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Mittwoch, 10. Januar 2018

weihnachtliche Explosionsbox als Tischlaterne

Eine sehr liebe Freundin kam Anfang Januar zum seltenen Besuch.
Während sie eine Karte für ihr Patenkind bastelte, machte ich mich an
ein Projekt, für das ich die Stanzen ein Jahr lang zusammen gekauft
hatte – eine Explosionsbox, die nach dem Öffnen zum Windlicht wird.


Vor dem Zusammenkleben habe ich erst die schmalen Bildstreifen
angeklebt und dabei z.B. den Esel extra montiert.


Dann folgten die Transparentpapiere. Als nächstes musste die Box
geschlossen werden, bevor ich die Rahmen von innen eingeklebt habe,
um die Klebelaschen zu verstecken. Das war etwas Gefummel, aber
die Mühe wert.


Rechts von der Krippe kommt ein Hirte …


links davon kommen die Könige.


In der Frontklappe steckt eine Karte, falls man was schreiben will …


auf den anderen Innenseiten kleben ein paar der vielen
ausgestanzten Schneekristalle.


Tja – die Schneekristalle. Was habe ich geflucht. Die doppelseitige
Klebefolie zur Montage von zierlichen Strukturen konnte ich nicht
finden. Und alles andere, was doppelseitig kleben konnte, verklebte
entweder die ausgesuchten Papiere oder die zierlichen Metallstanzen
oder beides. Dabei hatte ich besonders schöne Papiere gefunden: weiß,
silbern, schillernd, glitzernd, transparent, mit und ohne Wink of Stella. 
Also habe ich all die Schneekristalle normal ausgestanzt, dazu drei-
bis viermal die Schrift für den Deckel.


Ich markiere gerne die Vorderseite der Box von außen mit Deko, damit
man nicht immer öffnen muss, um die richtige Seite zu finden.


Als meine Freundin mit ihrer Kinderkarte fertig war und mir über die
Schulter schaute, hörte ich nur noch: „Ach, und die gehört mir, die
kaufe ich dir sofort ab!“

Deshalb sind auf dem ersten Bild auch 2 Boxen zu sehen.

Montag, 18. Dezember 2017

Sterne, soweit das Auge reicht

Und hier kommt nun die fröhliche Masse an verschiedensten Sternen,
die ich fröhlich vor mich hin gefaltet habe.

Die Großen sind in der Regel aus Designpapier, weil sie dadurch fest
und stabil waren.




Die Kleineren sind meist aus Geschenkpapier.


Ich habe erstmal alle mit Band und Glöckchen versehen. In der
nächsten Adventszeit werde ich dann sehen, wem ich welchen schenke
und wie ich sie verzieren werde.

Dienstag, 12. Dezember 2017

Origamisterne in Blau und Grün

Weiter gings mit meinem Sternerausch, ich bin ja so verrückt, dass ich
vor Begeisterung immer gleich ganz viel zuschneide und dann „nicht
immer alles“ wirklich verarbeite. Diese kleinen Rechtecke ließen sich
allerdings überall mit hinnehmen und auf dem Schoß vor sich hin falten –
im Bus, in der Chorprobe, vor der Glotze, … Und so sind auch diese blauen
und grünen Schnuckel entstanden.

Der Grüne ist aus ganz zart allover bedrucktem Designpapier von
Maja Design und also eigentlich gar nicht weihnachtlich. Aber mit den
Sternen aus Holz, den Glöckchen am Band und den kleinen Klebebrillies
ist das gar keine Frage mehr. Ich weiß nur nicht mehr, wie eigentlich
das Orange auf dem Stern gelandet ist. Diese Farbkombi ist sonst nicht
meine. Aber hier gefällt es mir. Allerdings habe ich hier alle Kanten von
vorne und hinten mit einem dunkleren Grün gewischt, damit sich der Stern
gut vom Hintergrund abhebt (wo auch immer er dann hängen wird …).


Die beiden Blauen haben etwas mehr Aufwand erfahren. Mir gefielen
nämlich die warmen Holzsterne nicht auf dem kalten Blauweiß.


Also habe ich sie mit weißer Pigmentstempelfarbe betupft
und dann mit Wink of Stella bearbeitet.


Bei dem dunklen Stern hatte ich die Dinger allerdings schon aufgeklebt,
und so haben sie beim Betupfen einen weißen Kranz bekommen, der sich 
natürlich nicht mehr wegwischen ließ. 



Das läuft dann unter dem Motto „das sollte so ...“.


Alle 3 Sterne haben übrigens schon ihre neuen Besitzer erreicht.

Montag, 11. Dezember 2017

Stern aus Papier an meinem Fenster

Und noch so ein toller Stern. Nachdem ich ein paar für andere 
Leute gezaubert hatte, fiel mir auf, dass ich selbst im Wohnzimmer 
an einem von 3 Fenstern nichts hängen habe. Also wieder Papier 
ausgesucht, gefaltet, gesteckt und geklebt. Und dann verziert.


Auf dem Bild hängt der Stern am Fenster, und ich fand es eigentlich 
gut, dass es draußen Nacht war, weil dadurch nichts vom Stern 
ablenkt. Aaaaber – es ging einfach nicht ohne Blitz und sah 
darum immer kahl und flach aus.
Darum habe ich den Stern dann vor die zartgelbe Wand gehängt 
und die starken Schatten durch eine Lampe direkt von unten erzeugt.
Hier sieht man auch, dass ich es gerne asymmtrisch und organisch 
mag. Der Ring ist ja schon regelmäßig, da darf das Dekor ruhig 
aus der Reihe tanzen.


Als Dekor habe ich Sterne aus Filz, Holz und Birkenrinde benutzt.


Der kleine Ausreißer wollte unbedingt auf den Großen drauf.


Diese Birkenrindensterne habe ich bei Real gefunden. Der Draht daran 
war zu einem großem „U“ geformt, eben mit dem Stern am einen Ende. 
Mir ist gar nicht so klar, wozu die eigentlich gedacht sind – zum 
Einhängen in den Weihnachtsbaum???
Ich habe mir stattdessen eine Zange gegriffen und daraus eine Spirale 
geformt. Da der Draht mit dunkelbraunem Papier umwickelt ist, gibt es 
einen schönen Kontrast zum restlichen Dekor und viel Lebendigkeit.


Und durch die Schatten sieht man auch, dass ich die Spiralen 
ein wenig hochgebogen habe. Und so ist auch bei mir kein Fenster 
mehr nackig.

Sonntag, 10. Dezember 2017

zauberhafte Faltsterne

Hier zeige ich nochmal 2 gesteckte Sterne, die ich schon 
verschenkt habe. Der erste ging an die Klassenlehrerin 
unseres Sohnes, die über Nikolaus auf Klassenfahrt fuhr 
und auch etwas im Schuh haben sollte. Der Durchmesser 
ist bei etwa 12cm.


Und dieser ganz große Stern aus 12“-Designpapier hat 
entsprechend 30cm Durchmesser und hängt nun bei der 
Nachhilfelehrerin unserer Kinder:


Es macht riesig Spaß, weil es so schnell geht und weil
man sich beim Verzieren so austoben kann.


8eckiger Stern, gesteckt aus Origami-Teilen

Auch wenn ich allmählich den Eindruck habe, dass alle nur noch 
Youtube-Videos kucken und Blogs echt out sind – Noch wehre ich mich 
dagegen, finde (in den allermeisten Fällen) Fotos geeigneter zum 
Nachbasteln und baue Dir darum heute mal wieder eine bebilderte 
Anleitung zusammen.

Mein allerliebster Stern dieses Winters ist klein, aber fein – und erstaunlich 
simpel zu basteln. Gesehen habe ich ihn bei der Ideen-Manufaktur
Und gleich Feuer gefangen.

Hier ist ein Beispiel, das ich der Klassenlehrerin meines Sohnes zum 
Nikolaus geschenkt habe:


Der Durchmesser ist bei 6x12cm Papieren knapp 12cm. Man kann also 
vom Papier ganz leicht auf die Gesamtgröße hochrechnen.

Aber von Anfang an: hier die Faltschritte für die 8 Einzelteile:


Wenn man ein solches Teil hochkant stellt, kann man von oben in 2 „Fächer“ 
sehen. Und nun wird das 2. Element mit den Spitzen in diese Fäche des 
ersten gesteckt. 


Auf diesem Bild sieht man, dass die 2. Zackenkante senkrecht zur 
1. Grundlinie verläuft (hä? - genau hinkucken, wird schon!)


Nach und nach werden so alle Zacken ineinander gesteckt. Am Schluss 
gibt’s dann ein bisschen Gefriemel, weil sich Anfang und Ende überlappen.


Aber schließlich ist der Ring geschlossen. In der Mitte ist und ein 
regelmäßiges 8eck entstanden.


Und hier habe ich (ach etwa der Hälfte) mal den Finger zwischen die 
Seiten gesteckt. Witzigerweise entstehen nämlich 2 Ringe, die nur an 
den äußeren Spitzen verbunden sind. Innen ist der Stern sozusagen „hohl“.


Jetzt habe ich meinen fertigen Ring – und stelle fest, dass die Teile auch 
jetzt noch genauso leicht wieder auseinanderrutschen, wie ineinander. 



Selbst die ganz kleinen Sterne, die ja sehr leicht sind (hier aus 
Geschenkpapier) würden sich beim Aufhängen sofort wieder auflösen. 
Ein großer Stern – hier ein Beispiel von 30cm Durchmesser aus 
schwerem Designpapier -


würde schon vom Eigengewicht auseinanderfallen. Darum klebe ich 
beim Einstecken die Spitzen fest. Bei kleinen Sternen nehme ich Gluedots, 
bei den größeren kleine Stücke doppelseitig klebendes Band. Und es reicht, 
wenn es auf einer Seite festgeklebt wird.


Wenn die Spitzen in den Schlitzen sind, mache ich das Schutzpapier ab …


halte die Seite etwas mit dem Fingernagel ab und kann dann 
die Zacke einschieben und festdrücken.


Nun ist also der Stern fertig. Ganz kleine kann man z.B. auf eine 
quadratische Grußkarte oder ein Geschenk aufkleben. Zum Aufhängen 
brauchen die Sterne aber ein Band. Also gibt’s bin der Crop-o-dile ein 
Loch in eine Zacke und ein Eyelet darein. Band durch – auf hängen.


Die Mittleren sehen sicher toll am Weihnachtsbaum aus. Und die ganz 
Großen lassen sich wunderbar an eine Zimmertür oder ans Fenster hängen.

Verziert habe ich die Sterne mit so ziemlich allem, was ich in meinem 
Keller in die Finger bekommen habe: Strohsterne, Holzsterne, Rindensterne, 
aus Orangenschalen ausgestochene Sterne, Sterne an langen Nadeln, 
Filzsterne, ab und zu ein farblich passender Brillie, … 


Und im Moment kann ich tatsächlich gar nicht genug kriegen von den 
schönen Teilen. Genial ist nämlich auch, dass man sie so nebenbei mal 
eben falten, stecken und verzieren kann. Dieser Große hat nur eine 
halbe Stunde gedauert.

Montag, 2. Januar 2017

ein Weihnachtsgeschenk für mich

Eine sehr gute Stempelfreundin hat die liebenswerte Eigenschaft,
ab und zu plötzlich vor der Tür zu stehen und mich mit einem
Geburtstags- oder Weihnachtsgeschenk oder guten Worten oder
einer anderen Aufmerksamkeit zu überraschen.

Diesmal hatte sie mir eine tolle Karte und eine kleine Geschenkbox
gebastelt, in der sich eine edle Handcreme befand. Man sieht ganz
toll die tiefgeprägten Rillen, den mit Wischen in 2 verschiedenen
Brauntönen entstandenen Holzcharakter und nach dem Prägen
den Shabby-look durch das erneute Wischen mit weiß.


Im Oktober hatte es im Stempelchickenhof in der SI das Thema
„falscher Holzhintergrund“ gegeben. Meine weihnachtliche Karte
dazu habe ich schon gezeigt. Bei der Gelegenheit ist auch diese
Karte entstanden, die ich damals überschwenglich kommentiert
hatte. Das hat die Liebe wohl als Aufforderung gesehen …

Weihnachtskarte mit falschem Holzhintergrund

Ich habe mich jedenfalls halb tot gefreut, denn neben der Geste stimmt
hier auch handwerklich einfach alles: die Farbkombination, der für
den weihnachtlichen Zweck ganz ungewöhnliche Folder, das gerissene
Vellum. Hach ...

Dienstag, 27. Dezember 2016

Advent bei uns zu Hause

Der Advent ist unserer Familie immer eine besondere Zeit.
Das ganze Haus wird innen und außen geschmückt, und überall
hängen Adventskalender.

Auf einem ganz großen Blechteller liegt immer unser Adventskranz.
So kann man ihn A innen mit Nüssen füllen, die immermal jemand
schnabbeln will, und ihn B immer mit einem Griff beiseite stellen, wenn
er wegen vieler lieber Menschen am Tisch mal im Weg ist. Die Deko
halte ich neben den Kerzen immer sehr schlicht, diesmal z.B. nur mit
einem Papierstern. 


Die Weihnachtskrippe ist auf unserem halbhohen IVAR aufgebaut.
Am 1. Advent erscheint Maria mit dem Verkündigungsengel. Danach
machen sich Maria und Josef auf den Weg und wandern bis Heilig
Abend übers Regal zur Krippe. 


Derweil erscheint am anderen Ende erst ein Hirte mit einem Schaf,
dann nach und nach die ganze Hirtenfamilie mit ganz vielen
Sammelsurium-Schafen, Hunden, … 



Es gibt auch eine Eule, eine Maus, ein Eichhörnchen, einen Fuchs,
2 Katzen, 2 Häschen, ein Igel, die im Laufe der Wochen zwischen den
Steinen, auf den Bäumen oder auf dem Dach des Stalles auftauchen.




Als die Kinder klein waren, habe ich wirklich jeden Abend etwas an der
Krippe verändert – ein Tier dazu, Maria und Josef weiter gerückt, …
Und morgens sind sie dann wie der Blitz hinge“schossen“, um
nachzusehen, was sich verändert hat.
An Heilig Abend muss ich dann das Tempo erhöhen. Morgens kommen
sie an, dann gehen sie in die Hütte, nach dem Familiengottesdienst ist
das Jesuskind in der kleinen Krippe. 


Und bei den Hirten sind die ganzen Sammelsurium-Engel. Im Laufe des
25. rücken die Hirten auf den Stall zu und kommen abends an.


Und erst dann erscheinen wiederum am andren Ende
des Regals die Könige, die in einem dicken Buch lesen und mit einem
Fernglas zum Stern am Himmel schauen.


Am 6. Januar kommen dann auch die Könige samt Pferd und Kamel am
Stall an, von wo die Hirten grade wieder abgezogen sind. Auf diese
Weise lebt die Weihnachtsgeschichte jedes Jahr neu auf unserem Regal.

In der Ortsgemeinde hier gibt es alle 2 Jahre einen lebendigen
Adventskalender. D.h. Dass sich Menschen melden, die an einem Tag
im Advent ein Fenster gestalten, einen kleine Aktion dazu machen und
anschließend noch zu Getränk und Gespräch einladen. 


Wir machen immer mit großem Vergnügen mit. Hier hatten wir den 16.12.
zugeteilt bekommen, hatten etwas zum Thema Engel gestaltet und
erzählt, dazu das Engel-Lied von den Wise Guys gesungen und dann
Kekse und warmen Saft angeboten.


Im kleinen Fensterrahmen danaben stand in diesem Winter dieser
selbst gebaute Baum, auf den ich tierisch stolz bin.