Am 3.
November haben wir mal wieder eine Bachkantate
gesungen. Wir waren in
der Johannesgemeinde in Darmstadt
zu Gast. Das ist eine für
Landeskirche vergleichsweise fromme
Gemeinde, wo meine musikalische
Ansprache immer auch einen
theologischen Anstrich bekommen darf, weil
die sich das so
wünschen. Und natürlich hat unsere Chorleiterin
Meike Metzger
wieder eine Dankeskarte bekommen. Ich habe die frisch
auf
der Kreativwelt gelernte Kreiskarte noch einmal gebaut.
Hier zunächst der Umschlag (es lebe das Envelop Punch Board):
Entscheidend
ist die Auswahl des großen Designpapieres. Vorder-
und Rückseite
sind gut zu sehen und müssen miteinander
harmonieren; sie sollten
unterschiedlich gemustert sein, damit
man die Flächen unterscheiden
kann, aber nicht zu wild,
weil es dann doch wieder verwirren würde.
Dann will man ja auch noch ein Papier, das zum Anlass
und zum
Beschenkten passt.
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| Kreis-Karte |
Um die
Flächen schön voneinander abzusetzen, hilft es auch,
die Kanten zu
wischen und/oder zu distressen.
In das
große, hintere Fach kommt nun die eigentliche Karte,
passend zum
Fach gerundet. Das vordere Fach ist gar keins,
wird zugeklebt und mit
einem Riegel fixiert.
Hier kann
ein schönes Label mit einem Wort oder kleinen Text sitzen.
Und dann
habe ich noch die Blömsken gebaut, damit das
Ganze etwas plastischer
wurde. Die Dunklen gestanzt und
nach außen rund gebogen, die Weißen
waren fertige Blüten –
stapeln, Brad, fertig.
Ich amüsiere
mich immer wieder, wenn die Chorleute beim
Unterschreiben jedesmal
wieder sagen:“wo findest Du nur immer
diese Karten – wie??? Die
hast Du selbst gemacht???“ Diesmal
kam ein:“DIE haste jetzt aber
nicht selbst gemacht!“
Hauptsache,
Meike freut sich. Und ich habs wieder geschafft,
dass sie was Neues
kriegt!





