Dienstag, 19. März 2013

noch mehr Napkin-Fold-Karten


Langsam komme ich richtig in Fahrt. Diese Karten sind einfach zu schön. Ich hatte am Wochenende einen Markt mit meinem „Schokolierte-Früchte-Verkaufen“-Job und hatte Papiersachen dabei. Wenn bei diesen Märkten Leerlauf ist, bastel ich vor mich hin. Dabei sind 3 neue Napkins fertig geworden, die ich mir zu dem Zweck zugeschnitten hatte.

Die erste ist ganz ähnlich wie die, die meine Freundin grade bekommen hat. Nur der Stanzer am Rand ist ein anderer, weil mir diese Blumenbordüre zu breit ist für den Zweck. 

 

Napkin-Fold-Karte

Die Zweite ist in zartem Blau mit Türkis und Petrol gehalten.

 

Hier ist auch mein neuester Bordürenstanzer zum Einsatz gekommen. Er hat einen ganz kleinen Rapport und nimmt sehr wenig von der Substanz weg, macht aber trotzdem die Wirkung zierlicher.


Und die Dritte ist ein bisschen auf vintage gemacht mit Wischen und Distressen. Die ist in rot-bordeaux-Tönen gehalten.

 

Das Schreibfeld wird hier eingerahmt von 4 Dreiecken aus einem Stück Papier, das mir irgendwann mal zugeflogen ist. Ich fand es besonders schön und passend für eine besondere Karte. Und ich habe es so beschnitten und dann in Dreiecke geteilt, dass es eben einen schönen Rahmen ergibt. Ich musste aufpassen, dass ich alles richtig klebe ... Und die restlichen Farben und Stempel (an den Seiten und auf der Banderole) sind nach diesem Papier ausgesucht.


Bei den neuen Karten habe ich zwar auch ein Label an der Banderole, aber noch nix drauf, weil ich noch nicht weiß, für welchen Anlass die mal sein werden. Ich erlebe es ganz oft auf den Märkten, dass die Leute "die Karte mit dem Papier und dem Spruch bitte" immer was anders wollen, als ich es gemacht habe. Passt ja meistens auch. Aber ich kann eben nciht alles da haben. Also lasse ich immer öfter die Worte weg, kalkuliere sie aber beim Platz ein. Und dann mache ich das spontan so, wie die Leute es wollen.

Sonntag, 10. März 2013

Mein kreativer Monat Februar 2013


 
Jetzt wird es aber Zeit, den krativen Monat Februar Revue passieren zu lassen. Ich hab ja doch ´ne ganze Menge gemacht: wieder 2 Napkin-Fold-karten, die 3 Bücher für die Kasseltreffen-Hühner, der SU-Abend mit Nelli – um nur ein paar Dinge zu nennen.


 Allmählich wird es auch immer leichter, die Collage zu bauen, auch wenn es da sicher noch viel zu lernen gibt. Dank jedenfalls an Ingrid von AnnasArt, die die wunderbare Anregung zu dieser persönlichen Rückschau gibt.

Stiftewürfel aus Graupappe


Der Februar war einfach sehr arbeitsreich – und gespickt mit kranken Meerschweinchen, verendenden Spülmaschinen und gefühlten 30 eigenen Arztterminen. Ich hab zwar einiges gewerkelt, aber kaum was davon gezeigt. 
Also hole ich heute davon noch was nach.

Anfang des Jahres war eine Kusine von mir spontan zu Besuch. Das war eine lange geplante und irgendwie nie realisierte riesigschöne Überraschung. Sie war neugierig auf meinen keller, und so sind wir zum Klönen in die Katakomben gegangen. Sie hat sich umgesehen und eine schöne Turmdose entdeckt. Und dann hat sie mir verraten, dass sie demnächst einen neuen Schreibtisch bekommt und dafür noch eine schöne Stiftedose braucht. Ich hab sie aus den französischen Papieren eines aussuchen lassen, das farblich zu der Zimmereinrichtung passt. Und dann hab ich beim Klönen nebenbei gewerkelt. Heraus kam dann das:

Stiftehalter

Einfach Graupappereste geschnitten, aneinander gesetzt, Leinen drüber, Papier drauf, dann noch den Einsatz geschlitzt – fertig waren ein wunderschöner Stiftewürfel und ein herrlich verschnuddelter Nachmittag.


Sie hat mir hinerher (leider nicht digital) ein Foto von der Dose neben der Lampe und den Vorhängen geschickt, das zeigt, 
WIE gut die Farben von allem zueinander passen. 
Jenny, es war toll mit Dir!

Samstag, 9. März 2013

Napkin-Fold zum Geburtstag

Vorgestern hatte eine sehr liebe Freundin Geburtstag. Und sehr liebe Freundinnen haben immer sehr schöne karten verdient. Also habe ich mal wieder eine Napkin-Fold-Karte gewerkelt, diesmal ganz in Aubergine gehalten.


Das Äußere ist ja immer nicht schwer, man falzt und stanzt, 
misst Stücke ab und schneidet sie zu Dreiecken. Aufkleben – fertig.
 Aber fürs Innere muss man dann schon die richtigen, 
zueinander passenden Papiere finden und sich was für die 
Gestaltung einfallen lassen.
Ich habe hier den blumigen Stanzer für den Rand gewählt. 
Eigentlich nett und ein Thema, das in den Papieren und im Motiv 
schön wieder auftauchen kann. Aber diese Stanze hat relativ 
weit reingegriffen, so dass die Papiere z.Tl. Nicht gut auf 
ihre Flächen passten. Und der Rapport passt auch nicht zur 
Kartenlänge, so dass die Blüten an den Ecken ausfransen. Hmpf.

Napkin-Fold-Karte

Aber immerhin passte dazu ganz wunderbar das Blumenmädchen von SU, das da im Frühlingswind steht. Und die Blümchen, die beim Stanzen angefallen sind, sind dann größtenteils noch in und auf der Karte gelandet. Und so gefiel es mir richtig gut.

 

Der gemütlich verschnuddelte Abend mit Dir 
war wieder richtig schön.
Was tut es gut, Dich zu haben!


Album mit Fadenbindung als Dankeschön

Schon im Februar habe ich 3 Alben gewerkelt, die dann Anfang März als Dankeschön dienten. Wir haben uns nämlich mit einigen Leuten vom Stempelhühnerhof getroffen und ein ganzes Wochenende lang miteinander gewerkelt und gegackert und uns ganz viel gegenseitig beigebracht.

Die 3 Damen, die das Wochenende organisiert hatten, bekamen von uns anderen jeweils ein selbstgebautes Buch mit einem Gutschein für einen Shop und von jeder eine Dankeskarte. 

Fotoalbum mit Fadenbindung

  

 

Also habe ich grauen Fotokarton zugeschnitten, gelocht (blödsinnige Arbeit), an einer Seite mit Prägerillen versehen, damit sie schön leicht klappen und habe dann Unmengen von grauen Streifen auch mit den Löchern versehen, damit ich sie als Abstandhalter zwischen den Seiten mit in den Buchrücken einbinden kann (total blödsinnige Arbeit). 

 
Die Buchdeckel haben schon mehr Spaß gemacht. Zwei schmale Streifen Finnpappe für die Bindung, zwei große Stücke Finnpappe für die eigentlichen Deckel, Buchbinderleinen drum, drei schöne, edle Papiere ausgesucht, zugeschnitten und damit alles bezogen. Ich habe nur den Abstand zwischen Streifen und Deckel nicht breit genug gemacht. Die Deckel lassen sich leider nicht weiter als 90° aufklappen – wieder was gelernt fürs nächste Mal …

Die Fadenbindung habe ich mir in Grunde selbst ausgedacht, nachdem ich mir ein paar Bilder im Netz angesehen habe. Es hält gut und sieht nett aus.


An der Stelle, wo die beiden Bandenden zusammen kommen, 
habe ich dann noch ein paar farblich passende Bandschnipsel mit eingeknotet.



Als erstes kamen diese kolorierten Bilder ins Buch, 
weil sie treffend wie nichts anderes zeigen, 
wie wir bei unserem Hobby so drauf sind.


Die Karten aller Teilnehmerinnen steckten danach in den Büchern. Und die Aufgabe an alle war: bastele eine Karte in Deinem ganz eigenen Stil. Da mein Stil ja ist, viel Technisches zum Klappen, Drehen, … zu machen, war diese Aufgabe an mich selbst gar nicht so einfach. Denn die Karten sollten gleichzeitig möglichst flach bleiben, damit die Bücher nicht so dick werden. Also habe ich mal nebenbei eine Karte mit einer Drehscheibe erfunden. Und dazu habe ich natürlich jeweils einen Rest des Papieres vom Einband genommen.



 Und wenn man an der Scheibe dreht, 
kommt ein gestempeltes "Danke" zum Vorschein.


Anfang März war es so weit (darum zeige ich die Bücher auch erst jetzt): wir haben in der Nähe von Kassel einen ganzen Samstag durchgewerkelt und viel gelernt (und bei den anderen gesehen, was wir uns demnächst auch noch uuuuuunbedingt kaufen müssen …). Abends sind wir dann essen gegangen. Das schien mir die beste Gelegenheit zu sein, die Bücher zu überreichen. Dazu stellte ich sie einfach alle drei auf den Tisch.Und zu meiner riesigen Freude erzählte Annel mir hinterher, sie habe spontan gedacht: „das Pinke ist das Schönste!“ Und genau das hat sie auch bekommen.

Katjas Karten sieht man hier:
http://katjas-kleine-welt.blogspot.de/2013/03/huhnerhoftreffen-in-fuldatal.html 

Diese tolle Hühnerleiter hat Elke gleich dreimal gewerkelt:
http://blauermohn.blogspot.de/2013/02/wer-fahrt-denn-da.html

Annel, Kalli und Anne – auch hier nochmal: es war die Wucht in Tüten, was Ihr alles organisiert, vorgedacht und so liebevoll umgesetzt habt für und mit uns. Danke!