Mittwoch, 12. März 2014

Washi-Tape in allen Regenbogenfarben

Leider lief der Kunstmarkt am Wochenende nicht so gut, wie erhofft. 
Ist das Wetter schlecht, sagt man: „Die Leute wollen nicht vor 
die Tür.“ Ist das Wetter gut, sagt man: „Da gehen die Leute 
lieber in ihren Garten.“ Alles Quatsch. 
Die Leute wollen kommen und kaufen oder eben nicht. 
 Und es gibt inzwischen viel zu viele Kunsthandwerk-, 
Künstler-, Kreativ-, Hobby- und Sonstwas-Märkte, 
als dass es sich sicher rentieren kann. 

Egal. Ich hatte nebenbei Zeit und Lust, ein bisschen Frühling 
auf die Karten zu bringen und mit Washi-Tape zu spielen. 
Ein ganzer Regenbogen ist wieder dabei rausgekommen:  
Für jeden Anlass was dabei. 






Mit auf die Karte gehüpft sind dabei ein paar selbstgemachte 
Knöpfe, ziemlich viele Schmetterlinge und so mancher Brillie.


grußkarten mit Masking-/ Washitape

Spaß gemacht hat es auf jeden Fall.
 

Kunstmarkt in der Kesselstadt

Am vergangenen Wochenende habe ich mal wieder einen neuen 
Künstlermarkt ausprobiert. Diesmal bin ich nach Hanau gefahren. 
In der echt schnuckeligen Kesselstadt direkt beim Schloss 
Philippsruhe steht eine alte Kirche, die einen gemütlichen Kirchhof 
mit großen alten Bäumen hat und zum öffentlichen 
Gemeindezentrum umgebaut ist. Vom alten Karussell und der 
Wörschtscherbude draußen über Kaffee, Kuchen, Obstbrände 
und selbstgekochte Marmelade im Erdgeschoss bis zu 
künstlerischen Ostereiern und zauberhaften Dingen aus Wolle, 
Stoff, Filz und Co im Obergeschoss war alles vertreten.
Mir direkt gegenüber saß die unglaublich liebenswerte, 
fröhliche Susanne mit ihren zauberhaften Elfen aus Filz.


Sind die nicht einfach traumhaft schön?

 

Und auf ihrem Blog kann man auch ein bisschen sehen, 
wie mein Stand aussah: susannelfe in der Reinhardskirche ... 
Mädel, Du bist ein wunderbarer Sonnenschein!

 Ich hatte wieder 2 Stände in Personalunion – die Apfelringe 
in Schokolade und meine Papierarbeiten als Kunst á la Card. 
Da ich so viel Platz hatte, konnte ich besser trennen, die 
Papierarbeiten richtig schön zur Geltung bringen und mich 
für beide Stände gut sichtbar in die Mitte setzen. Den Luxus 
habe ich sonst nicht. Natürlich habe ich selbst verpennt, den 
ganzen Stand zu fotografieren …

Am Samstag stand eine Frau am Stand und sagte direkt: 
„Haben sie eine Osterkarte, die für Amerika taugt?“ 
Nö, hatte ich nicht. Aber alles Nötige dabei. Und so durfte die 
Dame mit entscheiden, welches Motiv und welche Farben auf 
der Karte landen. Und dann habe ich losgewerkelt:


Diese Kundenkontakte machen immer am meisten Spaß!


Frühling auf Papier

Endlich Frühling! Licht und Wärme tun so gut nach dem 
langen dunklen „Winter“! Und natürlich geht damit 
auch im Bastelkeller die Farbe mit mir durch.

das Thema „ausgestanzt und eingesetzt“. Und da habe ich 
mir die zarte Schmetterlingsreihe von Memory Box geschnappt 
und in allen Farben des Regenbogens drauflos gestanzt.

Nudel, nudel, nudel …



Dann habe ich die ganzen Schmettis auf meinem Tisch sortiert, 
vertauscht und einfach in die Löcher wieder eingesetzt.


Mal hochkant links, mal rechts, mal quer. Soweit so gut. 
Am besten gefallen mir selbst die Weißen. Bei den Farbigen 
ist nicht jeder Hintergrund wirklich geeignet, und manche 
Farben beißen sich heftig.

Grußkarten mit Schmetterlingen

Nur mit den einfach dazu gestempelten Sprüchen bin ich 
nicht zufrieden. Also - mit den Sprüchen ansich schon. 
Aber ich konnte mich nicht entscheiden, ob ich sie farblich 
absetze oder in 3D hochsetze oder noch´nen großen anderen 
Schmetti dazu oder … Mir fehlt so das I-Tüpfelchen. 
Aber ich freue mich da auf Vorschläge …

Montag, 3. März 2014

Gutscheinkarten zur Kommunion

Ein paar Karten zur Kommunion wollte ich auch machen. 
Kommunionkinder sind ja – je nach Bistum – zwischen 7 
und 9 Jahren alt und damit viel jünger als Konfirmanden. 
Darum habe ich die Gestaltung etwas kindlicher gehalten. 
Und natürlich versucht, das etwas andere Thema zu verarbeiten.

Gutscheinkarten zur Kommunion

Zunächst habe ich diese relativ kleinen Stempel genutzt und 
die Felder Ton in Ton gemattet, immer schön der Welle folgend 
beim Schneiden. Dann fiel mir auf, dass creme-craft nicht 
so wirklich kindgerecht ist, und habe die große orange Matte 
dahinter gesetzt. Und das gefiel mir so gut, dass ich das bei 
den anderen beiden dann auch so gemacht habe.


Die Kinderkirche ist übrigens eigentlich randlos. Damit sie hier 
dazu passt, habe ich bei einem der anderen Stempel den Rand 
mit einem Tombow-Stift bemalt und abgestempelt – und dann die 
Kirche mittenrein.

Innendrin steht dann nur noch ein schlichter Glückwunsch.


Dann habe ich noch zwei Karten mit dem Kreuz gemacht. 


Und bei der blauen mal wieder gesaubeutelt. Ich finde es total 
nervig, wenn Stempel so schlampig ausgeschnitten werden, dass 
Kanten vorstehen. Wenn ich selbst montiere, schneide ich immer sehr 
knapp aus, dann passieren einem solche Gummikantenlinien wie 
hier bei dem Wortstempel nicht. Um das ein bisschen zu kaschieren, 
habe ich dann angefangen zu wischen. In dem insgesamt 
dunkleren Rahmen fällt die Linie nun nicht mehr so ganz auf.

Bei der roten Karte habe ich dann in die andere Richtung 
gewischt, vom Motiv weg und die Ränder der Karte. 
Mir gefällt das leuchtende Rot so gut.


Und jetzt zeige ich Euch noch, wie es bei mir 
auf dem Tisch aussieht, wenn ich hintereinander weg 
35 Karten gebaut habe …


Als letztes muss ich „nur noch“ für 25 Karten die kleinen 
Briefumschläge für innendrin bauen. Dann habe ich auch 
diese Etappe geschafft. Der Kunstmarkt ist am kommenden 
Wochenende. Und meine ToDo-Liste ist noch lang ...

Samstag, 1. März 2014

Gutscheinkarten zur Konfirmation

Schnell den nächsten Anlass zeigen – Gutscheinkarten zur 
Konfirmation. Da man hier in der Gegend überwiegend 
evangelisch ist und zumindest im ländlichen Bereich noch 
jeder Nachbar ein Kärtchen schickt (mit einem Scheinchen), 
habe ich hierzu ein paar mehr gemacht.

3 Hauptmotive habe ich für die Front gewählt: als erstes 
dieses Kreuz mit den Symbolen für Abendmahl und Christsein.

Gutscheinkarten zur Konfirmation

Da man nie weiß, wie kirchlich die Schenkenden drauf sind: 
mal mit, mal ohne Segen.

 

Und hier innen das Jesaja-Wort.



Richtig gut zum Anlass passt auch der Füße-Bibelvers. 
Immerhin sind die jungen Leute nun religionsmündig und 
dürfen nun sozusagen „selbst loslaufen“.


Kombiniert mit Fischen oder Füßen, 
auch auf den Innenlaschen.


Damit man den Abdruck auch auf dem dunklen Blau gut sieht, 
habe ich etwas getrickst. Ich habe ein Stück Filz genommen, 
damit die Farbe von einem weißen Pigmentkissen aufgetupft und 
dann damit ein mit Post-its abgeklebtes Feld gewischt. Da habe 
ich dann normal in Dunkelblau drauf gestempelt.


Und dann gibt es ja noch den Ichthys-Fisch ansich, 
der sehr häufig als Symbol fürs Christsein und deshalb 
für Konfirmation verwendet wird.




Diese fliederfarbene Karte kann ich leider nicht mal 
verschenken. Ich habe mehrfach mit schmutzigem Finger 
draufgetatscht ... Der 1. Tatscher war so am Rand, dass ich 
das mit dem gewischten Rand kaschieren konnte. Aber als ich
dann fertig war, habe ich gesehen, dass der Deckel von innen 
total verkleckst ist. Selbst Schuld ...


Jetzt hab ichs bald geschafft, 
es fehlt nur noch die Kommunion ...