Ein Jahr ist es nun her, dass dieser Artikel in der Zeitung über mich erschien. Ich hab mich lange nicht getraut, ihn zu zeigen. Aber ich glaube, mit so großem Abstand darf ich das hoffentlich hier veröffentlichen.
Spannend war es. Und toll ist es geworden! Aber der Reihe nach …
Spannend war es. Und toll ist es geworden! Aber der Reihe nach …
In unserem
„Darmstädter Echo“-Ableger, der Südhessenwoche, wird jede Woche
über irgendeine Person aus der Region berichtet. Sogar mit Bild. Da
ist echt Hinz und Kunz dabei – die Cart-fahrende 10-Jährige und der
Schrott-zusammenschweißende 80-Jährige. Anfang des Jahres
2013 berichteten die beiden Autoren über sich selbst und die Entstehung
dieser Artikel und schrieben u.a., dass sich 70% der Leute selbst
bewerben. Jo, dachte ich, das kann ich auch!
Und hab mich
per e-Mail beworben. Anfang März war Herr Buxmann dann bei mir im
Keller. Vorausgegangen waren 7 Wochen harter Arbeit, denn in 5 Jahren
hatte sich mein Keller mit allem, allem Möglichen gefüllt, das
Gerümpel stand vorm Regal in zweiter Reihe, auf den Waschmaschinen
türmten sich „was mach ich denn damit???“s, die Konserven- und
Weinecke an der Treppe war völlig durcheinander – so konnte ich
keinen Besuch empfangen! Und das Ausmisten tat sooo gut. Wenn ich danach mal
eben im Dunkeln in den Keller ging und den gewohnten großen Bogen
ums Regal lief, musste ich über mich selbst lachen – denn da stand
ja gar nichts mehr im Weg, das ich umgehen musste.
Herr Buxmann
hatte vorher gesagt, er werde etwa 30 – 45 Minuten bleiben und am
selben Tag 7 Leute besuchen. Strammes Programm. Natürlich habe ich
vorher viel gegrübelt: wie ist der drauf, was wird er fragen, wie
pule ich einem Laien in Sachen Papier das Wesentliche meiner
Faszination so bei, dass es im Artikel dann noch gut und richtig
rüberkommt? Alles überflüssig. Es war so nett und entspannt, dass
es mir leicht fiel, mich und meine Arbeit rüber zu bringen. Am Ende hatten
wir nur das Problem, wie wir diese vielen verschiedenen Papierobjekte
wie Drehkulissen, Endloskarten und Turmdosen, die sich auch noch
bewegen müssen, um ihren Zauber zu entfalten – wie man die auf EIN
Foto bringt …
Ach
übrigens: als Herr Buxmann ging, waren 1 ½ Stunden rum – und ich
hatte das Gefühl, er wäre gerne noch geblieben ...


