Ich hab bei
Youtube mal wieder ein "Kärtchen" entdeckt,
das meiner
Vorliebe für technische Karten entgegen kommt.
Ich hab auch
keine Ahnung, wie man die nennt, ich verlinke
aber mal ein Video.
Ich habe mit
einem genialen Fotokarton von Bähr/Ursus Babykarten
draus gemacht,
die zeige ich später. Denn außerdem hat ein liebes
Forumsmitglied
zum Osterketting eine Osterkarte in dieser Form
bekommen und kriegt
sie jetzt nicht wieder zusammen gelegt.
Also muss ich erstmal die
Erklärfotos hier zeigen …
Von außen
hat man ein harmloses Quadrat, das
thematisch geschmückt …
… und mit
Magneten unter der Klappe verschlossen ist.
Drinnen
sieht man dann was Dickes, das aus 4 kleineren Quadraten
zu bestehen
scheint.
Wenn man
genau hinschaut, sieht man die beiden Pfeile in den
diagonal
gegenüber liegenden Ecken.
Und da muss
man dann dran ziehen. Wenn die Karte neu
und das Papier noch nicht so
weich ist, bleibt einem dabei
gerne mal das Herz stehen …
Es irritiert
auch etwas, dass sie beim Öffnen unter der Karte die Hülle
plötzlich um 90° dreht. Aaaaaaber
das gibt sich, sobald die Karte
geöffnet vor einem liegt.
Mit den
richtigen Faltungen liegt nun nämlich ein vollständiger
12“-Bogen
vor einem, auf dem man sich so richtig austoben kann.
Beim
Wiederzusammenlegen wird’s in der Tat etwas knifflig. Aber man
lernt das ganz schnell. Man kneift rechts und links von der Raute die
kurzen Falten zusammen (natürlich mit beiden Händen, ich brauchte
hier eine für die Knipse).
Dabei
klappen die 4 Dreiecke um die Raute hoch. Und jetzt drücke ich
mit
einem Daumen von unten gegen eine seitliche Ecke eines der Dreiecke.
Dabei kriegt
die ganze Konstruktion einen Dreh gegen
den Uhrzeigersinn …
… und
klappt nach unten zusammen.
Je öfter
man das wiederholt, bevor man die Karte verschenkt/-schickt,
desto
weicher und flexibler wird das Papier. Man muss allerdings beim
Arbeiten der Karte mit sehr gutem Klebstoff arbeiten und alle
Elemente
drinnen wirklich gut bis an den jeweiligen Rand festkleben,
damit sich
die Teile nicht nach dem dritten Öffnen durch die
Verwringung ablösen.
Noch ein
paar Details: es war gar nicht so leicht, verschiedene Papiere
zu
finden, die alle von den Grüntönen her zueinander passten.
Sämtliche
Bildchen sind von dem erwähnten Osterkarton von Bähr.
Dazu habe ich
einige Hasen und Wiesenstreifen gestanzt.
Die Mitte
ziert ein mehrfach gestanzter Blätterkranz mit (jawoll, ich habe
auch gestempelt) ganz vielen verschiedenen gestempelten Ostereiern,
die
darin wie in einem Nest liegen. Wenn man
genau hinschaut, sieht man, dass
bei einigen Blättern das Innere
ausgestanzt ist. Die rausgefallenen
Stückchen habe ich als weitere
Blätter zwischen die Eier geklebt.
Den Deckel
von innen ziert eine Wiese mit den Stanzbuchstaben „Ostern“.
Und das
Innere des „O“ ist auch noch auf der Karte gelandet –
nur nix
wegwerfen …
Ganz am
Schluss hatte ich noch das orangene Feld unten frei und
habe darum
noch zu einer Schmetterlingsstanze gegriffen. Jeweils
eine Lage zart
grün schimmernder Karton, Transparentpapier und
grünliche
Klebeperlen gestapelt ergeben einen Schmetti. Und davon
sind dann
noch 2 auf dem Deckel von außen gelandet. Damit die
Klappe nicht so
nackig aussieht, hat sie ein Band mit etwas Bänder-
getüddel bekommen.
Nach dem
Zusammenlegen liegt die Karte übrigens erstmal verdreht da,
weil sich
der Deckel beim Einklappen nicht wieder zurückdreht.
Jedenfalls
ist die Karte heute endlich angekommen und hat Freude














