultütenbasteln am 16.6.

Unsere ganze Familie ist mit Leib und Seele Fan der Erdmännchen-Krimis
von Moritz Matthies, göttlich gelesen von Christoph-Maria Herbst. Darum
war es für mich echt lustig, dass ich für diesen Abend eine Erdmännchen-
Tüte für einen Jungen namens Mathis vorbereiten sollte. Erdmännchen sind
relativ gleichfarben und darum schwer in Papier umsetzbar. Also habe
ich mich entschieden, einige Viecher auszudrucken. Und daraus wurde
dann diese tolle Savannentüte.

Erdmännchen-Schultüte

Mit Schmirgelpapier und naturfarbenem Bast entsteht
eine tolle Landschaft.


Und verschiedene Grüntöne werden zu einem lebendig
wirkenden Baum.



Für die nächsten beiden Tüten wurde die selbe Vorlage benutzt. Bei der
ersten wird sie zum Pferd mit Fohlen, schön gestaltet mit schimmernden
Papieren und mitten in einer Blumenwiese.

Schultüte mit Pferd und Fohlen


Bei der anderen war ich vorher etwas nervös, weil die Mutter unbedingt
Organza für den Verschluss verwenden wollte und ich keine Ahnung hatte,
wie ich das durchsichtige Zeug 1. ankleben und 2. zum Stehen kriegen
sollte. Wie man sieht …

Schultüte mit Einhorn

es hat funktioniert. Den Stoff habe ich mit doppelseitigem Klebeband
angeklebt, das Krepppapier dann normal mit Heißkleber, aber NEBEN
dem Stoff. So ist das Ganze blickdicht und steht gut. Auf den Spitzen
des in Zacken kurz geschnittenen Filzes hat die Mutter noch ein
paar Brillies geklebt. 

Schultütenverschluss mit Organza

Das Einhorn ist aus weißem Filz mit silberner Mähne. Und die ganze
Tüte ist über und über voll mit lauter Sternen aus verschiedensten
Silberfolien gestanzt.


Es war ein sehr entspannter Abend. 

Sonntag, 11. Juni 2017

Schultütenbasteln am 10.6.

Gleich der 2. Termin war der Samstag Nachmittag, bei dem die Kinder
dabei sein können. Wir hatten einen Vater mit seinem meeresbiologischen
Lexikon auf 2 Beinen, eine Mutter mit Sohn und Panther-Ranzen und Eltern
mit Tochter und Fee. Die Balance zwischen fertig werden wollen und Kind
bei der Stange halten ist nie ganz einfach. Insofern hatten es der Vater
und die Eltern deutlich leichter als die Mutter, die einen detailreichen
Pantherkopf und einen Sohn bändigen musste. 

Schultüte mit Panther

Aber die Mühe hat sich absolut ausgezahlt. Zunächst hatten wir die
Schwierigkeit, dass der Ranzen in einer Mischung aus grau, braun
und olivgrün gestaltet ist, es aber bei egal welchen Vorlagen nur das
klare kalte Tannengrün oder Quietschgrasgrün gibt. Also haben wir
den dunkleren Wellpapperohling gewählt und mit grauer Spitze unten,
grauer „Halsbinde“ oben und einer wilden Mischung aus Grüntönen im Blätterdschungel kaschiert. Da konnten wir dann auch das Olivgrün
unterbringen und so die Verbindung herstellen.


Der Pantherkopf selbst ist mit Engelsgeduld in 3 Schichten gearbeitet.
Bei den Drucken auf den Ranzen muss ja keiner an eine Umsetzung
in Papier denken. Das macht es mitunter schwierig, aber dieser Mutter
hat alle filigranen Konturen sauber ausgearbeitet, während der
Sohnemann im Akkord Äste und Blätter produziert hat.


Auf dem Ranzen ist auch dieser kleine Panther, den wir 3mal
auf die obere Manschette gesetzt haben.


Die Sternenfee ist schon lange nicht mehr gewählt worden. Dabei liebe
ich sie ganz besonders. Mit viel Geglitzer, den süßen spitzen Schuhen
und ihrem Schmetterlingszauberstab lächelt sie verschmitzt von der
Tüte, umrahmt von vielen kleinen Sternen.

Schultüte mit Sternenfee


Vater und Sohn mit der Meerestüte haben mich kaum wahrgenommen,
so sehr sind sie im wahrsten Sinne des Wortes miteinander abgetaucht.
Da wurde gefachsimpelt über Viecher, von denen ich noch nie gehört
hatte (und mein Sohn ist auch so drauf!), da wurden Lebewesen
hergestellt in einer ungeheuren Fülle und Detailreichtum. 

Schultüte mit Meeresgetier

Am Ende konnten wir gar nicht alle unterbringen.


Die Spitze ist aus Schmirgelpapier, einfach ideal für den Meeresboden.
Und am Ende konnte ich doch noch das Kind im Kind hervorlocken –
nämlich mit einer Schatztruhe und ganz viel Blingbling.


Am Ende sind 3 stolze Kinder mit 3 tollen Tüten
aus dem Format marschiert.

Samstag, 3. Juni 2017

Schultütenbasteln am 2. Juni

Und wieder rollt die Schultüten-Saison. Ich finde es ja ein bisschen verhext.
Ich biete 5 Termine an, einen davon sozusagen „last minute“ am Freitag
vor der Einschulung. Und vorher braucht auch niemand die Tüte. Trotzdem
ist immer der erste Termin binnen Stunden (gefühlt) mit 7 Leuten
ausgebucht. Dabei hätte ich so gerne als „worming up“ am Anfang einen
Termin mit weniger Leuten. Denn 7 ist gut machbar, aber schon stramm
für mich, denn ich stehe die ganze Zeit. Und ich bin ja auch nur ein
Mensch, der erstmal warm laufen muss.

Aber so kann ich gleich heute 7 tolle Tüten zeigen. Fußball, Giraffe,
Lightning McQueen, Ohnezahn, Pinguine, Einhorn und Trecker. Insgesamt
werden die Wünsche und Vorstellungen von Jahr zu Jahr immer spezieller,
aber die Ergebnisse sind dafür um so einmaliger. Aber der Reihe nach.

Die Fußballtüte sieht schlicht aus, gefällt mir aber sehr gut.
Mit Leidenschaft hat die Mutter Fußbälle im Akkord produziert.

Schultüte mit Fußbällen

Mittendrin steht der Name und die kurze Kreppreihe oben
ist wie Rasen geschnitten, was mir sehr gut gefällt.


 
Für die Giraffe hatte ich einige Bilder ausgedruckt als Malvorlage. 
Ich bin ganz hin und weg, wie toll das Gesicht aussieht.


Und die Idee, die Giraffe einfach oben aus dem Baum
rauskucken zu lassen, ist einfach klasse.

Schultüte mit Giraffe


Der Lightning McQueen ist wieder ein Motiv, wo ich vor dem Detailreichtum
kapituliert habe. Also habe ich einige der wichtigsten Wagen ausgedruckt. 
Die haben wir dann auf eine spiralförmig umlaufende Straße gesetzt,
ein paar Grasbüschel dazu …


und das Ganze mit kräftigem Orange und Rot eingerahmt.

Schultüte mit Lightning McQueen

Hook darf natürlich nicht fehlen.


 
Ohnezahn. Ich habe ja vor ein paar Jahren eine Vorlage von Hicks auf
Ohnezahn gemacht. Aber es sollte Ohnezahn ohne Hicks sein. Ich war schon
kurz vorm Verzweifeln, aber die Mutter ist selbst Bastlerin und hat den
Ohnezahn schon fertig mitgebracht. Er ist wundervoll geworden. Die
Schuppen hat sie gestempelt und embosst. Da hab ichs dann kapiert.
Stempler unter sich …


Ohnezahn selbst steht auf Felsen aus Pappe und Schmirgelpapier …

Schultüte mit Ohnezahn

ein sanft kolorierter Felsbogen steht im Wasser.
Mehr braucht es nicht.



Die Pinguinvorlage habe ich vor ein paar Jahren nach
einem Foto gemacht.

Schultüte mit Pinguinen

Oben Schneekristalle, unten ein paar beglitzerte Holzfische –
fertig ist die antarktische Landschaft für die kleine Familie.



Das erste Einhorn der Saison. Bei mindestens einer Firma muss das
auf einem Ranzen gewesen sein. Überall Einhörner. Und so war das
die meist genutzte Vorlage des Sommers.

Schultüte mit Einhorn

Und trotzdem sieht jede Tüte wieder anders aus. Hier ein beiges Einhorn
mit brauner Glitzermähne und vielen bunten Blumen um die Hufe ...


und eine regenbogenfarbene Spitze.



Und der Trecker. Bzw. Trecker und Mähdrescher. Diese Mutter hat
mich begeistert. Sie hat die beiden Fahrzeuge nach Bildern sehr
stilisiert gearbeitet.

Schultüte mit Trecker und Mähdrescher

Der Trecker fährt auf braun meliertem Filz, dem Acker. Der Mähdrescher
fährt auf gelbem Schmirgelpapier, sozusagen die Herbstvariante.


Aber was mich total umgehauen hat, war die Idee, aus grünem
und naturfarbenem Bast die Gras- und Getreidebüschel zu
machen. Sie sind einfach in Schlitze gesteckt und stehen so richtig
schön hoch. Klasse!


Entstanden ist die Idee in Zusammenarbeit mit einer anderen Mutter.
Das ist mir dieses Jahr sehr aufgefallen. Ich hatte nur richtig nette Leute,
die sich geduzt, sich gegenseitig Tipps gegeben haben, sich angespornt
und beraten haben. Am letzten Abend haben sogar 2 Freundinnen
miteinander einen Wein geköpft. Schöner kann es nicht laufen.