Beim letzten
Markt habe ich ja vergleichsweise wenig Umsatz
gemacht mit den
Papierarbeiten. Aber eine ältere Dame wollte
ganz konkret einen
Geburtstagskalender. Also einen Kalender,
bei dem keine Wochentage
dabei stehen, damit man alle
Denktage individuell eintragen kann.
Das war
für mich nun Ansporn, etwas auszuprobieren, das ich
im November in
Wiesbaden bei der Kreativwelt am Stand vom
Scrapbook-Laden gesehen
habe. Die Idee zur Bauart gebührt
also den kreativen Damen in der
Pfalz.
Gewünscht
war die Farbgebung Bordeaux-Creme. Und so sieht
mein Erstlingswerk
aus:
![]() |
| Geburtstagskalender in bordeaux |
Ein ziemlich
schwerer, kompakter „Klotz“ aus Papier mit einem
gestalteten
Deckel. Den kann man natürlich auch flach und
transportabel halten,
aber das war in diesem Fall nicht
gewünscht. Und es macht einfach
Spaß, diese kleinen Röschen
zu drehen ...
Dennoch
habe ich die äußeren Ecken verstärkt, damit der
Kalender lange
schön aussieht. Als Verschluss sind Magnete
eingearbeitet. Und
innendrin entfaltet sich die Vielfalt der
kombinierten Papiere.
Vor allem
die Schübe für die einzelnen Monatsblätter zeigen
verschiedene
Muster. Sie werden von einer Buchschraube an
der Hülle gehalten und
erlauben es, zu den einzelnen
Monaten hin zu „blättern“.
Die
Monatsblätter haben viele Zeilen auf Vorder- und Rückseite
zur
freien Einteilung. Die Dame hatte zwar nach den Zahlen
gefragt, aber
aus eigener Erfahrung weiß ich: allein an
meinem Geburtstag kenne
ich noch 8!!! weitere Menschen, die
auch Geburtstag haben. Das würde
ich in eine Zeile nie
reinkriegen. Also soll sie die Einteilung
selbst machen passend
zu ihren persönlichen Daten.
Ich selbst habe mich so verliebt in das Teil, dass ich noch eins
in der Farb-Kombi machen werde. Dann kann die Dame wählen.
Mehr davon also in den nächsten Tagen. Und wenn ihr mögt,
mache ich noch ein paar Fotos und schreibe die Maße dazu.




