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Samstag, 12. August 2017

Schultütenbasteln am 11. August 2017

Der letzte Abend der Saison war wieder direkt vor Ferienende für die Spontanbastler. 3 Mütter waren da, um für ihre Kinder zu zaubern.

Irgendwie waren Einhörner dieses Jahr der totale Renner, nicht nur bei
mir in den Kursen sondern auch im Fernsehen, als Plüschtiere, überall …
Ergo: noch ein Mädchen, noch ein Einhorn!


Mir gefielen die passenden Farben gut, Mutter und Fohlen stehen
auf einer Blumenwiese.


Die pinke Spitze am bogenförmig geschnittenen Band, die vielen
Schmetterlinge und das Organzaband zum Verschließen haben
die ganze Tüte schön elegant und dezent wirken lassen – trotz
der kräftigen Farben.



Ein Junge wollte seine Lieblings-Ninjago-Figur
auf der schwarzen Tüte haben.


Aber indem wir die Farben der Figur aufgenommen haben
mit den vielen kleinen Sternen …


und mit dem bunt gemixten Krepppapier, ist die Tüte doch nicht
zu duster geworden. Mir gefiel das Ergebnis jedenfalls sehr gut.



Die 3. Tüte hatte mit dem niedlichen Marsmännchen-Mobil
mal wieder ein Weltraum-Motiv.


Kuckt der nicht herrlich aus der „Wäsche“?


Es war zum Saisonabschluss ein echt entspannter Abend. Und am
nächsten Morgen habe ich dann all das Material und die Werk-
zeugkisten wieder weggeräumt – fürs nächste Jahr.

Samstag, 1. Juli 2017

Schultüten am 30. Juni

Beim letzten Schultütentermin vor den Sommerferien waren 6 Frauen da,
um ihre Kunstwerke zu zaubern. Ich durfte diesmal sehr viele Sonder-
wünsche unter einen Hut bringen und war am Ende heilfroh, dass die
Teilnehmerinnen so selbständig geplant, für Material gesorgt und
gearbeitet haben.

Als erstes gab es eine „harmlose“ Dino-Tüte. Die Mutter schnappte sich
einfach meine Vorlagen und legte los.


In bewährter Manier wurde aus verschiedenem Schmirgelpapier eine
Landschaft gestaltet. Genial fand ich das Nest aus gedrehtem Bast
für die Dinoeier.


Und zum Schluss wurde die Tüte auch mit dem Bast zugebunden.



Dazu gab es eine Vulkan-Tüte „mit viel Rums“. 


Neben Gesteins- und Lavabrocken flatterte auch noch
ein Flugsaurier am Himmel.



Pina bekam eine lila-silberne Tüte einigen kleinen Silberschmetterlingen …


und mit einem Pegasus-Einhorn.



Als nächstes sollte eine Tüte passend zu diesem Ranzen entstehen. 


Die Mutter machte aus den Erdbeeren Punkte und nahm vor allem
die Farben des Ranzens auf. Das gefiel mir richtig gut.


Der Igel landete dann als kleiner Anhänger am Verschlussband.



Die 5. Tüte sollte ganz mit kleinen Legosteinen beklebt werden.
Die brachte die Mutter mit. Ich hatte für das Hauptmotiv ein
Legomännchenbild ausgedruckt.


Das wurde dann mit dem Namen versehen mitten zwischen die
vielen Steine geklebt. 


Die Tüte wurde – was gut zu den Bausteinen passt – sehr
gradlinig und schnörkellos.



Das letzte sollte eine Schalke 04-Tüte werden. Da hab ich vorher
schon etwas geschwitzt. Die Farben sind ja leicht. Und die Vorlage
für diese Fußbälle ist auch kein Problem. Aber die Mutter hatte das
Problem ganz anders gelöst, weil sie nämlich schon vorher einen
riesigen Rohling im Fanshop gekauft hatte.


Da kamen dann die zahllosen Bälle und das fröhlich
gepunktete Krepppapier dran.



Wir hatten einen schönen Abend miteinander!

Samstag, 30. August 2014

Ausziehkarte á la Nellie Snellen

Schon vor einer ganzen Weile habe ich mit einer genialen 
Metallschablone von Nellie Snellen diese Ziehkarte gewerkelt.


Ausgezogen sieht sie so aus:


Jetzt bin ich heute mal für die SI im Stempelhühnerhof zuständig 
und habe deshalb eine Fotostrecke gemacht, wie man ganz 
einfach selbst an so eine Schablone kommt. Und natürlich, 
wie man sie benutzt.


TEIL1 : Die Schablone

Ich entscheide mich für die Größe der fertigen Karte und mache 
mir 3 einfache Karten aus dem gleichen Material. Außerdem 
aus einem sehr stabilen Material noch eine, die dann zur 
Dauerschablone wird.


Für die Schablone zeichne ich mir rundum einen Rand 
von 7 mm an. Bei einer Karte von 12 x 17 cm mache ich mir 
bei 11 cm der Längsseite eine „Nase“ von 1 cm x 5 mm:

Das Innere dieses Rahmens nutze ich auch – für den Schub. 
Im Abstand von 2 mm zum Rahmen ziehe ich mir (rot) die Linien 
für den Schub. Dann nehme ich an den Seiten längs soviel weg, 
wie ich brauche, damit der Schub sich überhaupt bewegen kann. 


(Deshalb sind die alten durchgehenden Linien blass-rot, weil 
radiert, die dick-roten sind die Gültigen. Und grün sind die 
Linien, die andeuten, dass man den Schub auch verkleinern 
kann.) Wenn ich beides ausschneide, habe ich die Schablonen 
für Rahmen und Zug.)




TEIL2 : Der Rohling

Das schneide ich nun aus einer der 3 gleichen Karten aus ...


... und habe dann folgendes:


Den schmalen Rahmen klebe ich nun sorgfältig auf eine der 
übrigen Karten (für die bessere Sichtbarkeit hier mit der gelben 
Schablone geknipst)


Dann lege ich die letzte Karte lose aber genau drauf 
und schneide bei 11 cm der Längsseite alles durch.


Wenn ich nun die losen Deckblätter wegnehme, 
kann ich den Schub einlegen.


Mit eingelegtem Schub klebe ich nun die beiden 
Deckblätter auf ihre Unterseiten (Achtung, nicht mit 
Klebstoff in die Mitte kleckern!) …


und habe dann den fertigen Rohling:




Teil 3 : Länge des Schubes

Wie schon erwähnt und mit der grünen Linie angedeutet, kann 
ich natürlich den Schub auch kleiner machen, wenn z.B. nur 
ein schmaler Schriftzug erscheinen soll. Dann würde der große 
Schub seltsam und leer wirken. Je nach Länge und Ausrichtung 
kann die Karte dann so aussehen:





Teil 4 : Gestaltung

Das bleibt natürlich jeder selbst überlassen. Ich habe jetzt 
mal was Schnelles gemacht. Außen:



Innen:


Und jetzt wünsche ich viel Spaß beim Werkeln. 
Bitte gerne den Workshop nutzen, dann aber zu mir verlinken. 
Danke!

Sonntag, 27. Juli 2014

Schultüten - der 4. Termin 2014

Der 4. Kurstermin ist nun auch rum. Es war ein sehr gemischtes 
Programm: Pferde, Einhorn, Fußballer, Roboter, Ninjago, Fee und 
ein Drachen klebten am Ende auf den Schultüten. Und ich will 
wieder zeigen, was für schöne Tüten da entstanden sind.


Die Pferde in den Bastelbüchern finden die meisten ziemlich 
scheußlich. Darum haben sich die beiden Freundinnen große 
Sticker von Pferden im Laden geschnappt und abgemalt und so 
3 tolle Pferde gebastelt, die sich hinter dem Zaun auf der bunten 
Blumenwiese tummeln. Die Sonne wurde aus dem blauen Filz 
einfach ausgeschnitten und das Pompom-Band als Wolken dazu 
zu geklebt, das fand ich auch eine klasse Idee.



Wichtig war den beiden Damen der Materialmix, darum 
sind diese Blumen aus Papier gestanzt und mit einem 
Mini-Pompom in der Mitte.



Nicht irgend ein Ninja – nein – ganz bestimmte Ninjago-Figuren 
sollten es sein. Also hat sich Muttern Bilder davon im Netz gesucht 
und dann daraus diese Figuren gemacht. Und die große Schwester 
des Schulkindes hat auch mitgeholfen. Da die Figuren noch ein 
bisschen seltsam auf der Tüte schweben, haben wir überlegt, dass 
sie zu Hause noch ein paar kleinere Legoteile auf der Tüte 
verteilen wird. Denn Ninjago ist ja von Lego.

Ninjago-Schultüte




Nach der letzten Weltmeisterschaft habe ich bei jedem Abend 
mindestens 2 Fußballer-Tüten gehabt. Diese war in diesem Jahr 
erst die zweite – und auch nicht mit dem Trikot der deutschen 
Mannschaft sondern mit dem der Darmstädter Lilien. 

Fußball-Schultüte


Nach dem Bild in einem Buch entstand „frei Schnauze“ 
dieser Roboter. Ein bedrohlicher Kerl, dem ich nicht im Dunkeln 
begegnen möchte ...




Schon oft ist diese Fee gebastelt worden. Es macht immer wieder 
Spaß zu sehen, wie aus dem Spiel mit verschiedenen Papieren im 
Kleid eine völlig neue Figur entsteht. Besonders schön ist die zarte 
Bemalung von Gesicht und Haaren gelungen.

Prinzessin-Schultüte



Bei diesem gefährlichen Drachen gefällt mir besonders das Spiel 
mit den Farben rot, blau, grün. Auch wenn ich jedesmal wieder 
überlegen muss, wo eigentlich der Flügel ansetzt …

Drachen-Schuktüte



Und das Einhorn (Oder Pegasus? Oder beides?). Auch diese Vorlage 
ist neu. Und mit den schimmernden Papieren und der Mähne aus 
Filz sieht es ganz großartig aus. Ich habe zum ersten Mal aus 
Versehen im Schwung das längere weiße Krepppapier zuerst 
angeklebt. Blöd, also musste das türkise Papier dann von draußen 
dran, damit diese Stufe entstehen konnte. Aber die Teilnehmerin 
konnte damit leben und hat sich das blaue Band ausgesucht, 
um die Kante zu verdecken. Uns gefiel es dann ganz gut so.

Einhorn-Schultüte



Es wurde an dem Abend noch eine weitere Tüte gebaut, die aber 
leider nicht fertig wurde. Deshalb kann ich sie hier nicht zeigen.

Es war ein langer Abend, aber es waren mehrere „Wiederholungs-
täter“ da, die sich auch gleich fürs nächste Jahr wieder 
angekündigt haben. Ich freu mich drauf!