Na, das war
ja mal eine flotte Lotte! Die Schultütenkurse sind
bei der Anmeldung
mit 4 Stunden angegeben. Je nach Entschluss-
freudigkeit können daraus
aber auch 5 Stunden werden. Und
mit Kindern, bei denen irgendwann die
Konzentration absackt,
allemal. Aber heute hatte ich 4 Mütter und 4
Kinder, davon 2
direkt nach der Kindergartenübernachtung, und die
waren alle
nach 3,5 Stunden wieder draußen. Mit 4 sagenhaft schönen
Tüten natürlich!
Für 2 davon
musste ich vorher noch Vorlagen selbst bauen. Z.B.
für die
StarWars-Tüte. Da ich gerne eine positive Figur nehmen
wollte, habe
ich mir ein Bild von Yoda gesucht und daraus die
Vorlage gemacht.
Dann haben Mutter und Sohn losgewerkelt.
Ist der nicht klasse
geworden?
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| StarWars-Schultüte |
Man hätte
noch für Mantelaufschlag und Ärmel ein dunkleres
Braun nehmen
können. Aber auch so ist Yoda toll plastisch
geworden und schwingt
sein schimmerndes Lichtschwert. Er
steht auf einem öden Planeten aus
Sand(papier), und im
Hintergrund schweben diverse Sterne durchs All.
Als nächstes
flatterte mir eine Anmeldung mit dem Motiv
„der kleine Prinz“ in
die Mailbox. Wieder das Internet bemüht
und nach Bildern vom
Original St.Exupery-Prinzen gesucht.
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| "Kleiner Prinz"-Schultüte |
Mit Hilfe
eines Stanzers sind lauter Ministerne entstanden,
die dem Nachthimmel
ganz viel Tiefe geben. Der Mantel vom
Prinzen ist aus ganz vielen Lagen übereinander, was ihm
aber viel Stabilität gibt.
Die Spitze
ist der winzige graue Planet des kleinen Prinzen.
Dazu sein Fuchs und
seine Rose unter Glas, damit das (nicht
vorhandene) Schaf sie nicht
auffressen kann.
Der erste
Fußballer dieses Jahres wurde heute gebastelt,
natürlich im
Deutschland-Trikot. Und weil ich das nicht
parat hatte, wurde das
Smart-Phone bemüht.
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| Fußball-Schultüte |
Der
Lieblingsspieler ist Miroslav Klose, darum die 11 auf dem
Trikot. Und natürlich mussten die Schuhe wie bei den echten
Spielern dieses Mal neonfarben sein.
Das einzige
Mädchen heute hatte sich Bären als Motiv
gewünscht, und ich hatte
schon ein paar Bärenfotos
rausgesucht. Aber das war gar nicht nötig,
denn sie hatte
ihren Plüschbären und ein Foto davon mitgebracht.
Also gabs
unten Wiese, aus der Filzmanschette oben wurden die Wolken
und dazwischen sitzt der Bär mit seinem Honigtopf.
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| Bären-Schultüte |
Dann sollte
dazu noch ein Honigbaum kommen. Nach einigem
Überlegen hat die
Mutter mit ihr diesen schönen Baum gebastelt.
Im Astloch wohnt ein
Bienenschwarm und produziert Honig.
Die schwärmenden Bienen
begeistern mich richtig.
Und
spätestens jetzt habe ich begriffen, dass Julia die Schwester
vom
„Marsupilami“ vom letzten Jahr ist. Da haben mich die Bienen
nicht mehr gewundert, in dieser Familie sind offensichtlich alle so
kreativ. Die Mutter erzählte mir dann, dass das Marsu sogar
einen
Preis gewonnen hat. Und dann hat sie sich verabschiedet
mit den
Worten: „Wir sehen uns in 2 Jahren wieder. Nächstes Jahr
ist
Pause, aber dann kommt wieder ein Kind in die Schule.“
Ich wehre
mich nicht ...





















































