Am Samstag
hatte ich mal wieder meine alljährliche Sale-a-
bration-Stempelparty
bei mir zu Hause. Die Gäste waren die
üblichen Verdächtigen, meine
geliebten Rhein-Main-Stempelhühner.
Mädels, Ihr seid so wunderbar!
Es macht immer so einen Spaß mit
Euch. Unsere SU-Frontfrau Nelli hat
es genossen, nach ettlichen
Terminen mit vielen Frischlingen mal
wieder lauter alte Hasen
vor sich sitzen zu haben, die einfach
verstehen und loslegen.
Aber vor dem
Vergnügen die Arbeit. Fragt nicht, in welchem Zu-
stand sich mein
Keller kurz vorher noch befand … Wenn man immer
gleich ..., dann
müsste man nicht … Aber immerhin tauchte dabei
in einer Schachtel
mit Papierschnipseln dieses Stück Papier auf:
ein Rest vom
Hintergrundwischen von anno Tobak. Und landete spon-
tan zusammen mit
dem kleinen Schmetti und dem zarten Wort auf
einer Din lang-Karte.
Verblüffend einfach und zauberhaft schön.
Auf der
Stempelparty war das Thema: Arbeiten mit der Bigshot.
Es gibt ja
immer mehr Sets, bestehend aus Stempeln und passenden
Stanzen. Und da
ist die Kunst: erst stempeln oder erst stanzen?
Und wie dann den 2.
Schritt grade ausgerichtet zum 1. kriegen?
Ich habe nicht viele solche Sets, unter anderem, weil ich mit den
wenigen Ergebnissen immer total unzufrieden
war.
Nelli hat
also ein Set mit uns gewerkelt, das ganz viel
Stanzmaschine brauchte.
Die Karte, ein kleines Quadrat von 10,5 cm kantenlänge:
Das tag ist
übrigens doppelt, weil man so etwas reinschreiben
oder reinstecken
kann. Hier sieht man das Doppelte:
Witzig finde ich auch die Idee, das breite Band durch das
Loch
zu schieben, dann aber nicht zu knoten sondern mit der
dünnen Kordel eine Schleife darum zu machen.
Gleich als
erstes hat sie uns gezeigt, wie man mit einer speziellen
festen
Schaummatte mit jedem Stanzteil auch prägen kann. Wir
haben den schlichten Rahmen gestempelt und dann geschichtet:
Matte, Papier, Stanze falschrum. Und so hat sich der äußere Rand
der Stanze um das
Motiv ins Papier gedrückt. Damit nichts
verrutscht, sollte man
neuere, schön grade Platten nehmen, die
obere senkrecht auflegen und
dann durchkurbeln. Ging. Geht mit
Fixieren mit Post-its noch besser.
Und geht natürlich am leichtesten
mit der Magnetgrundplatte. Die
will allerdings bezahlt sein, denn
die Magneten sind so stark, dass
sie durch Plastik, Acrylplatte und
Papier hindurch das Stanzteil gut
halten. Und gute Magneten
sind nunmal teuer. Hier sieht man ein
bisschen den Rand:
Dann haben
wir fröhlich Blüten gestapelt. Ich hab noch
ein paar Perlen in die
Mitte gesetzt.
Und jetzt freue ich mich demnächst auf den
Einzug vieler neuer
Stömpelchen in meinem Bastelkeller. Danke, Nelli,
dass Du uns einen
schönen Nachmittag bereitet hast. Manche wollte gar nicht mehr
gehen,und das lag nicht nur an den superleckeren Blätterteig-
teilchen von Elke und den Zimtschnecken von meinem Mann ....





