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Samstag, 7. Januar 2017

Pocket Letter "stamping into the new Year"

Dieser PocketLetter-Tausch war etwas Besonderes. Meine zugeloste
Partnerin war eine englische Künstlerin, die in Norddeutschland lebt.
Und der PL, den sie für mich gestaltet hat, ist so wunderbar – gemalt,
gematscht, zentangelt, gestempelt, Collage, … so viele Techniken
durcheinander und doch so harmonisch und einfach reich. Ich konnte
mich gar nicht satt sehen.


Das Thema war schlicht „stamping into the new year“. Sie hat eine
zauberhafte Phantasiewelt erschaffen.



Mein PL besteht aus lauter gestempelten Frauen, alle mit etwas
Stoff/Band und etwas Blingbling ...



Der tolle PL für mich hat  mich inspiriert, ein bisschen für meine
Rückseite zu improvisieren. Ich habe ein großes Blatt Aquarellpapier
mit Aquarellstiften schraffiert ...



... und dann mit Wasser vermalt. 


Aus den vielen Teilen habe ich diese Zusammenstellung gewählt.



Auch die Goodies sind meist mehrlagige kleine tags, die ich aus
selbstgestaltetem Papier gemacht habe.


Leider habe ich keine Raktion der Empfängerin bekommen.

Montag, 12. Mai 2014

Der 1. Wanderstempel

So, langsam gibt’s mal wieder was zu zeigen. 
Der 1. Wanderstempel im Stempelhühnerhof ist nämlich fertig 
gewandert. Die Aktion war ganz simpel, die liebe Kalli hat sie 
ins Leben gerufen. Sie hat einen Clearstempel an ein Hofhuhn 
geschickt, das sollte damit ein Projekt werkeln, das aber 
niemand zeigen, sondern nur ein Foto an Kalli schicken.
Als Kalli dann im Hof gefragt hat, wer mitmachen will, haben wir 
sofort Schlange gestanden, und so hat es 3 Monate gedauert, 
bis der Stempel bei allen 15 Hühnern einmal zu Gast war und wir 
alle damit gebastelt und fleißig Bilder zu Kalli gemailt hatten.

Und so sah der Stempel aus: 

 

Mindestens die Hälfte von uns hat erstmal geschluckt, als sie den 
Stempel in der Hand hatte. Aber allen ist dann was Tolles dazu 
eingefallen. Es gibt schon Bilder bei Katja, Anne, Cado, Daisy, 
Strolchi, Herbsti, Elke, Ulla, Aoutienne und anderen mehr.

Als der Stempel bei mir ankam, war ich erstmal ratlos. Aber da 
waren grade eine SI aktuell – die Aquarelltechnik – und eine Scetcher(ei),
und da hat es bei mir dann doch gerappelt. Daraus sind dann 
diese 2 Karten entstanden: Die rechte davon war die allererste 
und gefällt mir immernoch am allerbesten.


Diese 2 sind dann ein paar Tage später entstanden, da hat das 
mit der Wassermenge nicht sooo gut hingehauen, auch die Himmel 
sind nicht ganz so schön. Aber sie sind doch auch gelungen. Das 
Irre an der Technik ist ja, dass man nicht wirklich im Griff hat, 
was dabei rauskommt.


Bei HeatherTelford hatte es da grade ganz viele Karten mit der 
Aquarelltechnik gegeben, die uns inspiriert haben. Ich selbst habe 
dann ja auch noch einige mehr gemacht, die ich schon gezeigt 
habe. Aber diese hier waren die ersten.

Inzwischen ist der Stempel unter den Teilnehmerinnen verlost worden 
und darf nun in der Schweiz ganz oft aufs Papier hüpfen. Herzlichen 
Glückwunsch, Cado!

Mittwoch, 19. Februar 2014

nochmal Aquarellkarten

Ich habe nochmal ein bisschen rumgeplantscht. 
Das macht einfach zu viel Spaß.

Ich habe wieder ein Aquarellpapier in Segmente eingeteilt 
und mir Stempelchen zusammen gesucht. Dann habe ich fleißig 
gekleckst, und das ist dabei rasugekommen:

Diese Libelle sollte zart fliegen – und wurde dann für meinen 
Geschmack viel zu kräftig. Also konnte ich mit Koloration bei den 
vielen kleinen „Löchern“ nicht mehr viel ausrichten. Damit sie aber 
doch noch etwas Schwebendes, Zartes bekommt, habe ich drumrum 
alles abgeklebt und dann mit Schimmer gespritzt.


Ein bisschen von dem Schimmer ist dabei auch auf diesen 
Kastanienblättern gelandet. Bei Blättern denkt man ja meistens 
an Herbst. Aber durch die hellen Farben und auch das bisschen 
Schimmer hat diese Karte doch eher was Leichtes, Frühlingshaftes.


Nach ein paar Kommentaren im Hühnerhof habe ich mich bei 
diesen Muscheln nun für blau entschieden. Und da das 
eigentliche Bild schon eine schmale blaue Matte hatte, 
habe ich für den Kontrast einfach noch die breite, 
perlmuttschimmernde Matte dazu gemacht.


Damit es endlich draußen auch Frühling wird, kommt hier nun die 
klassische Tulpe ins Spiel. Bei dem Stempel finde ich den Effekt 
von verlaufendem 1. und scharfen 2. Abdruck besonders gut, weil 
der Stempel diese Minipünktchen um die Kontur hat. 
Bei der kleinen Feder fiel mir beim Arbeiten nicht so viel ein, wie ich 
erwartet hatte. Aber dafür fand ich dann diese echte Feder und 
den Spruch dazu. Einfach mal was ganz anderes …


Und noch mehr Frühling. Als 1. habe ich ein zartes Grün auf die 
echt nasse Fläche getupft. Dann als 2. die Blüten. Der Blüten-
stempel ist voll flächig. Ich habe ein ganz helles Blau und 
Lavendel genommen. 3. In die Mitten habe ich Ton in Ton einen 
kräftigeren Ton gewählt. 4. Weil die blauen Blüten mir noch zu 
blass waren, habe ich die Spitzen der Blütenblätter nochmal 
eingefärbt und abgestempelt.
Und als alles ganz trocken war, habe ich 5. die Ränder der 
Blütenblätter mit farblich passenden Tombowstiften angemalt 
und draufgesetzt. Ich finde es genial, wie diese Ränder wirken. 
In die Lücken habe ich dann 6. noch ein paar Blätter gesetzt.


Wer noch mehr geniale Aquarellkarten sehen will, kann ja mal 
hier im Stempelhühnerhof nachsehen. Da ist das nämlich grade 
Thema der SI (Samstags Inspiration).


Montag, 17. Februar 2014

Aquarellkarten nach Heather Telford

Nachdem ich bei Heather Telford diese wunderbaren 
Aquarellkarten gesehen und ihr herrlich anschauliches 
Video inhaliert habe, musste ich natürlich selbst ran. 
Und weil ein Test alleine nicht taugt, habe ich nach ihrem 
Vorbild gleich ein ganzes Aquarellpapier-Blatt in Felder 
eingeteilt und dann drauflos improvisiert. Denn anders 
kann man das nicht nennen. Die entscheidende Fähigkeit bei 
dieser Arbeitsweise ist nämlich, dass man es aushalten muss, 
nicht planen zu können. Klar suche ich mir Farben und 
Stempel aus, entscheide die Flächeneinteilung. 
Aber dann hört es auch schon auf.


Schon, was Wasser und Papier miteinander machen, liegt nicht 
mehr in meiner Hand. Und erstrecht nicht, wie dann der getupfte 
Hintergrund wirkt, wie stark der Abdruck verläuft, wohin die 
reingetupften Farben laufen. Ich finde es einfach wunderbar, 
wie sehr bei dieser Technik das Material sein Eigenleben 
entfalten darf.

Meine ersten Versuche kann ich jetzt noch gar nicht zeigen, 
weil sie bei einer Hühnerhofaktion mitlaufen und auf ihr Ende 
warten müssen. Aaaaber ich hab je gleich mehr gemacht.


Bei den schlichten kleinen Blümchen hatte ich plötzlich Lust auf 
noch mehr Farbe. Darum sind sie auf der zartgrünen Karte 
gelandet. Und die Schmettis flattern gleich aus dem Rahmen.


Und bei diesem Versuch brauche ich jetzt Hilfe. Ich habe die 
Muscheln auf 5 verschiedene Karten gelegt und konnte mich 
einfach nicht entscheiden, welche es werden soll. 



Ich freue mich also, wenn Ihr mir in einem Kommentar schreibt, 
welche Kartenfarbe Ihr dazu wählen würdet.

WOW! Ich fühle mich total geehrt. Keine 2 Stunden nach diesem 
Post kam schon ein Kommentar von Heather Telford persönlich!