Dieses
Jahr hatte ich mal wieder einen Auftrag für
Konfirmationseinladungen.
Die
Tochter einer Chor-Mitsängerin war dran und wollte mit mir zusammen
basteln.
Sie
hatte noch nicht so recht Vorstellungen, ihren Spruch wusste sie auch
noch nicht.
Also
haben wir mal in meiner Mustermappe geblättert.
Dort gefiel ihr
dieser Kartenaufbau besonders gut.
Also
habe ich ihr Papierfarben vorgelegt, wir haben das Format festgelegt,
ein bisschen hin und her geschoben und sind dann bei einer Blüte
und
kleinen Halbperlen als Schmuck gelandet.
Als
ich sie nach ihrem Spruch fragte, war ihr das noch gar nicht so klar
wozu.
Wir haben uns darüber unterhalten, was so ein Bibelvers
bedeuten kann.
Und als ich sie schließlich fragte, was sie in der
Konfizeit besonders berührt
oder ihr viel bedeutet hätte, kam wie
aus der Pistole geschossen:
„als der Pfarrer uns jeden ganz
persönlich gesegnet hat!“
Und damit stand ihr Konfirmationsspruch
auch fest.
Wir haben ihn dann auf die Ecke der Karte gestempelt:
Dieser
Kontakt und Dialog mit meinen Kunden jeden Alters ist etwas,
was mir
an meiner Bastel-Arbeit immer wieder besonders Freude macht.
Wenn die
Menschen Entdeckungen machen und das, was wir da herstellen,
etwas
mit ihnen persönlich zu tun hat. Wenn eine 14-Jährige staunend feststellt,
dass Gott mit ihr persönlich etwas zu tun haben will, dass Segen spürbar ist
und dass sie selbst anderen zum Segen werden kann.
So wird aus einer einfachen
Einladung etwas Einmaliges.
