Schon vor
einer ganzen Weile habe ich diese Kartenform bei
AnnasArt gesehen.
Sie nennt es „Karte mit innenliegender Karte“.
Da ich immer eine
griffige Bezeichnung suche,
mutiert das zauberhafte Ding bei mir zu
„2-in-1-Karte“. Voilá:
Und ich
zeige Euch auch gleich, wie das geht,
das geht nämlich eigentlich
ganz schnell.
1.
Rohling bauen
Entscheide,
wie groß Deine Karte sein soll. Bei mir ist das am
liebsten 12x17cm,
also B6. Ich brauche also einen 17cm breiten
Streifen, den ich mir
von einem 12“-Karton abschneide.
Dazu schneide ich mir von
dem “Rest“ ein Stück für die Innenkarte,
das also 13,5 x 18cm
groß ist.
Außerdem
brauche ich Deckpapiere für die Seitenflügel und
eine Front aus
ganz dunklem Blau von Mi Teintes und golden
bzw. cremegolden
schimmerndes Papier für die Matten.
Die
Grundkarte wird mittig gefalzt und dann von beiden
Seiten jeweils bei
4 3/4“. Diese beiden Streifen werden nach
innen geknickt. Der
Rohbau steht schon:
Ich markiere
von oben und unten her je 3cm und schneide
so ein Rechteck aus dem
Kartenrücken:
Jetzt
markiere ich mir in den Stegen oben und unten die
Schlitze – Achtung, meine sind zu breit geworden, die Karte
sollte darin nicht
so viel Spiel haben!
Ich kontrolliere mit
Hilfe der Matte, ob die
Schlitze passen.
Wenn ich
alle Teile aufeinander lege, sieht die Karte
im Rohbau so aus:
2.
Innenkarte gestalten
Trotz der
großen Fläche entscheide ich mich für nur ein Motiv.
Als erstes
wische ich mit einem Schwämmchen und weißer
Pigmentfarbe den zarten
weißen Hintergrund, nach oben
blasser werdend. Wenn das getrocknet
ist, stempele und
embosse ich in ganz dunklem Blau mein Motiv.
Als nächstes
mache ich mir Kleckse in Grün, Gold und Pearl
von Mica Magic auf ein
Stück Folie und male mein Motiv
mit einem feinen Pinsel damit aus.
Dabei ziehe ich Grün
und Gold in den Bäumchen ineinander. Sternchen
und
Schnee werden cremefarben. Schnell den Pinsel auswaschen!
3. Die
Flügel und die Front
… bekommen
einfach winzige Sternchen aufge“streut“,
die ich weiß stempele
und cremegold embosse. Da das
Mi Teintes-Papier sehr rau ist, bleiben
winzige Spuren vom
Pulver am ganzen Papier haften. In diesem Fall ist
das ein
durchaus gewünschter, zauberhafter Schimmer.
Vorne drauf
kommt zu den Sternchen noch der
Weihnachtsschriftzug, ein Sternchen
kommt auf den i-Punkt.
4.
Endmontage
Jetzt klebe
ich alle Teile aneinander.
Von hinten sieht die Karte dann so aus:
Die Karte
steht richtig gut. Man könnte noch die Stege mit den
Schlitzen mit
Papier und Matte bekleben, damit die Mitte
stabiler wird. Aber dann
muss ein ziemliches Papierpaket
geknickt werden, was Falten wirft,
und die geschlossene
Karte wird sehr dick. Deshalb habe ich mir das
geschenkt.
Auch die Innenkarte sollte nicht mehr als eine dünne
Matte
haben, damit sie sich schön der Außenkarte anpasst.
Schreiben
kann man auf der Rückseite der Außenkarte.
Und der Beschenkte kann
sich die Karte wie ein
gerahmtes Bild aufstellen.
Viel Spaß
beim Nachbauen, und denk dran: bitte
meinen
Workshop oder den Beitrag von AnnasArt verlinken...









