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Donnerstag, 16. Juni 2016

Die Hochzeitsglocken haben geläutet!

und zwar in der nächsten Generation! Da meine Herkunftsfamilie 
sehr groß und von Alter weit auseinander gezogen ist, ist der älteste 
Cousin meiner Kinder (11 + 15) schon 32. Da kann man dann auch ans 
Heiraten denken. Seine Frau hat eine ganz wunderbare Deko entworfen, 
und viele, viele Helferlein haben sie für die beiden umgesetzt.

Mein Anteil daran war das Stanzen von 350 Herzen. Also eigentlich 700. 
Weil sie nämlich beidseitig an 350 Schischlikspießen landeten. Sie hatte 
ein entsprechendes Bild bei Pinterest gefunden und mir gemailt.
Da die Einladung in weiß und Packpapierfarbe (also Craft) gehalten war, 
habe ich alle meine Reste in weiß, creme, beige, craft, schimmer und gold rausgekramt und wild angefangen zu stanzen. Die Kiste konnte sich 
hinterher sehen lassen:


Hier sieht man gut die verschiedenen Papiere, 
die sich toll gemischt haben:


Diese Herzen wurden entlang der Wege in die Wiese gepiekt.


Die Hochzeit fand unter freiem Himmel statt, dafür war ein breites 
Juteband ausgelegt worden als Gang, daran entlang piekten die 
Herzen, und rechts und links standen die Stühle.

Herzen am Spieß zur Hochzeit

Gläser mit Rosenblättern brachten etwas Farbe.



An Stöcken hingen Flaschen mit Schleierkraut.


Und nach der Trauung fingen die vielen Kinder an, die Herzen zu 
„ernten“. Sie landeten dann in Beeten, Taschen und Jackettaschen 
von Vätern. Als sich die Gesellschaft nach drinnen verlagerte, 
habe ich die Restlichen eingesammelt. Denn: die Trauzeugin will 
die Herzen im August bei ihrer eigenen Trauung recyclen …

Und nun will ich Euch die zauberhafte Deko nicht vorenthalten. 
Die Tische waren schlicht eingedeckt. Über jeden der runden 
Tische zog sich ein breites Jute- mit einem schmaleren Spitzenband.


Auf diesem Mittelstreifen standen dann verschiedene Flaschen 
und Fläschchen mit ganz wenigen zarten Blumen, dazwischen 
2 Kerzen – ein Traum!


Die Plätze waren nur Tischweise eingeteilt, auf jedem Tisch stand ein 
eingesägtes und golden besprühtes Schleichtier mit der Karte mit Namen.


Für jedes Kind lag dazu Malpapier, 
Stifte und ein solches Schiff in der Mitte.


Bei jedem Gedeck lag in der Mitte so eine Serviette mit Umschlag. 
Schon den selbst gestalteten Stempel finde ich toll. Darin befinden 
sich Blumensamen-Tütchen. Bei mir waren es auch noch passender
Weise Vergissmeinnicht-Samen. Was für eine tolle Idee!


Später am Abend konnte ich mir nicht verkneifen, 
mit den Flaschen zu spielen. Hier einfach einige Impressionen:




An den Wänden waren verschiedene Tische aufgebaut. 
Es gab den Tisch für das Postkarten-Gästebuch 
und das Fingerabdruck-Bild …


die Ecke für die Geschenke …


und das Karten-Köfferchen für Leute, 
die mit einem Briefumschlag angerückt waren.


Hier sieht man jetzt auch meine Karte, 
die ich für die beiden gemacht habe.
Daneben stand als Deko dieser Turm aus Kisten:


Einfach genial!!!

Als um 21:30 der Brautwalzer begann, hatte ich inzwischen einige Gäste 
mit einer kleinen Überraschung ausgestattet. Denn trotz 700 großer 
Herzen war meine Restekiste nicht wirklich leerer geworden, 
und zusätzlich lagen nun auch noch die Reste vom Stanzen dabei. 
Also habe ich mir alle ganz kleinen Herzstanzer geschnappt - 
und einfach weiter gemacht. Mit dem Berg von Miniherzen 
habe ich dann 21 kleine Tütchen gefüllt. 


Und während die beiden fröhlich tanzten, haben die Gäste ab und zu 
eine Hand voll Herz-Konfetti über sie geworfen. Das sah einfach nur 
zauberhaft aus.

Es war eine so rundum gelungene, harmonische Feier! Sogar meine 
Kinder haben sich wohl gefühlt und fröhlich lange mit gefeiert. (oft sind 
solche Familienparties für Kinder ja doof …). Und das strahlende 
Brautpaar hat alles sehr genossen.

Donnerstag, 17. Dezember 2015

Lebendiger Adventskalender in der Paul-Gerhardt-Gemeinde in DA

Und weiter geht’s im Advent. In unserer Gemeinde gibt es einen 
„lebendigen Adventskalender“. Das bedeutet, dass 24 Türen und
 Fenster geöffnet werden. Nur dass es echte Türen und Fenster 
sind. Einige Menschen einer Kirchengemeinde merlden sich vorher 
und öffnen dann an dem ihnen zugeteilten Tag ein Fenster, 
immer um 18:00 Uhr. In der Gemeinde werden die Adressen 
bekannt gegeben, so dass alle wissen, wo sie heute hinströmen 
müssen. Es gibt ein wunderschön gemaltes Holzschild, das von 
Station zu Station wandert und auf das nächste Fenster 
aufmerksam macht. Der jeweilige Gastgeber hängt eine große 
Zahl in sein Fenster.

Am 16.12. waren wir an der Reihe. Es macht ungeheuer viel Spaß, 
mit der ganzen Familie das Thema das Fensters zu planen und 
alles dafür vorzubereiten. Wir lieben sehr das Engellied von den 
Wise Guys, und so war unser Thema schnell gefunden, Lieder und 
Texte ausgesucht und Knabbereien vorbereitet.

Ein Engel

MUSIK UND TEXT: DANIEL „DÄN“ DICKOPF
Ein Engel, der dir deinen Weg weist,
der dich leitet, wenn du ziellos durch das All kreist,
ein Engel, der dich an die Hand nimmt
und, wenn du Angst hast, ein Liedchen für dich anstimmt.
Ein Engel, der dir immer nah ist, der für dich da ist,
wenn du in Gefahr bist.
Ein Engel als tröstendes Licht.
Du sagst, diesen Engel gibt es nicht.

Ein Engel, der dir richtig zuhört,
der das verjagt, was dich nachts in deiner Ruhe stört,
ein Engel, der dich mal im Arm hält,
und der im Winter deine Heizung auf "warm" stellt.
Ein Engel, der dir einen Brief schreibt,
der mit dir wach bleibt, wenn die Angst dich umtreibt,
und der sich für dich den Kopf zerbricht.
Du sagst, diesen Engel gibt es nicht.

Doch dieser Engel ist da,
um dich zu schützen und zu halten.
Dieser Engel ist da,
jeden Tag, in verschiedenen Gestalten.
Er lässt dich nie im Regen stehn.
Er lässt dich nie allein.
Doch er ist leicht zu übersehn,
denn er kann überall sein.

Ein Engel, der dir wieder Mut macht
und diesen Job immer wieder richtig gut macht,
ein Engel, der dir einen ausgibt
und dich bei Sonnenschein energisch aus dem Haus schiebt.
Ein Engel, der dir freundlich zuwinkt,
mit dir Kaffee trinkt, dich zu deinem Glück zwingt,
und der manchmal mit dir Klartext spricht.
Du sagst, diesen Engel gibt es nicht.

Doch dieser Engel ist da...

Du hast ihn heute schon gesehn.
Ich glaub, du kennst ihn längst.
Und wenn du nicht mehr so viel denkst,
dann wirst du's irgendwann verstehn.

Dieser Engel ist da....


Rechtzeitig haben wir das Rollo am Küchenfenster runterge-
lassen, um die Spannung noch ein bisschen zu erhöhen. Als alle 
da waren, haben wir von den Engeln in der Weihnachtsgeschichte 
erzählt und gesungen. Unser Fenster öffnete sich, an dem alle 
unsere gesammelten Engelfiguren hingen. Stein, keramik, Holz, 
Stroh, Papier, Plastik, Glas, Perlmutt, Draht, Garn, Perlen – ein 
zauberhaftes Sammelsurium hing wie ein Vorhang an der Scheibe.


Dann kam die Frage: gibt es denn auch heute Engel? Heftiges 
Nicken von den Kindern, beiläufiges Lächeln von den Erwachsenen. 
Zunächst haben wir dieses Gedicht vorgelesen:

Es müssen nicht Männer mit Flügeln sein

Es müssen nicht Männer mit Flügeln sein, die Engel.
Sie gehen leise, sie müssen nicht schrein,
oft sind sie alt und hässlich und klein, die Engel.

Sie haben kein Schwert, kein weißes Gewand, die Engel.
Vielleicht ist einer, der gibt dir die Hand,
oder er wohnt neben dir, Wand an Wand, der Engel.

Dem Hungernden hat er das Brot gebracht, der Engel.
Dem Kranken hat er das Bett gemacht,
und er hört, wenn du rufst, auch tief in der Nacht, der Engel.

Steht auch mal im Weg und sagt kräftig: Nein, der Engel.
Groß wie ein Pfahl und hart wie ein Stein.
es müssen nicht Männer mit Flügeln sein, die Engel.

Rudolf Otto Wiemer

und nochmal gesungen. Und schließlich habe ich zur 
laufenden CD das Engel-Lied von den Wise Guys gesungen, 
während meine Kinder kleine Tütchen an die Leute verteilt 
haben: ein Keks in Engelform mit dem Gedicht und dem 
Liedtext dabei und dem Label: DU bist ein Engel!


Für die Pappen habe ich meine viel zu üppigen 
Vorräte an Designpapier geplündert.


Hinterher gibt es immer noch Knabbereien und warme Getränke 
und Klönschnack.  Und der Regen hat auch niemanden gestört.


Die bei uns in der Straße zahlreichen Kinder holen sich ein 
süßes Abendessen und flitzen dann rum. Und die Stimmung 
ist sehr entspannt. Es macht immer wieder richtig Spaß.

Donnerstag, 29. Januar 2015

gemütlicher Bastelnachmittag mit den Rhein-Main-Hühnern

Wie zu jedem Jahresanfang gibt es grade wieder die 
Sale-a-Bration-Zeit bei SU, der Stempelfirma, die im 
Tuppersystem arbeitet. Normalerweise kommen dann die 
lieben Rhein-Main-Stempelhühner in meinen Keller, aber da 
unsere Leib und Magen-Beraterin schwanger ist und nicht 
mehr schleppen mag, sind wir kurzerhand bei ihr eingefallen. 
Auf ihrem großzügigen Esstisch erwartete uns diese niedliche 
Schokiverpackung (hier schon geplündert):

Bevor wir gnadenlos unsere Konten überzogen haben, durften 
wir 2 zauberhafte Projekte werkeln. Eine Karte, die wohl Nellis
Bedürfnis nach Frühling und nach Leichtigkeit entsprang, eine 
ganz zauberhafte Kombination. Das Stempelset enthält u.a. 
diesen großen Ballon und die Punkte. Da es Clearstamps sind, 
konnte ich problemlos die Punkte mit derselben Farbe 2x genau 
übereinander auf den Ballon stempeln und so diesen 
Ton-in-Ton-Effekt erzielen:


Und eine Geschenkverpackung, die wir mit einer Tütenstanze 
gefertigt haben. Dabei ging es aber vor allem um das 
Kennenlernen der großen Stanze, mit der man lauter solche 
Einzelteile für verschiedene Blüten herstellen kann. Und 
natürlich um das Bauen der Schachtel. Da mir die Blüte zu 
wuchtig war, habe ich die einzelnen Blütenblätter ziemlich tief 
eingeschnitten und gekürzt und die Blüte kompakter gemacht 
als bei Nellis Muster.


Und so danke ich Dir nochmal, Nelli, dass wir Eure Wohnung 
stürmen durften und dass Du uns wieder so wunderschöne 
Sachen gezeigt hast. Und Euch anderen allen danke ich 
von Herzen, dass Ihr mir so einen fröhlichen und unbeschwerten 
Nachmittag beschert habt.

Und hier sieht man mein nächstes Projekt, diese Schachtel 
hat mich völlig hingerissen!!!


Montag, 7. April 2014

"Lebenslust und Kunstgenuss" in der Anhäuser Mühle

Jetzt will ich noch schnell Nachlese halten vom Markt vom 
Wochenende. Das ist ein Markt in der Pfalz, der 2x im Jahr 
stattfindet. In Monsheim westlich von Worms steht die alte 
Anhäuser Mühle mit einem wunderbaren Park drumrum. 
Im Hauptgebäude ist irgendeine Verwaltung. Aber im Park 
und in den alten Sälen haben rund 90 Aussteller Platz.

Das Wetter war (zu) herrlich, die Leute strömten in Scharen. 
Klingt gut. Aber nachdem sie bereits ein Eis geschleckt und 
Salami, Kräuterbrot, Olivenöl und Feigensenf probiert hatten, 
war Vielen nicht mehr nach Schokolade. Und am Sonntag hat 
die Sonne durch die großen Scheiben geschienen und mich wie 
durch ein Brennglas gebraten – und die Schokolade auch. 
Also musste ich für über eine Stunde den Tisch abräumen, was 
dem Umsatz auch nicht grade zugute kam. Aber: zum Jammern 
fahre ich nicht auf solche Märkte, die Nachbarn waren total 
nett und mein Standaufbau hat mir wieder viel Spaß gemacht. 
So sah es auf der Apfel-Seite des Tisches aus:


Ich selbst habe natürlich nicht nur gefühlte 5000x meinen „Guten 
Tag, möchten sie mal probieren? Das ist Apfel in Schokolade“-
Spruch fröhlich an Mann und Frau gebracht.


Ich habe auch wieder einiges gebastelt. 
Die Papier-Seite des Tisches sah so aus:


Seit Dezember habe ich außer den beiden Aufstellern auch noch 
dieses geniale Regal. 2 Teile, 4 Schrauben, klein und weg. Überall 
anzulehnen und für die besonderen Sachen einfach repräsentativ:


Und hier sieht man mal die tag-Ketten, 
mit denen ich jetzt die Fächer beschrifte: 


Und wenn ich Glück habe, werde ich demnächst für einen 
Kreativtag in der Pfalz gebucht von 6 bastelverrückten 
Freundinnen, die gar nicht mehr weg wollten vom Stand.

Mittwoch, 12. März 2014

Kunstmarkt in der Kesselstadt

Am vergangenen Wochenende habe ich mal wieder einen neuen 
Künstlermarkt ausprobiert. Diesmal bin ich nach Hanau gefahren. 
In der echt schnuckeligen Kesselstadt direkt beim Schloss 
Philippsruhe steht eine alte Kirche, die einen gemütlichen Kirchhof 
mit großen alten Bäumen hat und zum öffentlichen 
Gemeindezentrum umgebaut ist. Vom alten Karussell und der 
Wörschtscherbude draußen über Kaffee, Kuchen, Obstbrände 
und selbstgekochte Marmelade im Erdgeschoss bis zu 
künstlerischen Ostereiern und zauberhaften Dingen aus Wolle, 
Stoff, Filz und Co im Obergeschoss war alles vertreten.
Mir direkt gegenüber saß die unglaublich liebenswerte, 
fröhliche Susanne mit ihren zauberhaften Elfen aus Filz.


Sind die nicht einfach traumhaft schön?

 

Und auf ihrem Blog kann man auch ein bisschen sehen, 
wie mein Stand aussah: susannelfe in der Reinhardskirche ... 
Mädel, Du bist ein wunderbarer Sonnenschein!

 Ich hatte wieder 2 Stände in Personalunion – die Apfelringe 
in Schokolade und meine Papierarbeiten als Kunst á la Card. 
Da ich so viel Platz hatte, konnte ich besser trennen, die 
Papierarbeiten richtig schön zur Geltung bringen und mich 
für beide Stände gut sichtbar in die Mitte setzen. Den Luxus 
habe ich sonst nicht. Natürlich habe ich selbst verpennt, den 
ganzen Stand zu fotografieren …

Am Samstag stand eine Frau am Stand und sagte direkt: 
„Haben sie eine Osterkarte, die für Amerika taugt?“ 
Nö, hatte ich nicht. Aber alles Nötige dabei. Und so durfte die 
Dame mit entscheiden, welches Motiv und welche Farben auf 
der Karte landen. Und dann habe ich losgewerkelt:


Diese Kundenkontakte machen immer am meisten Spaß!


Dienstag, 12. November 2013

Ergebnisse der Kreativwelt in Wiesbaden

Am ersten November-Wochenende war wieder die Kreativwelt 
in Wiesbaden, und wie immer habe ich mich ins Gewühl und an 
die Make-and-take-Tische gestürzt. Dabei habe ich diesen 
witzigen „Adventskalender to go“ gebastelt am Stand vom 
Scrapbook-Laden. 


Geschickterweise hatten die in ihrem Projekt das neue 
Briefumschlag-Board untergebracht und so gleich eine Masse 
von den Teilen verkauft. Ich hab Freitag Mittag eines der 
letzten erwischt. Es ist aber auch zu praktisch. Man kann 
wirklich für jedes beliebige Kartenformat den passenden 
Umschlag bauen - in vielleicht 3 Minuten. Endlich Schluss mit 
der Sucherei nach der passenden Hülle.
Der Umschlag befindet sich hier im Inneren des Projektes. 


Dieser Smartie-Adventskalender grassiert ja schon seit ein 
paar Jahren durchs Land. Aber das ist wirklich nochmal eine nette 
Idee dazu. 


Wie immer war ich natürlich "ungehorsam". Die vorgeschnittenen 
Papiere fand ich zum Teil einfach gruselig. Auf der Rückseite 
dieser Streifen und Rentiere sind nämlich wilde Muster mit 
bombastischen Weihnachtssternblüten in allen den Farben, die man 
auch auf der Vorderseite der Smarties sieht. Ein Blatt konnte ich 
in die Streifen verwandeln. Aber das andere musste ich ersetzen. 
Man sieht hinter dem Kalender versteckt ein paar Blüten, die ich 
noch durch Wischen kaschiert habe. Aber das Papier hatte 
wenigstens die richtige Farbe. Insgesamt habe ich natürlich 
vielmehr als vorgesehen gewischt und gewurschtelt. Das Ettikett 
vorne drauf saß einfach nackig auf den wilden Mustern. 
Dem habe ich noch den Papierdraht und die Glöckchen gegönnt. 
Der Briefumschlag wollte einfach nicht grade an seinen Platz. 
Und der vorgestanzte Hirsch ist von außen nach innen auf 
das Kalenderfach gesprungen.

Der Scrapbook-Laden macht übrigens auch eigene 
Polymer-Stempel, die es mir echt angetan haben. 
Lauter kleine, bezahlbare Päckchen mit wirklich 
sinnigen Worten, die man schön kombinieren kann wie hier 
der Advents- (Geburtstags-, Termin-) -Kalender.

Am nächsten Stand habe ich 2 nette Sachen gesehen. 
Die eine habe ich nur fotografiert. Mal sehen, wann ich dazu 
komme. Und die andere habe ich zwar gebaut. Und ich erinnere 
mich auch, sie in meine Box auf der Sackkarre getan zu haben. 
Aber leider ist sie nicht zu Hause angekommen. Es war eine 
schöne Karte mit Einsteckfach, gemacht aus einem großen 
Kreis. Ich hatte allerdings sofort einen Anlass, sie nochmal 
auszuprobieren. Aber das kommt im nächsten Post.

Sonntag, 29. September 2013

Stempeltreffen in Südhessen am 21. + 22. September in Darmstadt

Nun will ich doch endlich von unserem Südhessischen Stemplertreffen erzählen. Anfang März gab es das Nordhessische in Fuldatal bei Kassel. Und viele Südhühner hatten gebeten, dass eines südlicher stattfinden solle. Also haben wir Rhein-Main-Hühner uns ins Zeug gelegt und uns vergangene Woche am 21. und 22.9. in Darmstadt getroffen. Die noch Südlicheren haben zwar alle wieder abgesagt, aber immerhin waren DA, DA, DA, DA, GRI, F, MZ und ERB vertreten. Und was hatten wir einen Spaß miteinander! Wir haben nicht nur gebastelt und uns ganz viel gegenseitig beigebracht. Wir haben auch gut gegessen (Elkes Schichtsalat war lecker und Susannes Kuchen auch), viel geredet, noch viel mehr gelacht und nebenbei eingekauft.

Eingekauft – auch Sonntag? Tja – das hing mit der etwas schwierigen Suche nach der geeigneten Location für die erwarteten 12-15 Leute zusammen. Ich habe schließlich einfach in meinem Kreativladen nachgefragt, und so haben wir uns im Seminarraum vom Format getroffen. Ab SA 15:00 waren wir ganz für uns und konnten alles nutzen bzw. schoppen nach Herzens Lust.

Dafür hat der Chef dann am Montag auf der Tastatur 
seines PC ein klitzekleines Dankeschön vorgefunden, 
ein Briefchen mit dem ausziehbaren Schokitunnel:

 

Wenn man an der Strippe zieht, kommt auf der einen Seite 
das Dankeschön raus und auf der anderen Seite die Schoki.

 

Und hier sieht man den Folienstreifen, an dem die beiden Pappen 
befestigt sind. Ich hab ihn aus Prospekthülle gemacht, 
die ist dünn und durchsichtig und fällt so kaum auf. 
Beigebracht hat uns dieses kleine Kunstwerk die liebe Bamas.

 

Außerdem haben wir noch eine kleine Verpackung 
von Nelli gelernt ...  


Ich habe mal verschiedene Versionen gebaut. 
An der letzten sieht man, dass ich sie mit kleinen 
Klettstreifen verschlossen habe.



und eine Schachtelanleitung von AnnasArt 
nachgebaut:



Ich finde diese Schachtel so niedlich, ein kleiner Würfel, 
der ein Geheimnis verbirgt:


 Und auf den Schnörkeln meiner heißgeliebten Arabesque 
von Judi Kins sitzen Miniperlchen.


Falsche Reihenfolge – das war alles am Sonntag. 

Schon am Samstag hat Elke einigen gezeigt, 
wie die Endloskarte funktioniert …   
(da habe ich aber was anderes gewerkelt)   
... und wir haben ein Taschenbüchlein aus einem 
Scrapbogen gebaut.


Diesmal habe ich daraus ein Visitenkarten-Büchlein gemacht:


Einige Sachen haben wir zwar nur im Rohbau gemacht, 
damit wir möglichst viel Verschiedenes bauen konnten, aber so 
habe ich jetzt bei der Nachlese und beim Fertigbasteln nochmal 
viel Spaß gehabt und viel an die schönen Stunden zurück gedacht.
 

Montag, 25. Februar 2013

SU-Abend mit Nelli - einmal im Jahr muss es sein ...

Es war mal wieder so weit. Ich bin ja nicht markentreu und mixe fröhlich, 
was die Shops und der Keller so hergeben. Aber einmal im Jahr – 
wenn SU Sale-a-Bration hat – dann lohnt sich da das Tuppersystem 
doch richtig, und dann lade ich ein und schlage zu.

Seit einiger Zeit steht mir die liebe Nelli als SU-Frontfrau dabei zur Seite, 
erfüllt mir den Wunsch nach einer neuen kniffligen Idee und nimmt dann
 dezent grinsend unsere Bestellzettel entgegen. Aber begrüßt hat sie uns 
erstmal mit dieser entzückenden Schachtel, in der sich ein Amicelli verbarg:


Wie immer waren die Elken aus Pfungstadt und dem Odenwald da, 
dazu Susanne von nebenan. Als Hofhuhn schon länger dabei, 
aber neu nach Darmstadt gezogen war das Julchen, 
eine sehr nette Neuentdeckung (!), 
und Nelli hatte noch Martina mitgebracht. 7 Weiber auf einem Haufen, 
was kann dabei schon rauskommen!
 
Dann gings los. Wir haben eine Flipkarte gebaut.


Es sieht einfach nett aus, wie sich das Motiv da so langsam 
zur Seite und schließlich umklappt.


Weil ich nicht so recht durchschaute, wie das halbe Loch in die Karte kommt, und ich zu ungeduldig war, mich an der Bigshot in die Schlange zu stellen, habe ich versucht, mit einem Handstanzer durch 2 Lagen Farbkarton zu kommen. Hätte ich lassen sollen, ist jetzt putt …
Deshalb habe ich dann doch gewartet und schließlich gelernt, wie man ein Loch nur halb stanzt. War ganz simpel: einfach die obere Stanzplatte nur über die Hälfte des Spelli legen, schon wird auch nur die Hälfte gestanzt (hätte ich selbst drauf kommen können …)


Ganz geöffnet sieht man dann die andere Seite vom Motiv und – 
genau unter der ursprünglichen Position – 
noch ein Oval mit was Neuem. 

 

Das sieht richtig nett aus, ist für eine „technische“ Karte relativ schnell gemacht – und eignet sich noch für die SI im Stempelhühnerhof von letzter Woche. Da wird die Karte dann gleich auch noch landen.

Aaaaaber - Nelli lässt sich ja nicht lumpen. Wir haben dann - mit den Sale-a-Bration-Produkten - noch eine Karte gewerkelt, diesmal eine "ganz normale" quergeklappte Karte, aber mit einer pfiffigen "Wäsche"leine dran.


An Nellis Karte hingen da auch noch Stempel aus dem selben Set wie das "Pack aus!", aber ich hatte keine Lust auf Herzchen, ich wollte dieses "Pack aus!" nutzen und habe darum nur den Rahmenstempel aus dem Set genommen und dann lauter kleine Mini-Päckchen reingestempelt. Das ist ein A-Stempel der Stempelschmiede. Außerdem hatte Nelli munter und wild (ist halt grad so in ...) die kleinen Anhängsel farblich gemischt. Ich habe dann meine Restemappe geschnappt und mir Schnipsel in etwas "sanfter" zueinander passenden Farben ausgewählt.