Sonntag, 10. Dezember 2017

8eckiger Stern, gesteckt aus Origami-Teilen

Auch wenn ich allmählich den Eindruck habe, dass alle nur noch 
Youtube-Videos kucken und Blogs echt out sind – Noch wehre ich mich 
dagegen, finde (in den allermeisten Fällen) Fotos geeigneter zum 
Nachbasteln und baue Dir darum heute mal wieder eine bebilderte 
Anleitung zusammen.

Mein allerliebster Stern dieses Winters ist klein, aber fein – und erstaunlich 
simpel zu basteln. Gesehen habe ich ihn bei der Ideen-Manufaktur
Und gleich Feuer gefangen.

Hier ist ein Beispiel, das ich der Klassenlehrerin meines Sohnes zum 
Nikolaus geschenkt habe:


Der Durchmesser ist bei 6x12cm Papieren knapp 12cm. Man kann also 
vom Papier ganz leicht auf die Gesamtgröße hochrechnen.

Aber von Anfang an: hier die Faltschritte für die 8 Einzelteile:


Wenn man ein solches Teil hochkant stellt, kann man von oben in 2 „Fächer“ 
sehen. Und nun wird das 2. Element mit den Spitzen in diese Fäche des 
ersten gesteckt. 


Auf diesem Bild sieht man, dass die 2. Zackenkante senkrecht zur 
1. Grundlinie verläuft (hä? - genau hinkucken, wird schon!)


Nach und nach werden so alle Zacken ineinander gesteckt. Am Schluss 
gibt’s dann ein bisschen Gefriemel, weil sich Anfang und Ende überlappen.


Aber schließlich ist der Ring geschlossen. In der Mitte ist und ein 
regelmäßiges 8eck entstanden.


Und hier habe ich (ach etwa der Hälfte) mal den Finger zwischen die 
Seiten gesteckt. Witzigerweise entstehen nämlich 2 Ringe, die nur an 
den äußeren Spitzen verbunden sind. Innen ist der Stern sozusagen „hohl“.


Jetzt habe ich meinen fertigen Ring – und stelle fest, dass die Teile auch 
jetzt noch genauso leicht wieder auseinanderrutschen, wie ineinander. 



Selbst die ganz kleinen Sterne, die ja sehr leicht sind (hier aus 
Geschenkpapier) würden sich beim Aufhängen sofort wieder auflösen. 
Ein großer Stern – hier ein Beispiel von 30cm Durchmesser aus 
schwerem Designpapier -


würde schon vom Eigengewicht auseinanderfallen. Darum klebe ich 
beim Einstecken die Spitzen fest. Bei kleinen Sternen nehme ich Gluedots, 
bei den größeren kleine Stücke doppelseitig klebendes Band. Und es reicht, 
wenn es auf einer Seite festgeklebt wird.


Wenn die Spitzen in den Schlitzen sind, mache ich das Schutzpapier ab …


halte die Seite etwas mit dem Fingernagel ab und kann dann 
die Zacke einschieben und festdrücken.


Nun ist also der Stern fertig. Ganz kleine kann man z.B. auf eine 
quadratische Grußkarte oder ein Geschenk aufkleben. Zum Aufhängen 
brauchen die Sterne aber ein Band. Also gibt’s bin der Crop-o-dile ein 
Loch in eine Zacke und ein Eyelet darein. Band durch – auf hängen.


Die Mittleren sehen sicher toll am Weihnachtsbaum aus. Und die ganz 
Großen lassen sich wunderbar an eine Zimmertür oder ans Fenster hängen.

Verziert habe ich die Sterne mit so ziemlich allem, was ich in meinem 
Keller in die Finger bekommen habe: Strohsterne, Holzsterne, Rindensterne, 
aus Orangenschalen ausgestochene Sterne, Sterne an langen Nadeln, 
Filzsterne, ab und zu ein farblich passender Brillie, … 


Und im Moment kann ich tatsächlich gar nicht genug kriegen von den 
schönen Teilen. Genial ist nämlich auch, dass man sie so nebenbei mal 
eben falten, stecken und verzieren kann. Dieser Große hat nur eine 
halbe Stunde gedauert.

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