Die
allerletzte Tüte der Saison habe ich im Auftrag gebaut – für den
Sohn
des Format-Chefs. Das war ein großes Kompliment für mich. Denn
er hätte
das sicher selbst genau so gut gekonnt. Ich hatte völlig
freie Hand, was
das Motiv und die Farben anging. Darum habe ich ein
bisschen rumprobiert.
Ich habe mir
eine schöne Schrifttype gesucht und die Buchstaben und
Zahlen ganz
groß ausgedruckt. Der Name des Jungen musste herhalten
für diese
lustigen Buchstabenkinder. Die Männchen haben einen Ranzen,
einen
Pinsel, Schultüten und ein Heft in den Händen.Hände und Füße sind
aus kleinen Wattekugeln - außer beim Ö, das sind die Hände natürlich
aus dem selben Papier.
Drumrum habe
ich einige bunte Stifte und „ABC“, „XYZ“ und „123“ auf
die Tüte gestreut. Stifte und Buchstaben sind mit "Naht"-Strichen
umrandet. Und erst jetzt fällt mir auf, dass ich das beim Namen
natürlich eigentlich auch hätte machen müssen ...
Weil es dann
noch ein paar kahle Stellen gab, habe ich ein paar
kleine bunte
Kringel aufgeklebt.
Als Spitze habe ich ein Designpapier mit Farbverläufen und Klejsen
gewählt. Und als Verschluss habe ich einige Reste von passenden
Krepppapierfarben genutzt.
Und so ist
eine sehr fröhliche und persönliche Schultüte
daraus geworden.
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| Schultüte mit Buchstabenmännchen |
Dem Vater hat sie jedenfalls gefallen ...







