Ich bin mal
wieder im Schachtelfieber. Diese Kippboxen haben es
mir immernoch
sehr angetan. Also habe ich einige zugeschnitten
und mit passendem
Papier zurecht gelegt. Und während ich so
am Wurschteln bin, kommt
– erst nach erstaunlich langer Zeit –
die Erkenntnis: kleiner
geht das auch!
Gleich alles
beiseite geschoben, Hebelschneider geschnappt und
Pappe – und los
geht’s. Das große Original ist ja 9x12“ groß. Also
hab ich
jetzt mal 7,5x10“ probiert. Klar, mein Martha-Stewart-
Board hat ja
alle Linien, geht ganz einfach. Und nochmal
kleiner? Auch das geht: 6x8“
hat die kleine Box, das ist eine
Kantenlänge von grade mal 5cm. Auch da kriegt man locker ein
paar Bonbons, einen Gutschein oder ein
Schmuckstück rein.
Aber
nacheinander. Irgendwie wills grade immer vintage. Und
hier habe ich tatsächlich mal Vorder- und Rückseite eines DP
benutzt. Normalerweise nutze ich nur die neutraleren Rückseiten.
Aber hier haben die Streifen so fröhlich gewunken, dass sie mal
in
den Vordergrund durften.
Und zu den
frechen Herzchen durfte dann auch das
peppige Karoband in kräftigen
Farben stoßen.
Die nächste Große: Diesmal
passte mir das
Schriftenpapier am besten zum Grundton.
Dazu wollte
ich dann auch nur einen
Schriftzug als Verzierung.
Jetzt wirds kleiner: Im berostore
(beim bekannten Auktioshaus …)
habe ich diesen Karton gefunden, der
etwas dunkler und
kräftiger als das Savanne von SU ist. Er ist
gröber und griffiger,
nicht so „sauber“. Und lässt sich
wunderbar verarbeiten.
Und hier habe ich einfach mal frech über die
ganz feinen
Blümchen noch einen kräftigen Schnörkel gestempelt. Einer
meiner geliebten Schnörkel von Judi Kins. Ob das honigfarbene
Band
eine gute Wahl ist? Ich bin mir immer noch nicht sicher.
Aber der Ton
ist im Papier. Also druff.
Dazu die kleinen geprägt-stanzten Schmettis von SU …
… und ein
kleines Label von SU. Ich muss ja immer sehen, dass ich
die Texte an
meinen Projekten irgendwie relativ neutral halte,
weil ich nicht
vorher weiß, zu welchem Zweck die Kunden die
Sache kaufen wollen.
Und zu guter
Letzt der Mini. Nach soviel Braun war mir nach
Petrol zu Mute. Und
dann fiel mir noch ein Streifen von dem
Jeanspapier in die Finger.
Schnell kamen die Sternchennieten
und die feste naturfarbene Kordel
dazu.
Dann das
kleiner gestanzte Label von SU
mit einem Mini-Spruch.
Auf der
Rückseite einfach noch 3 Sternchen. Jetzt erst kam mir
die Idee,
auch hier noch den Schnörkel aufzustempeln. Es gefällt
mir auch so,
dass die Abdrücke nur neben dem anderen Zierat
sind. Aber der
petrolfarbene Abdruck hob sich noch nicht genug
ab. Also habe ich
jetzt zum weißen Gelstift gegriffen.
Und die
Schleife. Das Material der Kordel passt zum Stil, sieht
aber als Schleife nicht schön aus. Die Spitze sieht einfach toll
dazu
aus, sperrt sich alleine aber auch gegen die Schleife.
Also habe ich
aus der Spitze eine Schleife gelegt und die direkt
an der Mittellinie einfach
in die Kordel eingeknotet. Nun ist es
eine schöne, volle Schleife, aber
ohne Geknuddel.
Wenn einen so richtig was packt, dann geht es auch ganz schnell
von der Hand. Ich finde diese Boxen auch deshalb so klasse,
weil sie gar nicht lange dauern und effektvoll aussehen.











