Posts mit dem Label Klorollenbuch werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Klorollenbuch werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Donnerstag, 22. Dezember 2016

2 Weihnachtsgeschenke in (Klo)rollenbüchern

Grade habe ich noch was gefunden beim Stöbern, das ich unbedingt 
zeigen muss. Mein geliebtes Theater – die Neue Bühne Darmstadt – 
hat in dieser Winterspielzeit ein eigenes Stück gezeigt: die erste 
Hälfte der „Unendlichen Geschichte“ von Michael Ende. Ich sage Dir: 
EIN Traum! Diese Kostüme!!! Und die Geschichte ist mit so viel Liebe 
zum Detail und so viel Augenzwinkern umgesetzt, dass man sich 
am Ende wirklich wünscht, sie wäre unendlich.

Ich überzeugte die Klassenlehrerin meines Sohnes (Schwerpunktklasse 
Theater!), dass sie das uuuunbedingt mit ihren Schülern ansehen muss, 
und besorgte auch gleich die ganzen Karten. Tochter Hannah war 
mit mir in der Premiere und verkündete SOFORT, dass sie nochmal hin 
will. Und so besorgten wir noch 2 Karten mehr – eine für ihre beste 
Freundin zum Geburtstag und eine für unsere unbezahlbare Claudia, Nachhilfelehrerin unserer Kinder und eine ganz feine Person.

Diese beiden Theaterkarten wanderten nach bewährter Manier in 
(Klo-) Rollenbücher. Für Claudia war das erste. 

Klorollenbuch

Im ersten Schub steckte die Theaterkarte, im zweiten stand 
ein Briefchen. 


Das blaue Schneekristallpapier sprang mir gradezu entgegen. 
Ich kombinierte es mit einem weiteren Designpapier und mit dunklerem 
Blau für die „Fassung“. An dieser Seite benutzte ich eine Baumreihenbordürenstanze (was´n Wort ...) In die Ecken der beiden
Schübe stanzte ich viele keine Sterne und klebte sie überall auf die 
Seiten der Schübe.


Auch das Griffloch war ein Stern.


Ich liiiiebe diese wilden Bändertüddel.


Und vorne drauf kam von Herzen unser „Danke“.


Das zweite Rollenbuch war also für die Freundin. Hier habe ich 
die Baumreihe doppelt gearbeitet und noch braunes Papier 
dazu genommen.


Ansonsten ist die Bauart außen und innen ziemlich gleich.



So sieht es noch mehr wie ein nächtlicher Wald mit Sternenhimmel aus.


Dazu ein Glückwunsch …


und wieder ein Bändertüddel. Dazu ziehe ich meistens eine draht-
verstärkte Papierkordel durch die Eyelets und lege in die Verdrehung 
einfach verschieden lange Bänderstückchen ein. Die Drahtenden 
werden dann noch „aufgeschneckt“.


Ich habe mich nach langer Zeit mal wieder so richtig ausgetobt.

Samstag, 15. März 2014

Gutschein fürs Kabarett

Eine sehr liebe Freundin hat heute Geburtstag. Mein Mann macht 
mit ihr Akrobatik, ich verkaufe für sie Apfelringe in Schokolade, 
unsere Tochter ist Patentochter. Jede Menge Anlass, Ihr ein liebes 
Geschenk zu machen. Mein Mann hat nun beschlossen, ihr einen 
gemeinsamen Abend im Kabarett zu schenken – zu Zweit – 
und ich habe natürlich die Karte dazu gemacht.

Frisch vom Basteltisch gehüpft:

Gutscheinkarte mit Theaterkarten

Das Programm des Theaters ist grün mit Pink (schüttel), und auf 
der Suche nach geeignetem Papier fiel mir dieses süße 
Blütenpapier in die Hände. (die herzig schnäbelnden Vögel habe 
ich abgeschnitten …)


Ich habe 2 Schübe gemacht und sie wie immer mit Papierdraht 
verbunden. Die Farben des Papieres tauchen als Schnipsel in der 
Schleife wieder auf. Den aufgerollten Papierdraht mag ich 
besonders gern.


Und meine neueste Entdeckung sind die Papierblumen, aus einem 
Kreis geschnitten und aufgerollt. Da die Blüte der langen Ranke 
auf der Rückseite gelandet ist, kam da natürlich eine hin. 
Die Blume unter der linken Blüte war mir zu hässlich. Und der 
Asymmetrie gehorchend landete die Dritte auf der unvollständigen 
Blume ganz rechts.


Der 2. Schub ist ungeschmückt. 
Aber das Papier ist ja lebhaft genug.

Normalerweise heißt es bei uns:“Ich kann das nicht, 
schreib du mal...“  Aber diesmal bin ich hart geblieben. 
Wenn er schon ohne mich mit ihr losziehen will, 
dann soll er auch selbst schreiben. 
 

Freitag, 5. Juli 2013

mein kreativer Monat Juni 2013

Der Juni war genauso voll wie der Mai. Denn da Anfang Juli wieder Premiere bei der Neuen Bühne ist, stand jetzt natürlich wieder Kulissenbauen und -Nähen an. In dieser Spielzeit gibt es: Dracula! Mit einem einfach irren Bühnenbild und einem (aus den wenigen erhaschten Fetzen zu schließen) gigantischen Sound dazu. Jetzt müssen nur noch die Schauspieler so gut sein wie immer, und dann wird es unübertroffen gut.
Außerdem hat mich mein neuer Demnächst-Job in Atem gehalten. Ab August werde ich einen Kinderchor in einer Kirchengemeinde leiten. Hab ich ja mal gelernt. Ich bin gleich ins kalte Wasser gesprungen und habe mit den Kindern für die Verabscheidung meiner Vorgängerin ein Lied geübt. Ich hoffe nur, dass die Kinder und Eltern den Schwenk zu mir bald mitmachen, sonst wird’s hart ...

Aber zurück in meinen Keller. Der Kunstmarkt am Anfang des Monats stand an, und diesmal wollte ich es wissen: sind die Einnahmen höher, wenn ich auch die aufwändigen Sachen in größerer Stückzahl zum Direkt-Mitnehmen da habe? Oder kaufen und bestellen die Leute im üblichen Rahmen?

Jedenfalls habe ich mir gezielt die Kiste mit angefangenen Projekten geschnappt und die vorbereiteten Tüten für Wasserfälle, Klorollenbücher, Kondolenzkarten und Co abgearbeitet. So ist in relativ kurzer Zeit einiges an besonders Schönem entstanden.


Viel verkauft habe ich wieder nicht, aber die Menschen um mich drumrum freut es – die bekommen grade alle besonders tolle Karten geschenkt …

Jedes Jahr im Juni laufen die Schultütenkurse im Format. Und natürlich basteln die Leute ihre Tüten selbst (ich setze nur den Rohling zusammen). Aber immer wieder bekomme ich vorher den Auftrag, ewin bestimmtes Motiv vorzubereiten. Das waren diesmal Jim Knopf und Lukas mit der Emma und jede Menge Urwald für das Marsupilami.

Von meinem Geburtstagsgeld habe ich mir die langen Stanzplatten und ein paar Stanzen für die Bigshot geleistet. Daraus ist dann diese goldige Popcorn-Box entstanden.

Ach ja - vielen Dank wieder an Ingrid von AnnasArt für ihre Idee, 
diesen Kreativen Monat zusammen zu stellen. 


mein kreativer Monat Mai 2013

Uiuiui – ist das lange her. Aber im Mai und Juni war hier dermaßen viel los, dass ich es einfach nicht geschafft habe, meine Collage rechtzeitig fertig zu machen. Da ich die aber ja für mich mache (und nicht in erster Linie für AnnasArt, wo ich sowieso nienichts gewinne), hole ich das hiermit endlich nach.


Im Mai gab es eine ganze Reihe von Anlässen, die ich bebasteln durfte. Die Bachkantate und der damit verbundene Geburtstag von Meike mit 2 musikalischen Karten (Box + Akkordeon), das Fest der Nachbarn mit Tochtertaufe und Vatergeburtstag (Blumen- + Lichtkarte), die Freundebücher für Sohn Tobias und Patenkind Ruth (Pirat und Afrika), viele, viele, viele, viele Blumen für Drehkulissen mit Knöpfen, einige Wasserfälle für besonders liebe Menschen, die Goldhochzeit von Freunden meiner Eltern, die einen Kulturgutschein bekommen sollten, eine romantische Akkordeon-Karte und die spontane Idee, aus dem entzückenden Scrappapier für meine blümelnde Freundin ganz viele Blumenpieker zu machen.

Bei einigem hat auch der Kunstmarkt Anfang Juni seine Schatten voraus geworfen. Und mit den Feiertagen, meinem Geburtstag, einem großen Familiengottesdienst und einem Besuch bei meinen Eltern war der Monat dann wirklich randvoll.


Donnerstag, 13. Juni 2013

4 Rollenbücher

Anfang Juni stand mal wieder ein kleiner Kreativmarkt an. Und dafür wollte ich mehr schöne Dinge zum Verkaufen haben. Also hab ich mal in meiner Kiste mit angefangenen Projekten gekramt und bin „furchtbar“ fündig geworden. Zum Beispiel habe ich 4 „Rollenbücher“ fertig gemacht.

Ein Konzertgutschein, ein Theatergutschein, eine Gratulation für einen „Oldtimer“ und ein „federleichtes“ Präsent.

Rollenbuch als Kulturgeschenk



Die Geige ist aus einem Stempel von La Blanche und eigentlich von ganz viel alter Schrift umgeben. So isoliert gefiel sie mir hier aber besser.

Dieser Maskenstempel ist ziemlich klein und braucht darum immer "Unterstützung", hier durch das Label und die Feder, wirkt aber einfach toll. Der dritte Schub sieht aus wie der erste.






Bei dem Oldtimer hatte ich ja an einen Mann als Adressaten gedacht. bekommen wird es nun eine Frau, die gar nicht so gerne 50 werden will. Und die Schenkenden haben lange überlegt und dann beschlossen, dass sie ihren Humor testen wollen ...
Ich wusste erst nbur, dass ich den Spruch und das Auto nutzen will. Erst nach einer Weile fiel mir der Stempel mit den zahnrädern ein, der hier hilft, die Fläche zu füllen. Damit das Auto nicht so nackig ist, hat es eine "Büroklammer" dazu bekommen, die rote Spirale. So eine ist dann auch noch vorne an die Bindung gewandert.

Rollenbuch als Geschenk für einen Männergeburtstag




Die Federn hab ich ziemlich neu als Stempel, und ich wollte sie endlich mal einsetzen. Als die Karte dann fertig war, fiel mir auf, dass ich die ja als Babykarte gedacht hatte (so eine habe ich schonmal verkauft). Aber so ist sie auch sehr schön. Ich mache die "Bindung" ja immer mit Papierkordel. Bei dieser war das Paier nicht durchgefärbt. Ich finde den Effekt an den aufgedrehten Enden sehr lebendig. (oder nennt man das: aus der Not eine Tugend machen???)

Rollenbuch federleicht




Fast am meisten Spaß macht an diesen Teilen das Spiel mit den Bändern in der Bindung - jedes Mal anders und ganz verspielt.
 

Donnerstag, 16. Mai 2013

Kulturgutschein für ein Goldhochzeits-Paar

Jetzt hab ich doch tatsächlich mal einen Auftrag von meinen Eltern gehabt. Sie sind am Wochenende zur goldenen Hochzeit bei dem ältesten Freund meines Vaters eingeladen und möchten einen Kulturgutschein verschenken.

Die Koordination war ein bisschen mühsam, denn ich sitze in Darmstadt, die Eltern in Essen, die zu Beschenkenden bei Bonn. Also hab ich mal gegoogelt und verschiedene Kulturstätten dort rausgefunden – natürlich Oper und Theater. Dann das Beethoven-Festival. Ich wollte aber auch Alternativ- und Kleinkunst-Szene und bin deshalb beim „Theater an der Springmaus“ und beim Theater in Siegburg gelandet. Was man bei so einer Recherche alles an sinnigen und unsinnigen Homepages findet …

Egal. Ich hab einiges an Spielplänen bekommen bzw. mir ausgedruckt und in einem sehr großen „Klorollen“buch versteckt. Das hat 5 Schübe – im ersten eine große Karte, auf der meine Eltern was schreiben können (und eine ganz kleine Karte, auf die ich selbst einen Glückwunsch geschrieben habe). Dieses entzückende alte Pärchen ist einfach wie gemacht für diesen Anlass.

Kulturgutschein im Rollenbuch

Und dann folgen die anderen Schübe für Oper, Theater, Konzert und Kleinkunst – jeweils mit entsprechenden Motiven versehen.


Ich liebe es, Papier zu reißen. Es hat einen eigenen Willen, einen eigenen Ausdruck. Bei den Farben habe ich wieder Erdtöne mit Bordeaux kombiniert, einfach edel zu jedem Anlass. Der helle Streifen an der Seite ist ein Karton, der mit Efeuranken geprägt ist.


Gestempelt habe ich mit SU Savanne und Schoko und StazOn Timber Brown. Und manchmal ist Versamark für den Hintergrund dabei. Koloriert ist das Pärchen auch mit den SU-Kissen, direkt mit dem Pinsel vom Kissen genommen. Bei den Masken hier sieht man leider kaum die feinen Lienien der Schrift drumrum.


Die Schübe sind jeweils am Ende mit einem schnörkeligen Eckenstanzer gelocht. Da habe ich dann das Bändchen durchgezogen, damit die Züge gut aus den Hüllen rutschen. Am Schluss ist es immer witzig, mit dem Papierdraht und verschiedenen Bandstückchen einen netten Verschluss zu zaubern.


Nun habe ich das Werk zu meinen Eltern geschickt (für ein Heidengeld) und hoffe, dass es wirklich morgen da ist. Mal sehen, was meine Eltern dazu sagen. Und das Goldpaar natürlich … Mein Mann war ungewöhnlich deutlich: „Das ist aber besonders schön geworden!“ Ich hab mich nicht gewehrt ...



Dienstag, 12. Februar 2013

Kultur-Gutschein

Mal wieder ein großes „Klorrollen“-Buch, 
diesmal von der Gestaltung her eher Musik-lastig.

Rollenbuch als Kulturgutschein

Und noch für keinen bestimmten Zweck. Mal sehen, ob das jemand kauft, 
oder ob ich mal wieder selbst Kultur verschenke. Im Frühjahr kommen ja 
auch ein paar Märkte, für die ich Ware brauche.


Das rosane Papier ist jedenfalls diesmal ein selbst Geschöpftes. 
Darum ist es relativ schlicht eingearbeitet. Ich finde den natürlichen 
Rand so schön, den wollte ich nicht stanzen. Und zu dem groben 
Papierrand schien mir dann der grobe Rupfen irgendwie passend.


Bei Bedarf gibts dann noch einen schönen Spruch 
auf einen der Einschübe.


Donnerstag, 27. Dezember 2012

Theater, Theater ...

der Vorhang geht auf! Obwohl – in dem Theater, für das ich neuerdings immer Karten verschenke, gibt es gar keinen Vorhang. Seit Jahren schon kenne und liebe ich die Art der „Neuen Bühne Darmstadt“, Theater zu machen. Erfahrbar, erlebbar zu machen. Und seit einem Jahr bin ich Teil davon und gehe völlig darin auf. 
Ich darf nämlich als Ehrenamtliche (gegen eine geringe Aufwandsentschädigung) am Bühnenbild mitarbeiten. Und zwar nicht nur mit der Nähmaschine sondern auch mit Ideen und Vorschlägen, mit vielen, kleinen Tricks, wie man dieses oder jenes Problem lösen könnte.
Das beinhaltet allerdings keinen Vorhang, den gibt es wie gesagt nicht. Es sei denn, man würde die profane Eingangstür des alten Kinos in Darmstadt-Arheilgen als Vorhang bezeichnen. Denn in dem Moment, wo man das Haus betritt, wird man von den Schauspielern ins Stück mit reingezogen. Sie sind bereits in ihr Kostüm, Sprache, Bewegungsmuster und Charakter geschlüpft und bedienen so beim Essen, wenn man sich an den kleinen Tischen niederlässt und aus der Speisekarte passend zum Stück auswählt. Da kann es schonmal vorkommen, dass Moliére oder Ludwig XIV., Dorfrichter Adam oder Don Camillo Dir Dein Abendessen bringen. Und dann gibt es Theater mittendrin und um Dich drumrum und zaubert Dich in eine andere Welt.
Und weil ich so davon überzeugt bin, dass das „Theater für die Sinne“ einfach wunderbar geeignet ist, Menschen zu verwandeln und zu entspannen und einfach für ein paar Stunden aus der Wirklichkeit zu entführen, verschenke ich nun dauernd Theaterkarten.

So, und jetzt sind wir endlich beim Thema. Ich habe ja schon ein paar „Klorollenbücher“ gezeigt. Inzwischen sind da allerdings längst keine Klorollen mehr drin. Ich brauche für die Theaterkarten und -Programme ein viel größeres Format. Und darum nehme ich einfach farblich passenden Karton und mache mir die 3-4 Schübe selbst.

Das erste Exemplar hat Hannahs Klarinettenlehrerin bekommen als Dankeschön. Sie ist eine Lokalgröße, eine wunderbare, inspirierende Frau, die international gefeierte „Queen of Klezmer“ - und wohnt 3 Häuser weiter vom Theater, war aber noch nie dort. Als sie uns nun half, für Hannah sehr günstig ein richtig gutes eigenes Instrument zu finden und zu kaufen, da habe ich die Änderung dieses unhaltbaren Zustandes eingeleitet:

Rollenbuch mit Theatereinladung



Die Rollen werden immer flach gedrückt und dann links mit drumgeklapptem Schmuckpapier geschlossen und gleichzeitig damit gebunden. Am rechten offenen Ende gibt es dann die Möglichkeit, Textkarten, Eintrittskarten, Programmhefte oder sonstwas reinzustecken.
Die Bindung mache ich inzwischen in der Regel mit papierummanteltem Draht. Das hält gut, lässt sich ganz toll formen und ist selbst schlicht ein Hinkucker.

Das Zweite haben liebe Nachbarn bekommen. Eine kulturell, vor allem musikalisch und schauspielerisch sehr interessierte und aktive Familie, die dieses Jahr durch eine ziemliche Durststrecke musste. Und als sie neulich so seufzte:“Wenn ich dran denke, wie lange wir nicht mehr im Theater waren ...“ - na, da war das natürlich für mich ein Steilvorlage!


Diesmal die Farben gedeckter. Den Hintergrund bilden auf allen drei Schüben die wunderbaren Unterschriften-Stempel von Judi Kins. Auf einem sind Unterschriften von allen berühmten Komponisten versammelt, auf dem anderen die von Malern aus allen Jahrhunderten. Mit Versamark gestempelt bilden sie passende zarte Hintergründe für Kulturelles. 


Diesen Spruch habe ich in beiden Karten verbraten - 
er passt einfach so gut zu solchen Menschen.


 Dieses Gebilde ist total einfach zu machen. Eines der Bänder wird an der Wickelstelle des Drahtes angeknotet, alle anderen Bandstückchen werden einfach oder zur Schlaufe gelegt drauf gelegt, und dann hält das erste Band mit einem einfachen Knoten alles zusammen. Dann noch ein Drahtende um den kleinen Finger wickeln - fertig.



Und zu den Karten gleich noch den Babysitter-Gutschein dazu, damit der Abend richtig entspannt und rund wird.


Mittwoch, 16. Mai 2012

Noch mehr Klorrollen-Bücher

Ich gehe gerne mit Freundinnen ins Theater, und so ergab es sich, 
dass ich beschlossen habe, noch ein paar Rollenbücher für 
Theater-Gutscheine zu bauen. Die Dinger machen richtig Spaß 
und sehen so pfiffig aus. 
Das Auswählen der Papiere und Stempel und Stanzen und Bänder, 
die Entscheidung, wie die Einstecker rausgezogen werden,  ...

Rollenbücher

Das rote Rollenbuch besteht aus Designpapier, das mit Text 
bedruckt ist, und hat 4 Schübe, jeweils mit einer roten Blume und 
einem anderen Stempel. Jeder dieser Stempel hat auch irgendwie 
Schrift mit drin. Auf der dritten Seite sitzt ein solcher Schmetterling. 
Und da gefiel es mir, bei den Schüben das Loch für das Zugband 
in Form eines Schmetterlings zu stanzen. Die Schrift geht schon 
in Richtung Kultur im weitesten Sinne.


 Das braune Rollenbuch in der Mitte ist sehr kulturlastig, weil es vorne 
die Masken, in der Mitte diesen Lyraspieler und die Noten und auf der 
letzten Seite noch mehr Schrift und die Schreibfedern hat. Ich hab mich 
gefreut, dass ich endlich mal diesen jugendstiligen Eckenschnörkel 
einsetzen konnte. Der filigrane Eckenstanzer hat prima Löcher für das 
Zugband hergegeben.


Das grüne Rollenbuch spielt einfach mit den Braun- und Grüntönen. 
Es hat Spaß gemacht, mit dem kleinen Rest rumzuspielen, 
bis auf jeder Seite das grüne Band doch irgendwie auftauchte.


Aber der Gutschein für einen Theaterbesuch für eine Freundin 
war leider viel zu groß, um da rein zu passen. Und weil sie 
ein Mensch ist, der es gerne natürlich mag, habe ich hier eine 
A5-Mappe gemacht, in der alle Unterlagen drinsteckten. 
Es gibt ja Menschen, die ertragen das Geräusch von 
reißendem Papier nicht. Aber aussehen tut es toll!


Freitag, 27. April 2012

Rein - Raus - Schön!

Ich muss endlich mal wieder was Basteliges zeigen hier. 
Und zwar ein sogenanntes Klorollenbuch. Fürchterlicher Name ... 
Und man sieht auch von den Dingern gar nichts,
aber sie sind so schön stabil.

Also: man nehme beliebig viele leere Toipapier-Rollen, drücke sie
schön platt und beschwere sie für einige Tage mit vielen, vielen
Büchern, damit sie nicht so widerspenstig wieder aufspringen.
Dann schneide man je Rolle ein selbst bestempeltes oder
Designpapier zu - 1cm breiter als der Umfang der Rolle und mind. 
1/2cm länger als die Länge der Rolle.

Die Rollen klebt man auf die Papiere so, dass das eine Ende
bündig ist und das andere einen Überstand hat. Um da richtig
zu zielen, legt man die Rolle quer vor sich und hat dann links
das Bündige und rechts den Überstand. Und hinten unten die
Überlappung. Am besten erst zurechtlegen und vorknicken
und dann kapieren ...
und dann kleben.


Das nun an einem Ende überlappende Papier wird vorsichtig
mit etwas Klebendem versehen (ich bevorzuge UHU extra) und
vorsichtig nach innen geklappt und angeklebt.
Achtung, es könnte in den Ecken reißen.

Wir schneiden je Rolle aus einem einfarbigen Karton (hier Kraft)
ein Stück, das *Breite der umklebten Rolle X 8cm* groß ist.
Das Stück wird nach 2, 4 und 6cm gefalzt und an den Schmalseiten
gestaltet (distressen, Bordüre stanzen, wischen, ...)  Die Mitte wird
aneinander geklebt. (Dieses Prinzip hat sich die liebe Nelli
ausgedacht.) In dieses Endstück kommt später die Rolle rein.


Außerdem schneide ich 2 andersfarbige Stücke in
*Breite der Rolle X 4cm* zu. Diese kleinen Stücke werden
an einer Längsseite genauso gestaltet wie das Endstück
und dann hinter die ersten 2cm der Schmalseiten des Großen
geklebt. Dann wird die Rolle mit der bündig geklebten Seite
in dieses Endstück reingeklebt und so geschlossen.
Das offene Ende der Rolle muss nun das mit dem 
Eingeschlagenen sein und die Klebenaht auf der Rückseite unten.


Da ich von diesen gestalteten Rollen ja mehrere aneinander
machen will, stanze ich in das Endstück bei allen Rollen 2 Löcher
und versehe wie mit Nieten. Dabei achte ich darauf, dass bei der
untersten Rolle meines Buches die Niete nach hinten zeigt,
weil das das Äußere ist, das man sieht.



Das Äußere der Rollen kann ich nun mit Stempeln, Papier,
TAG´s gestalten. Meine Gestaltung sollte aber nicht zuuuu dick
auftragen, weil das "Buch" sonst so aufsperrt. Jetzt verbinde ich
meine Rollen mit einem Band, einem Draht, einem ... 
was mir so einfällt. Hier ist es ein mit Papier ummantelter Draht.

 

Aber nun muss ja auch noch was rein in mein Buch. 
Dafür schneide ich aus einem relativ neutralen Papier je Rolle einen
Papierstreifen, der sich genau da reinschieben lässt (messen,
muss etwas schmaler und genau so lang wie die Rolle sein).
Außerdem stanze ich mir 2 kleine Papierkreise oder TAG´s
oder etwas Ähnliches aus, das ich beidseitig als Griff an den
Streifen kleben kann. Auch hier mache ich eine Niete rein,
damit ich noch ein kleines schmückendes Band
befestigen kann.

Auf die Papierstreifen kann ich nun ein Gedicht schreiben,
Fotos kleben, Gutscheine ausstellen, ... In einem Fall habe ich
sogar mal 3 eigene Rollen etwas größer gebaut,
damit ich dann in ein Fach eine Theaterkarte reinstecken konnte.

Rollenbuch

Und ganz ehrlich? Klorollenbuch ...
Das Ding heißt zwar in Bastlerkreisen so, da kann ich nix mehr
dran drehen. Man findet auch Clips bei YouTube unter
"Toilet-Tissue-Tube-book" oder so. Aber wie man hier sieht,
wollen die Rollen einfach rund sein. Ich werde darum in Zukunft
immer die Versteifung innerhalb der "Buchseiten" aus
irgendeinem dünnen Karton selbst schneiden und falzen. 
Das wird viel flacher und schöner.

Und der so verschenkte Theaterbesuch war ein voller Erfolg!