Montag, 11. Juli 2016

9 pockets - 9 words

… war das Thema bei einem Event. Es wurden 9 Stichwörter 
vorgegeben, nach denen man die 9 Tschen füllen sollte. 
Witzigerweise hatte ich SOFORT beim Lesen dieser Wörter 
Folgendes im Kopf. Und das musste dann auch so aufs Papier:

Pocket Letter "9 pockets - 9 words"

Ich habe einfach 3 Landschaften gestaltet, die diese 9 Wörter 
enthalten. Der Strand ist mir irgendwie zu nackig, aber den 
Trecker da den Berg hochtuckern zu lassen, hat mir richtig 
Spaß gemacht.

 Ich hatte keine Lust, den Zaun zu stempeln, kolorieren und 
auszuschnipseln. Also habe ich einfach braune Streifen montiert.


Auf der Rückseite habe ich versucht, jeweils etwas zum Stichwort 
Passendes zu finden. Das ist mir meistens auch gelungen ...





Mittwoch, 6. Juli 2016

Schultütenbasteln mit Kindern am 2.7.2016

Der Basteltermin mit Kindern ist immer ganz besonders. Nicht alle Kinder 
halten die lange Zeit durch, und nicht alle Eltern haben die Nerven, das 
zu steuern. Aber dieses Jahr ist es wieder ganz gut gelungen, obwohl 
dieser Termin zum ersten Mal auch ausgebucht war. Und es sind wieder 
ganz besonders individuelle Tüten dabei herausgekommen.

Ich starte mal mit den Delphinen.

Schultüte Delphine


Auf dem Meeresboden tummeln sich bunte Seesterne:



Dann hatten wir das Rennauto aus dem Scoutbuch. 

Schultüte Rennauto



Auch aus dem Scoutbuch ist dieser Raumgleiter.

Schultüte Raumschiff

Das Herstellen der Vorlagen war mal wieder … Puh! Ich habe die Hälfte 
der Details weggelassen, damit man überhaupt erkennt, wo vorne und 
hinten ist. Die Tüte haben die Paten mit dem Kind gebastelt und sich 
gemeinsam durchgekämpft.


Der Astronaut dazu stammt aus einem anderen Modell.


Am Schluss haben sie noch diesen tollen Kometen improvisiert.



Es gab wieder eine „Kleiner Prinz“-Tüte. 

Schultüte "kleiner Prinz"

Mit einer tollen Rose und einem wunderschönen Fuchs.


Das Gewand ist eine stapelige Angelegenheit.



Dann war mal wieder ein Marsupilami gewünscht. Mit Feuereifer 
hat der junge Mann Blätter und Schwanzstücke geschnibbelt.

Schultüte Marsupilami

Und viele, viele, viele Punkte gemalt …


Die Spitze ist ein Teich im palumbianischen Urwald – natürlich mit 
einigen Pirhanjas und dem Knoten im Schwanzende des Marsu:



Bei der nächsten Tüte hat der Opa seine Finger im Spiel. Der hat 
nämlich vor einiger Zeit mit der Enkelin einen Pfau aus Handabdrücken 
gebastelt. Und weil der schon ein bisschen abgeliebt ist, wurde ein neuer
 Pfau gebastelt. Ist der nicht sagenhaft schön?

Schultüte "Pfau aus Händen"

So sieht die ganze Tüte aus:


Und eine Geschwistertüte gabs auch noch:

Geschwister-Schultüte Marienkäfer


Die letzte Tüte ist auch etwas Besonderes, 
denn dieser junge Mann will Arzt werden.

Schultüte Arzt

Darum hat er sich Pflaster, Spritzen, Einmalhandschuhe, 
Kanülenschläuche und Co. organisiert. Und ich habe ihm 
eine Arztfigurvorlage gemacht.


Konsequenterweise wird die Tüte mit einer Mullbinde zugebunden.


Die kleine Verbandklammer, die hier im weißen Filz steckt, nannte man 
bei uns in der Familie übrigens früher „Schwiegermutter“. Keine Ahnung, 
warum. Aber aus Erfahrung kann ich sagen: Schwiegermütter können 
eine ganze Menge zusammen (und aus-) halten!


Samstag, 2. Juli 2016

ATC-Tausch April bis Juni 2016

Im Stempelchickenhof tauschen wir seit Urzeiten jeden Monat ATC´s 
zu einem bstimmten Thema. In diesem Jahr gibt es nicht nur wieder 
ein Oberthema – nämlich, dass auf dem ATC irgendwie der Monat 
auftauchen muss in Wort, Zahl, Bild. Es gibt tatsächlich mal wieder 
5 Leute, die wirklich von Anfang bis Ende durchhalten. So entsteht 
nach und nach eine schöne Sammlung.

Hier kommt nun mein April-ATC, regenbogenbunt, passend 
zum Regenmonat:


Die Schirme auszuschnipseln, war zimliches Gefuzzel. Aber das 
Ergebnis hat Spaß gemacht!

Im Mai habe ich Geburtstag, und so ergab sich die Gestaltung von 
allein. Auf den Geschenken habe ich ein bisschen mit Wink of Stella 
"gekleckert". Der Mai ist frühlingsnarzissengelb.


Und im Juni habe ich ein Frühlingsfenster weit aufgestoßen 
und mich auf eine Radtour gemacht. Der Juni ist so
richtig grasgrün.


Die Koloration habe ich vor allem mit weißem Gelstift und 
stahlblauem Lackstift gemacht.

Donnerstag, 30. Juni 2016

Mein kreativer Monat Mai 2016

Auf den letzten Drücker muss ich auch noch meinen kreativen 
Monat Mai zeigen. Wieder sind viele pocket Letter dabei, aber 
die Popup-Boxkarte dazwischen zeigt doch, dass ich das Karten-
basteln nicht ganz verlernt habe. 
Außerdem habe ich Miniaturgärten für mich entdeckt, und für die 
Kirchengemeinde entstand dieser tolle Baum aus Pappe.


Wie immer danke ich Ingrid von AnnasArt für die Anregung, 
monatlich Rückschau zu halten.


Mittwoch, 29. Juni 2016

Pocket Letter zum Thema "einheimisches Tier"

Und schließlich gibts 2 PL´s zum Thema „einheimisches Tier“: 
spannenderweise wurde mir eine Neuseeländerin zugelost. Ihr PL 
ist relativ dunkel und schlecht zu erkennen. Doch ich finde, dass 
es richtig edel aussieht. Sie hat eine ganze Reihe von typisch 
neuseeländischen Vögeln in den Taschen versammelt, die 
witzigerweise fast alle mit „K“ beginnen: Kea, Kiwi, Kaka, kereru. 
Und Whio und Juvenile.

Es ist wie ein geheimer Blick in eine fantastische Welt.


Dasselbe habe ich natürlich auch für sie versucht. Aber es ist ja in 
Mitteleuropa eigentlich gar nicht möglich, ein typisches, einheimisches 
Tier darzustellen. Vom Atlantik bis an den Ural und vom Nordmeer bis 
an die Alpen ist der Kontinent EIN großer Naturraum, mit verschiedenen 
Biotopen, aber im Wesentlichen mit EINER Vegetation und Tierwelt. Und 
die Hälfte davon ist auch noch im Laufe der Geschichte mit diversen 
Auswanderern in die ganze Welt geschleppt worden. Dass die Schafe 
und Kaninchen ganz Australien verändert haben, weiß ja jeder. Aber 
dass es z.B. vor dem Eintreffen der Europäer und ihrer Obstbaumsetzlinge 
(mit dem Erdballen!) auf dem amerikanischen Kontinent keine 
nennenswerten Bodenlebewesen gab und deshalb keinen Humusboden, 
wie wir ihn kennen, weiß kaum jemand. In den Wäldern lagen meter-
dicke Schichten unverwesten alten Laubs! (* Besserwissermodus aus *)

Da ich es liebe, einen persönlichen Bezug auch für eine völlig Fremde 
herzustellen, habe ich mich für den Igel entschieden. Denn ich habe 
mal in meiner Kindergartenjobzeit einen Winter lang einen betreut. 
So konnte ich in meinem Brief erzählen, was ich damals erlebt habe 
mit unserem "Schnuffel". Und so sieht mein PL dazu aus:

Pocket Letter einheimisches Tier Igel

Ich habe eine Fülle von zauberhaften Bildern von den kleinen kerlen 
gefunden. Dazu noch ein paar seiner typischen Kumpels wie 
Eichhörnchen, Maulwurf, Dachs, Fuchs und mein Lieblingsvogel, das 
Rotkehlchen. Mein Sohn hat sich vor allem über die vorsichtige Katze 
amüsiert. Dazu gabs diesmal ein Igel-Radiergummi und (in der 
entsprechenden Tasche!) ein paar Apfelnotizzettel.


Und jetzt bin ich gespannt, WIE lange das Teil 
nach "Down Under" brauchen wird ...