Nachdem ich selbst am
Anfang des Sommers mein erstes Werk
aus Speckstein gearbeitet hatte
(der Elefant), fiel mir die Wahl
für das diesjährige
Urlaubs-Regen-Programm nicht mehr schwer.
Ich nehme immer was mit,
damit wir keinen Lagerkoller kriegen.
Da wir in Devon waren (gleich
neben Cornwall, in Südengland),
wo es häufiger mal regnet, war das
nicht ganz unwichtig – und
dann tatsächlich auch nötig. Wir sind
zwar rausgestürzt, sobald
es trocken war, aber wir hatten doch an 4
von 7 Tagen zumindest
zeitweilig Regen.
Also habe ich die
Kiste mit Raspeln und Feilen, Schleifpapieren,
Steinöl und natürlich
diversen kleinen Rohlingen ausgepackt
und den Kindern gezeigt, wie
sie anfangen können. Meine Kinder
mögen kreative Anregungen, und so
waren schnell die ersten
Steine gewählt und die ersten Projekte
begonnen. Ab dem 3. Tag
haben sie dann die Kiste völlig selbständig
rausgeholt und
losgelegt. Nur aufräumen durfte ich dann …
Tobias hat als erstes
ein „T“ gemacht und Hannah versuchte sich
an einem flachen Stein,
der irgendwie ein Hase werden wollte.
Hier sieht man den
Hasen und das „T“ …
… und meinen
Tropfen, der mir wie von allein unter
der Hand entstand, von beiden Seiten.
Wenn man den Stein
fertig bearbeitet hat, ...
… wird er poliert
und geölt.
Und erst dann weiß
man, wie der Stein eigentlich aussieht.
Als nächstes nahm
sich Tobias eine Lochscheibe vor, um daraus
einen Taschen-Smiley für
eine Bekannte zu machen. Und Hannah
machte aus einem vorgesägten
Rohling einen Herzanhänger.
Hier sieht man auch den rötlichen
Stein, den sie später zu einem
Pferdekopf verarbeitet hat.
Das Herz schimmerte
wie durchsichtiger Alabaster,
als es geölt war.
Und der Smiley war
wunderschön individuell, weil sich an der
einen Seite eine grüne
Steinschicht zeigte. So ist das Grinsen
ein bisschen schief …






