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Donnerstag, 16. Juni 2016

Die Hochzeitsglocken haben geläutet!

und zwar in der nächsten Generation! Da meine Herkunftsfamilie 
sehr groß und von Alter weit auseinander gezogen ist, ist der älteste 
Cousin meiner Kinder (11 + 15) schon 32. Da kann man dann auch ans 
Heiraten denken. Seine Frau hat eine ganz wunderbare Deko entworfen, 
und viele, viele Helferlein haben sie für die beiden umgesetzt.

Mein Anteil daran war das Stanzen von 350 Herzen. Also eigentlich 700. 
Weil sie nämlich beidseitig an 350 Schischlikspießen landeten. Sie hatte 
ein entsprechendes Bild bei Pinterest gefunden und mir gemailt.
Da die Einladung in weiß und Packpapierfarbe (also Craft) gehalten war, 
habe ich alle meine Reste in weiß, creme, beige, craft, schimmer und gold rausgekramt und wild angefangen zu stanzen. Die Kiste konnte sich 
hinterher sehen lassen:


Hier sieht man gut die verschiedenen Papiere, 
die sich toll gemischt haben:


Diese Herzen wurden entlang der Wege in die Wiese gepiekt.


Die Hochzeit fand unter freiem Himmel statt, dafür war ein breites 
Juteband ausgelegt worden als Gang, daran entlang piekten die 
Herzen, und rechts und links standen die Stühle.

Herzen am Spieß zur Hochzeit

Gläser mit Rosenblättern brachten etwas Farbe.



An Stöcken hingen Flaschen mit Schleierkraut.


Und nach der Trauung fingen die vielen Kinder an, die Herzen zu 
„ernten“. Sie landeten dann in Beeten, Taschen und Jackettaschen 
von Vätern. Als sich die Gesellschaft nach drinnen verlagerte, 
habe ich die Restlichen eingesammelt. Denn: die Trauzeugin will 
die Herzen im August bei ihrer eigenen Trauung recyclen …

Und nun will ich Euch die zauberhafte Deko nicht vorenthalten. 
Die Tische waren schlicht eingedeckt. Über jeden der runden 
Tische zog sich ein breites Jute- mit einem schmaleren Spitzenband.


Auf diesem Mittelstreifen standen dann verschiedene Flaschen 
und Fläschchen mit ganz wenigen zarten Blumen, dazwischen 
2 Kerzen – ein Traum!


Die Plätze waren nur Tischweise eingeteilt, auf jedem Tisch stand ein 
eingesägtes und golden besprühtes Schleichtier mit der Karte mit Namen.


Für jedes Kind lag dazu Malpapier, 
Stifte und ein solches Schiff in der Mitte.


Bei jedem Gedeck lag in der Mitte so eine Serviette mit Umschlag. 
Schon den selbst gestalteten Stempel finde ich toll. Darin befinden 
sich Blumensamen-Tütchen. Bei mir waren es auch noch passender
Weise Vergissmeinnicht-Samen. Was für eine tolle Idee!


Später am Abend konnte ich mir nicht verkneifen, 
mit den Flaschen zu spielen. Hier einfach einige Impressionen:




An den Wänden waren verschiedene Tische aufgebaut. 
Es gab den Tisch für das Postkarten-Gästebuch 
und das Fingerabdruck-Bild …


die Ecke für die Geschenke …


und das Karten-Köfferchen für Leute, 
die mit einem Briefumschlag angerückt waren.


Hier sieht man jetzt auch meine Karte, 
die ich für die beiden gemacht habe.
Daneben stand als Deko dieser Turm aus Kisten:


Einfach genial!!!

Als um 21:30 der Brautwalzer begann, hatte ich inzwischen einige Gäste 
mit einer kleinen Überraschung ausgestattet. Denn trotz 700 großer 
Herzen war meine Restekiste nicht wirklich leerer geworden, 
und zusätzlich lagen nun auch noch die Reste vom Stanzen dabei. 
Also habe ich mir alle ganz kleinen Herzstanzer geschnappt - 
und einfach weiter gemacht. Mit dem Berg von Miniherzen 
habe ich dann 21 kleine Tütchen gefüllt. 


Und während die beiden fröhlich tanzten, haben die Gäste ab und zu 
eine Hand voll Herz-Konfetti über sie geworfen. Das sah einfach nur 
zauberhaft aus.

Es war eine so rundum gelungene, harmonische Feier! Sogar meine 
Kinder haben sich wohl gefühlt und fröhlich lange mit gefeiert. (oft sind 
solche Familienparties für Kinder ja doof …). Und das strahlende 
Brautpaar hat alles sehr genossen.

Sonntag, 23. März 2014

Resteverwertung, die 2.

Es wird mal wieder Zeit, mich hier auf meinem Blog zu tummeln. 
Wir schon vor ein paar Wochen versprochen, habe ich mich mit 
meiner Restekiste beschäftigt. Zu viele kleine und große 
Rechtecke schlummern darin und drängeln sich oftmals oben 
raus. Also habe ich mir eine A6-Karte als „Rahmen“ 
geschnappt und munter bunte Teile aneinander gelegt. 
Witzige Formen-und Farbenspiele sind dabei herausgekommen.


Und siehe da – es kamen auch geprägte Papierteile und 
unfertige Papierblumen und kleinere Stanzteile zum Vorschein.

 

Schließlich sogar eine dunkelviolett embosste Katze, 
die einfach auf diese Montage musste.


Die nächsten habe ich – entgegen meinem Vorhaben – 
dann doch auf eine B6-Karte geklebt. Ich fands ja witzig. 
Aber ich denke, dass das viele nicht verstehen werden. 
Also doch aufkleben.

 

 

Und diese habe ich schon mal mit einem Label versehen. 


Alle anderen Karten kriegen natürlich auch noch einen 
Stempelabdruck, ein Label, einen Spruch. Aber da lasse 
ich mich selbst überraschen. Es bleibt spannend …


Montag, 17. Februar 2014

Resteverwertung

Kennt Ihr das auch? Kaum hat man mal angefangen zu werkeln, hat man einen Haufen Schnittreste da liegen. Vom Zuschneiden der Karten, der Matten und überhaupt. Aber wer schafft das schon, so wunderbares Papier einfach wegzuwerfen – das kann man doch alles noch irgendwann mal brauchen!!!!!
Wenn wirs denn täten …

Gestern brauchte ich eine Jetzt-sofort-Karte, und diese Stücke lagen noch vom Zickzack-Wasserfall da. Tja, und da machte es Klick! Hau doch einfach ein paar Stücke Papier zusammen und mach was drauf. Wird schon passen ...


Und wie das passt! Ich bin selbst ganz angetan, wie simpel das ist. Genug Fläche zum Schreiben ist hinten drauf allemal. Ich werde mir Schablonen machen für A6, B6, Din lang und Quadrate, damit ich meine Montagen hinterher gut in die Standardumschläge reinkriege. Manche Stücke kann man dabei ja auch noch bestempeln, prägen, mit Bordüre stanzen, abrunden ... 

Und dann: weg mit den Resten - unters Volk!