Wenn man sich ein bisschen Zeit nimmt, findet man im Daten-Nirvana
bei JouTube und Co. Unmengen von Anleitungen für schöne und
raffinierte Kartenformen. Das Problem ist nur meist, dass man
wissen muss, wie die Kartenform heißt, die man sucht - oder dass
man Stunden damit verbringt, sich durch Blogs und Clips zu klicken,
bis man was gefunden hat, das man schön findet und nachbauen will.
Und dann sind die Namen meist englisch und erschließen sich einem
auch nicht gleich. Deshalb denke ich mir oft eigene Namen dafür aus -
und das sowieso, wenn ich mir eine Form selbst ausdenke.
So geschehen bei dieser Kartenform, die aussieht,
als hätte man eine Karte in einen offenen Briefumschlag gesteckt.
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| Briefsteck-Karte |
Hier habe ich eine kleine Karten gebaut, die auf der Vorderseite
gestaltet sind und auf der Rückseite einfach ein etwas schmaleres
Papier in einem helleren Farbton haben, auf dem man schreiben kann.
Diese Karten stecken dann in einem scheinbar offenen Umschlag.
Ein großes Dreieck ist so gefaltet, dass sich vorne die Überlappung ergibt.
Die entstandenen Dreiecke sind mit einem Designpapier und einer
schmalen Matte beklebt, so dass die Schräge betont und der Umschlageffekt
verstärkt wird. Dabei habe ich entlang der Schräge die Matte nicht
sehen lassen, damit es wie übereinandergeklebt aussieht.
Und dahinter ist tatsächlich nichts. Das wäre nur Papierverschwendung
und würde das Porto hochtreiben ...
Wenn die eingesteckte Karte herausgezogen wird,
kommt dann im unteren Bereich noch jeweils
ein passender Spruch zum Vorschein.
Ich liebe diese Ton-in-Ton-Spielereien und mag es im Moment
gerne richtig frühlingshaft bunt. Auch Schmetterlinge tauchen
verdächtig oft auf. Ein sicheres Zeichen, dass es im Moment
sogar in Darmstadt eindeutig zu viel regnet ...


