Das ist aber
wirklich der letzte Post für heute. Ich muss ja noch
zeigen, was ich
bei dem Markt in der Anhäuser Mühle so vor mich
hin gewerkelt habe,
wenn die Leute grade keine Apfelringe in
Schokolade probieren
wollten.
Ich hatte
mir einen ganzen Haufen Streifen für kleine Schoki-
Tunnel zurecht
geschnitten und die Tüten mit den Scrappapier-
resten eingepackt. Ein
paar Schmetti-Stanzer dazu – und los.
Gleich zeige
ich auch, wie ich die Dinger mache.
Aber erstmal ein paar Beispiele:
Und so
geht’s:
1.
Schritt: Teile zuschneiden
Ich brauche einen Streifen Karton
(nicht zu dünn) von 5 x 20,5 cm. Dazu 2 Stücke des selben Materials
von 5 x 3,8 cm. Außerdem brauche ich einen Streifen auseinander
geschnittener Prospekthülle (o.a. Ganz dünne durchsichtige Folie)
und ganz schmales Tacky- tape oder anderes beidseitiges Klebeband.
Dazu Scrap-papierreste – jawoll, wir können mal wieder Reste
verwerten!
2.Schritt:
Teile vorbereiten
Der lange Streifen wird gefalzt bei 3/8“
- 2“ - dann um eine halbe Rille verschoben und direkt daneben
gefalzt, so dass ein Abstand von 1/16“ entsteht. Von da aus (!) 1
5/8“ weiter die nächste Falz und dann am Ende bei 7,5“ Es klingt
viel komplizierter, als es ist! Einfach machen … Das komische 1/16"dient dazu, dass der Schiebemechanismus nicht klemmt, er soll ein bisschen Spiel haben. (ich hab vergessen, den Streifen ohne Folie zu knipsen, denk sie Dir weg ...)
Von den kleinen Teilen wird eines an einer
Schmalseite an den Ecken abgerundet, an der Seite ein Loch gestanzt,
ein Eyelet rein, ein Bändchen durch. Und auf das Teil wird
mittendruff noch ein Minigruß gestempelt.
3.
Schritt: die Montage
Das ist der Schritt, bei dem man ein
bisschen aufpassen muss. Das erste Element unseres Streifens ist die
Klebelasche innen. Das zweite Element bekommt nun mit einer
tag-Stanze o.a. auf beiden Seiten eine Kerbe. Und um diese Kerben
klebe ich den Streifen Prospekthülle mit einem Streifchen Klebeband
und schiebe es ganz an die eine Seite.
Jetzt einfach mal zurecht knicken und die lange Strecke
über den Finger rund ziehen nach diesem Muster.
über den Finger rund ziehen nach diesem Muster.
Als nächstes klebe ich 2 weitere
Streifchen Klebeband an die Folie, eines von oben, eines von unten.
Auf den nächsten beiden Bildern siehst Du, wo. Das kann man schlecht
beschreiben, etwa so: der Kartonstreifen hat ja eine rechte und
eine linke Kante. Der eine Klebestreifen kommt an die eine Seite von
oben, der andere an die andere Seite von unten. Wenn Du Deinen
Streifen vorbereitet hast, kannst Du ihn Dir wie auf diesen Bildern
zurecht legen und bekleben. Das kriegst Du schon hin.
Nächste Stolperfalle: das Ankleben der
beiden kleinen Pappen. An der einen, unteren Pappe wird das Ganze am
Schluss rausgezogen, auf der anderen, oberen klebt dann die Schoki.
Auf diesem Bild siehst Du, wie – im Verhältnis zu den beiden
Klebestreifen - Du Dir die beiden Pappen zurecht legen musst. Dann
ankleben, ohne dazwischen die Folie zu verschieben.
Wenn Du jetzt an der einen Pappe ziehst,
müsste die andere mit rauskommen, weil die Folie immer beides
transportiert. Geklappt? Dann wieder reinschieben und zukleben das
Ganze.
Dazu legst Du wie auf den vorherigen
Bildern zu sehen, den Streifen unter der Bänderpappe durch und
drüben hoch. Die erste Lasche wird dort an die Tunnelwand geklebt und schließt so die Bodenkonstruktion. Lass
dabei genug Spiel für den Folienzug. Dann den ganzen Tunnel oben rum
und die Lasche am anderen Ende unter den Tunnelboden geklebt. Fertig!
4.
Schritt: Verzieren und Füllen
Der Rest ist nur noch Kür. Du schnappst
Dir farblich passende Scrappapierreste und dekorierst den Tunnel von
außen. Ich habe hier immer einfach einen Streifen drüber gelegt und
dann ein paar Schmettis oder ein Herz oder … ausgestanzt und
aufgesetzt.
Dann ziehst du den Tunnel raus und klebst
auf die obere, leere Pappe irgendeine Schoki drauf. Die Maße passen
für alle Ferrero-Kugeln, -Kirschen und Co. Und zur Zeit natürlich
für die Schoko-Minis aus der Osterecke von „Feinkost Albrecht“ …
Wenn mans einmal kapiert hat und sich bei der Montage nicht verfranzt, geht das ganz schnell auch in größeren Mengen zu machen und ist als Mitbringsel oder als Pieps beim Basteltreffen oder als Tischdeko bestimmt ein Hinkucker.
Ich hoffe, Du konntest alles verstehen und nachbasteln. Wenn nicht: Fragen! Ich antworte gerne. Wenn Du die Anleitung weiter gibst, vergiss bitte nicht, zu meinem Post zu verlinken bzw. auf mich und mein Blog hinzuweisen. Ich selbst habe diese Machart gelernt von Bamas, die in dieser Machart eine Karte zeigt. Danke Dir für die zauberhafte Idee!










