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Montag, 26. Februar 2018

ein Geburtstags-Flip-Album

Ich habe mich mal wieder an einem Flipalbum ausgetobt. Die Tochter
von Freunden und Freundin unserer Tochter ist 18 geworden. Da sie als
Kind ca. 5 Jahre lang mein Tageskind war, habe ich aus all den Jahren
viele, viele Fotos mit ihr. Und die habe ich ihr nun zu einem Album
verarbeitet. Denn diese junge Dame ist für mich schon ein besonderer
Mensch, und dann lege ich mich gerne ins Zeug.

Meine Vorgaben waren: sie mag helles Grün, nicht so gerne Mädchenrosa
und eher nicht vintage. Es gibt unterschiedlich viele Fotos aus diversen Zusammenhängen, sprich: unterschiedlichen Platzbedarf für die Bilder.
Und ich wollte zu den Bildern was schreiben und meine Gratulationskarte integrieren.

Also habe ich erstmal ein Grundgerüst gebaut: erst die verschiedenen
Seiten mit Klappen und Einsteckfächern. 







Die Rücken dieser Seiten sind unterschiedlich breit, damit ich sie
ineinander montieren konnte.


Dann konnte ich den Rücken der Gesamtkonstruktion vermessen
und die Hülle bauen.





Als nächstes habe ich diverse Designpapierblöcke und meine Kisten
durchforstet und mich für das Farbschema „warmes Grün – zartes
Grün – türkis - gebrochenes Rosa – Flamingo – Orange - Hellblau“
entschieden. Ich habe lauter jugendlich-frische Papiere mit Flamingos,
Melonen, Erdbeeren, Donuts, … gefunden. Und passendes Washitape!


Für die Montage des Grundgerüsts habe ich die Seiten mit Tape eingeklebt
und dann lauter Bänder darum gebunden und am Rücken verknotet.
Weil man diese Bänder nie so fest geknotet bekommt, wie man möchte,
habe ich das letzte dieser Bänder dann einfach um alle anderen geknotet.
So wurden alle in die Mitte des Rückens gezogen und dabei ein bisschen
strammer. Und die Seiten halten auch dann noch im Buch fest, wenn sich
das Klebeband irgendwann mal altersbedingt aufgelöst hat.

 

Das Beziehen der Seiten mit den Designpapieren hat auch eine Weile
gedauert. Dann habe ich die Fotos den Seiten/Fächern zugeordnet
und losgelegt. Matten, Kommentare auf die Rückseiten schreiben, ... 


Witzig fand ich die Entdeckung, dass es ein Buchstaben-Stempelset gibt,
in dem das Hashtag-Zeichen drin war. Es war zwar eine elende Fummelei,
die Wörter zu schreiben, aber der Look ist so richtig frech und jugendlich
geworden und gefällt mir selbst richtig gut.


Manche Fotos sind einfach angeklebt, manche haben Text auf der
Rückseite und sind deshalb zum Klappen, manche Seiten sind mehrfach
zum Ausklappen. Es hat einen riesigen Spaß gemacht.

Mittendrin im Album ist dann noch meine Gratulationskarte: eine
Popup-Panel-Karte. Ich habe einfach dieselben Papiere genommen ...


 ... und passende Blumen auf aquarelliertes
Designpapier gestempelt.



Hinter dieser Klappe mit gestempeltem Label versteckt sich
mein eigentlicher Brief.


Das Äußere des Albums habe ich als Letztes gemacht. Ein aktuelles
Foto von ihr, noch ein paar von den Blümchen und ein paar weitere
Schriftstempel, denen ich einfach wieder das Hashtag vorgesetzt habe. 


Das rohe Album, das ohne Fotos noch beunruhigend leer war, war jetzt
so dick, dass ich am Schluss noch das hellblaue Band unter dem Foto
entlang führte, um das Album vorne zubinden zu können.


Und das Mädel war glücklich ...

Montag, 11. Juli 2016

Passwortbüchlein

Meine Tochter meinte neulich: Ich hab 1000 Mailadressen und 
Accounts irgendwo. Aber ich komm an das meiste nicht dran, 
weil ich die Passwörter vergessen habe …

Das muss Muttern natürlich ändern! Die beiden Deckel für dieses 
Passwortbüchlein habe ich rumfliegen gehabt aus so einem Fertig-
Scrap-Set. Die habe ich bezogen, ein bisschen distresst und dann 
sparsam gestaltet. Das Bändergewusel ist an den obersten Ring 
gebunden. Ich finde immer, solche Gebrauchsgegenstände sollten 
stabil sein und was aushalten. Zuviel filigranes Getüddel hält 
aber nix aus …

Passwort-Buch

Die Label sind gestempelt, gestanzt, gewischt. 


Innendrin habe ich 3 Trennblätter mit Reitern gemacht, alte 
Ringbuchblätter passend zugeschnitten und dazwischen geheftet. 
Den Rest kann sie selbst machen.


Mal sehen, ob sie´s nun geregelt bekommt ???

Samstag, 21. Mai 2016

Konfibuch für meine Patentochter

Im September wird meine Patentochter Ruth mit dem Konfirmanden-
unterricht starten. Darum habe ich überlegt, was ich eigentlich von 
meiner Konfi-Zeit noch weiß. Tja …

Da ich ihr wünsche, dass sie die Zeit mit Spaß, Neugierde und viel 
guter innerer Auseinandersetzung erlebt und später auch erinnert, 
habe ich ihr ein Konfi-Tagebuch gemacht. Damit es das aushält, 
wie ein Tagebuch oder Terminkalender immerzu überall hin 
mitgeschleppt zu werden, habe ich schlicht ein A5-Notizbuch mit 
Plastikdeckeln von ALDI genommen und das aufgehübscht.

Konfirmanden-Tagebuch

Für ein 13-14-jähriges Mädchen ist das natürlich zu nackig, und so 
habe ich z.B. außen die obere Ecke mit Bändern und Charms betüdelt.


Drinnen gibt es erstmal ein Kalendarium für ihre Konfizeit ... 


... und dann viele, viele Seiten, auf die ich manchmal einfach einen 
Spruch gestempelt, geschrieben oder geklebt habe. Ansonsten soll sie 
sich natürlich selbst austoben.



Ein paar Seiten wie diese am Anfang beziehen sich direkt aufs 
Konfi, da können z.B. die Mit-Konfis unterschreiben, da kann ein 
Bild rein, später kommt eine Seite für ihren Spruch, …


Und am Ende folgt noch ein selbst gebauter (und in die Spirale 
getüdelter) Umschlag mit allerlei, was man so für ein Tagebuch 
brauchen kann – Washi, Klammern, Spruchkärtchen, ….


So kann sie ihr Konfibuch ganz kreativ wachsen lassen.



Donnerstag, 23. April 2015

Akkordeon-Album als Aufmunterung

Eine liebe Freundin ist durch einen unverschuldeten Unfall 
jetzt querschnittgelähmt. Im Moment ist sie in der Reha und 
dort zu weit weg, um sie öfter zu besuchen. Und weil sie 
immer wieder Aufmunterung braucht, habe ich ihr ganz viele 
Fotos besorgt von Menschen, die sie mögen und an sie denken 
und gerne für sie da sein sollen.

Es ist mal wieder eine Akkordeonfaltung geworden in ihrer 
Lieblingsfarbe blau. Der Spruch außen drauf passte 
einfach zu gut.


Hier sieht man das „Paket“ von schräg, ein ganz schöner Klotz.




Wenn man den Deckel anhebt, öffnet er sich zur Seite. 

Akkordeonalbum aufgeklappt

Und in diesem Zickzack geht es immer weiter. 


Die Gesichter habe ich hier natürlich unkenntlich gemacht. Die 
meisten weißen Karten mit Unterschriften sind von einem Event, 
bei dem sie normalerweise dabei ist. Der Vorsitzende vom 
Darmstädter Spieleverein macht jedes Jahr im Januar ein 
4-tägiges Treffen für Spieler in Höchst im Odenwald. Und diese 
fast 100 Leute haben ihre Unterschriften gegeben und sich zu 
einem Megafoto im Hof aufgestellt. Ich fand diese Resonanz 
einfach toll. Einer hat bei seinem Namen einen kleinen Rollstuhl 
gemalt und dazu geschrieben:“wir erwarten Dich in 2016!“ Dem 
kann ich mich nur anschließen!!!!! Wir warten drauf, dass Du 
endlich nach Hause kommst!


Samstag, 9. März 2013

Album mit Fadenbindung als Dankeschön

Schon im Februar habe ich 3 Alben gewerkelt, die dann Anfang März als Dankeschön dienten. Wir haben uns nämlich mit einigen Leuten vom Stempelhühnerhof getroffen und ein ganzes Wochenende lang miteinander gewerkelt und gegackert und uns ganz viel gegenseitig beigebracht.

Die 3 Damen, die das Wochenende organisiert hatten, bekamen von uns anderen jeweils ein selbstgebautes Buch mit einem Gutschein für einen Shop und von jeder eine Dankeskarte. 

Fotoalbum mit Fadenbindung

  

 

Also habe ich grauen Fotokarton zugeschnitten, gelocht (blödsinnige Arbeit), an einer Seite mit Prägerillen versehen, damit sie schön leicht klappen und habe dann Unmengen von grauen Streifen auch mit den Löchern versehen, damit ich sie als Abstandhalter zwischen den Seiten mit in den Buchrücken einbinden kann (total blödsinnige Arbeit). 

 
Die Buchdeckel haben schon mehr Spaß gemacht. Zwei schmale Streifen Finnpappe für die Bindung, zwei große Stücke Finnpappe für die eigentlichen Deckel, Buchbinderleinen drum, drei schöne, edle Papiere ausgesucht, zugeschnitten und damit alles bezogen. Ich habe nur den Abstand zwischen Streifen und Deckel nicht breit genug gemacht. Die Deckel lassen sich leider nicht weiter als 90° aufklappen – wieder was gelernt fürs nächste Mal …

Die Fadenbindung habe ich mir in Grunde selbst ausgedacht, nachdem ich mir ein paar Bilder im Netz angesehen habe. Es hält gut und sieht nett aus.


An der Stelle, wo die beiden Bandenden zusammen kommen, 
habe ich dann noch ein paar farblich passende Bandschnipsel mit eingeknotet.



Als erstes kamen diese kolorierten Bilder ins Buch, 
weil sie treffend wie nichts anderes zeigen, 
wie wir bei unserem Hobby so drauf sind.


Die Karten aller Teilnehmerinnen steckten danach in den Büchern. Und die Aufgabe an alle war: bastele eine Karte in Deinem ganz eigenen Stil. Da mein Stil ja ist, viel Technisches zum Klappen, Drehen, … zu machen, war diese Aufgabe an mich selbst gar nicht so einfach. Denn die Karten sollten gleichzeitig möglichst flach bleiben, damit die Bücher nicht so dick werden. Also habe ich mal nebenbei eine Karte mit einer Drehscheibe erfunden. Und dazu habe ich natürlich jeweils einen Rest des Papieres vom Einband genommen.



 Und wenn man an der Scheibe dreht, 
kommt ein gestempeltes "Danke" zum Vorschein.


Anfang März war es so weit (darum zeige ich die Bücher auch erst jetzt): wir haben in der Nähe von Kassel einen ganzen Samstag durchgewerkelt und viel gelernt (und bei den anderen gesehen, was wir uns demnächst auch noch uuuuuunbedingt kaufen müssen …). Abends sind wir dann essen gegangen. Das schien mir die beste Gelegenheit zu sein, die Bücher zu überreichen. Dazu stellte ich sie einfach alle drei auf den Tisch.Und zu meiner riesigen Freude erzählte Annel mir hinterher, sie habe spontan gedacht: „das Pinke ist das Schönste!“ Und genau das hat sie auch bekommen.

Katjas Karten sieht man hier:
http://katjas-kleine-welt.blogspot.de/2013/03/huhnerhoftreffen-in-fuldatal.html 

Diese tolle Hühnerleiter hat Elke gleich dreimal gewerkelt:
http://blauermohn.blogspot.de/2013/02/wer-fahrt-denn-da.html

Annel, Kalli und Anne – auch hier nochmal: es war die Wucht in Tüten, was Ihr alles organisiert, vorgedacht und so liebevoll umgesetzt habt für und mit uns. Danke!