Pinterest
ist echt gefährlich. Ist man nicht angemeldet, ärgert man sich
bei
jedem Link, dass man die Bilder nicht richtig sieht. Ist man dann
angemeldet, verliert man sich stundenlang im Bestaunen der Werke
anderer. Dabei hat man schon für die eigenen Ideen kaum Zeit,
geschweige denn zum Nachbasteln der vielen Kunstwerke anderer …
Bei mir fing
es an mit den Pocket Lettern. Jetzt bin ich über den Begriff
„pen
palling“ gestolpert. Brieffreundschaften hatten und haben wir ja
auch. Ich bin eine große Freundin von echter, liebevoller und
persönlicher Schneckenpost, von echtem Kontakt mit handgeschriebenen
Worten. Aber
ich habe den Verdacht, dass „pen palling“ noch viel
mehr heißt. Jedenfalls
habe ich im Netz unzähliche zauberhafte
Möglichkeiten gefunden, wie
man einen schlichten Brief noch schöner
machen kann. Und musste das
natürlich sofort ausprobieren. Bei
Youtube fand ich mehrere Clips zur
Herstellung eines „Flip Books“,
eines Heftchens mit vielen Klappen und
1000 Details, die gemeinsam
einen Brief beherbergen.
Da ich
sowieso grade einer lieben Freundin schreiben wollte, habe ich
einfach losgelegt.
![]() |
| Flipbook für eine Freundin |
Viiiiieeel
Washi Tape kommt zum Einsatz, weil es die einfachste
Möglichkeit
ist, die Seiten, die Klappen und alles andere zu befestigen.
Hinter
dieser Doppelklappe verbirgt sich noch ein schöner Spruch:
Hier drin
ist der Brief:
Und rechts
habe ich aus Papierresten mit Hilfe einiger Handstanzen
noch ein paar
einfache Geschenkanhänger gebaut.
Der nette Nebeneffekt ist, dass man endlich mal seinen Designpapier-
Vorräten an den Kragen geht. Der Nachteil ist, dass man endlich einen
legalen Grund hat, noch mehr Designpapier zu kaufen ...




